SecondLife – Steuern, Sex und Gewinnspiele

Das Internet, unendliche Weiten. Wir befinden uns im hier und jetzt. Dies sind die Abenteuer der virtuellen Welt SecondLife, dass ein paar tausend Kilometer von Deutschland entfern gehostet wird, um eine fremde Welt zu bieten, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen. SecondLife dringt dabei in Rechtsräume vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

So oder ähnlich könnte man beschreiben, was mir zu SL heute auf den Monitor kam:
Zuerst verbietet Peking den Umtausch virtuellen Geldes in reale Währungen, um so strikte Trennung zwischen virtuellen Tauschbeziehungen und elektronischem Handel mit echten Produkten zu verhindern. Dies schreibt die FTD unter dem morgigen Datum. Der Grund für das vorgehen der chinesischen Regierung ist, dass über den Umweg virtueller Welten Gewinnspiele angeboten werden, die nach chinesischem Recht in der realen Welt nicht erlaubt wären (via Robert). Aber vielleicht war ja auch mein Artikel über SL daran Schuld, weil ich dort die Problematik der Umgehung von Gesetzen via online Welten schon angesprochen hatte.
Da man nun in SL nicht mehr ruhigen Gewissens shoppen kann, wird nun auch noch die freie Bewegung eingeschränkt:

Netzeitung.de: Also sollte man virtuelle Orte meiden, an denen Sex gezeigt oder ausgeübt wird?

Mathé: Jeder Second-Life-Besucher sollte sich hüten, derartige Angebote zu besuchen, da die Besitzverschaffung schon mit dem Herunterladen der Grafikdaten in den Arbeitsspeicher der heimischen PCs erfüllt ist.

In dem Interview der Netzzeitung wird dabei die Problematik angesprochen, dass in SL Sexualakte betrieben werden können und diese ungefiltert dargestellt werden. Laut deutschen Paragraphen wäre das Pornographie, die Minderjährigen nicht zugänglich gemacht werden darf. Sex mit Avataren, die Tieren oder Kindern ähneln, seien so oder so auch für Erwachsene verboten (via Robert).
Ich schlage der Staatsanwaltschaft Halle vor, sämtliche Finanztransaktionen mit den Konten der SL-Macher zu untersuchen, es sind evtl Pädophile dabei und der Aufschrei wäre sicher nicht großer als bei deren Mikado-Spiel

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