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Dopingsport Radsport?

Ich liebe die Tour de France. Diese Jahr wird die 15te Tour gefahren, die ich gebannt vor dem TV verfolgen werde.
Ich habe den tragischen Tod von Fabio Casartelli „miterlebt“, die verkürzte Bergetappe die Bjarne Riis 1996 zum Sieg verhalf und natürlich auch Ulles Sieg 1997. 1998 wurde mir mit dem Festina-Skandal zum ersten mal seit Ben Johnson die Dopingproblematik richtig bewusst. Seitdem gibt es keine Tour ohne die üblichen Interviews mit ehemaligen oder verletzten Sportlern über das Thema Doping.

Mich persönlich kotzt das Thema an. Dermaßen!
Doping ist ein Verbrechen, keine Frage. Wer dopt, soll bestraft werden.
Allerdings muss auch mal gut sein. Solange die Schuld eines Sportlers nicht bewiesen ist oder gegen ihn keine Indizien vorliegen, sollte man davon ausgehen, dass er sauber ist. Falls dann aber Indizien gefunden werden, sollte schnell reagiert und ermittelt werden.
Es kann doch nicht sein, dass wir seit 10 Monaten über das Thema Ulrich und Basso sprechen müssen, wobei außer Indizien immer noch nichts gegen sie vorliegt. Auch bei Floyd Landis, der schon vor 9 Monaten durch eine A- und B-Probe des Dopings überführt wurde, tut sich nichts und er darf sich noch Tour-Sieger nennen. Das ist doch alles Kasperletheater!

Mein Tipp an den UCI:

Ich kann nachvollziehen, dass die Fahrer das nerven würde und auch, dass Fahrer die sauber sind sich zu Unrecht überprüft fühlen. Andererseits haben sie so aber auch die Sicherheit, dass sie durch dopende Fahrer nicht um den Sieg gebracht werden und auch nicht mehr zu Unrecht von den Medien verdächtigt werden.

So! Und hört mir jetzt endlich mit dem Thema Doping auf! Wenn ich lese, das Jens Voigt in eine Sportsendung eingeladen wird, dann erwarte ich auch, dass er zu seinen sportlichen Leistungen befragt wird und nicht 15 Minuten lang, ob er glaubt ob Fahrer A, B und C heute, gestern, vor fünf oder vor zehn Jahren gedopt hat!

Ich habe Fertig! *Steht auf und geht wutentbrannt ins Bett*