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Es ist zum Mäusemelken: Visitenkarten

Ich weiß, ich weiß, ich bin spät dran.

Da ich mich erst sehr kurzfristig dazu entschieden habe, die LInK 2007 und die Systems zu besuchen, um mich dort einigen Unternehmen vorzustellen, musste jetzt alles ganz schnell gehen. Am Wochenende neben dem Lernen einen Lebenslauf und ein Anschreiben entworfen, um mich für einen Einzelgesprächstermin auf der LInK zu bewerben. Nach der Klausur wieder Vollgas an die Diplomarbeit, weil heute eine Besprechung mit meinem Betreuer war.
Erst heute Nacht habe ich Zeit gefunden, eine Visitenkarte zu entwerfen. Eigentlich kein Problem, ich hab einen Drucker, ich habe zwei Bögen Visitenkartenpapier und OpenOffice um die Visitenkarten zu entwerfen. Tja, denkste. Der blöde Einzelblattpapiereinzug sitzt anscheinend 1-2 Millimeter zu weit links und so sind einzelne Buchstaben am Rand leicht angeschnitten. Das Hauptproblem ist aber, das der Drucker etwas gemacht hat, was er noch nie gemacht hat: Er spuckt Toner aufs Papier. Anscheinend nur beim Einzelblatteinzug, anscheinend nur bei dickerem Papier, weil die normalen Din A4 Blätter sind sauber. Von 20 möglichen Visitenkarten kann ich

  • eine einzige mit gutem Gewissen
  • drei mit flauem Magen
  • drei mit Magengrimmen
  • fünf nur unter Schmerzen und mit viel Schamgefühl

aus der Hand geben.

Mit etwas Glück, schaffe ich es morgen vorher noch in einen Copyshop und hoffentlich lässt dieser sich darauf ein, die Karte beidseitig zu bedrucken.
Shit ey!

Zwei von Vieren: Programmierung und Theoretische Grundlagen

Die zweite der vier Prüfungen war gestern und fiel nicht ganz so gut wie die Prüfung letzte Woche aus, was aber einfach daran lag, dass ich gestern irgendwie bei den Fragen nicht auf den Punkt kam. Eine 2,3 ist aber auch nicht wirklich schlecht.

Die nächste Prüfung ist erst am 6.11 und hat Geologie, also mein Nebenfach, zum Thema. Es wird um Luftbild- und Radarbilder der Erdoberfläche gehen, die dabei verwendeten Techniken, aber wohl auch ein Praxisbeispiel, bei dem ich ein Luftbild geologisch interpretieren muss.
Ganz was anderes, als der Informatik Stoff, aber genau darum habe ich ja auch Geologie als mein Nebenfach gewählt. Statt ganz abstrakt wird es hier ganz konkret, statt per Definition fest zu legen, wie etwas sein soll wird interpretiert, was bereits existiert. Allerdings wird die Prüfung trotz allem nicht so lustig wie die Exkursionen ins Gelände werden. Gefeiert wird also auch hier erst hinterher.

Ruhe im Bau

In den letzten Tagen ists hier im Blog ja etwas ruhiger und vermutlich wird das auch diese Woche noch so sein. Der Grund sind, wie vor einer Woche angedeutet, meine Diplomprüfungen.

Heute war die erste und hatte „Systemnahe und Technische Informatik“ zum Thema. Die Diplomprüfungen sind bei uns ca 30 minütige mündliche Prüfungen über individuelle, nach einem komplizierten Schlüssel zusammengestellte, Kombinationen verschiedener Vorlesungen.
In meinem Fall ging es heute um Rechnernetze, Verteilte Systeme und Mobilkommunikation (Physikalische Grundlagen, GSM, GPRS, UMTS, WLAN, WiMAX, DVB). Etwas über 1100 Seiten Stoff mit weit über 100 Abkürzungen (Zitat aus der Prüfung: „Das MS nimmt via Luftschnittstelle in einem slotted Aloha-Verfahren Kontakt zu einer BTS auf, welche via BSC und dem VLR eines MSC die TMSI überprüft…“).
Gelohnt hat sich der Aufwand, denn eine grandiose 1,3 ist als Note heraus gesprungen.

Nummer 1 von 4 erledigt, ich liege absolut im Plan 😀

Nummer 2 steht kommenden Montag an. „Programmierung und Theoretische Grundlagen“ wird Professor Bry prüfen und dabei auf den Stoff von Markup-Sprachen und semi-strukturierte Daten, Übersetzerbau: Abstrakte Maschinen und Objektorientierte Software-Entwicklung zurückgreifen. Es sind zwar „nur“ rund 650 Seiten, dafür sind aber auch 300 Seiten Skript von Prof Bry und da kann es durchaus passieren, dass man mal ne Stunde pro Seite braucht, weil Inhalt ohne Ende drinsteckt…
Nicht ohne Grund habe ich aber auch fast jedes Semester eine Vorlesung bei ihm bzw seinem Lehrstuhl gehört, eine Vorlesung als Tutor betreut und mein „Fopra“ (Fortgeschittenen Praktikum) bei ihm gemacht. Auch meine Diplomarbeit wird vom PMS-Lehrstuhl betreut, einfach weil er und seine Leute gute Arbeit machen.
Hoffentlich bin ich nächste Woche auch gut genug, um die Lobeshymnen fortsetzen zu können…

Ich könnte mich vierteilen!

Ich könnte mich vierteilen, denn am vergangenen Wochenende hätte ich mich dreiteilen sollen, ich hab mich aber nicht mal gezwei… ähh halbiert, sondern einteilig geblieben.

