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	<title>Marnems Sicht der Dinge &#187; Innenpolitik</title>
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	<description>Politisches, technisches und alltägliches sind meine Themen</description>
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		<title>Unterst&#252;tzungsw&#252;rdige Online-Petitionen II</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2009/11/23/unterstuetzungswuerdige-online-petitionen-ii/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 22:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder ein paar in meinen Augen unterst&#252;tzungsw&#252;rdige Online-Petitionen an den deutschen Bundestag: Wissenschaft und Forschung &#8211; Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen: Es geht um das Thema Open Access und fordert das Forschungsergebnisse die aus &#246;ffentlich gef&#246;rderter Forschung hervorgehen &#8220;allen B&#252;rgern kostenfrei zug&#228;nglich sein m&#252;ssen&#8221;. Absolut unterst&#252;tzenswert! Disclaimer: Ich bin als Mitarbeiter an einem durch das BMBF [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wieder ein paar in meinen Augen unterst&#252;tzungsw&#252;rdige Online-Petitionen an den deutschen Bundestag:</p>
<ul>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7922" class="liexternal">Wissenschaft und Forschung &#8211; Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen</a>: Es geht um das Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access" rel="nofollow" class="liwikipedia">Open Access</a> und fordert das Forschungsergebnisse die aus &#246;ffentlich gef&#246;rderter Forschung hervorgehen &#8220;allen B&#252;rgern kostenfrei zug&#228;nglich sein m&#252;ssen&#8221;. Absolut unterst&#252;tzenswert! Disclaimer: Ich bin als Mitarbeiter an einem durch das BMBF gef&#246;rderten Forschungsprojekts beteiligt: <a href="http://www.quamoco.de" class="liexternal">QuaMoCo</a></li>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8236" class="liexternal">Steuerpolitik &#8211; Einf&#252;hrung einer Finanztransaktionsteuer</a>: Die Idee ist simpel und einfach: Einf&#252;hrung einer Tobin-Steuer f&#252;r spekulationsrelevanten Finanztransaktionen. &#220;bersetzt bedeutet dies, dass auf jede entsprechende Transaktion eine sehr kleine Steuer anf&#228;llt. Bei langfristigen Investments f&#228;llt diese Steuer kaum ins Gewicht (da nur einmal w&#228;hrend der Haltezeit von zB mehreren Jahren), spekuliert man aber kurzfristig, im Extremfall der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daytrader" rel="nofollow" class="liwikipedia">Daytrader</a> mit Haltedauern der Papiere von deutlich unter einem Tag f&#228;llt die Steuer h&#228;ufig an und reduziert so die Rendite drastisch. Ziel ist es die kurzfristigen Spekulationen und Schwankungen zu verringern.</li>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8288" class="liexternal">F&#252;hrerscheinwesen &#8211; Wiederholungskurs lebensrettende Sofortma&#223;nahmen</a>: Der Petent fordert, &#8220;dass es f&#252;r F&#252;hrerscheininhaber aller Klassen zur Pflicht wird, alle zwei Jahre einen Kurs in Lebensrettenden Sofortma&#223;nahmen zu wiederholen&#8221;. Zwei Jahre halte ich zwar f&#252;r etwas &#252;bertrieben, f&#252;nf Jahre hingegen f&#228;nde ich angemessen. </li>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8186" class="liexternal">Bundesregierung &#8211; Gesetzentw&#252;rfe nur durch Bundesbedienstete bzw. Abgeordnete</a>: Gefordert wird, &#8220;dass Gesetze grunds&#228;tzlich ausnahmslos von Bundesbediensteten der Ministerien bzw. Abgeordneten des Deutschen Bundestages selbst zu erstellen sind und zuk&#252;nftig keine Dritten (Lobbyisten, Rechtsanwaltskanzleien, etc.) mehr beauftragt werden, GESETZEstext-Entw&#252;rfe zu erstellen&#8221;.</li>
</ul>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Unterst&#252;tzungsw&#252;rdige Online-Petitionen</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/unterstuetzungswuerdige-online-petitionen/</link>
		<comments>http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/unterstuetzungswuerdige-online-petitionen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 23:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Automobil]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marnem.de/blog/?p=800</guid>
		<description><![CDATA[Abgabenordnung &#8211; Ver&#246;ffentlichung von Entscheidungen des Bundesfinanzhofes: Es geht darum, dass das Finanzministerium Entscheidungen des Bundesfinanzhofes zeitnah ver&#246;ffentlichen soll nicht nicht l&#228;nger verschleppen darf Kindergeld/Kinderzuschlag &#8211; Anrechnung von Einkommen: Spricht eine an vielen Stellen im Steuerrecht auftretende Problematik an. Wird ein bestimmter Schwellwert auch nur um 1 Cent &#252;berschritten, entfallen s&#228;mtliche Vorteile die einem unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7633" class="liexternal">Abgabenordnung &#8211; Ver&#246;ffentlichung von Entscheidungen des Bundesfinanzhofes</a>: Es geht darum, dass das Finanzministerium Entscheidungen des Bundesfinanzhofes zeitnah ver&#246;ffentlichen soll nicht nicht l&#228;nger verschleppen darf</li>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7741" class="liexternal">Kindergeld/Kinderzuschlag &#8211; Anrechnung von Einkommen</a>: Spricht eine an vielen Stellen im Steuerrecht auftretende Problematik an. Wird ein bestimmter Schwellwert auch nur um 1 Cent &#252;berschritten, entfallen s&#228;mtliche Vorteile die einem unter der Schwelle gew&#228;hrt werden. Zwar ist mir schon klar, dass irgendwo Grenzen gezogen werden m&#252;ssen und daf&#252;r Schwellwerte eingef&#252;hrt, allerdings m&#246;chte die Petition diese auch nicht abschaffen sondern nur die Auswirkungen abmildern und dies halte ich f&#252;r sinnvoll.</li>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7716" class="liexternal">Stra&#223;enverkehrsordnung &#8211; Geschwindigkeitsbegrenzung f&#252;r Kfz mit Fahrradtr&#228;ger</a>: Momentan gibt es keine Geschwindigkeitsbegrenzung f&#252;r das Fahren mit Fahrradtr&#228;gern und Tests haben erwiesen, dass viele Tr&#228;gersysteme problematisch gebaut sind. &#196;hnlich der Geschwindigkeitsbegrenzung von Anh&#228;ngern soll eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingef&#252;hrt werden.</li>
</ul>
<p>Sicher sind eine ganze Reihe weiterer Petitionen die momentan laufen auch Zichnungsw&#252;rdig, aber ich zeichne i.a. nur Petitionen die ich auch verstehe. Bei vielen Petitionen sind mir die Auswirkungen und Folgen nicht klar genug, als dass ich sie mit meinem Namen unterschreiben k&#246;nnte. Also seht euch selbst an, was momentan zeichenbar ist und entscheidet selbst. Gerne k&#246;nnt ihr mich auch auf aus eurer Sicht sinnvolle Petitionen hinweisen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#214;ffentliche Petitionen an den deutschen Bundestag</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/oeffentliche-petitionen-an-den-deutschen-bundestag/</link>
		<comments>http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/oeffentliche-petitionen-an-den-deutschen-bundestag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 23:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mitwirklungsm&#246;glichkeiten an der Bundespolitik sind begrenzt. Alle vier Jahre Bundestagswahl Parteiarbeit Lobbyismus Bestechung Gespr&#228;che mit Bundestagsabgeordneten Petitionen Die Bundestagswahl ist gerade erst vorbei, Parteiarbeit langwierig, Lobbyismus und Bestechung teuer, Gespr&#228;che mit Bundestagsabgeordneten ineffektiv. Petitionen hingegen sind jederzeit m&#246;glich, k&#246;nnen schnell Wirkung zeigen und sind kosteng&#252;nstig. Petitionen sind im Prinzip nichts weiter als eine Nachricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Mitwirklungsm&#246;glichkeiten an der Bundespolitik sind begrenzt. </p>
<ul>
<li>Alle vier Jahre Bundestagswahl</li>
<li><a href="http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/parteiarbeit_unpopulaer/" class="liinternal">Parteiarbeit</a></li>
<li>Lobbyismus</li>
<li>Bestechung</li>
<li>Gespr&#228;che mit Bundestagsabgeordneten</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Petition" rel="nofollow" class="liwikipedia">Petitionen</a></li>
</ul>
<p>Die Bundestagswahl ist gerade erst vorbei, Parteiarbeit langwierig, Lobbyismus und Bestechung teuer, Gespr&#228;che mit Bundestagsabgeordneten <a href="http://www.hanno.de/blog/2007/nerdlobbyismus-update-eindrucke/" class="liexternal">ineffektiv</a>. Petitionen hingegen sind jederzeit m&#246;glich, k&#246;nnen schnell <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_Heine#Petition" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wirkung zeigen</a> und sind kosteng&#252;nstig.</p>
<p>Petitionen sind im Prinzip nichts weiter als eine Nachricht an die Herrschenden, dass der Petent ein Anliegen hat, das er den Herrschenden mitteilen m&#246;chte. Um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen kann er Unterschriften zu seiner Petition sammeln. Erscheint eine Petition als w&#252;rdig wird sie vom Petitionsausschuss des Bundestages gepr&#252;ft und beraten. Allerdings wird das dem Anliegen zugrunde liegende Problem nicht unbedingt gel&#246;st, aber zumindest dem Bundestag bekannt.</p>
<p>Bereits seit 2005 gibt es die M&#246;glichkeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Petition" rel="nofollow" class="liwikipedia">Online Petitionen</a> einzureichen und zu unterschreiben. Dazu ist eine einmale Anmeldung auf dem <a href="https://epetitionen.bundestag.de/" class="liexternal">Petitionsserver des Bundestages</a> notwendig. Der Zeichnungszeitraum f&#252;r Online-Petitionen betr&#228;gt sechs Wochen. Sobald eine Petition innerhalb des Zeichnungszeitraums von 3 Wochen 50.000 Unterschriften sammelt wird der Petent pers&#246;nlich in den Petitionsausschu&#223; eingeladen um sein Anliegen vorzutragen. Umso h&#246;her also die Unterschriftenzahl, desto gr&#246;&#223;er die Wirkung der Petition.</p>
<p>Um Petitionen die ich f&#252;r unterst&#252;tzungsw&#252;rdig erachte zu f&#246;rdern werde ich in Zunkunft kurz auf diese Hinweisen. Es w&#252;rde mich freuen wenn ihr euch diese Petitionen anseht und ggf. mitzeichnet. </p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Parteiarbeit unpopul&#228;r?</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/parteiarbeit_unpopulaer/</link>
		<comments>http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/parteiarbeit_unpopulaer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 22:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[G:Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Parteiarbeit ist anscheinend ziemlich unpopul&#228;r in Deutschland, oder wie erkl&#228;rt man sich, dass nur rund 1,4 mio Bundesb&#252;rger Mitglieder der gr&#246;&#223;ten deutschen Parteien sind? CDU (530.000) SPD (514.000) CSU (163.000) Die Linke (76.000) FDP (72.000) Die Gr&#252;nen (48.000) Piratenpartei (11.000) Dies sind nicht nur rund 1,75 % der Bev&#246;lkerung sondern zugleich nicht einmal 1/10 der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Parteiarbeit ist anscheinend ziemlich unpopul&#228;r in Deutschland, oder wie erkl&#228;rt man sich, dass nur rund 1,4 mio Bundesb&#252;rger Mitglieder der gr&#246;&#223;ten deutschen Parteien sind?</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christlich_Demokratische_Union_Deutschlands" rel="nofollow" class="liwikipedia">CDU (530.000)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" rel="nofollow" class="liwikipedia">SPD (514.000)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christlich-Soziale_Union_in_Bayern" rel="nofollow" class="liwikipedia">CSU (163.000)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke" rel="nofollow" class="liwikipedia">Die Linke (76.000)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei" rel="nofollow" class="liwikipedia">FDP (72.000)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen" rel="nofollow" class="liwikipedia">Die Gr&#252;nen (48.000)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei_Deutschland" rel="nofollow" class="liwikipedia">Piratenpartei (11.000)</a></li>
</ul>
<p>Dies sind nicht nur rund 1,75 % der Bev&#246;lkerung sondern zugleich nicht einmal 1/10 der Mitgliederschaft des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adac" rel="nofollow" class="liwikipedia">ADAC</a>&#8230;</p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/parteiarbeit_unpopulaer/" class="liinternal">16. November 2009</a>, <a href="http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/oeffentliche-petitionen-an-den-deutschen-bundestag/" rel='external nofollow' class='url'>&Ouml;ffentliche Petitionen an den deutschen Bundestag &#8212; Marnems Sicht der Dinge</a> schreibt: [...] &larr; Parteiarbeit unpopul&#228;r? [...]</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2009/11/16/parteiarbeit_unpopulaer/" class="liinternal">16. November 2009</a>, <a href="http://mitunter.wordpress.com" rel='external nofollow' class='url'>Thorsten</a> schreibt: Tja, so sieht es leider aus. Dabei sind 98% am Mesckern und am Schimpfen...

