Politik, Pornographie, Rassismus und das „eBay Partnerprogramm“

Manch einer hält Politik für ein schmutziges Geschäft und es gibt auch genügend Beispiele auf die das zutrifft, trotzdem würden nur wenige Pornos, Rassismus und Politik in einen Topf werfen. eBay tut genau dies, denn in den Teilnahmebedingungen zu ihrem Partnerprogramm steht:

Die Werbemittel dürfen nicht auf Websites oder innerhalb von Websites platziert werden, die folgende Inhalte enthalten, assoziieren oder von denen über Links derartige Inhalte erreicht werden können:

  • Politik
  • Erotik oder Pornographie
  • Waffen
  • Gewalt, insbesondere Gewaltverherrlichung
  • Diskriminierende, beleidigende oder verleumderische Aussagen hinsichtlich Rasse, Geschlecht, Religion, Nationalität, Behinderung, sexueller Neigung oder Alter
  • Drogen
  • Strafrechtlich relevante Inhalte, insbesondere Beleidigungen
  • Allgemein rechtswidrige oder gegen Rechte Dritter verstoßende Inhalte
  • Verlinkungen zu den vorstehend aufgeführten Inhalten

Ein Blogger also, der nur einen Link auf Spiegel Online, Youtube, Sevenload oder Yahoo setzt, disqualifiziert sich für das eBay Partnerprogramm.

Selbstverständlich ist es aber kein Problem, wenn genau die verbotenen Inhalte bei eBay verkauft werden:

Quot licet lovi, non licet bovi

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2 Kommentare ↓

#1 Erik am 23.09.07 um 15:54

Ebay hat einfach soviele Regeln, damit es die Kunden nach Belieben rauswerfen kann, weil du im Zweifelsfall immer gegen irgendeine Regel verstossen hast. Im Zweifelfalls einfach gegen „interne“ Regeln.

#2 Marnem am 24.09.07 um 12:43

Hmm, interessante Idee. eBays Partnernetz wird mir damit trotzdem nicht sympatischer und ich werde es nicht einbinden.

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