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Kohlrabi ist böse!

Vom Kohlrabi gemeuchelter Gemüseschäler

Ich konnte Kohl noch nie leiden.
Kohl schmeckt mir nicht.
Ich mag Kohl weder im Essen, noch in der Politik.
Wer erinnert sich nicht an die “Kohl muss weg – Wir löffeln die Suppe aus!” Wahlkampfaktionen 1998?
War mir danach immer schlecht…

Gestern gabs bei uns Kohlrabischnitzel zum Abendessen. Dass es mir nicht geschmeckt hat, muss ich nicht nochmal betonen.

Als netter Mensch helfe ich natürlich in der Küche und so fiel mir der Job des Kohlrabischälens zu. Mit meinem Gemüseschäler. Schnell bekam ich Zweifel, ob dies das richtige Werkzeug sei. Ist es nicht, wie man sieht.
Vielleicht gelingt es mir, mein treues Werkzeug wieder in Schuss zu bekommen, denn fast 7 Jahre leistete es mir gute Dienste.
Mit neumodischem Kram wie Steffis Sparschäler kann ich mich nämlich nicht anfreunden

Demonstrieren 2.0

Macht eine Demonstration noch Sinn?” fragt sich Boje nach den Bildern vom Samstag und verweist vor allem auf ein Artikel der Zeit. Meiner Meinung nach machen Demonstrationen weiter Sinn, allerdings nicht mehr unbedingt in der bisherigen Form.

Wiki definiert:

Eine Demonstration (von lat.: demonstrare, zeigen, hinweisen, nachweisen, Kurzform: Demo) ist eine in der Öffentlichkeit stattfindende Versammlung mehrerer Personen zum Zwecke der Meinungsäußerung.

Und genau hier steht das Entscheidende: Eine Demo dient dem Zweck der Meinungsäußerung.
Eine Demo hat also nicht den Sinn und Zweck aktiv etwas zu verhindern, sondern “nur”, den Demonstrierenden ein Forum in der Öffentlichkeit zu bieten. In den letzten Jahren hat sich das, was öffentlich ist, sehr verändert.

Mit den technischen Mitteln von vor 100 Jahren mussten Demonstrationen so ablaufen, wie das, was wir in Rostock anfangs gesehen haben. Große Menschenmengen, die sich nahe am Ort des Geschehens, gegen das sie protestieren, im öffentlichen Raum einer Stadt zu treffen. Damals war diese Form zeitgemäß, denn es gab die Massenmedien noch nicht, die wir heute haben.

Die Massenmedien Rundfunk und Überregionale Zeitungen verbunden mit der Pressefreiheit löst die Ortsgebundenheit einer Demonstration auf. Auch hier in München kann ich live sehen, was auf einer Demo in Rostock passiert.
Warum wird dann aber in Rostock demonstriert?
Warum finden Demonstrationen noch immer in Städten statt?

Städte sind für Demonstrationen eigentlich denkbar ungeeignet.

  • Städte sind eng: Nur selten gibt es Plätze, auf denen alle Demonstrierende zusammen vor einer Bühne stehen können und dort den Reden der Veranstalter lauschen und deren Argumente durch ihre Anwesenheit unterstreichen.
  • Städte sind eng: Über enge Straßen auf vorbestimmten Routen bahnen sich die Menschen ihren Weg zum Kundgebungsort. Passiert etwas auf dem Weg (zB ein Demonstrant bekommt einen Herzinfarkt) können Hilfskräfte nur schwer vor Ort kommen. Bricht eine Massenpanik aus, wird es schwer zu flüchten.
  • Städte sind unübersichtlich: Den Kamerateams fällt es so nicht leicht, medienwirksame Bilder einzufangen.
  • Städte sind wertvoll: Überall finden sich in Städten Wertgegenstände, die zerstört, beschädigt oder geklaut werden können.
  • Städte sind gefährlich: Schnell lässt sich Umherstehenden als Waffe missbrauchen

Als Beispiel möchte ich den Papstbesuch des letzten Jahres heranziehen. Auch dieser war eine einzige, große Demonstration. Eine Demonstration der Stärke des Katholizismus in Deutschland. Auch hier gab es Großkundgebungen.
Eine fand in Regensburg statt. Aber nicht im Stadtkern, sondern 5 Kilometer entfernt auf der grünen Wiese. Rettungskräfte konnten hier schnell zu den Verletzten, bei einer Massenpanik hätte in jede Himmelsrichtung geflüchtet werden können, die Kamerateams konnten Phantastische Aufnahmen der gesammelten Schaar machen und falls Krawallmacher zu stören versucht hätten, so hätten sie nicht zu werfen gefunden, außer Erde, Kieselsteinen oder Mitgebrachtem.