Gru&szlig;
Thorsten</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Bild, PIN und Robert Koch</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2008/01/17/bild-pin-und-robert-koch/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 15:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU/CSU]]></category>
		<category><![CDATA[G:München]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Gedanke, den ich nicht durch Quellen belegen kann: Im Dezember setzt sich die SPD gegen&#252;ber der CDU mit dem Mindestlohn im Postgesch&#228;ft durch. Der Mindestlohn mindert die Erfolgsaussichten der Axel Springer AG Tochter PIN Group profitabel zu werden. Die Axel Springer AG kann darum ihren Aktion&#228;ren nicht mehr glaubhaft machen, dass sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ein kurzer Gedanke, den ich nicht durch Quellen belegen kann:</p>
<p>Im Dezember setzt sich die SPD gegen&#252;ber der CDU mit dem Mindestlohn im Postgesch&#228;ft durch.<br />
Der Mindestlohn mindert die Erfolgsaussichten der Axel Springer AG Tochter PIN Group profitabel zu werden.<br />
Die Axel Springer AG kann darum ihren Aktion&#228;ren nicht mehr glaubhaft machen, dass sich das PIN Engagement lohnen wird und wird darum PIN kein weiteres Geld zuschie&#223;en.<br />
PIN muss in Teilen Insolvenz anmelden, der Verlust f&#252;r die Axel Springer AG d&#252;rfte im Bereich von 500 bis 750 Millionen Euro liegen (im Falle einer kompletten Insolvenz von PIN).<br />
Die BILD-Zeitung ist eine im Axel Springer Verlag erscheinende Tageszeitung.<br />
<em>BILD sieht in der SPD den Schuldigen f&#252;r die PIN Pleite.</em><br />
&#8220;Der Feind meines Feindes ist mein Freund&#8221;<br />
<em>Die BILD will sich an der SPD r&#228;chen.</em><br />
In Hessen finden die ersten Landtagswahlen des Jahres statt.<br />
Am 18.12 erteilte Hessens Wirtschaftsministerium die Ausbaugenehmigung f&#252;r den Frankfurter Flughafen, ohne das versprochene Nachtflugverbot.<br />
In der M&#252;nchner U-Bahn kommt es am 22. Dezember zu einem Angriff Jugendlicher mit Migrationshintergrund.<br />
Am 28.12 zieht Roland Koch, &#228;hnlich dem Wahlkampf 1999, die &#8220;Ausl&#228;nderkarte&#8221;.<br />
Im Januar 2008 startet BILD eine Kampagne gegen &#8220;Ausl&#228;ndische kriminelle Jugendliche&#8221;.</p>
<p>Kursiv meine Schlussfolgerungen. Ich bin ja fast gespannt, welche Kampagnen der BILD f&#252;r die n&#228;chsten Landtagswahlen einfallen.</p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2008/01/17/bild-pin-und-robert-koch/" class="liinternal">17. Januar 2008</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Qh7hkMfmtLo" rel='external nofollow' class='url'>Hauke</a> schreibt: Dass die Bild die CDU st&uuml;tzt, wo es nur geht, ist ja kein Geheimnis - die PIN-Sache hat denen da nur einen Grund mehr gegeben, denke ich. Wie's aussieht sind die Hessen aber schlauer als Koch+Bild denken - time to say goodbye, Roland!

