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Das Grundgesetz – Artikel 14

Artikel 14

  1. Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
  2. Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
  3. Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

Anmerkung des Blogautors:
Ich sollte mir merken: „Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man…“.
Siehe die Kommentare

Eigentum verpflichtet, auch wenn dies gerne vergessen wird. Wenn ich also ein Eigentum an einem Hammer erwerbe, um damit des Nachbars Autos Motorhaube zu zerbeulen, so ist dies unter anderem eine Verletzung des Grundgesetzes. Außer natürlich, der Nachbar wollte das Auto als Autobombe verwenden.
Einen Schritt weiter würde man gehen, würde man auch diejenigen an diesen Artikel GG erinnern, die mit ihrem Eigentum zwar niemandem schaden, aber dessen Gebrauch dem Wohle der Allgemeinheit nicht dienlich ist. Ist ein privater PKW der Allgemeinheit dienlich? Oder mein Fahrrad? Ohne diese beiden müsste ich den ÖPNV nutzen, somit dessen Effizienz erhöhen und somit dem Gemeinwohl dienen. Hmm …