Schlag den Raab 11

Gestern Abend lief wieder „Schlag den Raab“ auf ProSieben und der Kandidat Olufemi „Femi“ konnte sich im 15ten Spiel gegen Stefan Raab durchsetzen und gewann dafür 2,5 Millionen Euro.
Kurzabriss der Show: ProSieben stellt den Zuschauern fünf Kandidaten zur Auswahl, von denen einer anschließend gegen Stefan Raab antritt. Gespielt werden bis zu 15 Spiele die Aufsteigend von 1 bis 15 Punkte wert sind. Der Kontrahend, der zuerst 60 Punkte oder mehr erreicht hat gewonnen. Die Spiele sind Geschicklichkeits-, Glücks-, oder Wissensspiele. Gewinnt Raab, erhöht sich der Gewinn der nächsten Sendung um 500.000 Euro, gewinnt der Kandidat kann er den Jackpot mit nachhause nehmen.

Die gestrige Sendung lief wie erwähnt über 15 Spiele. Von den ersten acht Spielen gewann Raab sieben, Spiele 9, 10, 12, 13, 15 der Kandidat. Das 15te Spiel war Elfmeterschießen, wobei Olufemi in der Vorstellung als ehemaliger Regionalliga-Fußballer vorgestellt wurde.

Stevinho schreibt nun über das gestrige SDR und fragt, ob die ganze Sendung eine reine Farce war.

Meiner Meinung nach war SDR11 zwar die bisher schlechteste Ausgabe, zu einer Farce möchte ich sie aber nicht hoch spielen. Klar, der Kandidat schnitt zu Beginn schlecht ab und zeigte Zwischenzeitlich katastrophale Leistungen (Jetski und Rudern …) und die Wende kam überraschend, aber ein Zeichen für ein abgekartetes Spiel ist das nicht.
Viel mehr sollte man sich Fragen, ob SDR nicht generell abgekartet ist, schließlich wird die Sendung von Raabs „Raab TV“ produziert und wirft alleine deshalb schon die Frage auf, ob Raab nicht doch die Möglichkeit hat, die Spiele Vorab zu testen. Gerade sein immer wieder gutes Abschneiden bei „motorisierten Spielen“, bei denen man mit nur sehr wenig Übung sein Ergebnis dramatisch verbessern kann, wirft Fragen auf.

Im Endeffekt ist es aber doch egal, ob dem Kandidat der Gewinn zugeschustert wurde oder er nicht mal einen Chance zu gewinnen besaß. Entscheidend ist doch, ob die Sendung spannend und unterhaltsam ist und selbiges ist zu bejahen. Zumindest wenn der Kandidat sich nicht ganz so unglücklich verhält wie Femi gestern…

5 Kommentare ↓

#1 Starkiller am 01.06.08 um 19:59

Also laut deiner Aussage ist es egal ob es nun abgekartet ist oder nicht, meinst du das wirklich ernst?

Wenn der Kandidat aber 60 Punkte braucht und im vorletzten Spiel auf genau 59 kommt, riecht es zumindest etwas seltsam.

#2 Marnem am 02.06.08 um 20:13

Wir können doch von außen eh nicht erkennen, ob bei den ganzen Spielshows im TV alles so abläuft, wie ich es als legal bezeichnen würde. So werden ja zumindest beim „Promi Wer Wird Millionär?“ die Fragen passend zu den Kandidaten gewählt.
Ich gehe daher einfach mal davon aus, dass die Sendung zumindest in weiten Zügen vorher geplant und an entsprechenden Stellen etwas angepasst, damit die Dramaturgie stimmt. Und solange dabei niemand geschädigt wird, finde ich das auch ok.

??brigens, eines der ersten Spielen hieß „Würfeln“ und der Würfel zeigt nicht unbedingt die Augenzahlen, die man der Wahrscheinlichkeit nach erwarten würde…
Schlag den Raab 11: Spiel 4 „Würfeln“

#3 Starkiller am 02.06.08 um 21:44

Wow, jedesmal wenn ich deutschem Fernsehen ausgesetzt werde ist es ein Schock, wie könnt ihr sowas gucken? :-)

Der Moderator war ja furchtbar, nach 2 Minuten wollte ich ihn umbringen, nach 10 Minuten mich selbst… zu versuchen Spannung in ein Würfelspiel zu bringen…also wirklich…

Der Würfel hat sich aber wirklich komisch verhalten, Herr Pascal (einer der Mitbegründer der Stochastik) hat wahrscheinlich im Grabe rotiert.

#4 unnikuttan am 07.06.08 um 12:31

Ich finde den Raab immer wieder krass.

#5 Schlag den Raab am 14.10.08 um 13:21

[…] Kandidaten können eine Menge Geld gewinnen wie zum Beispiel am 1. November, wenn es bei “Schlag den Raab” um 1000.000 Euro […]

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