Hier ein witziges Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=Qh7hkMfmtLo</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2008/01/17/bild-pin-und-robert-koch/" class="liinternal">22. Januar 2008</a>, <a href="http://www.marnem.de/blog/2008/01/22/ganz-schoen-abgefahren/" rel='external nofollow' class='url'>Ganz sch&ouml;n abgefahren &#8212; Marnems Sicht der Dinge</a> schreibt: [...] die PIN-Group, dieses Pleiteunternehmen aus dem Hause Springer, habe ich neulich schon geschrieben. Wenn ich mir aber die Reifen dieses PIN-Fahrrads ansehe, dann sehe ich neben den [...]</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2008/01/17/bild-pin-und-robert-koch/" class="liinternal">12. Februar 2009</a>, Sal schreibt: Ich bin der Meinung, dass die Pin Group damals f&uuml;r etwas stand, was Erfolg signalisierte. Dass es sich im Endeffekt so herauskristallisiert und das auch in einem relativ &uuml;berschaubaren Zeitraum, hat mich dann doch gewundert. Dass sie es jetzt so derart absto&szlig;en ist im Grunde das einzig M&ouml;gliche, um nicht noch tiefer verwickelt zu werden.</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Rum&#228;nen sind niemals genau so p&#252;nktlich, pr&#228;zise und zuverl&#228;ssig wie Deutsche&#8221;</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2008/01/16/rumaenen-sind-niemals-genau-so-puenktlich-praezise-und-zuverlaessig-wie-deutsche/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 08:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU/CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsradikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[U:BMW]]></category>
		<category><![CDATA[U:Nokia]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutsche Arbeitsmarkt hat eine harte Woche hinter sich. Nachdem BMW letzte Woche angek&#252;ndigt hat, 8000 Stellen abzubauen und die Deutsche Bahn den Tarifabschlu&#223; mit der GDL benutzt um die Besch&#228;ftigungsgarantie mit den Mitarbeitern aufzuk&#252;ndigen, k&#252;ndigte Nokia gestern an, sein Werk in Bochum zu schlie&#223;en. 2300 Mitarbeiter sind direkt von Nokias Entschlu&#223; betroffen und bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Der deutsche Arbeitsmarkt hat eine harte Woche hinter sich. Nachdem BMW letzte Woche angek&#252;ndigt hat, 8000 Stellen abzubauen und die Deutsche Bahn den Tarifabschlu&#223; mit der GDL benutzt um die Besch&#228;ftigungsgarantie mit den Mitarbeitern aufzuk&#252;ndigen, k&#252;ndigte Nokia gestern an, sein Werk in Bochum zu schlie&#223;en.<br />
2300 Mitarbeiter sind direkt von Nokias Entschlu&#223; betroffen und bis zu 2000 weitere bei Zulieferern und Zeitarbeitsfirmen. Als Begr&#252;ndung gab Nokia an, dass die Arbeitskosten in Deutschland bis zu zehnfach h&#246;her wie in Rum&#228;nien seien. Dazu seien die Arbeiter in Bochum ineffizient und unflexibel.<br />
Weil Nokia nicht unbedingt schlecht auf dem Markt positioniert ist und hohe Gewinne einf&#228;hrt, warf heute Morgen die Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins Nokia Profitgier vor. Eine solche Steilvorlage konnte sich J&#252;rgen R&#252;tgers, NRW-Landesvater und ehemaliger Bundesbildungsminister, bekannt durch die Wahlkampfparole &#8220;Kinder statt Inder&#8221;, im Interview nat&#252;rlich nicht entgehen lassen. Ohne Scham zog er das Klische des &#228;u&#223;erst disziplinierten Deutschen aus der Tasche und reicherte es mit latenter Ausl&#228;nderfeindlichkeit zu einem gef&#228;hrlichen Gemisch an: </p>
<blockquote><p>
&#8220;Ausserdem kann mir keiner erkl&#228;ren, dass Arbeitnehmer in Rum&#228;nien genau so p&#252;nktlich, genau so pr&#228;zise, genau so zuverl&#228;ssig sind, wie die Mitarbeiter hier im Ruhrgebiet.&#8221;</p></blockquote>
<p>(Siehe <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9602?inPopup=true" class="liexternal">ZDF-Morgenmagazin vom 16.01.08 ca bei Minute 3</a>)</p>
<p>So, so, niemand k&#246;nne dies also dem CDU-Mann erkl&#228;ren. Wie soll man das auch tun, wenn Herr R&#252;ttgers offensichtlich nicht zuh&#246;rt, denn Nokia ist augenscheinlich genau dieser Meinung. Aber wer h&#246;rt schon auf den Aufsichtsratschef eines &#228;u&#223;erst erfolgreichen finnischen Unternehmens?</p>
<p><em>Disclaimer: Ich konnte J&#252;rgen R&#252;ttgers noch nie leiden. Ausl&#228;nderfeindliche &#196;u&#223;erungen sind mir schon immer zuwider. Der Betreuer meiner Diplomarbeit stammt aus Rum&#228;nien und fordet von mir ein hohes Ma&#223; an P&#252;nktlichkeit, Pr&#228;zision und Zuverl&#228;ssigkeit. </em><br />
<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/134ecfcc92126c2e1f765b26f8d5a6" width="1" height="1" alt=""/></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2008/01/16/rumaenen-sind-niemals-genau-so-puenktlich-praezise-und-zuverlaessig-wie-deutsche/" class="liinternal">16. Januar 2008</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Sch&ouml;n mal wieder von dir zu h&ouml;ren.

