Einträge vom Oktober 2007 ↓

Alles Apple? Oder doch nur faule Äpfel?

Apple überall

Nettes Foto, oder? Man könnte meinen, Apple stellt die besten Laptops her, die schnellsten sind sie ja angeblich.

Genau geguckt stellt man fest, dass hier der Hörsaal der „Missouri School of Journalism“ photographiert wurde. Forscht man etwas nach entdeckt man, dass diese Bildungseinrichtung den Studenten vorschreibt, einen WLAN-fähigen Laptop zu besitzen:
Student Wireless Laptop Requirements Beginning Fall 2005

Q. What exactly is required?
A. The minimum is a wireless laptop with Microsoft Office installed. Most of the MU campus has easy wireless access.

Q. What brand or model should I buy?
A. The faculty has designated Apple Computer as its preferred provider for two primary reasons: (1) Apple’s OS X operating system is based on Unix, which makes these computers far less susceptible to viruses than other computers. Viruses are a serious problem on university campuses. (2) Apple MacBook and MacBook Pro computers come bundled with iLife, a suite of applications ideal for learning the basics of photo editing, and audio and video editing. We’ll use those programs in several classes. Incoming students will receive information on recommended models and pricing in February of each year.

Q. What if I prefer a Windows-based machine?
A. That’s an option, but it’s one we do not recommend unless you plan to make a career of computer-assisted reporting. By the time you purchase photo, audio and video software for a PC, you probably will have spent more than you would if buying a comparable Apple Computer. Buy a PC if you prefer to do so, but make sure it is wireless and has Microsoft Office. Almost 100 percent of last year’s freshmen chose Apple computers.

Kein Wunder, dass da soviele Macs auf dem Bild sind. Und kein Wunder, dass sich Mac-user für etwas besseres halten, wenn Windows-Nutzern nur „a career of computer-assisted reporting“ bevorsteht. Schließlich ist man stolz darauf, dass „Almost 100 percent of last year’s freshmen chose Apple computers„.

Mahlzeit!

via Robert

The day the Routers died

Die meisten von euch werden schon mal von sogenannten IP-Adressen gehört haben. IP steht hierbei für „Internet Protocol“ und eine IP-Adresse ist die Adresse, mit der ein Computer in einem Netzwerk angesprochen werden kann.

Momentan wird IPv4 verwendet, also das „Internet Protocol Version 4“. IPv4-Adressen sind 32-Bit Adressen, aufgeteilt in vier 8-Bit Blöcke, was zu den bekannten Adressen wie 192.168.0.1 (Standard Adresse der Router in vielen Heimnetzwerken), 10.135.99.9 (Adresse meines Computers in meinem Heimnetzwerk) oder 212.202.70.62 (Adresse meines Computers im Internet).
Das Problem von IPv4 ist nun, dass mit IPv4 rund 4,3 Milliarden Adressen zu Verfügung stehen, ein Großteil davon aber aus verschiedensten Gründen nicht benutzbar sind. Außerdem wurden die Adressen in der Frühzeit des Internet großzügig verteilt, so dass die Adressen langsam knapp werden.
Ein weiteres Problem ist das rasante Anwachsen der Routing Tabellen in den Routern. Für den Fall, dass die Tabellen der Router im Internet überlaufen, befürchten Experten ein Zusammenbrechen des Internets.

Die Lösung für die Probleme von IPv4 lautet IPv6. IPv6 wird in Fachkreisen schon lange diskutiert und so auch auf der RIPE 55, einem Treffen der Réseaux IP Européens.

Mit diesem Vorwissen könnt ihr nun das video nicht nur genießen, sondern auch verstehen.

Shortcut (30.10.07)

