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Attentat auf Schäuble: Alarm für Marnem

Wie mache ich mein Blog über die Grenzen meiner Stammleserschaft hinaus bekannt? Diese Frage stellen sich wohl die meisten Blogger früher oder später, denn auch die interessantesten und spannendsten Geschichten verändern die Welt nicht, wenn sie niemand liest. Ein gängiges Mittel, das eigene Blog bekannt zu machen sind Stöckchen, Wettbewerbe und Blog Karnevalle, wobei Stöckchen in letzter Zeit deutlich an Zugkraft verloren zu haben scheinen. Der WordPress Plugin-Karneval [1] ist ja gerade erst zu ende gegangen und an Wettbewerben läuft zur Zeit zum Beispiel GSDS – Glühweinjunkies suchen den Superblog [2] oder der Querdenker Suchwort-Blogger-Contest [3].

Beim „Suchwort-Blogger-Contest“ geht es darum, eine möglichst gute Kurzgeschichte zu schreiben, in der man allerdings die 10 häufigsten Suchworte des eigenen Blogs in Fettschrift unterbringen muss. Ich finde diese Idee interessant und lustig und beteilige mich darum daran, dazu habe ich alle Suchbegriffe der letzten 4 Monate, unter denen meine Seite gefunden wurde, ausgewertet:

Suchwort-Blogger-Contest-LogoAttentat auf Schäuble: Alarm für Marnem und die wilde 42

Es war ein Tag wie jeder andere, als mich die Meldung erreichte: Ein Attentat auf Bundesinnenminister Schäuble sollte verübt werden. Das konnte ich natürlich nicht zulassen, denn man male sich nur aus, welche Ideen für zusätzliche Überwachungsmaßnahmen der Airhead alles durchsetzen könnte, falls er ein weiteres Mal Opfer sein dürfte. Zusammen mit Annette und dem Rest der Gilde machte ich mich auf den Weg zum Veranstaltungsort. Dort angekommen, wurden wir vom Sicherheitspersonal kontrolliert. „Wer von ihnen ist ist dieser Marnem?“ fragte uns der Muskelprotz forsch, als er auf unseren Overalls den Aufdruck „Marnem und die wilde 42“ sah. Doch noch bevor wir ihm eine Antwort geben konnten, hörten wir einen Knall aus Richtung des Podiums: Entgegen dem Strom verwirrter CSU-Anhänger, die mit der für bayerische Veranstaltungen dieser Art üblichen Bierfahne, dem Ausgang entgegen drängte, stürmten wir zur Bühne. Dort angekommen, sahen wir schon, wie sich die Bodyguards des Ministers auf dem Boden wälzten. Es war aber kein Blut zu sehen und auch keine Schmerzensschreie zu hören: Das Sicherheitspersonal kringelte sich nämlich in einem großen Lachanfall.
Der Knall, so stellte sich später heraus, rührte von einem brechenden Gashebel eines Rollstuhls her. Schäubelchen hatte sich bei seinen Hass-Tiraden gegen die Freiheit der Bürger so erregt, dass er vor lauter Übermut mit der Faust auf den Tisch schlagen wollte. Dabei traf er nur leider den Gashebel und aktivierte den Overdrive seines Rollstuhls, der sich nun munter in hoher Geschwindigkeit auf der Bühne im Kreis drehte.