Nimmt diese &Auml;u&szlig;erungen von Politikern eigentlich noch jemand ernst, ich hab irgendwie schon seit Jahren nicht mehr das Gef&uuml;hl das einer von denen noch eine (eigene) Meinung vertritt, sondern das jeder nur noch versucht die Meinung der meisten W&auml;hler zu vertreten, so im Sinne vom Familienduell: "57 unserer W&auml;hler haben auch gesagt..."</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2008/01/16/rumaenen-sind-niemals-genau-so-puenktlich-praezise-und-zuverlaessig-wie-deutsche/" class="liinternal">17. Januar 2008</a>, Tom schreibt: Ich finde es einfach unglaublich, was dort bei NOKIA passiert und entschieden wird.
Du hast nat&uuml;rlich v&ouml;llig Recht, so eine Politiker&auml;u&szlig;erung wie die zitierte, geht nun auch ganz und garnicht. Selbst wenn einem bei solche einem Vorgehen die Galle &uuml;berlaufen kann.

Ich bin durchaus ein wirtschaftsfreundlicher Kopf und gedanklich eher konservativ zu Hause, aber solches Verhalten ist absolut daneben - egal, ob dabei irgendwo ein paar Millionen gespart werden k&ouml;nnen oder nicht.

Ich denke, dass man im Sinne einer sozialen und auch einigerma&szlig;en freien Marktwirtschaft, seinen Unmut gegen solche Vorgehensweisen ganz klar deutlich machen muss. Sonst kommen ganz schnell die n&auml;chsten gef&uuml;hlskalten Zahlenknechte aus ihren L&ouml;chern und machen das nach.

Hier sollte der gesunde Menschenverstand handeln. Und zwar auf ganz breiter Basis.

Ich meine:

Wenn NOKIA Deutschland nicht mehr braucht, braucht Deutschland auch NOKIA nicht mehr! Und tsch&uuml;&szlig;???
Ich mache mit, beim Markenwechsel!

Der Tom</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Gute Bildung kostet. Schlechte noch fiel Meer</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2008/01/02/gute-bildung-kostet-schlechte-noch-fiel-meer/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 20:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[G:München]]></category>
		<category><![CDATA[Steffi]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Plakat mit diesem Spruch h&#228;ngt am Hohenzollernplatz, geklebt von der FDP im Kommunalwahlkampf. Steffi und ich waren gerade auf dem R&#252;ckweg von einer Freundin, als wir im Bus sitzend das Plakat entdeckten. Steffi meinte, in der Grundschule w&#252;rde sie den Sch&#252;ler loben: Toll, dass Du das &#8220;ie&#8221; erkannt hast, aber die Erwachsenen schreiben es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ein Plakat mit diesem Spruch h&#228;ngt am Hohenzollernplatz, geklebt von der FDP im Kommunalwahlkampf. </p>
<p>Steffi und ich waren gerade auf dem R&#252;ckweg von einer Freundin, als wir im Bus sitzend das Plakat entdeckten. Steffi meinte, in der Grundschule w&#252;rde sie den Sch&#252;ler loben: </p>
<blockquote><p>Toll, dass Du das &#8220;ie&#8221; erkannt hast, aber die Erwachsenen schreiben es mit &#8220;v&#8221; statt &#8220;f&#8221;. Das lange &#8220;e&#8221; in &#8220;Meer&#8221; mit &#8220;h&#8221; statt mit zwei &#8220;e&#8221;</p></blockquote>
<p>Wir wollten gerade aussteigen, als eine Sitznachbarin Steffi bat einen Blick auf ihr Handy zu werfen, ob man &#8220;Februar&#8221; so schreiben w&#252;rde&#8230;</p>
<p>Die FDP plakatiert diesen Spruch <a href="http://www.fnst-freiheit.org/webcom/show_article.php/_c-566/_nr-1/i.html" class="liexternal">anscheinend seit 2001</a>.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Datenschutz durch technische Vorkehrungen?</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2007/10/09/datenschutz-durch-technische-vorkehrungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 05:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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		<description><![CDATA[Jan Schejbal macht sich Gedanken, ob es m&#246;glich ist, durch technische Vorkehrungen den Datenschutz zu verbessern. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das was Jan da vor hat technisch sinnvoll bzw machbar ist. Daten die vorhanden und in einer Hand sind, k&#246;nnen immer mit vertretbarem Aufwand kombiniert werden, au&#223;er sie sind wirklich so zerpfl&#252;ckt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Jan Schejbal macht sich Gedanken, ob es m&#246;glich ist, durch technische Vorkehrungen den <a href="http://janschejbal.wordpress.com/2007/10/08/uber-technischen-datenschutz/" class="liexternal">Datenschutz zu verbessern</a>.</p>
<p>Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das was Jan da vor hat technisch sinnvoll bzw machbar ist. Daten die vorhanden und in einer Hand sind, k&#246;nnen immer mit vertretbarem Aufwand kombiniert werden, au&#223;er sie sind wirklich so zerpfl&#252;ckt, dass sie nicht mehr zusammenf&#252;hrbar sind. Im Normalfall sind die Daten dann aber auch nutzlos. </p>
<p>Beispiel: Betrachten wir mal die LKW-Maut und beschr&#228;nken unsere Sicht auf die LKWs, dann liegt da nat&#252;rlich ein Datensatz vor, wann und wo der LKW von einer Mautbr&#252;cke entdeckt wurde. Diese Daten m&#252;ssen aus Abrechnungsgr&#252;nden bis zum Ablauf der Einspruchsfrist gegen die Rechnung aufbewahrt werden. &#220;ber die nun vorhandenen Datens&#228;tze eine Abfrage laufen zu lassen &#8220;Welcher LKW war im Zeitraum X unter einer der Br&#252;cken im Raum Y&#8221; l&#228;sst sich technisch kaum verhindern bzw verteuern.<br />
Da PKWs bisher von den Mautbr&#252;cken zwar erfasst, aber die Daten (angeblich) unmittelbar nach der Erkenntnis, dass der Smart kein 40-Tonner ist, gel&#246;scht werden, herrscht hier momentan kein akutes Problem. Erst wenn die PKW-Maut eingef&#252;hrt wird, ist hier zu den LKW vergleichbares m&#246;glich.</p>
<blockquote class="right"><p>&#8220;Nutzer XYZ hat also den Koran, ein Chemiebuch und einen Lageplan der Armeest&#252;tzpunkte aus unserer B&#252;cherei ausgeliehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was ich mir vorstellen k&#246;nnte w&#228;re, dass alle Personendaten von allen &#196;mtern nur mehr auf getrennten Servern abgespeichert werden d&#252;rfen, auf die die Datenschutzbeauftragten Zugriff haben. Jedes Amt vergibt jeder Person eine Kennnummer (boah, nee, schei&#223; Rechtschreibreform mit 3 n) und arbeitet in Zukunft mit dieser, ohne zu wissen, welcher Mensch sich dahinter verbirgt.<br />
Allerdings lie&#223;en sich dann immer noch Profile &#252;ber die Kennnummer erheben (&#8220;Aha, Nutzer Nr XYZ hat also den Koran, ein Chemiebuch und einen Lageplan der Armeest&#252;tzpunkte aus unserer B&#252;cherei ausgeliehen. Fragen wir mal beim Datenschutzbeauftragten nach, wer das ist.&#8221;). Man m&#252;sste also f&#252;r jedes einzelne Buch eine neue Personenkennziffer vom Server der Datenschutzbeauftragten holen und dort wird wiederum erfasst welche Personenkennziffern zu welchem Nutzer geh&#246;ren. Wird allerdings ein Gesetz erlassen, dass den Datenschutzbeauftragten zwingt die Personendaten rauszur&#252;cken, wenn bestimmte B&#252;cherkombinationen ausgeliehen wurden, sind wir keinen Schritt weiter.</p>
<p>Beweist mir das Gegenteil, aber als Informatiker sage ich euch, dass ein Profil, das theoretisch erzeugbar ist, mit technischen Mitteln nicht verhindert werden kann. Genau an dieser Stelle setzt ja auch das ganze Problem an:</p>
<h3>Wir vertrauen unserer Regierung nicht mehr</h3>
<p>Der Ausgangspunkt ist das Dilemma, dass wir es der Bundesregierung zutrauen, dass sie alles was technisch an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Data_mining" rel="nofollow" class="liwikipedia">Data Mining</a> m&#246;glich ist auch gemacht werden wird. Effektiv werden wir uns nicht verweigern k&#246;nnen, ihr bestimmte Daten zu liefern. Bestimmte Datenerhebungen sind f&#252;r unser Gemeinwesen einfach n&#246;tig und wir k&#246;nnen nicht darauf verzichten, dass diese erhoben werden. Andererseits brauchen wir auch die Sicherheit, dass mit diesen Daten kein Schindluder getrieben wird. <strong>Wie wollen wir aber den Gesetzgeber, dem wir nicht vertrauen, dazu zwingen, Gesetze zu erlassen, die dessen Handlungsm&#246;glichkeiten einschr&#228;nken oder seinen Zielen zuwider laufen?</strong><br />
<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/3318b3912e926c471cf446c7a5b3a0" width="1" height="1" alt=""/></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/10/09/datenschutz-durch-technische-vorkehrungen/" class="liinternal">9. Oktober 2007</a>, <a href="http://sofamagnet.wordpress.com/" rel='external nofollow' class='url'>sofamagnet</a> schreibt: In einer Demokratie sollte es doch m&ouml;glich sein, einen Gesetzgeber, dem der Souver&auml;n, also das Volk, nicht vertraut, nach Hause zu schicken.
Wenn dies nicht m&ouml;glich ist: Kann man dann noch von Demokratie sprechen?</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/10/09/datenschutz-durch-technische-vorkehrungen/" class="liinternal">9. Oktober 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Nun ja, die Frage ist, ob "das Volk" den regierenden Politikern wirklich misstraut. Au&szlig;erdem kann man die Politiker ja auch nach Hause schicken, alle vier Jahre besteht die M&ouml;glichkeit...

