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Bloggertreffen in München

So, ich bin gerade von einem Bloggertreffen hier in München heim gekommen. Die Idee hatte Robert [1], organisiert wurde es von der Wissenswerkstatt [2] und alle Anwesenden stehen auf dieser Liste [3]. Natürlich sind wieder ein paar angemeldete nicht erschienen, aber auch so war der reservierte Bereich mehr als voll und es gab viele interessante Gespräche.

Vertreten waren Startupper, ein bloggender Journalist, ein PRler, ein Blogleser und allerlei Menschen, die Haupt-, Neben- oder Überhauptnicht-beruflich bloggen.
Ich habe mit den Gründern von ShareWise [4] über virale Marketing-Ideen gesprochen, mit dem Waldorfpatrioten [5] über die Waldorfschule und CatContent, dem an der VHS lehrenden Journalisten, dessen Namen ich leider vergessen habe, über „Nordschwabing“ aka Milbertshofen, cdv [6] und den Mymuesli Jungs [7] darüber, wie großartig der Start von Mymuesli lief und mit Robert [8] über Frauen und das Nokia N800 Internet Tablet [9].

Steffi und ich trudelten kurz nach 19:30 beim „Rumpler“ ein, wo schon 15 Leute saßen. Schnell kam ich mit den ShareWise Gründern und dem Journalisten ins Gespräch.
ShareWise ist eine Ranking Plattform, auf der es um Aktien, Aktienanalysen und Anlagetipps geht. Das Problem bei Anlagetipps ist ja, dass man nie weiß, ob der Tipp vertrauenswürdig ist und wie gut die Tipps des Tippgebers sind. Auf ShareWise werden nun Anlagetipps mit dem tatsächlichen Aktienkurs verglichen, so dass ein Ranking über die Qualität der Tipps berechnet werden kann. Hier gab es einige interessante Ideen, was dabei alles beachtet werden müsste (ok, ich hatte Ideen und die beiden mussten es sich anhören) und ob ein Affe oder besser eine Blondine als pfeilwerfender Referenzmaßstab geeignet wäre.
Irgendwann holte ich das N800 heraus, führte es vor und ließ damit spielen. Es würde mich nicht wundern, wenn demnächst einige Blogger mehr damit herumlaufen würden (Und ganz besonders, wenn sie es über diesen Link [9] bei Amazon kauften 😉 ).

Die MyMuesli Jungs haben mir auch, wie versprochen [10] eine Dose Blogsprit [11] mitgebracht, so dass ich in den nächsten Wochen wieder was zum Genießen habe. Mich hat dann doch ziemlich überrascht, wieviele der Anwesenden von MyMuesli noch nichts gehört hatten. Ich konnte den Jungs einige interessante Details entlocken, so zb dass die Müsli-Zutaten Just-in-Time geliefert werden (2-3 mal die Woche), auch die Basismischungen von Hand gemischt werden oder aber, dass die Startinvestitionen im mittleren fünfstelligen Bereich lagen. cdv war besonders überrascht, dass MyMuesli es gleich am ersten Tag geschafft hatte, im Ticker der dpa eine Meldung unterzubringen. Weniger überraschte ihn, dass in den Wochen nach dem Start wöchentlich 2-3 PR-Agenturen anriefen und MyMuesli als Kunden gewinnen wollten. Hubsi [12] meinte aber, dass diese sich wohl eher mit dem fulminanten Start brüsten wollen würden, als einen wirklichen Kick auf den Erfolg setzen zu können. Max erzählte, dass sie vor lauter Ideen nicht wüssten, wie sie nun am besten weiter machen sollten. Zuerst all die Ideen auf der Webseite realisieren oder zuerst den internationalen Markt (mit Anfragen aus der ganzen welt, zB Kuweit) zu bedienen…

Robert war viel zu sehr in das Gespräch mit Steffi vertieft, als dass ich groß stören wollte. Allerdings habe ich dann doch irgendwann das N800 auf den Tisch geworfen und auch er war von dem Gerät begeistert.
Dies galt aber nicht für alle, vor allem dass das N800 KEIN Handy ist, wurde dem Gerät angekreidet. Diesen „Nachteil“ hat das iPhone nicht, dass der Waldorfpatriot aus den USA mitgebracht hatte. Leider war ich viel zu sehr damit beschäftigt, das N800 herum zu zeigen und habe die Chance das iPhone zu testen verstreichen lassen. Vor allem nachdem der Apple iPod Touch [13], mit WLAN aber ohne GSM oder UMTS, gerade erst vorgestellt wurde und dieser die GUI mit dem iPhone teilt. Allerdings stellen sowohl das iPhone, als auch der iPod mit ihren 480×320 Pixel Displays zum surfen nicht mal halb soviel Pixel wie das N800 mit seinem 800×480 Pixel Display dar.

Um kurz vor zwölf verabschiedeten Steffi und ich uns dann. Wir hatten einen tollen Abend, ich hab mal wieder viel zu viel gesabbelt, aber das ist nicht bös gemeint. Ich bin ja auch im Blog immer sehr mitteilsam…