Hannover verpasst, München verpasst.
Stattdessen das, das, das und das, wegen dem und nachfolgend dem.

Ich schäme mich für Deutschland!

Welch ein Abend. Deutschlands große Samstagsabend-Show, Thomas Gottschalks „Wetten dass …“ ist zu Gast in der Schweiz und auf der Couch sitzt die übliche Riege an schleichwerbenden Schauspielern und Sängern. Keiner kommt freiwillig, jeder will nur was verkaufen. Inzwischen gilt das auch für den Showmaster selber, denn neben den altbekannten Gummibärchen liegt ein gelber Umschlag mit roten Streifen in dem 5.000 Euro stecken, die im Laufe der Sendung an einen Gast im Publikum vergeben werden. Demnächst werden sich wohl noch Kafeetassen mit dampfenden Tchibo-Kaffee gesellen, die ein TCM gekleideter Showmaster servieren wird. Dazu darf dann die Frauen-Fußball-Nationalmanschaft „Ich hab die Haare schön“ singen während der Gottschalk gut gelaunt gesteht:
„Der folgende Namen ist vor allem für einen leicht angetrunkenen Moderator schwer auszusprechen.“
Darüber, dass dieser Michael „Bully“ Herbig beständig als Königin Sissi bezeichnet, sehen wir gnädig hinweg. Möge die Kaiserin Sissi ruhig im Grab liegen und sich nicht angesprochen fühlen.

Ich schäme mich dafür, dass diese Sendung im gebührenfinanzierten Fernsehen läuft und uns Gebührenzahler als Grundversorgung präsentiert wird, denn ich trete ja immer für die GEZ-Gebühr und das ZDF im besonderen ein.

Übrigens, manche Leute scheinen Spaß an der Sendung zu haben.

Marnem bei Trackback – Nachtrag

Samstag Abend wurde ich ja von „Trackback, der Sendung mit Spreeblick“ interviewed. Die gesamte Sendung kann man sich als mp3 bei Spreeblick runterladen (ca 70 MB, 77 Minuten), eine Themenübersicht gibts auch, mein Interview gibts in etwa ab Minute 53. Den Wortlaut kann man aber auch nach dem „Weiterlesen“ finden.

Angefangen hat diese Geschichte mit meinem Herbststimmungsartikel von letztem Montag. Freitag Mittag rief mich dann der Moderator Marcus Richter an, fragte mich, ob ich Lust auf ein Interview hätte und worum es denn bei dem „Blogblues“ ginge. Nach dem Vorgespräch war ich dann logischerweise ziemlich aufgekratzt und habe die ganzen Artikel und auch den Großteil der Kommentare zu diesem Thema gelesen und versucht mir ein Bild zu basteln, dass etwas größer als nur mein eigener Artikel war. Gar nicht so einfach.
Am Samstag saß ich dann wie auf Kohlen, starrte auf das Telefon (Oldschool…) wie die Kobra auf die Flöte des Schlangenbeschwörers und als es dann klingelte, wars ganz schnell vorbei. Ich wollte noch Dinge erzählen, dass Blogger zu ihrem Blog eine Beziehung haben, ähnlich der zu einem Lebenspartner und es darum zum natürlichen auf und ab kommt, meine Feeds-fressen-Zeit-These und noch anderes. Hab ich aber einfach vergessen, im Rahmen des Gesprächs. Dafür hat Marcus Richter dann aber auch die typische, letzte Frage zu stellen vergessen: „Was hätten wir dich denn noch fragen sollen?“
Meine Antwort wäre gewesen: „Ab wann die MyMuesli-Jungs mir freiwillig eine MyMuesli-Flatrate spendieren.“
Aber naja, hat nicht sollen sein 😉

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Hamsterkauf

Nein, ein Nagetier kommt mir nicht in die Wohnung, schließlich ist dies Getier nichts anderes als mobiles Katzenfutter.

Steffi und ich waren gerade in einem Discounter unserer Wahl, um groß einzukaufen und 29 Einweg-Pfandflaschen abzugeben (Ausbeute der letzten Monate). Neben Milch, Gemüse und anderem Essbaren haben wir uns im sogenannten „Non-Food-Bereich“ ausgiebig bedient. Ab Montag soll es bei Plus nämlich Foto-Einsteck-Wandkalender geben, aber ein Angestellter war bereits jetzt dabei, die Montagsware in die Regale zu sortieren. Schon seit dem Frühsommer plane ich, meine Familie mütterlicherseits mit einem Kalender für 2008 auszustatten, bei dem jeder Familie ein Kalenderblatt gewidmet sein soll, bei elf Geschwister meiner Mutter geht das auch schön auf, und wir uns so auf die fünf anstehenden Familienfeste (vier runde Geburtstage, eine Hochzeit und KEIN Todesfall) vorbereiten können. Ich bat also den Plus-Mitarbeiter, einen Karton mit den Kalendern aus der Reihe vorzeitig zu öffnen und zählte die Kalender ab. 19 Stück werden wir wohl brauchen (12 Onkel bzw Tanten bzw Eltern + Opa + Erwachsene Cousins und Cousinen + wir selbst), demnach also 10 Packungen a 2 Stück, aber schon nach 8 Packungen griff ich auf den Kartonagenboden. Etwas verschämt bat ich darum, dass mir noch eine zweite Kiste geöffnet würde, mir klingelte schon der Prospektaufdruck „Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen“ in den Ohren, doch netterweise wurde meinem Wunsch entsprochen, so dass ich nun mit 10 der insgesamt 16 im Laden vorhandenen Kalenderpackungen 42 Stunden vor offiziellem Verkaufsbeginn meinen Wagen Richtung Kasse schieben konnte.