Hier zeigt sich das selbe Problem, wie in der Wikipedia oder den Blogs. Nur sehr wenige erstellen neue Inhalte (die Politiker), wenige kommentieren (Journalisten und politisch aktive, Parteimitgliedschaft reicht dazu nicht aus) und die Mehrheit konsumiert (w&auml;hlt, wer Ihnen 5 Euro verspricht ohne R&uuml;cksicht auf Konsequenzen).</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/10/09/datenschutz-durch-technische-vorkehrungen/" class="liinternal">10. Oktober 2007</a>, <a href="http://sofamagnet.wordpress.com/" rel='external nofollow' class='url'>sofamagnet</a> schreibt: Wer als das Volk kann mit "Wie wollen wir aber den Gesetzgeber, dem wir nicht vertrauen, [..]" gemeint sein? Und da&szlig; man "diese" Politiker nach Hause schicken kann, bezweifele ich. Dann kommen neue, und die sind wie die alten. Gebraucht wird die Direktwahl der Abgeordneten aus den Reihen ihrer W&auml;hler und kein Berufspolitikerthum. Eine Wahl ohne Wahlm&ouml;glichkeit ist keine Wahl.

Wikipedia ist ein Fall f&uuml;r sich. Neue Inhalte w&auml;ren andere Inhalte, und die werden sofort gel&ouml;scht. Stichwort "Edit-War", es gab gen&uuml;gend davon, eine Verlinkung auf externe Quellen findet ebenfalls auff&auml;llig seltener statt als fr&uuml;her. Das ganze erinnert mich irgendwie an das alte usenet, in dem wurde auch jede Meinung, die den "netcops" nicht pa&szlig;te, sofort niedergemacht  (hier sind nur die politischen, sozialen, religi&ouml;sen usw. groups gemeint). In Memoriam Norbert Marzahn :-)

Bleiben die Blogs. Das usenet existiert zwar noch, wird aber vom durchschnittlichen Internetnutzer nicht mehr wahrgenommen. Auch in der "Bloggerszene" gibt es eine bestimmte Gruppe, ich nannte sie einmal die "Sich-Selbst-Verlinkenden" (SSV-Blogs), die durch geschickte Ausnutzung des Rating-Mechanismusses einer bekannte Suchmaschine stets als die ma&szlig;geblichen Blogs erscheinen. Andere Meinungen als die dort ver&ouml;ffentlichten werden nicht wahrgenommen; die Betreiber ziehen sich nach einiger Zeit frustriert zur&uuml;ck - und es herrscht wieder Ruhe im Land. Hinzu kommt noch die Omerta, das Schweigegebot. Stichwort Eva Herman.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/10/09/datenschutz-durch-technische-vorkehrungen/" class="liinternal">10. Oktober 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: "Wir" sind die, die sich Gedanken machen und die Folgen absch&auml;tzen k&ouml;nnen. "Das Volk" sind all die verblendeten, die Glauben was ihnen gesagt wird, all die BWLer, Germanisten, Werkzeugmacher und B&uuml;roangestellten, die Mallorca, GZSZ und das Oktoberfest f&uuml;r das wirkliche Leben halten.

Politiker sind auch nur Menschen und ich m&ouml;chte ihnen nicht unterstellen, dass sie mutwillig etwas b&ouml;ses wollen, nur sind sie halt oft zu dumm, alt, borniert oder faul, als dass sie sich die M&uuml;he machen k&ouml;nnten, &uuml;ber das wichtige nachzudenken. Stattdessen besuchen sie irgendwelche Betriebe oder den 90sten Geburtstag einer Oma oder eines Taubenz&uuml;chtervereins.
Durch eine Direktwahl w&uuml;rde sich mit Sicherheit nichts zum besseren wenden. Besser w&uuml;rde es, wenn die W&auml;hler und die Parteimitglieder aufh&ouml;ren w&uuml;rden Lehrer, Juristen und Alkoholiker in den Bundestag zu w&auml;hlen.

