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Hamsterkauf

Nein, ein Nagetier kommt mir nicht in die Wohnung, schließlich ist dies Getier nichts anderes als mobiles Katzenfutter.

Steffi und ich waren gerade in einem Discounter unserer Wahl, um groß einzukaufen und 29 Einweg-Pfandflaschen abzugeben (Ausbeute der letzten Monate). Neben Milch, Gemüse und anderem Essbaren haben wir uns im sogenannten „Non-Food-Bereich“ ausgiebig bedient. Ab Montag soll es bei Plus nämlich Foto-Einsteck-Wandkalender [1] geben, aber ein Angestellter war bereits jetzt dabei, die Montagsware in die Regale zu sortieren. Schon seit dem Frühsommer plane ich, meine Familie mütterlicherseits mit einem Kalender für 2008 auszustatten, bei dem jeder Familie ein Kalenderblatt gewidmet sein soll, bei elf Geschwister meiner Mutter geht das auch schön auf, und wir uns so auf die fünf anstehenden Familienfeste (vier runde Geburtstage, eine Hochzeit und KEIN Todesfall) vorbereiten können. Ich bat also den Plus-Mitarbeiter, einen Karton mit den Kalendern aus der Reihe vorzeitig zu öffnen und zählte die Kalender ab. 19 Stück werden wir wohl brauchen (12 Onkel bzw Tanten bzw Eltern + Opa + Erwachsene Cousins und Cousinen + wir selbst), demnach also 10 Packungen a 2 Stück, aber schon nach 8 Packungen griff ich auf den Kartonagenboden. Etwas verschämt bat ich darum, dass mir noch eine zweite Kiste geöffnet würde, mir klingelte schon der Prospektaufdruck „Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen“ in den Ohren, doch netterweise wurde meinem Wunsch entsprochen, so dass ich nun mit 10 der insgesamt 16 im Laden vorhandenen Kalenderpackungen 42 Stunden vor offiziellem Verkaufsbeginn meinen Wagen Richtung Kasse schieben konnte.