Einträge vom Oktober 2007 ↓

Zwei von Vieren: Programmierung und Theoretische Grundlagen

Die zweite der vier Prüfungen war gestern und fiel nicht ganz so gut wie die Prüfung letzte Woche aus, was aber einfach daran lag, dass ich gestern irgendwie bei den Fragen nicht auf den Punkt kam. Eine 2,3 ist aber auch nicht wirklich schlecht.

Die nächste Prüfung ist erst am 6.11 und hat Geologie, also mein Nebenfach, zum Thema. Es wird um Luftbild- und Radarbilder der Erdoberfläche gehen, die dabei verwendeten Techniken, aber wohl auch ein Praxisbeispiel, bei dem ich ein Luftbild geologisch interpretieren muss.
Ganz was anderes, als der Informatik Stoff, aber genau darum habe ich ja auch Geologie als mein Nebenfach gewählt. Statt ganz abstrakt wird es hier ganz konkret, statt per Definition fest zu legen, wie etwas sein soll wird interpretiert, was bereits existiert. Allerdings wird die Prüfung trotz allem nicht so lustig wie die Exkursionen ins Gelände werden. Gefeiert wird also auch hier erst hinterher.

Hinweis für den Übersetzer: Satz gestrichen

Schadenfreude ist die schönste Freude.

Leider hatte ich am Wochenende wegen der Lernerei keine Zeit in der BMW-Welt vorbei zu schauen. Den Fehler hatte ich auch schon am Samstag Abend entdeckt, inzwischen ist er behoben.

Wiegetag – Der 13te

Gewichtsverlauf als Diagramm

74,8 Kilogramm

Ein bisschen stolz bin ich schon, wie gut das mit den abnehmen klappt. Dabei mache ich gar nicht so viel anders als vorher.

Der Hauptunterschied ist, dass ich mir bewusst bin abnehmen zu wollen. Wirklich zu wollen. Klar, wenn ich mal außertourlich Lust auf etwas essbares habe, überlege ich mir, ob das wirklich sein muss. Beantworte ich mir diese Frage aber mit ja, dann schlage ich auch zu!

In der Folge der Abnahme gibt es positive Effekte zu vermelden: Ich habe im Gesicht abgenommen und ich finde, ich sehe dadurch wieder deutlich gesünder aus.
Es gibt aber auch negatives zu vermelden: Liege ich Abends beim Einschlafen auf der Seite liegt der Bauch nicht mehr auf der Matratze auf, sondern hängt und das wiederum ist unbequem…

Wischi-Waschi-Computersteuerung?

Boje fragt, ob wir bald mehr gestikulieren werden. Er meint damit nicht, dass wir alle die Pizza und den Espresso wie echte Italiener bestellen werden, sondern dass wir unsere Computer mit Gesten steuern. Auslöser ist ein Video eines Microsoft Research Labs.

Den Computer mit Gesten zu steuern ist nicht unbedingt etwas neues, man denke nur an das Computerspiel „Black&White“, das nur durch Mausgesten gesteuert wurde oder die Zoomfunktion des iPhones. Man könnte gar die Tipp-Bewegungen auf der Tastatur als Gesten bezeichnen, wenn man eine Projektions-Tastatur verwendet. Auf die Nintendo Wii oder EyeToy Spiele auf der Sony Playstation lassen sich mit Gesten steuern.

Die Frage ist doch aber, ob wir das wollen. Ist die Steuerung per Gesten wirklich was wir wollen oder nur eine Interimslösung? Auch schon die Sprachsteuerungs-Softwarepakete versprachen uns Anfang des Jahrtausends, dass mit ihnen die Bedienung zum Kinderspiel würde. Ich persönlich kenne aber niemanden, der dies ernsthaft nutzt. Ich wünsche mir den Stecker im Kopf, der das Bild dreht, wie ich es mir wünsche, die Datei anzeigt, ohne mir Gedanken um den Pfad der Datei machen zu müssen und Blogeinträge abspeichert, ohne an Tasten oder einzelne Buchstaben zu denken. Gesten sind schon wieder ein Medienbruch, denn ich will Informationen zwischen meinem Gehirn und dem Prozessor des Computers austauschen, ohne dazwischen die „körperliche Welt“ benutzen zu müssen.

Duplicate Content

Aargh!

Zum Relaunch des XXX habe ich diesem ein vernünftiges Impressum mit Datenschutzerklärung spendiert. Natürlich wollte ich alles richtig machen und darum das Rad kein zweites mal erfinden, schließlich gibt es ja auch hier im Blog eine Seite „Impressum und Datenschutz„. Also habe ich einfach den Text von hier kopiert, minimal angepasst und im XXX eingestellt.

