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Reisenachbereitung Berlin (II)

Hauptbahnhof Berlin, vom obersten Bahnsteig (31. Juli 2007) [1]
Hauptbahnhof Berlin Im Vordergrund Sandsation (31. Juli 2007) [2]

Unser Programm für den ersten Tag in Berlin war ziemlich umfangreich, aber es gibt in Berlin einfach viel zu viel zu sehen, als dass man alles in zwei Tagen sehen könnte. Wir haben versucht so viel wie möglich zumindest oberflächlich gesehen zu haben und so waren wir am Hauptbahnhof, dem Regierungsviertel und dem Brandenburger Tor. Spazierten Unter den Linden über die Spreeinsel zum Alexanderplatz, wanderten die Friedrichstraße entlang, ließen uns vom Holcaustdenkmal beeindrucken und statteten dem Sony-Center am Potsdamer Platz einen Kurzbesuch ab.

Hauptbahnhof Berlin Vom südlichen Spreeufer aus (31. Juli 2007) [3]

Nachts spazierten wir durch Kreuzberg und zeichneten den Mauerverlauf von der Oranienstraße über den Engeldamm und die Schillingbrücke und der East Side Gallery bis zum Schlesischen Tor nach.

In diesem Artikel will ich unseren Weg am Vormittag bebildern.

Begonnen haben wir den Tag am Hauptbahnhof. Sieht irgendwie wie ein Provinzbahnhof aus, wenn man aus dem richtigen Blickwinkel guckt…



Das Kanzleramt kennen wir ja, aber mit einem solch schönen Kaiserwetter ists trotzdem nett, oder?

Interessant finde ich aber, dass man sich nur umdrehen muss, um das Kanzleramt einstürzen zu sehen.

Kanzleramt Vom Paul-Löbe-Haus her (31. Juli 2007) [4]
Kanzleramt Spiegelung im Paul-Löbe-Haus (31. Juli 2007) [5]
Fensterputzer Am Paul-Löbe-Haus (31. Juli 2007) [6]

Allgemein gibt es furchtbar viele Glasscheiben im Regierungsviertel. Alleine am Paul-Löbe-Haus haben wir 5 Fensterputzer in Aktion gesehen. Wenn die gewusst hätten, dass es 30 Minuten später in Strömen geregnet hat…

Zwischen Seitenflügeln des Paul-Löbe-Haus Aus zwei Bilder zusammengefügt (31. Juli 2007) [7]

Und noch mehr Glasscheiben am Paul-Löbe-Haus.
Nett finde ich aber vor allem dieses kleine Gärtchen, dass mit dem weißen Kies und den grünen Büschen einen schönen Kontrast zu dem Metal und Glas des Gebäudes bildet. Das Lebendige und Alltägliche wird in genau diesem Haus der Technokraten in schöne, gerade, künstliche Bahnen gelenkt, darum sehr passend, dieses Gärtchen.

Garten zwischen Seitenflügeln des Paul-Löbe-Haus (31. Juli 2007) [8]

Nur was diese Säulen darstellen, ist mir nicht ganz klar. Auf mich wirken die Säulen wie kleine Türmchen, ähnlich den Türmchen, die früher schon mal eine lange und künstliche „Bahn“. War Schäuble nicht schon zur Planungszeit des Regierungsviertels Innenminister?


Reichstag mit Besucherschlange (31. Juli 2007) [9]
Schild vor dem Reichstag (31. Juli 2007) [10]

Man beachte im Bildhintergrund die lange Schlange, die am Reichstag ansteht. Vermutlich wollten die alle einmal durch die berühmte Kuppel des Reichstages zu wandern.
Pech gehabt…

Quadriga auf dem Brandenburger Tor [11]

Die nächste Station war das Brandenburger Tor. Versucht mal an einem Dienstag um 11.15 Uhr ein Touri-freies Foto zu schießen. Da hilft nur eines: Blickwinkel anpassen…

Palast der Republik [12]


Fernsehturm Berlin [13]

Egons-Lampenladen ist schon ziemlich abgebrochen. Ich bin ja mal gespannt, ob Berlin die Kohle für die Grünanlage aufbringen kann, die als „Zwischennutzung“ hier entstehen soll oder ob wie schon früher einmal ein profaner Parkplatz daraus wird.

Vom Berliner Fernsehturm, Deutschlands höchstem Gebäude, sind es nur noch ein paar Meter bis zum Alexanderplatz, dem Ende unserer Vormittagstour.