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Ficken für den Haussegen: Die „30-Days SEX Challenge“

Unsere Gesellschaft hat ein großes Problem: steigende Scheidungsraten

Man könnte die Ursachen dafür an vielen Punkten festmachen:

  • Einführung der Pille
  • Emanzipation der Frauen
  • Hoher Grad an Mobilität des einzelnen
  • Finanzielle Absicherung
  • Abnehmende Religiösität

Die „Relevant Church“ aus Florida hat einen anderen Grund gefunden: SEX
Genauer:

People are not having enough sex.

Eine Beziehung braucht ein erfülltes Sexualleben und dies ist eine Herrausforderung. Aber Gott will, dass wir ein tolles Sexleben haben.
Aus diesem Grund hat die „Relevant Church“ mitten in der Fastenzeit 30 Tage der Opulenz ausgerufen, um die Beziehungen der Teilnehmer zu verbessern: Die „30-Days SEX Challenge“

Relevant Church is proposing a challenge encouraging married couples to purposely engage in sexual activity for 30 days and singles to intentionally forgo sexual activity for 30 days. We know, it sounds crazy. However, we believe this challenge will not only improve sex lives, but also strengthen relationships. In this series married couples will review the obvious needs of him and uncover the forgotten needs of her and singles will cut through the illusions and consider the qualities that result in healthy relationships.

Die Herausforderung soll also sein, dass verheiratete Paare für 30 Tage täglich Sex haben sollen, während Singles bewußt für 30 Tage auf Sex verzichten sollen. Unverheiratete Paare werden natürlich ausgespart, schließlich ist deren Existenz nicht im Sinne Gottes.

Um nicht ganz mit den Problemen von täglichem Sex alleine gelassen zu werden, gibt es einige Workshops zur Aktion, zB:

  • Premature Consummation (Maybe there’s another way?): Premature Consummation = Vorzeitige Vollendung = Verfrühter Samenerguß ?!?
  • Building Stamina (From challenge to lifetime): Building Stamina = Aufbau von Ausdauer = Viagra Verkaufsveranstaltung ?!?

Auch wird die Aktion mit einem Blog begleitet.

Die deutschen Kirchen sind noch nicht ganz so weit, aber der neu gewählte Vorsitzende der Bischofskonferenz kann sich immerhin ein Ende des Zölibats vorstellen.

Ich werde mal Gott persönlich fragen, was er davon hält.

Super wird Normal?

Aral schafft Normal-Benzin ab verkündet das ZDF in Berufung auf eine dpa-Meldung. Superbenzin wird so zum Normalfall. Eigentlich ist das doch nur konsequent, oder wann habt ihr zuletzt ein Waschmittel ohne den Zusatz „Das Beste“, „Mega“ oder „Ultra“ gekauft?

Aber auch in anderen Bereichen wird sprachlich das Niveau angehoben, so sollen Hauptschulen abgeschafft, aus Realschulen „Realschule Plus“ werden und die PDS heißt jetzt „Die LINKE“.
Apropos „Die LINKE“. Diese wird demnächst ziemliche Probleme bekommen, denn aus der CDU wird nach dem Linksruck eine Links-Partei…

Lebensretter

Seit meiner Zeit als Zivildienstleistender im Rettungsdienst trage ich immer einen Organspendeausweis mit mir herum. Boje erinnerte neulich daran, dass man diesen von Zeit zu Zeit erneuern sollte. Nachdem mein Ausweis inzwischen ziemlich unleserlich ist, habe ich mir einen neuen ausgedruckt. Einfach das PDF herunterladen (Direktlink) und am PC ausfüllen, ausdrucken und nicht das Unterschreiben vergessen.

Es gibt viele Argumente, die dafür sprechen, sich als Organspender auzuweisen und auch eine ganze Reihe begründeter Ängste, weshalb jeder für sich entscheiden muss, ob er potentieller Organspender und somit potentieller Lebensretter werden will. Ich persönlich habe mich aus ganz egoistischen dafür entschieden:
Falls mein Leben durch eine Organspende verlängert werden könnte, würde gerne eine Organspende bekommen!
Darum werbe ich dafür, dass ihr euch als Organspender ausweist.
Falls ich aber selbst als Organspender in Betracht komme, dann ist bei mir der Hirntod eingetreten. Das einzige Organ das mir dann helfen könnte wäre ein fremdes Gehirn und das möchte ich dankend ablehnen. In diesem Falle habe ich für die anderen Organe meines Körpers keine Verwendung mehr und würde sie gerne „Recycled“ sehen, alleine schon um ausgleichende Gerechtigkeit für meinen egoistischen Wunsch herzustellen.