Mit dem Vergleich von Politik, Wiki und Blogs wollte ich eigentlich nur auf den Longtail hinweisen, der sich dort findet. Es gibt zu wenige Menschen, die sich f&uuml;r Politik ernsthaft interessieren, nur einige davon sind in der Situation sich bei Wahlen aufstellen zu lassen und darum kommt es zu wenig zu der n&ouml;tigen Durchmischung.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/10/09/datenschutz-durch-technische-vorkehrungen/" class="liinternal">10. Oktober 2007</a>, <a href="http://sofamagnet.wordpress.com/" rel='external nofollow' class='url'>sofamagnet</a> schreibt: Ist Deine Definition von "Wir" nicht etwas elit&auml;r -- und damit undemokratisch?

Da&szlig; die (Berufs-)Politiker vors&auml;tzlich B&ouml;ses wollen, unsterstelle ich ihnen auch nicht. Aber gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Aber was kann man von Leuten erwarten, die ohne die geringste Lebenserfahrung, ohne in freier Wildbahn jemals etwas geleistet zu haben, eine Parteibuchkarriere hinlegen? Ochsentour auf Stimmenfang f&uuml;r die Partei und mit viel Gl&uuml;ck -- und Schleim -- irgendwann einen sicheren Listenplatz. Nach 8 Jahren Pension. Vielleicht noch den einen oder anderen Aufsichtsratsposten oder Beratervertrag dazu.

Die W&auml;hler w&auml;hlen doch niemanden. Die W&auml;hler w&auml;hlen Parteien, wer in den BT kommt, entscheiden die Listenpl&auml;tze. Das mu&szlig; m.E. ge&auml;ndert werden. Dazu eine deutliche Erh&ouml;hung des W&auml;hlbarkeitsalters auf mindestens 50 Jahre.

Kandidaten, die allen alles versprechen, geh&ouml;ren ausgelacht. Wer im Wahlkampf f&uuml;r Dinge eintritt, die in der vergangenen Wahlperiode verhindert hat, ist ein L&uuml;gner, aber nicht w&auml;hlbar.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/10/09/datenschutz-durch-technische-vorkehrungen/" class="liinternal">10. Oktober 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Ich wende mich mit meinem Blog an meine Leserschaft und diese ist f&uuml;r mich die Elite dieses Landes. Und falls ich wiederhole mich, aber mein Blog ist nicht demokratisch, denn es ist MEIN Blog. Weder lasse ich mich w&auml;hlen, noch werden die Entscheidungen kollektiv getroffen. Nichts desto trotz trete ich f&uuml;r Demokratie an den Orten ein, wo wirklich Entscheidungen getroffen werden.

Jeder W&auml;hler hat das Recht in eine Partei ein zu treten und dort an der Verteilung der Listenpl&auml;tze mitzubestimmen. Da er anschlie&szlig;end wohl diese Partie w&auml;hlen wird, kann er sehr wohl im Detail mitbestimmen, wer gew&auml;hlt wird. Der Wahlvorgang ist halt zweistufig.

Wenn dann sollten wir eine Beschr&auml;nkung der W&auml;hlbarkeit auf 55 bis maximal 60 Jahre einf&uuml;hren. Politiker entscheiden &uuml;ber unsere Zukunft, 55 j&auml;hrige haben nur noch 20 Jahre davon, kein Wunder, dass sie keine Angst vor dem Klimawandel 2050 haben...
Wenn man schon eine Beschr&auml;nkung einf&uuml;hren will, dann die, wie lange ein Politiker Politiker sein darf. Ich w&uuml;rde die Kanzlerschaft auf zwei Legislaturperioden festlegen, wobei per B&uuml;rgerentscheid im Einzelfall eine dritte m&ouml;glich sein sollte. Dazu kommt eine maximale Zeit von 16 Jahren, die jemand einem Parlament und/oder einer Regierung angeh&ouml;ren darf. Damit w&uuml;rden sich zumindest die Polit-Talkshows mit verschiedenen Kandidaten schm&uuml;cken k&ouml;nnen.
Gut f&auml;nde ich aber va, wenn jede Abstimmung &uuml;ber ein Gesetz mit einer leichten Verst&auml;ndnisfrage verkn&uuml;pft w&auml;re, so dass man zumindest das Gesetz einmal gelesen und 5 Minuten dar&uuml;ber nach gedacht haben muss, bevor man es verabschieden darf...</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/10/09/datenschutz-durch-technische-vorkehrungen/" class="liinternal">11. Oktober 2007</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com" rel='external nofollow' class='url'>Jan Schejbal</a> schreibt: Zum technischen Datenschutz: Eine sinnvolle Aufteilung der Daten, die die Nutzbarkeit f&uuml;r die gew&uuml;nschten Zwecke erh&auml;lt und die unerlaubte Nutzung erschwert, w&auml;re m&ouml;glich: Die Trackingdaten m&uuml;ssen ja nur f&uuml;r die Abrechnung gespeichert werden, und diese findet pro LKW oder pro LKW-Betreiber statt. Also k&ouml;nnte man z. B. sicherstellen, dass die Datenbanken so aufgebaut sind, dass eine Suche "gib mir alle Datens&auml;tze des LKW x" leicht zu bewerkstelligen sind (Indizes, Speicherung eng an den LKW gebunden), eine Abfrage "gib mir alle LKW, die durch Mautbr&uuml;cke X gefahren sind" aber nur schwer m&ouml;glich ist (zus&auml;tzlich vielleicht durch Dezentralisierung, Verschl&uuml;sselung der Daten, sodass sie nur noch vom Empf&auml;nger gelesen werden k&ouml;nnen etc.)

Au&szlig;erdem w&auml;ren Konstrukte m&ouml;glich wie: OBU erh&auml;lt eine "Session-ID", wodurch genau eine kostenpflichtige Fahrt (und nur die) getrackt wird. Es gibt jetzt eine Zuordnung Session-IDPerson, und eine Zuordnung "ErfassungSession-ID". Die Daten kann man schon mal trennen und damit den Zugriff deutlich erschweren. Au&szlig;erdem sind nat&uuml;rlich alle Daten automatisiert zu l&ouml;schen, sobald sie nicht mehr n&ouml;tig sind (und die Daten m&uuml;ssen per Design so kurz wie m&ouml;glich n&ouml;tig sein), alle Systeme sollten so ausgelegt sein, dass sie mehr Daten nicht verarbeiten k&ouml;nnen etc.

