Ich war gerade dabei, ein paar alte Programme auszumisten (Java 5.0 Update 1 bis 11, etc) und da ist mir dieser Fette Brocken unter den Mauszeiger gelaufen.
Fand ich aber total normal, ne. Weil ich ja sicher den Drucker häufig deinstalliert hab. Grad vorgestern erst wieder. Und darum ists schon gut, dass das Deinstallationsprogramm 11 Gigabyte groß ist, denn ohne diese tollen Filme wäre das Deinstallieren ja voll öde, ne.
So, den Artikel über die Heroes World Tour für Epstacy hab ich fertig und an Starkiller geschickt. Ich werde es hier vermelden, sobald er Online ist, bis dahin könnt ihr ja schon mal durch die Fotogalerie mit den neuen Heroes Fotos browsen. So, der Artikel ist online, durch die Bildergalerie könnt ihr aber trotzdem noch browsen
Das Bild rechts ist übrigens eine abfotografierte Autogrammkarte, die ich am PC gebastelt und von Hayden Panettiere signiert wurde. Abfotografiert deshalb, weil der blöde Scanner in dem Multifunktionslaserdruckerfaxkopiererscannerteil von HP keinen vernünftigen Bilderscan hinbekommt, so dass sogar diese etwas zu dunkle und rötliche Fotografie besser ist.
Daran, dass die Anzugfalten ins schwarze absaufen ist übrigens nicht die Kamera schuld, sondern der Fotodrucker vom Karstadt, wo ich die Autogrammkarte kurz vor knapp ausdrucken lies. Ich habe nämlich erst um halb fünf mit dem Bild begonnen und bin darum mit dieser 90-Minuten-Bastelei (zwei Personen freistellen, Hintergrund finden, einpassen) ganz zufrieden, obwohl natürlich Hayden eigentlich etwas kleiner ist, der Oberarm “verdünnt” gehört, der Hintergrund perspektivisch nicht ganz passt und ich furchtbar reingeklebt aussehe. Man sehe sich aber den Rocksaum von Hayden an, jede Zacke ist handgepixelt freigestellt und 90 Minuten sind halt verflucht wenig Zeit.
Immerhin bin ich jetzt offiziell Haydens Hero.
So sieht das Bild im Original und somit deutlich besser aus, dafür ist es halt ohne die Signatur. Vor allem das “XOXO” finde ich süß, ich hätte sie also doch spiegeln und mir in den Arm legen sollen.
Allerdings wäre mir Steffi dann zurecht an die Gurgel gegangen, war sie doch auch so schon eifersüchtig genug ob meines Arbeitseinsatzes und Enthusiasmus…
Würde sie mir aber, so wie Hayden es getan hat, schriftlich zusichern, dass ich ihr Held sei, dann könnte man über ähnliche Basteleien reden. *Duck und renn*
Autogrammjäger hatten aber nicht nur Hayden, sondern auch Milo Ventimiglia im Blickfeld, ich habe mich mit seinem Serienbruder “zufrieden” gegeben und Adrian Pasdar auf einem Badge seiner Serienfigur unterschreiben lassen. Für Milo und Jack Coleman hatte ich nichts vorbereitet und einfach einen karierten Zettel hinhalten wollte ich dann doch nicht.
Macht aber auch nichts, ich sammle eh keine Autogramme und wollte ja nur von die Anerkennung für das coolste Hayden Autogramm abholen
Heroes ist eine Fernsehserie des US-Senders NBC und startet am 10.10 bei uns in Deutschland. Schon am 24.09 startet in den USA die zweite Staffel der Erfolgsserie.
Worum gehts bei Heroes?
Heroes ist eine Action-Drama-Series mit einem kontinuierlichem Handlungsverlauf, in dem nicht nur die Handlung vorangetrieben wird, sondern auch eine stetige Charakterentwicklung festzustellen ist.
Gewöhnliche Menschen (“Ordinary people”) stellen fest, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten entwickelt haben (“extraordinary abilities”). Diese gewöhnlichen Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die Heroes, gehen mit ihren Fähigkeiten ganz verschieden um. Der eine versucht sie zu ignorieren und zu verstecken, ein anderer testet sie bis zum äußersten aus und ist über die Folgen entsetzt. Die Fähigkeiten, von denen ich rede, können physikalischer Natur sein (Fliegen), intellektueller (extreme Lernfähigkeit) bis hin zu den übernatürlichen Fähigkeiten wie Gedankenlesen, Zeitreisen, Teleportation oder Regeneration, die aber alle anscheinend genetisch Bedingt sind.