Wir leben im Zeitalter der Massenmedien, wir sind dank Auto, Bahn, Schiff und Flugzeug unheimlich mobil.
Warum also an dem Ort demonstrieren, an dem die größt mögliche Gefahr für Leib und Leben der Demonstranten und unbeteiligter Bürger ist?
Warum nicht in der Nähe von Kassel demonstrieren? Kassel liegt verkehrsgünstiger, viele Demonstranten hätten einen kürzeren Anfahrtsweg und würden darum in größerer Anzahl erscheinen und die Kamerateams wären trotzdem in großer Zahl erschienen und hätten die Botschaft in alle Welt transportiert. Dafür hätten wir uns diese hässlichen Bilder der Zerstörung und Gewalt gespart und könnten nun über die Argumente der Gipfelgegner diskutieren, statt über die Idiotie der Krawallmacher.

Wo ich hinguck, nur Blogs von SEOs und Spammern

Disclaimer: Ich hab mal wieder nen Kommentar gefunden, der von einem Blog eines SEOs kommt. Kommentarspam imho. Wer es nicht mehr hören kann, kann diesen Artikel gerne ignorieren

Ich versuche mich kurz zu fassen und nur kurz zeigen, warum es nicht gut ist, bei mir in der Umgebung zu spammen. Ich kratz hier nur kurz an der Oberfläche, je mehr ihr nervt, desto tiefer grabe ich!

[Gelöscht auf "Wunsch" des Kommentar Autors. Möge sich jeder selbst ergoogeln, was hier stand.]

Ich sags nur noch ein mal:
Spammer, guckt wo ihr spammt. Schülerschreck, Blogsprit und Marnem sind NICHT das beste Pflaster dafür !!

[Nachtrag]

Was macht den ursprünglichen Kommentar zu SPAM?

Gute Frage. Nach den Geschichten dieser Woche, bin ich wohl etwas überempfindlich.
Normalerweise moderiere ich nicht in Steffis Blogs rum, nur hatte ich halt leider die Kommentare zu genau diesem Artikel abonniert, Steffi war schon im Bett, so habe ich die Sache in die Hand genommen.

Im konkreten Fall hat mich einfach das Blog gestört, auf das verlinkt wurde. 3 Artikel, 3 Werbebanner, mindestens 3 verschiedene Blogs des selben Autors auf der gleichen Domain. Hätte er sein SEO-Blog pcmasters/compiler angegeben, ein Blog also, das schon etliche Artikel hat und deutlich weniger Werbung, hätte es mich nicht gestört.

Ich will Kommentierende nicht abschrecken und eigentlich will ich auch, dass die Kommentierenden ihre Webseite eintragen, sonst hätte ich ja das no-nofollow Plugin nicht installiert. Ich werde also von diesem Spammer-Trip runterkommen und ggf. den Kommentar einfach nicht freischalten bzw halt den Weblink entfernen. Es muss als niemand Angst haben, dass ich hier weitere Kommentatoren bloß stelle.

G8, Demos, Autonome und Razzien

Ich habe mich bisher aus der ganzen G8 Geschichte raus gehalten.
Ich habe mit der G8 kein Problem, auch mit den Gegnern nicht, solange sie sich wie zivilisierte Menschen benehmen.
Ich war 1998 in Bonn bei der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis90/Die Grünen, auf der die Koalition mit der SPD beschlossen wurde.
Ich war einer der rund zehn, die dagegen gestimmt haben.
Ich war der einzige, der auf dem Podium Redezeit bekam und vor der Koalition warnte, warnte, dass wir über den Koalitionstisch gezogen würden.
Ich war zuvor aber auch auf einer Demo nahe der Beethovenhalle, bei der ich nur kurz vor knapp flüchten konnte. Kurz vor knapp bevor Pflastersteine gegen die Polizei flogen. Wäre ich damals nur 10 Minuten später aufgebrochen, wäre ich in der eingekesselten Gruppe gestanden.