Eine v&ouml;llige Sicherheit ist nicht m&ouml;glich. Aber ich denke, die Szenarien "nachtr&auml;glicher Zugriff" und "fl&auml;chendeckender Live-Zugriff" sollten sich ziemlich stark erschweren lassen. (Gezielter Live-Zugriff ist kaum zu verhindern, aber da k&ouml;nnen sich die Beamten auch einfach neben die paar Mautbr&uuml;cken setzen.)</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Planet unter Beobachtung</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2007/09/17/planet-unter-beobachtung/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 15:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist der etwas &#252;bertriebene Titel eines kleinen aber feinen Videos, der sch&#246;n darstellt, was die Vorratsdatenspeicherung wirklich bedeutet. Spread the word! via Wortfeld. Respekt f&#252;r die gute Arbeit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dies ist der etwas &#252;bertriebene Titel eines kleinen aber feinen Videos, der sch&#246;n darstellt, was die Vorratsdatenspeicherung wirklich bedeutet. </p>
<p>Spread the word!</p>
<p>via <a href="http://www.wortfeld.de/2007/09/planet_unter_beobachtung/" class="liexternal">Wortfeld</a>. Respekt f&#252;r die gute Arbeit!</p>
<p><span id="more-498"></span><br />
<object width="425" height="350"><param name="FlashVars" value="apiHost=api.sevenload.com"/><param name="movie" value="http://de.sevenload.com/pl/aKxVmSo/425x350/swf" /><embed src="http://de.sevenload.com/pl/aKxVmSo/425x350/swf" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" </object></embed></object></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/17/planet-unter-beobachtung/" class="liinternal">18. September 2007</a>, <a href="http://www.wissenmachtnix.de/was-die-vorratsdatenspeicherung-bedeutet.html" rel='external nofollow' class='url'>Was die Vorratsdatenspeicherung bedeutet: &raquo; Politik,vorratsdatenspeicherung &raquo; Wissenmachtnix</a> schreibt: [...] [via marnem] [...]</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/17/planet-unter-beobachtung/" class="liinternal">18. September 2007</a>, Boje schreibt: Trackback url?
Habe die ArtikelURL f&uuml;r den Trackback benutzt... (ggf. diesen Kommentar l&ouml;schen)</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/17/planet-unter-beobachtung/" class="liinternal">19. September 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Eigentlich hab ich daran nicht gedreht, ist also ganz normal Permalink/trackback .
Ich steig da echt nicht mehr durch, weil einige Pings ankommen und einige nicht :-(</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/17/planet-unter-beobachtung/" class="liinternal">19. September 2007</a>, <a href="http://www.blogos.de/index.php?op=ViewArticle&#038;articleId=365&#038;blogId=2" rel='external nofollow' class='url'>Falk D.</a> schreibt: H&auml;ndischer Trackback.</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Vermischtes</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2007/09/11/vermischtes/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 21:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-CSU]]></category>
		<category><![CDATA[P:Beckstein]]></category>
		<category><![CDATA[P:Schäuble]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden Themen sind lesenswert, ich hatte aber nicht die Kraft, jedes mit einem eigenen Artikel zu versehen: F&#252;r solche Topgef&#228;hrder muss die Bewegungsfreiheit erheblich eingeschr&#228;nkt werden. Sie sollten sich nur in einer kleinen, gut zu &#252;berwachenden Kommune aufhalten d&#252;rfen, es sollte Internet- und Handyverbot gelten. Wir praktizieren das im besagten Fall auch. Beckstein in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die folgenden Themen sind lesenswert, ich hatte aber nicht die Kraft, jedes mit einem eigenen Artikel zu versehen:</p>
<ul>
<li>
<blockquote><p>F&#252;r solche Topgef&#228;hrder muss die Bewegungsfreiheit erheblich eingeschr&#228;nkt werden. Sie sollten sich nur in einer kleinen, gut zu &#252;berwachenden Kommune aufhalten d&#252;rfen, es sollte Internet- und Handyverbot gelten. Wir praktizieren das im besagten Fall auch.</p></blockquote>
<p>Beckstein in einem <a href="http://www.welt.de/politik/article1160540/Beckstein_fordert_Handyverbot_fuer_Topgefaehrder.html" class="liexternal">Interview mit der Welt</a>.<br />
Topgef&#228;hrder sind Menschen, die noch kein Verbrechen ver&#252;bt haben, denn wenn sie es h&#228;tten, s&#228;&#223;en sie bereits in U-Haft. Topgef&#228;hrder sind also Menschen, die Verd&#228;chtigt werden, potentiell gef&#228;hrlich zu sein. Das erkl&#228;rt endlich, warum manche Politiker kein Internet oder Handy benutzen&#8230;<br />
via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/09/06/topgefahrder/" class="liexternal">Lawblog</a></li>
<li><a href="http://www.parkplatzdieb.de/abmahnung/" class="liexternal">Abmahnen statt Abschleppen?</a><br />
<blockquote><p>Parkpl&#228;tze in der Innenstadt sind knapp. Manche Autofahrer nehmen es da oft nicht so genau und stellen ihren Pkw kurzerhand auf fremden Privat- oder Kundenparkpl&#228;tzen ab. Parkplatzeigent&#252;mer d&#252;rfen hier – unter bestimmten Voraussetzungen – Selbsthilfe &#252;ben und den Falschparker abschleppen lassen. Aber Vorsicht: War das Abschleppen unzul&#228;ssig, bleibt man auf den Abschleppkosten sitzen. Doch auch wenn das Abschleppen rechtm&#228;&#223;ig war, muss man die Kosten oft m&#252;hsam einklagen. Es gibt aber eine wirksame und risikolose Alternative, die nur wenige kennen: ein anwaltliches Abmahnschreiben mit Unterlassungsaufforderung.</p></blockquote>
<p>Na kein Wunder, wenn in Deutschland einfache Arbeitspl&#228;tze wegfallen, wenn man f&#252;r jeden Schei&#223; gleich zu nem Anwalt rennt. Aber Anw&#228;lte haben wir ja genug, seit in den 90ern Anwaltsserien im TV in Mode kamen.<br />
via <a href="http://ra-melchior.blog.de/2007/09/06/abmahnung_statt_knollchen~2933174" class="liexternal">RA Melchior</a> (ja, das ist auch ein Anwalt <img src='http://www.marnem.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</li>
<li>
<blockquote>Wir haben genug gestritten, wir sollten jetzt machen.</p></blockquote>
<p>Das sagte Sch&#228;uble im <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,7003925,00.html" class="liexternal">ZDF-Morgenmagazin</a>. Ein paar Stunden sp&#228;ter im Bundestag hie&#223; es dann:</p>
<blockquote><p>Es tut der freiheitlichen Demokratie keinen Abbruch, wenn man &#252;ber schwierige Fragen notfalls auch streitig debattiert</p></blockquote>
<p>Ach ja, es tut der Demokratie keinen Abbruch, wenn man diskutiert, selbst wenn es streitig ist? Ja aber warum sollen wir jetzt genug gestritten haben und , trotz der langen Diskussion, jetzt einfach machen was <strong>DU</strong> willst, Wolfgang? Wenns Dir blo&#223; darum geht etwas zu machen, dann verbiete die Online-Durchsuchung, untersage die Vorratsdatenspeicherung und sorge daf&#252;r, das die LKW-Maut eine Maut und kein Schn&#252;ffelinstrument mit Billett-Drucker wird. Damit w&#252;rdest Du Dir auch die streitigen Debatten sparen und k&#246;nntest Demokratieverst&#228;ndnis zeigen!</li>
<li><a href="http://blog.kairaven.de/archives/1312-Zur-Folter-im-Geiste-geeint.html" class="liexternal">Kai Raven</a> fragt sich, wie lange es noch dauern wird, bis die CDU/CSU Folter f&#252;r Gef&#228;hrder fordert, wenn man sich ihre momentane Retorik ansieht.</li>
<li>Vorsorglich stuft sich Kai Raven schon mal als Terrorist ein, da er in <a href="http://blog.kairaven.de/archives/1316-Zensor-Frattini.html" class="liexternal">132 Artikeln W&#246;rter</a> von EU-Kommissar Franco Frattinis<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/95786" class="liexternal">Block-Liste</a> in seinem Blog verwandt hat. Ich komme nur auf 17 Eintr&#228;ge. Allerdings werden Arcor-Nutzer dieses Blog sowieso bald nicht mehr lesen k&#246;nnen, weil ich wegen dem <strong>XXX</strong> wohl mal auf <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/95758" class="liexternal">deren Blockliste</a> landen werde.</li>
<li><a href="http://www.farliblog.de/archives/820-Das-Grundgesetz-Fortsetzung-zu-Marnems-Serie.html" class="liexternal">Farlion</a> setzt schon seit letzter Woche meine <a href="http://www.marnem.de/blog/tag/Grundgesetz/" class="liinternal">Grundgesetz-Serie</a> fort. </li>
</ul>
<p><strong>[Update: Die mit XXX maskierte Domain besitze ich nicht mehr]<br />
<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/61ebd9ef31e0d5d777e2e052bb1b72" width="1" height="1" alt=""/></strong></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/11/vermischtes/" class="liinternal">7. August 2008</a>, J. Kraus schreibt: Schwierige Fragen und streitige Debatten! Da h&auml;tte ic was. Aber eigentlich ist es doch ganz einfach!

