Killerspiele schützen vor Amokläufen!

Genau das behauptet Jan Schejbal und weist das statistisch nach. Seine Rechnung geht wie folgt:
Bei den drei bekanntesten Amokläufen dieses Jahrtausends (Erfurt, Emsdetten, Blackburg) wurden nur in zwei Fällen Killerspiele gefunden, also haben 66% der Amokläufer Killerspiele gespielt.
Der Anteil der Jugendlichen in Deutschland, die Spiele ohne Jugendfreigabe spielen oder gespielt haben liegt bei 82%.

Damit steht fest: Über 80% der nicht Amok gelaufenen normalen männlichen Jugendlichen im Alter von 18-23 Jahren (übliches Alter von Amokläufern) haben Killerspiele. Unter den Amokläufern lag dieser Anteil bei unter 70%. Somit ist klar: “Killerspiele” verhindern Amokläufe!

Natürlich belegt Jan alle Zahlen mit Quellen und natürlich weist Jan darauf hin, dass diese Statistik nicht wirklich fehlerfrei und aussagekräftig ist.

Ich persönlich würde ja die Anzahl der betrachteten Amokläufer ausdehnen und dabei auch nicht die euphemistisch umschriebenen „Familientragödien“ ausser acht lassen, um die Zahl der unter „Killerspieleinfluß“ stehenden Mörder zu senken.

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