Bei den Szenen, die heute aus Rostock zu sehen waren, packt mich die blanke Wut. Aber lest am besten Farlions Artikel Autonome sind Idioten, dem ich bis auf den vorletzten Absatz (“Schade um jeden Schlag, der vorbei geht…”) absolut zustimmen kann.

Bis sich die Lage nach dem G8 Gipfel beruhigt hat, wir harte Fakten und Hintergründe kennen, werde ich zu den ganzen Geschehnissen nichts sagen. Ich habe keine Quellen aus Rostock und Umgebung, müsste daher von anderen abschreiben und mich auf deren Quellen verlassen. Das mag ich nicht. Da ist mir zu viel Dampf unterm Deckel, als dass ich es riskieren möchte, an der falschen Stelle wegen mangelnder Informationen das Ventil zu öffnen.

SPAM in Blogs, die Gefahr dafür abgemahnt zu werden und was man dagegen tun kann

Werbung all überall

Werbung gibt es bereits seit mindestens 2000 Jahren, wurden doch in Pompeji Werbetafeln gefunden. In diesen 2000 Jahren hat sich vieles verändert und auch die Werbung hat sich den jeweils herrschenden Zeiten angepasst. So kamen im Mittelalter die Marktschreier in Mode, mit der Massenproduktion und der Pressefreiheit die Zeitungsannoncen und Werbeagenturen und mit dem Rundfunk schließlich die Werbeblöcke.
In der körperlichen Welt kostet Werbung aber Geld, so muss dem Drucker die Druckerfarbe, der Marktschreier das Halsweh und dem Fernsehsender die Sendezeit bezahlt werden.

Durch das Internet veränderte sich aber die Situation, da hier die Kosten für das Medium, im Vergleich zu anderen, verschwindend gering sind. Dem Werbenden entstehen kaum Kosten für das Verbreiten seiner Werbebotschaft, so dass er seine Botschaft exzessiv für verteilen kann. Dies führt zu der bekannten SPAM-Problematik auf allen Online-Plattformen.
Selbst auf Plattformen, auf denen keine kommerziellen Händler tätig sind, ist SPAM an der Tagesordnung, so werden zB auch in Online-Spielen wie World of Warcraft die Chat-Kanäle mit SPAM zugemüllt:

“Verkaufe 20 Traumblatt für 15 Gold, 200 Stück auf Lager, schreib mich an”
bzw
“WTS Traumblatt für 15g je Stack, 10 Stack Stock, /w me”

Abmahnungen wegen SPAM?

Ist E-Mail-SPAM schon nervig genug, so bekommt der SPAM in Blogs und Foren eine weitere, ganz besonders böse Komponente.
Nach einigen Gerichtsurteilen ist nämlich der Betreiber nicht nur für seine Artikel, sondern auch für die in seinem Angebot geposteten Kommentare mitverantwortlich. So kann es zu der perversen Situation kommen, dass der Blogger für SPAM in seinem Blog abgemahnt wird. Für eine evtl Haftbarkeit von Medikamenten-SPAM, falls jemand durch das Medikament zu Schaden kommt, möchte ich erst gar nicht nachdenken…
Aus diesem Grund, müssen gerade Blogger und Forenbetreiber sehr vorsichtig damit sein, was in ihren Blogs veröffentlicht wird.

Was kann man gegen SPAM in Blogs tun?

Die radikalste Methode Kommentarspam zu verhindern ist natürlich das abschalten der Kommentarfunktion. Das BildBlog geht zB diesen Weg. Eine andere Möglichkeit ist das Ausfiltern von SPAM.