In den ersten Folgen dreht sich alles um das Kennenlernen der 12 Hauptfiguren und deren Umfeld (wir reden über weitere 15 Personen und 4 Großstädte), die Entwicklung und Entdeckung dieser Fähigkeiten und erste Ansätze des die Staffel überspannenden Handlungsbogens. Hier agieren die Hauptpersonen noch mehr oder weniger so, wie sie es als “normale” Menschen getan haben.
Ab der fünften Folge beginnt das, was ich als Implosion bezeichnen möchte. Die Handlung beschleunigt sich, die räumliche Entfernung und die Abstände der Handlungsstränge verkleinern sich, immer wieder treffen Heroes aufeinander, fliegen oft aber wie zusammenstoßende Kugeln wieder auseinander. Trotzdem wird schnell klar, dass das Unvermeidbare passieren wird und alle Charaktere an einem Ort aufeinander treffen werden, so sie denn dann noch leben.
Warum halte ich Heroes für eine herausragende Serie?
Heroes ist aus vielerlei Gründen eine der besten TV-Serien, die ich bisher gesehen habe. Dieses Urteil wird aber mit Sicherheit davon beeinflusst, dass ich Heroes auf englisch und fast zeitgleich mit den US-Ausstrahlungen gesehen habe und darum Effekte wie Spannung und Vorfreude in einem ganz anderen Maße als sonst Aufkamen.
Heroes hat unheimlich eine gute Geschichte und daher viel Spannung, interessante und unvorhergesehene Drehungen und Wendungen, tolle Charaktere, tolle Schauspieler in super gemachter Umgebung, technisch (Sound, Grafik) auf dem neuesten Stand, einen guten Rhythmus zwischen schnellen, langsamen, intensiven und lockeren Szenen und eine phantastische mediale Begleitung.
Im einzelnen:
“unheimlich eine gute Geschichte und daher viel Spannung, interessante und unvorhergesehene Drehungen und Wendungen”: Heroes hat mit zwölf Hauptdarstellern, die unabhängig von einander agieren, einen großen Spielraum an möglichen Erzählsträngen und bietet daher viel Platz für kleine Geschichten was den Hero motiviert und Möglichkeiten, die Heroes sich treffen zu lassen, ohne daraus jedes mal viel TamTam machen zu müssen oder sie langweilig werden zu lassen. Dazu bieten die verschiedenen Fähigkeiten verschiedene Herangehensweisen an die Probleme der Heroes. Über allem spannt sich aber der Haupthandlungsstrang und erst nach und nach zeigt sich, dass all die kleinen Geschichten drum herum entweder diesem Zuarbeiten oder einen Hero so verändern, dass er sich dem großen Ziel weiter nähern kann (ich schreibe so schwammig, um euch davon zu überzeugen, Heroes anzusehen, dabei aber möglichst wenig zu verraten).
“tolle Charaktere”: Wir haben einen Teenager, der über seine Fähigkeit sehr verstört ist, ein 10-jähriges Wunderkind, das seine Fähigkeit gezielt einzusetzen weiß, einen Idealisten, der die Welt retten will oder aber den Politiker, der von alle dem nichts wissen will, den Polizisten, der eine Leseschwäche hat, den Mörder, der nur das Beste für sein Kind will und dessen Mutter, die den Kampf gegen den “inneren Schweinehund” manchmal verliert. Vor allem aber haben wir keinen strahlenden Helden und keinen abgrundtiefen Bösewicht. Wir glauben zwar mal, dass dieser oder jener “das Böse” sei, aber erfahren dann seine Hintergründe, die uns verunsichern. Kein schwarz-weiß, kein gut gegen böse, keine Liebesgeschichte, die nur da ist um weiblichen Zusehern romatische Gefühle zu zeigen.
“tolle Schauspieler in super gemachter Umgebung”: Jeder der Schauspieler verkörpert seine Rolle so echt, dass man sie ihm glaubt. Was soll ich da mehr sagen? Jeder Handlungsort hat seine eigene Stimmung und alleine an der Farbe kann man schon erkennen, ob man nun im grünlich/bläulichen New York oder im rötlichen Texas ist. Wobei beides, genau wie Tokio oder Las Vegas nur in Los Angeles gedreht wurde.
