Es ist soweit: Deutschland hat sein erstes Atommüllendlager
Zumindest fast. Es wird wohl noch fünf bis sechs Jahre dauern, bis der Schacht Konrad in Salzgitter soweit ausgebaut ist, das niedrig radioaktiver Atommüll eingelagert werden kann, aber die Gerichtsprozesse um die Genehmigung von 2002 gingen gestern zu Ende. In Salzgitter soll “schwach- und mittel-radioaktiver Abfall aus ganz Deutschland dauerhaft unter der Erde eingeschlossen werden. Solcher Müll fällt in Kraftwerken, Forschungslaboren, Kliniken oder der Industrie an. Derzeit kann dieser Abfall nur in Zwischenlager gebracht werden.”
Ein Tag zum Feiern. Für die Atomwirtschaft.
Und für mich auch. Ich bin gegen Atomkraft, aber um deren Atommüll geht es hier nicht. Ich bin aber der Festen Überzeugung, dass es gut ist, das wir den Atommüll, den wir in Deutschland produzieren auch in Deutschland Endlagern und ihn nicht in irgend ein armes Land liefern. Wir werden uns nicht vor unserer Verantwortung drücken, die Suppe die unsere Väter und wir uns eingebrockt haben auszulöffeln.
Atomkraft, nein Danke!


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