Viele Blogger greifen auf Akismet zurück, um Kommentar- und Trackback-SPAM auszufiltern. Akismet schickt dafür jeden Kommentar zu einem Server der Firma Automattic, die anhand vieler Filter SPAM auszufiltern versucht. Meist gelingt dies ganz gut, manchmal werden aber auch Spam-freie Kommentare ausgefiltert. Nicht jeder Spam, vor allem, wenn er manuell im Blog eingetragen wird, wird aber erkannt. Dazu kommt noch die Problematik, dass die gesamten Daten eines Kommentars (Name, E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Uhrzeit, Kommentarinhalt) unverschlüsselt an einen Server in den USA geschickt werden und niemand weiß, was Automattic evtl abspeichert und es wie weiterverwendet.

Ich verwende hier im Blog zwei Plugins (Simple Trackback Validation und Math Comment Spam Protection), mit denen ein Großteil des SPAMs ausgefiltert wird. Das ganze funktioniert innerhalb des Blogs, es müssen keine Daten übers Netz verschickt werden und keine “echten” Kommentare und Trackbacks gehen verloren.
Alles was nun noch übrig bleibt, filtere ich per Hand und bin mir so sicher, keinen SPAM im Blog zu haben. Der Zeitaufwand dafür hält sich bei mir im Rahmen, trotzdem ärgere ich mich über jeden SPAM-Kommentar, den ich zu moderieren bekomme. Schließlich sorgen diese SPAM-Kommentare dafür, dass ich bei jedem neuen Kommentar wieder die Homepage des Kommentierenden nach dem Impressum absuche und nach Hinweisen ausschau halte, die auf ein SEO-Angebot hindeuten, denn nicht jeder SPAM ist sofort als solchen zu erkennen. Dieses Misstrauen meinen Lesern gegenüber macht mir keinen Spaß!

Beide Methoden haben aber den Nachteil, dass Sie erst aktiv werden, nachdem der Spammer sein Werk getan hat. Um SPAM zu verhindern, hatte ich mir überlegt, “Vertragskonditionen für Werbung in Kommentaren, Pingbacks und Trackbacks” einzuführen.
Leider ist die Geschichte nicht so einfach, wie ich dachte. Eretria, anscheinend Anwältin, wies mich darauf hin, dass diese Vertragskonditionen im Endeffekt AGBs darstellen würden. Jeder Kommentierende müsste somit in die AGBs einwilligen, womit sich die Zahl der Kommentierenden verständlicherweise drastisch reduzieren würde. Und auch dann ist nicht sicher, ob die AGBs vor Gericht überhaupt gültig wären. In einem längeren Gespräch mit einem Cousin von mir, er steht kurz vor seinem Jura Staatsexamen, musste ich erkennen, dass ich für die AGBs abgemahnt werden könnte, wenn sie nicht 100%ig wasserdicht wären.
Diese Option fällt somit auch weg.

Wer hat weitere Vorschläge?

DonAlphonso vs Yigg: Referrer Trafficanalyse

Vorbemerkungen

DonAlphonso ist die bloggende Kunstfigur eines oberbayerischen Journalisten, A-List Blogger und ist der Autor der drei Blogs Blogbar, Rebellmarkt und GTBlog.

Yigg ist eine deutsche Kopie des US-”Social Bookmark” Service Digg. Nutzer stellen bei Yigg einzelne Artikel aus Blogs vor, andere Nutzer können diesen Artikeln dann per Klick einen Punkt geben. Die Startseite von Yigg zeigt die 15 Artikelbeschreibungen, die innerhalb der letzten 24 Stunden mit den meisten Punkten bewertet wurden. Ein Blick auf Yigg zeigt einem somit, was viele “Yigger” in den letzten 24 Stunden toll und interessant fanden.

Artikel, die es bei Digg auf die Startseite schaffen, werden meist von einer Welle von Besuchern überrollt. Da können innerhalb von 24 Stunden bis zu 50.000 Leser von Digg auf das Blog des Artikels geführt werden. In Deutschland ist die Besuchermenge deutlich kleiner, wohl auch, da bisher erst 6.000 Nutzer angemeldet sind.

