Schäuble und das Attentat – leidet er an einer Posttraumatischen Belastungsstörung?

Wolfgang Schäuble, beruflich und privat erfolgreich, Innenminister, 48 Jahre alt.

48 Jahre alt?

Ja, 48 Jahre alt war Wolfgang Schäuble, als ein psychisch kranker Mann nach einer Wahlveranstaltung auf ihn schoss. Und ihn traf. Ihn lähmte, vom dritten Brustwirbel abwärts.
Schon damals, 1990 war Wolfgang Schäuble Innenminister und obwohl in der selben politischen Position fiel er nicht besonders durch extreme politische Positionen auf. Heute, 17 Jahre später tut er dies. Auffallen. Negativ. Durch wahnhafte Scharfmacherei. Aber warum? Leidet er etwa an einer Posttraumatischen Belastungsstörung? Dies fragt Telepolis

Hinzu kommt, dass die Spekulationen nicht nur von Fremden kommen, sondern auch von Personen, die mit Schäuble persönlich Umgang haben – darunter nicht nur alte Parteigenossen, die meinen, er sei nach dem Attentat ein „völlig anderer“ geworden, sondern auch Mitarbeiter von Länderministerien, die hinter vorgehaltener Hand Berichte von sich geben, welche über die gewohnten Spitzen unter Politikern weit hinausgehen: nämlich, dass Schäuble in Ausschusssitzungen „regelmäßig durchdreht“ und ein „echt tragischer“ Fall sei.

War Schäuble nach dem Attentat in psychologischer Behandlung? Was wurde dort festgestellt? Litt er an einer Akuten Belastungsstörung? Sind etwaige akute psychische Symptome, die nach traumatischen Erlebnissen oft auftauchen, unbehandelt geblieben und haben sich chronifiziert? Über die ärztliche beziehungsweise psychologische Behandlung des Ministers nach dem Attentat schweigt sich das Innenministerium gründlich aus. Dabei wären die Antworten auf diese Fragen besonders im Lichte von Schäubles grundgesetzkritischen Äußerungen der letzten Zeit für die Öffentlichkeit durchaus von Interesse. Auch deshalb, weil sich eine Posttraumatische Belastungsstörung auf die Fähigkeit auswirken kann, Gefahrensituationen richtig einzuschätzen und angemessen auf sie zu reagieren: Die Einschätzung einer Gefahr durch einen Menschen, der an Posttraumatischer Belastungsstörung leidet, ist durchaus anders als die Einschätzung der gleichen Gefahr durch einen Menschen ohne diese Störung.

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2 Kommentare ↓

#1 Thomas Kurbjuhn am 12.04.07 um 11:55

[Edit durch Marnem]:
Einen längeren Blogbeitrag, den man auf dem eigenen Blog veröffentlicht hat einem anderen Blog als Kommentar unter zu schieben finde ich frech, aber damit könnte ich leben. Jemanden, der aber von sich sagt:

Diese meine Sichtweise hat sicherlich damit zu tun, daß ich einen geistig liberalen Nationalismus und einen gemäß?gten Rassismus als Lösung der Unsicherheitsproblematik der heutigen Zeit ansehe

kann ich in meinem Blog nicht unkommentiert und unzensiert stehen lassen.

Rassismus in jeder Form ist weder hier noch sonst wo erwünscht oder toleriert! Also verzupf Dich in dein Erdloch, bevor ich Dich erwische!

#2 Marnems Sicht der Dinge » Blog Archiv » Rechtsradikale und rassistische Kommentare in meinem Blog - ich bin entsetzt! am 12.04.07 um 13:53

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