Basicthinking – kann man zu viel bloggen?

Im Nanopub fragt der Autor: Mit “Masse statt Klasse” zu mehr Besuchern?

Neben seiner Selbständigkeit im IT-Bereich scheint Bloggen seine Leidenschaft zu sein. Seine Leidenschaft geht jedoch so weit, dass ich seinen Feed aus meinem Reader geschmissen hatte, einfach weil mir seine Leidenschaft zu “massiv” war. Seither verfolge ich sein Weblog eher sporadisch.
[…]
Fazit: Masse kann auch ein Mittel sein, Besucher anzuziehen. Ich bin mir nur nicht sicher, unter welchen Umständen. Jedenfalls hätte ich früher nicht gedacht, dass es auf die Art und Weise funktioniert, wie es ein Robert Basic praktiziert. Robert verdient ja schon ein paar Hundert Euronen monatlich alleine mit seinem Weblog. Würde bedeuten, wenn sich jemand hauptberuflich so einer Sache annehmen würde und neben der Masse auch noch Klasse liefert, eigentlich die Sicherung des Lebensunterhalts drin sein sollte, oder?

Imho ist Robert die Web 2.0 Variante eines Internet Portals. Er hat viel Zeit viel zu lesen und filtert aus, was ihm wichtig erscheint. Viele seiner Artikel sind einfach zu überfliegen, vieles vordergründig interessant, genaugenommen aber an dem vorbei, was mich interessiert. Wenn man aber Robert liest, kann man sich ziemlich sicher sein (dem Gefühl nach), nichts zu verpassen.

Dass er durch sein 500stes Post über twitter auch den letzten davon überzeugt hat, sich twitter mal genauer anzusehen und somit beweist, dass er Startups einen gewaltigen Anschub geben kann, hat er bewiesen. Dass das Zeitgleich mit seiner Suche nach Sponsoren begann, kann man als netten Zufall bezeichnen, muss man aber nicht.
Im Endeffekt ist es wie bei jedem Blog: Entweder man mag es und liest es oder man mag es nicht und liest es nicht.
Und auch wenn Robert von manchen als Messias gefeiert wird, ist das wie mit diesem anderen Messias: Es gibt eine Religion für jeden und wenn nicht, dann gründet man selbst eine.

via Robert (klingt komisch, is aber so)

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