  1. Wong.de: Ich wollte doch nur Wongen und dann lacht mich da ein verkleidetes Karate-Baby an…
  2. UNO fordert Schließung von Guantanamo: Leider ist die Überschrift nicht wahr, denn nicht die UNO, sondern nur „UNO-Beobachter für Menschenrechte im Kampf gegen den Terrorismus Martin Scheinin“ fordern dies. Der deutsche Titel Scheinins klingt schon blöd, der Englische aber noch mehr…
    „United Nations Special Rapporteur on the Protection and Promotion of Human Rights and Fundamental Freedoms while Countering Terrorism“
  3. „Neue Juristische Wochenschrift“: die Beilage Schäuble: Lesenswert, via Schnüffelblog
  4. Internet wird für Terroristen immer wichtiger: Und für den Rest der Menschheit ebenfalls…
  5. Über die (scheinbaren) Vorteile von Videoüberwachung: Irgendwie erinnert mich die Geschichte an die Erzählungen aus der Ersatzdienskommission, bei der der zukünftige Zivi gefragt wurde, wie er reagieren würde, falls seine Freundin vor seinen Augen mit einer Vergewaltigung bedroht wäre
  6. Provinzcowboywillkür gegen Jungvermählte: Über den Überfall einer Polizeitruppe auf ein „orientalisch aussehendes Pärchen ‚im Dunkeln‘ ohne Auto“.
  7. StudiVZ: Ich bin Draussen!: Ein Erleuchteter mehr
  8. Mit Nummern wird der Staat gemacht: Über die Entstehung und die Hintergründe von Hausnummern und deren Auswirkung auf Staatsgebilde
  9. N810 contest now open internationally!: Nokia N810 Giveaway Contest open for international participants

Es Weihnachtet – wer schenkts mir?

USB key holder

Haben will!

Aber schenkt den „USB key holder“ bloß nicht dem Schäubelchen, denn sonst heißts:

Vor betreten der Wohnung Daten am Eingang abgeben.

via John Tokash

[Nachtrag]
Herstellerseite

Wiegetag – Der 14te

Gewichtsverlauf als Diagramm

Ich weiß nicht, woran es liegt, aber zur Zeit schmelzen die Gramm wie eine Skipiste in der Mai-Sonne. 74,4 Kilogramm zeigte die Waage an, somit wieder 400 Gramm weniger als vor einer Woche.

Mitgeholfen dürfte der erhöhte Grundumsatz haben, den mein Körper am Wochenende zur Temperatur-Erzeugung benötigte. Ich war mal wieder in bei meinen Eltern um nach der Katze zu sehen und einen Freund zu besuchen (Servus Harald!), momentan läuft dort die Heizung nur auf Sparflamme. Sau kalt wars! Aber Jimmy der Kater hat sich gefreut uns zu sehen. So verschmust habe ich ihn schon lange nicht mehr erlebt. Hatte ich übrigens erwähnt, dass „Jimmy Kater“ (aussprechen!) eigentlich „Jamiroquai“ heißt, die Tierärztin dies auf „Jimmy“ verkürzte?

Shortcut (25.10.07)

Es ist zum Mäusemelken: Visitenkarten

Ich weiß, ich weiß, ich bin spät dran.

Da ich mich erst sehr kurzfristig dazu entschieden habe, die LInK 2007 und die Systems zu besuchen, um mich dort einigen Unternehmen vorzustellen, musste jetzt alles ganz schnell gehen. Am Wochenende neben dem Lernen einen Lebenslauf und ein Anschreiben entworfen, um mich für einen Einzelgesprächstermin auf der LInK zu bewerben. Nach der Klausur wieder Vollgas an die Diplomarbeit, weil heute eine Besprechung mit meinem Betreuer war.
Erst heute Nacht habe ich Zeit gefunden, eine Visitenkarte zu entwerfen. Eigentlich kein Problem, ich hab einen Drucker, ich habe zwei Bögen Visitenkartenpapier und OpenOffice um die Visitenkarten zu entwerfen. Tja, denkste. Der blöde Einzelblattpapiereinzug sitzt anscheinend 1-2 Millimeter zu weit links und so sind einzelne Buchstaben am Rand leicht angeschnitten. Das Hauptproblem ist aber, das der Drucker etwas gemacht hat, was er noch nie gemacht hat: Er spuckt Toner aufs Papier. Anscheinend nur beim Einzelblatteinzug, anscheinend nur bei dickerem Papier, weil die normalen Din A4 Blätter sind sauber. Von 20 möglichen Visitenkarten kann ich

  • eine einzige mit gutem Gewissen
  • drei mit flauem Magen
  • drei mit Magengrimmen
  • fünf nur unter Schmerzen und mit viel Schamgefühl

aus der Hand geben.

Mit etwas Glück, schaffe ich es morgen vorher noch in einen Copyshop und hoffentlich lässt dieser sich darauf ein, die Karte beidseitig zu bedrucken.
Shit ey!