“technisch (Sound, Grafik)”: Seht euch eine beliebige deutsche Serie an und fragt euch, warum wird an dieser oder jener Stelle musikalisch untermalt, warum so und nicht anders und was ist eigentlich das die ganze Staffel überspannende musikalische Thema? Bei Heroes ist genau dies gegeben. Ein musikalisches Thema, das dem Zuseher sagt, was er nicht sieht, zu erkennen gibt, was nicht dargestellt wurde und einem je nach Szene und instrumentaler Umsetzung das Herz erwärmt oder es eiskalt den Buckel runter laufen lässt. Und über die Qualitätsunterschiede von HDTV und PAL brauche ich wohl kein Wort verlieren, oder?
“guten Rhythmus zwischen schnellen, langsamen, intensiven und lockeren Szenen”: Eine Serie, die beständig dahinplätschert, um in jeder Folge nach dem gleichen Prinzip Spannung aufzubauen, den Zuschauer hin zu Halten und dann am Ende der Folge aufzulösen, ist doch stink langweilig. Heroes ist da anders. Da wird die Spannung innerhalb einer Szene auf oder abgebaut, oft sogar beides. Da wird am Anfang der Folge ein Handlungsstrang begonnen, am Spannungshöhepunkt umgeschnitten und in einem anderen Handlungsstrang dessen Spannung abgebaut, in einem anderen Handlungsstrang die Spannung wieder etwas erhöht und dann der erste Handlungsstrang aufgelöst, nur um unmittelbar die Spannung weiter zu erhöhen und auf die nächste Folge zu verschieben. Einer der Gründe, warum es diese Achterbahnfahrt der Spannungshöhepunkte geben kann ist, dass keiner der Heroes seines Lebens sicher sein kann. Mehrfach werden sie alle existentiell bedroht und dies muss nicht durch Waffengewalt oder Explosionen sein. So sterben manche Hauptfiguren, andere werden zu Nebenfiguren degradiert wobei manche Nebenfigur zu einem Hauptdarsteller wurde.
“phantastische mediale Begleitung”: Natürlich hat heute jede Fernsehsendung seine Webseite, aber welche Fernsehserie hat sein eigenes Wiki, Blog einer Hauptfigur, Comicstrip, Blog eines Produzenten? Dies sind alles vom Fernsehsender produzierte Inhalte um die Show zu unterstützen. Die Comics erzählen viele Hintergrundgeschichten, für die in der Serie keine Zeit ist, das Produzentenblog erzählt warum in dieser und jener Szene die Schnitte genau so gesetzt und jener Kamerawinkel benutzt wurde.
Die üblichen Spielereien wie Vorschau auf die nächste Folge, Life-Stream im Netz parallel zur Ausstrahlung im TV oder kaufbar bei iTunes, jederzeit alle vergangenen Folgen im Netz abrufbar, eigenes Forum, Heroes360 (ein ganzes Netz an Webseiten, spielend im Heroes Universum, zB die Seite des Politikers der Serie) und tonnenweise Promotionbilder sind in den USA ja inzwischen fast schon Standard. “Life-Stream im Netz parallel zur Ausstrahlung im TV” und “jederzeit alle vergangenen Folgen im Netz abrufbar”, ja wir reden hier nicht von illegalen Inhalten, sondern von der offiziellen Webseite des Fernsehsenders! Ich verlinke diese mit Absicht nicht, damit ihr nicht aus versehen drauf klickt und euch die Spannung verderbt.
Wer nun Lust auf Heroes hat, wartet entweder auf die Ausstrahlungen auf RTL2, kauft sich die DVD oder googelt nach einem Proxy in den USA und nutzt diesen um die Folgen auf www.nbc.com/heroes anzusehen.
Das zweite, Din A4 große Plakat, steht vor einer Weinhandlung. Ohne Nachdenken erschließt sich nicht, was hier gemeint ist.
Probieren Sie Freitag und Samstag
Freitage habe ich schon viele genossen, sogar mehr als Samstage. Unzählige mehr als Samstage sogar, da ja auch der Samstag ein Frei-Tag ist. Aber warum soll ich nun einen Freitag probieren? Oder ist gar nicht der Wochentag und der freie Tag gemeint, sondern etwas anderes? Freitag kommt ja von der germanisch Göttin Freya oder der nordischen Göttin Frigg, beides jeweils Liebesgöttinen. Soll dieses Plakat uns zu hemmungsloser Liebe in der Weinhandlung Eilles auffordern?
Oder sollen wir uns verhalten wie der Freitag aus Robinson Crusoe, also nackt herum laufen und gegen Kannibalen kämpfen?
