Es ist jetzt zwei Minuten vor zwei Uhr Nachts und ich sitze noch hier am Computer. Ich weiß, eigentlich habe ich besseres zu tun. Eigentlich sollte ich schlafen. Aber ich kann nicht schlafen. Ich bin immer noch aufgewühlt, denn ich habe mir die aktuelle Wahlkampfrede von Barack Obama angesehen und diese hat mich zu Tränen gerührt. Eine Wahlkampfrede, man muss sich das mal vorstellen.
Ich bin nicht der Typ für Tränen und doch habe ich ein wenig geweint bei der Geschichte von Ashley Baia. Nicht nur deshalb lohnt es sich, Baracks Rede anzusehen. Die ersten 17 Minuten sind etwas trocken, denn Barack hält sich bis dahin ziemlich an sein Skript. Dann aber schwimmt er sich frei, bewegt und reißt mit, als er über “Hope” spricht.
Barack Obama speaking at Dr. Martin Luther King Jr.’s church in Atlanta
via uswahl2008.de

2 Kommentare ↓
Eine wirklich gute Rede, der Part mit Ashley hat mir auch gut gefallen.
Mich würde wirklich interessieren, ob ein deutscher Politiker es sich trauen würde, so explizit einen kleinen Wahlkampfhelfer zu präsentieren. Allerdings haben Wahlkämpfer wegen unseres Parteiensystems auch nichts mit solcher dedication zu tun, schließlich wird man bei uns zum Wahlkämpfen mehr oder weniger “verdonnert”.
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