Scheiß Job

Dass Polizisten durchaus manchmal einen scheiß Job haben, wissen wir seit „Toto und Harry“ und aus VS Steeles Blog. Ich durfte gerade live Zeuge sein, wie unangenehm der Job sein kann.

Irgendwann zwischen 1:45 und 2:00 hörte ich durchs offene Fenster das bekannte Knacken eines Funkgeräts. Ich bin natürlich sofort auf den Balkon gehechtet, um zu gucken, was denn los sei. Außer einem 3er Polizeikombi war nichts zu sehen, doch nur wenige Momente später tauchte ein Polizei 5er und einer der betont unauffälligen dunklen Opel Vectra der Zivilen auf. Schnell besprachen sie sich, der 2 Minuten später eintrudelnde zivile 5er hörte wohl über Funk mit. Die 4 Fahrzeuge verteilten sich, der 3er blieb aber mir gegenüber an der Einfahrt zur Zehntnerstaße stehen. Aus dem weiteren Funkgesprächen entnahm ich, dass sich anscheinend ein Raubüberfall ereignet hatte.
Trotz allen körperlichen Einsatzes (die Polizisten kraxelten über die 2,50 Meter hohe Wand ins Nordbad und leuchteten dort rum) rückten sie um 2:30 mit Blaulicht ab (Richtung Gabelsbergerstraße, wenn ich mich nicht verhöhrt habe).
Auf der Wache wartet jetzt wohl einiges an Papierkram und das mit der Gewissheit, dass da ein Räuber durch Schwabing läuft.

Ich aber stehe noch immer auf dem Balkon und ruf den Leuten zu, dass sie die Zehntner doch bitte auf der gut beleuchteten Seite entlang laufen sollen. Und dank des N800 kann ich den Artikel trotzdem sofort bloggen.

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