Shrek-lich lustig

Wie Steffi bereits geschrieben hat, sind wir gestern ins Kino, haben einen Kinogutschein (1 Jahr und 4 Monate alt…) eingelöst und uns „Shrek der Dritte“ angesehen.

Shrek, der große Star unter den Computeranimierten-Schauspielern, hat ja im ersten Film zusammen mit dem sprechenden Esel Prinzessin Fiona aus den Fängen eines Drachen gerettet. Im zweiten Teil der Serie drehte sich alles darum, dass Fairy Godmother ihren Sohn Prinz Charming mit Fiona auf dem Thron sehen will und Shrek um die Anerkennung Fionas Eltern kämpft, was in einem Finalen Sturm der Fabelwesen auf die Burg, in der ein Ball der Menschen stattfindet kulminiert. Im dritten Teil soll Shrek König werden, macht sich aber auf die Suche nach dem potentiellen Thronfolger Artus, um diesem Schicksal zu entgehen.

War der erste Film noch voller Witz, parodistischer Anspielungen und einer überraschenden Story, flachte der zweite Teil deutlich ab. Mit dem gestiefelten Kater wurde die „ssssüüüüüßßßßß“-Karte gespielt, Liebe und Freundschaft als allmächtige Antriebskraft bejubelt und einige nette Parodien präsentiert. Der dritte Teil folgt diesem Abwärtstrend:

  • Die Story lässt sich schon nach kurzer Zeit voraus ahnen
  • Der Witz im Sinne von gewitzt und überraschend ist kaum noch vorhanden. Zu gut kennt man die Charaktere, als dass sie überraschend agieren könnten
  • Liebe und Freundschaft stehen mal wieder unbesiegbar allem anderen gegenüber

Aber natürlich ist das nicht alles, was die „Shrek“-Serie auszeichnet, denn:

  • Meine Güte, sind die Animationen toll geworden! Es gibt mehr als nur eine Szene, in der ich mir nicht sicher war, ob die menschlichen Figuren im Hintergrund nicht echte Schauspieler waren
  • Anspielungen, Parodien und Gags am laufenden Band. Verlässt man die Ebene der Story und des Leinwandgeschehens und konzentriert sich auf die Musik, die Figuren im Hintergrund und kramt in seinem Gedächtnis, kommt man aus dem Schmunzelt nicht mehr raus
  • Süß-Faktor-Overkill: Waren der hölzerne Shrek und der plappernde Esel im ersten und der Kater mit den großen Augen im zweiten Teil die Emotionsträger, so knuddelt man Gedanklich jeden Dresel einzeln. Zusätzlich zu den Akteuren, die uns seit 7 Jahren begleiten
  • Ähnlich zu den Simpsons und den Dinos gerät man, gerade als Mann Ende 20, an einigen Stellen etwas ins Grübel und Nachdenken, wenn Shrek Nachts Alpträume von seinen Babys bakommt

„Shrek, der dritte“ ist mit Sicherheit kein solch toller und bemerkenswerter Film wie Shrek oder ToyStory, die den computeranimierten Film auf eine Stufe mit den „realen“ Filmen stellten. Er ist aber ein lustiger und durchaus sehenswerter Film, wenn man sich entspannt zurücklegen will, den Holzhammer Humor und die Story ausblendet und sich auf die Gags und Anspielungen an allen Ecken und Enden einlässt, ich sage nur „Wo ist das Baby?“(Dinos).

PS: Shrek sah irgendwie ein bisschen anders als sonst aus. Ich weiß nicht warum, aber ich musste ständig an Patrick Stewart denken…

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