Für den Samstag lässt sich neben der Bedeutung als Wochentag keine weitere Bedeutung finden. Rätsel über Rätsel also.
Auch die zweite Hälfte des Plakats ist rätselhaft.
Italienische Woche mit Lugana, Chiaretto, Chiocolati und Espresso Alberto
Was eine “Italienische Woche” ist, glaube ich zu Wissen. Lugana und Chiaretto scheinen zwei Weinsorten zu sein, zumindest implizieren das die beiden linken Weinflaschen, die diese Schriftzüge tragen.
Was aber ist Chiocolati? Ein Wein? Aber warum ist dann nicht die passende Flasche abgebildet, sondern eine mit der Aufschrift “giom”? Selbst Google kann mit diesem Begriff nichts anfangen. Ob sich dahinter ein falsch geschriebenes “chocolate” verbirgt?
“Espresso Alberto” scheint eine besonders edle Kaffeemischung zu sein.
Ein ca 2,5*1 Meter großes Werbeplakat.
Hier wirbt ein Imbiss mit dem niedrigen Preis seiner Leberkäsesemmeln und deren Qualität dank der kleinen Münchner Metzgereien. Für meine nördlich des Weißwurstäquators lebenden Leser zuerst zwei Erklärungen, bevor ich euer Augenmerk auf das Plakat lenken will.
Leberkäse nennt ihr wohl Fleischkäse und enthält keine Leber.
Metzger sind bei euch vermutlich als Fleischer bekannt. Verkauft werden deren Erzeugnisse üblicherweise in Metzgereien.
Nun wenden wir uns dem Plakat zu. Fragt mich nicht, was “Leberkässe” ist, aber ich denke es ist Leberkäse gemeint und das zusätzliche “s” soll wohl an den oft in Metzgereien gehörten Spruch “Deafs a wengal mea sei?” (“Darf es auch etwas mehr sein?”) erinnern. Dieser Gedanke liegt besonders nahe, wenn man die beiden abgebildeten Fleischwarenfachverkäuferinnen betrachtet, denn auch diese sind diesem Ausspruch anscheinend nicht abgeneigt, wenn ihnen die eigenen Produkte angeboten werden…
Die beiden Fleischwarenfachverkäuferinnen erinnern mich an den oft in Metzgereien gehörten Spruch “Deafs a wengal mea sei?” (“Darf es auch etwas mehr sein?”), denn sie scheinen ihren eigenen Produkten nicht abgeneigt…
Lassen wir unseren Blick in die rechte untere Bildhälfte wandern, so finden wir dort einen Merkwürdigen Satz:
Qualität von kleinen Münchner Metzgern
Was der Satz aussagen soll, ist offensichtlich.
“Qualität von kleinen Münchner Metzgern” soll sich wohl darauf beziehen, dass der Leberkäse in kleinen Münchner Metzgereien hergestellt worden ist und dies ein besonderes Qualitätsmerkmal darstellt.
Besieht man sich den Satz aber mal genauer, fällt auf, dass nicht ausgesagt wird, was ausgesagt werden soll. “Münchner” wird vom Wiktionary als “ein männlicher Bewohner der Stadt München” definiert. Es ist von “kleinen Münchner Metzgern” die Rede und nicht von “kleinen Münchner Metzgereien”, somit sprechen wir hier also eindeutig von kleinen, in München wohnenden Menschen männlichen Geschlechts, die den Beruf des Metzgers ausüben. Ob der Pfeil nun die Größe der Metzger oder auf einen kleinen Flecken Qualität in der rechten unteren Bildecke hinweisen soll, blieb mir leider verborgen.
Über das fehlende Komma zwischen “kleinen” und “Münchner” sehen wir geflissentlich hinweg.
Ach ja, ich würde für ein Produkt, in dem sich Rindfleisch befindet, niemals mit “Wahnsinn!” werben, auch und gerade wenn der Imbiss einer Großmetzgerei ein paar Meter weiter 1,50 Euro pro Leberkäs-Semmel verlangt…
Hoffentlich haben die “kleinen Münchner Metzger” und die Fleischwarenfachverkäuferinnen des “Wurst Point Imbiss” von ihrem Produkt mehr Ahnung, als von der deutschen Sprache…
Folgendes Video begründete einen ganzen Berufsstand: Keyword-Spammende Search-Engine-Optimizer
(Veganer, Vegitarier Vegetarier und andere Aliens bitte mit geschlossenen Augen betrachten)
Anscheinend ist das ein estnischer Werbefilm aus den 80ern für Hühnerhackfleisch oder so.