Verstehen wir uns nicht falsch. Ich verzichte gerne darauf, jemals als Organspender zu dienen, schließlich möchte ich mit Steffi alt werden, aber aussuchen kann man sich das Schicksal nicht. Ich bin darauf vorbereitet und darf mich in einer Reihe mit Harry Stamper (Bruce Willis in „Armageddon“) als Held sehen, der sein Leben für das anderer opfert, wenn die Zeit gekommen ist.

Übrigens, das ZDF berichtete, dass die Organspenderzahl 2007 so hoch wie noch nie war. 16 Spender je 1 Million Bundesbürger habe es gegeben, also rund 1300 insgesamt. Laut organspende-info.de würden aber rund 4.000 Verstorbene in Frage kommen, es gibt also noch viel zu tun!

Zwei Geburtstage im April

20. April 1889 und 16. April 1889

War mir nicht bewusst.

Der Tramp und der Diktator – sehenswert.

Alles Apple? Oder doch nur faule Äpfel?

Apple überall

Nettes Foto, oder? Man könnte meinen, Apple stellt die besten Laptops her, die schnellsten sind sie ja angeblich.

Genau geguckt stellt man fest, dass hier der Hörsaal der „Missouri School of Journalism“ photographiert wurde. Forscht man etwas nach entdeckt man, dass diese Bildungseinrichtung den Studenten vorschreibt, einen WLAN-fähigen Laptop zu besitzen:
Student Wireless Laptop Requirements Beginning Fall 2005

Q. What exactly is required?
A. The minimum is a wireless laptop with Microsoft Office installed. Most of the MU campus has easy wireless access.

Q. What brand or model should I buy?
A. The faculty has designated Apple Computer as its preferred provider for two primary reasons: (1) Apple’s OS X operating system is based on Unix, which makes these computers far less susceptible to viruses than other computers. Viruses are a serious problem on university campuses. (2) Apple MacBook and MacBook Pro computers come bundled with iLife, a suite of applications ideal for learning the basics of photo editing, and audio and video editing. We’ll use those programs in several classes. Incoming students will receive information on recommended models and pricing in February of each year.

Q. What if I prefer a Windows-based machine?
A. That’s an option, but it’s one we do not recommend unless you plan to make a career of computer-assisted reporting. By the time you purchase photo, audio and video software for a PC, you probably will have spent more than you would if buying a comparable Apple Computer. Buy a PC if you prefer to do so, but make sure it is wireless and has Microsoft Office. Almost 100 percent of last year’s freshmen chose Apple computers.

Kein Wunder, dass da soviele Macs auf dem Bild sind. Und kein Wunder, dass sich Mac-user für etwas besseres halten, wenn Windows-Nutzern nur „a career of computer-assisted reporting“ bevorsteht. Schließlich ist man stolz darauf, dass „Almost 100 percent of last year’s freshmen chose Apple computers„.

Mahlzeit!

via Robert

Shortcut (30.10.07)

  1. Wong.de: Ich wollte doch nur Wongen und dann lacht mich da ein verkleidetes Karate-Baby an…
  2. UNO fordert Schließung von Guantanamo: Leider ist die Überschrift nicht wahr, denn nicht die UNO, sondern nur „UNO-Beobachter für Menschenrechte im Kampf gegen den Terrorismus Martin Scheinin“ fordern dies. Der deutsche Titel Scheinins klingt schon blöd, der Englische aber noch mehr…
    „United Nations Special Rapporteur on the Protection and Promotion of Human Rights and Fundamental Freedoms while Countering Terrorism“
  3. „Neue Juristische Wochenschrift“: die Beilage Schäuble: Lesenswert, via Schnüffelblog
  4. Internet wird für Terroristen immer wichtiger: Und für den Rest der Menschheit ebenfalls…
  5. Über die (scheinbaren) Vorteile von Videoüberwachung: Irgendwie erinnert mich die Geschichte an die Erzählungen aus der Ersatzdienskommission, bei der der zukünftige Zivi gefragt wurde, wie er reagieren würde, falls seine Freundin vor seinen Augen mit einer Vergewaltigung bedroht wäre
  6. Provinzcowboywillkür gegen Jungvermählte: Über den Überfall einer Polizeitruppe auf ein „orientalisch aussehendes Pärchen ‚im Dunkeln‘ ohne Auto“.
  7. StudiVZ: Ich bin Draussen!: Ein Erleuchteter mehr
  8. Mit Nummern wird der Staat gemacht: Über die Entstehung und die Hintergründe von Hausnummern und deren Auswirkung auf Staatsgebilde
  9. N810 contest now open internationally!: Nokia N810 Giveaway Contest open for international participants

Shortcut (25.10.07)