Vergleichsgegenstände

Mittwoch morgen (0:47 Uhr) habe ich den “Ruderboot“-Artikel über die Abmahnungsgeschichte zwischen DonAlphonso und Peter Turi geschrieben. Der Pingback meines Artikels ist der vierte Kommentar (von 22) zu DonAlphonsos Blogbar-Artikel Vom Verschwinden eines Medienblogs oder warum das Sautreiben besser ist als die Abmahnung:

[…] DonAlphonso, der Rächer des Vererbten, rudert zurück. Fleissig. Mit einem schlechten Gewissen. […]

Donnerstag morgen (0:44) habe ich zu DonAlphonsos Rebellmarkt-Artikel Feige als neunter kommentiert und stehe damit als vorletzter Kommentar sehr weit unten auf der Seite:

Nix für ungut
Kurzzeitig hab ich einen Schreck bekommen, als ich den zweiten Satz gelesen und im dritten Links gesehen hab. Zum Glück werde ich da nicht aufgezählt.

Meine Freundin meinte, mein Artikel gestern war etwas zu krass, ich hoffe, Du siehst das nicht ähnlich, Don. Er war nämlich eigentlich ned böse gemeint, es wäre aber ja ned das erste mal, dass ich mich Missverständlich Dir gegenüber ausgedrückt hätte.
Also nix für ungut.

Seit Montag habe ich 5 Artikel bei Yigg eingestellt (das einstellen sorgt jeweils für den ersten Yigg):

Analyse
Ich möchte hier nun die Anzahl der Leser, die ich von Yigg und von DonAlphonso bekommen habe vergleichen. Dazu nutze ich die Referrerzahlen von Blogscout und Blogcounter, jeweils bis Freitag früh gegen 0 Uhr.
Das Ergebnis:

  • 65 Referrer von Yigg in 4 Tagen auf insgesamt 5 Artikel bei 46 Yiggs (+ meine 5 Yiggs durch das Einstellen der Artikel)
  • 109 Referrer von der Blogbar in 2 Tagen auf einen Artikel
  • 125 Referrer von Rebellmarkt in 23 Stunden auf einen Artikel

Um Fair zu bleiben muss ich dazu sagen, dass ich die Teaser bei Yigg nicht unbedingt optimal gestaltet habe, der Kommentar bei Rebellmarkt hingegen so aufreizend formuliert ist, dass eigentlich jeder, der ihn liest, klicken wird.

Fazit

Als Schlussfolgerung ziehe ich, dass auch in Zeiten der Social Bookmarks, das Kommentieren und Verlinken anderer Blogs wichtig bleibt. Gerade in bei Kommentaren und Pingbacks in den “großen” Blogs kommt es vor allem auf die Formulierung und zum Thema Beiträge und Artikel an.

Weckruf für Deutschland

Über die Pläne unseres innig geliebten Innenministers Schäuble habe ich ja schon öfter geschrieben. Ihr, als meine Leser hat auch schon des öfteren darüber gelesen. Bis in die Politik haben sich die Warnungen, Mahnungen und Hilferufe noch nicht herumgesprochen. Von den großen Massenmedien mal ganz zu schweigen.
Aus einem Artikel im Schnüffelblog hat sich ein Aufruf entwickelt, der dem Abhilfe schaffen könnte:

Lasst uns einfach alle am 20. Juni um 4:22 (ist schlicht die Uhrzeit jetzt gerade) aufstehen, auf die Straße gehen, und im Schutz der Dunkelheit einmal alle Nachbarn wachbrüllen:

“AUFWACHEN! DEUTSCHLAND ENTWICKELT SICH GERADE ZUM ÜBERWACHUNGSSTAAT! TUT ENDLICH WAS!”

Eine interessante Idee. Hört sich nach einer Aktion im Flashmob-Stil an. Sollten wir mal drüber nachdenken. Fänden sich ausreichend Leute, die Mitmachen, dann würden sicher auch die traditionellen Medien darüber berichten.
Erweiterung der Idee:

  • Taschenlampe und Megaphon mitnehmen
  • Nicht nur obigen Aufruf, sondern noch zwei oder drei Sätze zur Erklärung brüllen
  • Mit der Handycam aufnehmen und bei myvideo, sevenload, youtube, etc posten. Unter einer CC-Lizenz freigeben, damit ggf jemand ein schönes Video aus allen Aktionen zusammenschneiden kann und die Fernsehsender es mit höherer wahrscheinlichkeit zeigen

Ja, kann ich mir lustig vorstellen :-)