N800, erster Eindruck

Meine Güte, macht das Spass!
Endlich mal ein Gadget, das sofort nach dem Einschalten Spaß macht. Das Netzwerk wurde sofort erkannt, einfach den WEP-Key eingeben und schon ist man im Netz. Auf dem Desktop einfach auf den Playbutton, schon läuft das Webradio. Ein Druck auf den „Home“-Button und schon öffnet sich der Opera. Schnell die Nachrichten gecheckt, die Webcam eingeschalten, den GoogleMail Accountnamen und Passwort eingegeben und sofort ist man im IM sichtbar.

Nochmal kurz erklärt, was das N800 überhaupt ist. Das Nokia N800 ist ein sogenanntes Internet Tablet und ist mit seinem Vorgänger Nokia 770 erst das zweite Gerät dieser Produktklasse. Das N800 besitzt kein GSM und kein UMTS, es ist also kein Handy. Es ist aber auch kein PDA, denn die üblichen PIM Funktionen sind nur sehr rudimentär vorhanden.

Wofür ist das Ding dann gut?
Mit WLAN und Bluetooth ans Handy gekoppelt hat das N800 alles, was man braucht, um sich mit dem Internet zu verbinden. Dank dem 800*480 Pixel großen Display und dem Opera Browser kann man die ganz gewöhnlichen Webseiten ansurfen und lesen. Mit seinen 206 Gramm und den Maßen 75x144x13 mm ist es schön klein und handlich und kann es so überall mit hin nehmen. Endlich ist man so wirklich überall ans Netz angebunden, ob auf dem Klo, im Bus oder auf der Liegewiese des Freibads. Immer hat man so seinen Feedreader, seinen IM Client, seine E-Mails und Wikipedia in Griffweite und mit den 10 Tagen Standyby und 7 Stunden Betriebszeit auf immer ready to use.
Aber natürlich kann man mit dem N800 noch mehr. Bis zu 8 GB Speicher kann man in Form zweier Speicherkarten in das Gadget stecken und so Filme oder MP3s über die Stereolautsprecher genießen. Ganz abgesehen davon, dass mit dem Linux-Derivat auch eine breite Palette von Programmen zur Auswahl hat.

Ach ja, falls es jemanden interessiert, ich liege hier auf der Terasse meiner Eltern im Liegestuhl unter dem Sonnenschirm, hab ein kleines Schälchen Eis neben mir, schreibe diesen Blogeintrag und höre Musik, die dann aber doch über die Stereoanlage besser klingt :-)

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5 Kommentare ↓

#1 Jochen Hoff am 19.05.07 um 13:08

Tastatur?

#2 Marnem am 19.05.07 um 15:34

Touchscreen

Entweder mit Schrifterkennung oder eingeblendeter virtueller Tastatur in zwei größen mit wortvorschlägen nach zwei Buchstaben.

#3 Starkiller am 20.05.07 um 02:51

soso, du gibst 350? aus, nur um ohne Rechner surfen zu können, kein Wunder das du kein Geld für Müsli hast 😀

Gibt es den da einen praktischen Nutzen für dich, oder ist es nur eines dieser Gadgets die man als Geek so haben haben muss?
Ich bräuchte es z.B. nicht, da ich praktisch nur zwischen Zuhause und dem Arbeitsplatz pendele, und ich an beiden Orten freien Zugang zum Netz habe.

#4 Marnem am 20.05.07 um 03:34

Über eBay hab ichs für 290 Euro bekommen 😉

Der praktische Nutzen in Bezug auf Effektivität und Produktivität hält sich bei einem Studenten natürlich immer in Grenzen.
Meine Hoffnung ist, dass ich im Sommer nicht mehr so daheim angebunden bin. Bei uns in der Wohnung werdens schnell mal 30 Grad und deutlich mehr und so hoffe ich, dass mein WLAN bis in den Innenhof des Hauses reicht, so dass ich mich einfach da auf die Bank setzen kann. Das wiederum ist natürlich auch mit dem Lappi möglich, nur halt mit etwas mehr Aufwand verbunden (Lappi + Maus + 2ten Akku) als einfach das N800 in die Brusttasche schieben und runter gehen.

Alles in allem hoffe ich einfach, weils mit dem N800 unkomplizierter ist, sich von der Kiste zu trennen, dass ich genau das öfter tue.

#5 Marnems Sicht der Dinge » Blog Archiv » 800er Auflösung tod? am 20.05.07 um 10:54

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