Darf der Pumuckl eine Freundin haben?

Diese Frage werfen die heute nachrichten anlässlich eines Gerichtsstreits auf:

Des Kobolds Ehetauglichkeit landet vor Gericht

Um den rothaarigen Kobold Pumuckl ist ein neuer Rechtsstreit ausgebrochen. Die Pumuckl-Erfinderin Ellis Kaut und die ursprüngliche Zeichnerin, Barbara von Johnson, streiten, ob der Kobold eine Freundin haben und heiraten darf. Am 26. April will das Landgericht München I über einen Antrag auf einstweilige Verfügung Kauts verhandeln.

Ich bin ja mehr oder weniger mit dem Pumuckl aufgewachsen. Ich hatte ein Pumuckel Fahrrad, eine Pumuckl Bettwäsche und wenn mein Dad den Fernseher auf einen Kanal umgeschalten hatte, auf dem nur ein Signalrauschen anlag, hieß es, dies sei „Pumuckl im Schneesturm“. „Pumuckel im Tunnel“ war die nachglimmende Mattscheibe des gerade ausgeschaltenen TVs und in München erwartete ich überall Hinterhöfe mit Schreinermeistern. Einen verheirateten Pumuckl kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Wie soll der Meister Eder denn den Streichen von gleich zwei Kobolden Herr werden? Und wie soll sich die Stimme der Pumucklin denn anhören, klingt doch der „Muckl“ schon so Androgyn?

Unabhängig von Rechtstreitereien und Urhebergeschichten fordere ich:

Pumuckl soll einsam bleiben! Oder so.

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1 Kommentar bisher ↓

#1 Marnems Sicht der Dinge » Blog Archiv » Pumuckel darf eine Freundin haben am 24.05.07 um 16:21

[…] 7 Wochen hatte ich bereits darüber geschrieben, dass sich die Autorin (Ellis Kauth) und die Zeichnerin (Barbara von Johnson) des Pumuckel vor […]

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