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Kann man mit einem Werbeverbot werben?

Jeder kennt sie, jeder mag sie, viele essen sie und davon dann meist zuviel – Süßigkeiten der Firma Masterfoods. Masterfoods? Kennt ihr nicht? Mars, Snickers, Raider … ähh Twix? Aber natürlich auch M&M’s, Bounty und Balisto. Die kleinen, süßen Dickmacher, denen man sich so schwer verweigern kann. Und wie uns die Werbung sugerieren will auch garnicht verweigern muss.
Nun, in Zukunft wird man weniger Werbung für diese Produkte sehen und hören, wenn man einem Bericht [1] der FTD glauben schenken darf. So soll Masterfoods „bis Ende des Jahres seine auf Kinder unter zwölf Jahren abzielende Werbung einstellen„. Na das ist doch ein Pfund mit dem man wuchern kann (im Gegensatz zu den Pfunden, die die Produkte verursachen…). Dies könnte dann auch „andere Unternehmen unter Druck setzen, dem Beispiel zu folgen„. Außerdem hört sich das doch ganz gut an. So nach verantwortungsvollem Handeln eines Unternehmens. Wäre da nicht ein klitze kleiner Pferdefuß. Denn ganz ohne Werbung gehts dann wohl doch nicht, denn Masterfoods will ja eine neue „Marketingkommunikation einführen„. Und so ganz nebenbei hieß es doch noch vor 1 1/2 Wochen, ebenfalls in der FTD [2]: „Wir werden 2007 deutlich mehr für das Marketing ausgeben“, sagte Philippe Metzger, Deutschlandchef der Süßwarensparte„. Hmm, da weiß wohl die linke Hand nicht, was die rechte tut, bzw der Deutschlandchef nicht, was die Londoner Zentrale vor hat…