Unser Programm für den ersten Tag in Berlin war ziemlich umfangreich, aber es gibt in Berlin einfach viel zu viel zu sehen, als dass man alles in zwei Tagen sehen könnte. Wir haben versucht so viel wie möglich zumindest oberflächlich gesehen zu haben und so waren wir am Hauptbahnhof, dem Regierungsviertel und dem Brandenburger Tor. Spazierten Unter den Linden über die Spreeinsel zum Alexanderplatz, wanderten die Friedrichstraße entlang, ließen uns vom Holcaustdenkmal beeindrucken und statteten dem Sony-Center am Potsdamer Platz einen Kurzbesuch ab.
Nachts spazierten wir durch Kreuzberg und zeichneten den Mauerverlauf von der Oranienstraße über den Engeldamm und die Schillingbrücke und der East Side Gallery bis zum Schlesischen Tor nach.
In diesem Artikel will ich unseren Weg am Vormittag bebildern.
Begonnen haben wir den Tag am Hauptbahnhof. Sieht irgendwie wie ein Provinzbahnhof aus, wenn man aus dem richtigen Blickwinkel guckt…
Das Kanzleramt kennen wir ja, aber mit einem solch schönen Kaiserwetter ists trotzdem nett, oder?
Interessant finde ich aber, dass man sich nur umdrehen muss, um das Kanzleramt einstürzen zu sehen.
Allgemein gibt es furchtbar viele Glasscheiben im Regierungsviertel. Alleine am Paul-Löbe-Haus haben wir 5 Fensterputzer in Aktion gesehen. Wenn die gewusst hätten, dass es 30 Minuten später in Strömen geregnet hat…
Und noch mehr Glasscheiben am Paul-Löbe-Haus.
Nett finde ich aber vor allem dieses kleine Gärtchen, dass mit dem weißen Kies und den grünen Büschen einen schönen Kontrast zu dem Metal und Glas des Gebäudes bildet. Das Lebendige und Alltägliche wird in genau diesem Haus der Technokraten in schöne, gerade, künstliche Bahnen gelenkt, darum sehr passend, dieses Gärtchen.
Nur was diese Säulen darstellen, ist mir nicht ganz klar. Auf mich wirken die Säulen wie kleine Türmchen, ähnlich den Türmchen, die früher schon mal eine lange und künstliche “Bahn”. War Schäuble nicht schon zur Planungszeit des Regierungsviertels Innenminister?
Man beachte im Bildhintergrund die lange Schlange, die am Reichstag ansteht. Vermutlich wollten die alle einmal durch die berühmte Kuppel des Reichstages zu wandern.
Pech gehabt…
Die nächste Station war das Brandenburger Tor. Versucht mal an einem Dienstag um 11.15 Uhr ein Touri-freies Foto zu schießen. Da hilft nur eines: Blickwinkel anpassen…
Egons-Lampenladen ist schon ziemlich abgebrochen. Ich bin ja mal gespannt, ob Berlin die Kohle für die Grünanlage aufbringen kann, die als “Zwischennutzung” hier entstehen soll oder ob wie schon früher einmal ein profaner Parkplatz daraus wird.
Vom Berliner Fernsehturm, Deutschlands höchstem Gebäude, sind es nur noch ein paar Meter bis zum Alexanderplatz, dem Ende unserer Vormittagstour.





9 Kommentare ↓
schöne Bilder, da habt ihr ja wirklich viel untergebracht in nur einem Vormittag, obwohl mich doch bei einigen mein Photoshop-Finger juckt
Aber wenn du mir mal erklären könntest wie du es schaffst mit WordPress Bilder so frei nebeneinander zu positionieren und dann auch mit Fließtext dazwischen…mad skillz man B-)
Photoshoppen kann ich nicht, nur ein bisserl Gimpen. Allerdings auch hier nur das normale, also zuschneiden, drehen, skalieren, ein wenig an der Helligkeit rumspielen. Wenn Du Lust hast, kannst Du in der Berlin Fotogalerie schon die ersten Fotos vom Nachmittag angucken und entdeckst vielleicht auch eines, an dem ich rumgespielt hab
Die Bildpositionierung ist einfach: Align Left, Right oder Center und wenns nicht passt ein 1 Pixel großes Bild in Hintergrundfarbe Centern, um den Text und die Bilder halbwegs kontrollieren zu können…
Btw, mit einer niedrigeren Auflösung als 1280*1024 und den Browser in Vollbild ist von der Positionierung nicht mehr viel übrig… Mit dem neuen Theme (siehe Blogsprit) und dessen Fixed Width bekomme ich das aber auch noch hin.
Die Bilder dürfte ich schon gesehen haben, bei dir kann man Bilder ja anklicken.
Und was Bildbearbeitung angeht, Sachen wie ‘Adjustment Layer’; Reparaturpinsel oder ähnliches wird Gimp sicherlich auch können (schon Gimpshop installiert?)
Als kleines Beispiel was ich meine, es gibt eine wunderbare Funktion namens Shadow/Highlight, welche z.B. in der Lage ist unterbelichtete Bereiche besser auszuleuchten siehe: http://tinyurl.com/3ceam9
Der gemeinsame Hintergrund ist nur als Show-off.
Pah, dass glaubt Dir doch niemand, dass das die gleichen Fotos sind, über die wir sprechen. Außerdem erkennt doch ein Blinder mit Krückstock, dass Du vom Originalfoto eines aufgehellt und eines abgedunkelt hast. Grummel
aufgehellt ja, das wollte ich ja zeigen, aber halt eben nicht durch einfaches anheben der Helligkeit, und das andere ist nicht abgedunkelt, sondern eine exakte Kopie deines Bildes.
Schöne Bilder hast du da gemacht Marnem. Aber Starkiller hat schon nicht ganz Unrecht. Ich habe einmal meine Gimp-Skripte veröffentlicht, die dürften in diesem Fall auch für dich interessant sein und sind einfach zu benutzen.
Yo, hab ich schon gesehen. Wenn ich wieder daheim bin, werde ich die Skripte und die von Dir verlinkten Anleitungen ausprobieren
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