Tja, wer erkennts am schnellsten? Das war natürlich eine sau blöde Idee. Die beiden Impress(ume,i,os – je nach Wunsch und persönlicher Vorliebe, siehe Plural von Espresso) sind nahezu identisch und das hat Google auch gemerkt und wegen „Duplicate Content“ eines von beiden aus dem Suchmaschinenindex geworfen. Dummerweise natürlich das Impressum von Marnem.de …
Ich muss mir jetzt überlegen, wie ich dies Problem löse, denn ein Vergleichbares wird sich auch bei Blogsprit und bei Seelenmüll ergeben.

Weiß einer von euch, ob es rechtens wäre, wenn ich vom XXX, Blogsprit und Seelenmüll einfach auf das Impressum von Marnem.de verweise? Ich müsste natürlich ein paar Kleinigkeiten generalisieren, aber das ist ohne weiteres machbar.
[Update: Die mit XXX markierte Domain besitze ich nicht mehr]

Die Senseo ist da

Senseo Pad-Kaffee-Maschine mit verschiedenen Kaffee-Pads

Amazon ist echt flott. Am Dienstag Abend bestellt, am Mittwoch verschickt und am Donnerstag geliefert.

Die Maschine alleine macht natürlich keinen Kaffee, also hab ich mir mal vom Discounter um die Ecke alle Kaffee-Sorten geholt, die er anbietet, schließlich will man ja die beste Sorte herausfinden…

Die teuerste ist der Dallmayr Kaffee, denn die Packung mit 16 Pads kostet im Rahmen eines Sonderangebots 1,79 Euro. Die beiden Jacobs Pad-Tüten kosteten von 2,39 Euro auf 1,75 Euro reduziert nur unwesentlich weniger, beinhalten aber 18 Pads. Am billigsten ist die PLUS Eigenmarke „Cafet“ mit 1,59 Euro, wofür man 20 Pads erhält. Eine Tasse Pad-Kaffee kostet also zwischen 8 und 13 Cent.

Senseo Kaffee-maschine mit verschiedenen Pads

Ein paar Worte zur Technik der Senseo. An der Rückseite der Senseo befindet sich der Wassertank. In der Maschine befindet sich ein Boiler, in dem immer genug Wasser für mindestens eine Tasse Wasser. Nach dem Einschalten der Maschine wird das Wasser im Boiler erhitzt, dies dauert ca 90 Sekunden. In dieser Zeit kann man den Deckel der Maschine öffnen und das Pad einlegen. Ist das Wasser erhitzt, wählt man, ob man ein oder zwei Tassen möchte und in rund 30 Sekunden wird eine Tasse Kaffee aufgebrüht. Während des Brühvorgangs saugt die Maschine die selbe Menge, die sie als Kaffee ausspuckt, als Frischwasser an. Ca 5-10 Sekunden nach dem Ende des Brühvorgangs beginnt die Maschine das Frischwasser im Boiler zu erhitzen, so dass sie nach weiteren 90 Sekunden bereit für die nächste Tasse Kaffee ist.

Die Senseo gibt es in verschiedenen Versionen. Die 7810 ist die einfachste Variante und gehört noch der veralteten „Senseo II“-Generation an. Die 7822 bietet demgegenüber einen größeren Wassertank und einen höhenverstellbaren Kaffeeauslauf. Die 7824 zeigt zusätzlich an, ob die Wassermenge noch für ein oder zwei Tassen ausreicht. Bei der Senseo 7830, für die wir uns entschieden haben, kommt ein LCD-Display hinzu, das anzeigt was die Maschine gerade tut (Wasser erhitzen, bereit zum brühen, Entkalken nötig) und ein feineres Dosieren der Wassermenge zulässt. Eine Tasse kann so wahlweise mit 80, 125 oder 145 Milliliter Wasser aufgebrüht werden. zusammen mit der „2 Tassen“-Wahl kommt man so auf die Abstufung 80, 125, 145, 160, 250, 290 Milliliter. Ganz praktisch, für die Espresso Zubereitung.


Cool oder Uncool?

Uncool:
Routenplaner für Fußgänger in Gebäuden

Cool:
Modeling of indoor environment geospatial data as a hierarchical graph system annotated with soft constraints applied in pathfinding and navigation instructions for pedestrians.

So in etwa