Ein Regel-Ausnahme-Verh&auml;ltnis?

Wie eine Grundrechtsregelung auf dem Ausnahmeweg unregelm&auml;&szlig;ig gemacht wird um Unternehmen und Arbeitgeber des gesetzwidrigen Verhaltens zu &uuml;berf&uuml;hren.

Die ??bertragung von Rechten und Pflichten, der Bundesanstalt   f  &uuml;  r   Arbeit durch gute Leistungen zu helfen, ihre hoheitsrechtlichen Aufgaben zur Durchsetzung staatliche Normen zu realisieren!

Wie pervers muss jemand in staatlicher Verantwortung oder eine Beh&ouml;rde sein, die einen zeitlich begrenzt (befristet) angestellten Arbeitnehmer u.a. zur strafrechtlichen Verfolgung (illegale Ausl&auml;nderbesch&auml;ftigung, -verleih) auf diese Firmen und Arbeitgebern ansetzt, auf die er nach Fristablauf unbedingt zur Findung einer neuen Arbeitsstelle angewiesen ist, um seinen Lebensweg weiter gestalten und seine Existenz aus Eigeninitiative sichern zu k&ouml;nnen?

Ist es nicht ekelhaft, wenn so etwas durch einen Mann gerechtfertigt wird, der als Politkader daran beteiligt war, den Menschen in der DDR demokratische Grunds&auml;tze zu verwehren und hier nun wieder legitimiert ist, dem B&uuml;rger pers&ouml;nliche Freiheiten nehmen zu d&uuml;rfen?

Widerlich ist, wenn dieses Vorgehen auch noch durch die Volkspartei SPD mit  der Aussage ihres Staatsministers, jetzt parlamentarischer Staatssekret&auml;rs, Rolf Schwanitz gest&uuml;tzt wird, der anf&auml;nglich aber mit ganz gegenteiliger Meinung auftrat, die lautete: ???Das ist kein haltbarer Zustand, das geht  doch  nicht. Hierzu muss ich unbedingt beim Landesarbeitsamt in Chemnitz vorsprechen???. Ein Jenachdemer?

Liebe Gr&uuml;&szlig;e

Joachim Kraus
Tel. 037436 83988  Mail: fredomail@web.de

P.S. Bei eventueller Unklarheit nochmals kurzum und konkret:

Warum ist es in unserem Land m&ouml;glich, Aufgaben und Befugnisse aus dem Gewaltmonopol des Staates, hier z.B. von Eingriffen in das informationelle Selbstbestimmungsrecht freier B&uuml;rger (Arbeitgeber und alle anderen Personen in Betrieben), an zeitlich begrenzte/befristete Aushilfsangestellte in privaten Rechtsverh&auml;ltnissen zu &uuml;bertragen. Noch dazu, wenn diese dann daraus nachhaltige pers&ouml;nliche Sch&auml;digungen erleiden?

K&ouml;nnen Sie sich vorstellen, dass ein Wurstwarenfabrikant jemanden einstellt, der vorher unter Preisgabe seiner Person durch Kontrollen bei ihm Gammelfleisch entdeckt hat, was dann zum weiteren Verfahren der Staatsanwaltschaft vorgelegt ist?</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Geht die gr&#246;&#223;te Terrorgefahr vom Staate aus?</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2007/09/04/geht-die-groesste-terrorgefahr-vom-staate-aus/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 07:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[P:Schäuble]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;Internet-Strafrechtsexperte&#8221; Hans Kudlich von der der Universit&#228;t Erlangen mahnt: „Wenn man davon ausgeht, dass die Strafbeh&#246;rden ihre Befugnisse missbrauchen, d&#252;rfte man etwa bei einer Alkoholkontrolle auch kein Blut abgeben“, sagte er. Denn schlie&#223;lich k&#246;nnten mit dem Blut auch DNA-Tests durchgef&#252;hrt werden. Tja, ich erinnere dabei nur an einen Artikel im Lawblog: Eine Polizeibeamtin schildert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Der &#8220;<em>Internet-Strafrechtsexperte</em>&#8221; <a href="http://www.str2.jura.uni-erlangen.de/personal/kudlich.html" class="liexternal">Hans Kudlich</a> von der der Universit&#228;t Erlangen <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/online-durchsuchung_aid_131415.html" class="liexternal">mahnt</a>:<br />
<blockquote><p>„Wenn man davon ausgeht, dass die Strafbeh&#246;rden ihre Befugnisse missbrauchen, d&#252;rfte man etwa bei einer Alkoholkontrolle auch kein Blut abgeben“, sagte er. Denn schlie&#223;lich k&#246;nnten mit dem Blut auch DNA-Tests durchgef&#252;hrt werden.</p></blockquote>
<p>Tja, ich erinnere dabei nur an einen Artikel im <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/08/30/freiwillig-hinterlassen/" class="liexternal">Lawblog</a>:</p>
<blockquote><p>Eine Polizeibeamtin schildert in ihrem Ermittlungsbericht, sie habe dem Beschuldigten “aus H&#246;flichkeit” ein Glas Wasser angeboten.<br />
[...]<br />
Deshalb sei seine “freiwillig hinterlassene” DNA in Form eines “deutlich erkennbaren Lippenabdrucks” gesichert worden.</p></blockquote>
<p>Bekommt Herr Kudlich nun vielleicht doch Zweifel an seiner Verteidigung des Bundestrojaners?</li>
<li>Die <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/tagesthema/682376.html" class="liexternal">Berliner Zeitung</a> schreibt, dass ein Beamter der BND die ihm zu Verf&#252;gung stehenden technischen Mittel genutzt hat, um die eMail-Kommunikation des Liebhabers seiner Frau zu &#252;berwachen.<br />
<blockquote><p>Ein in Berlin t&#228;tiger Mitarbeiter des Geheimdienstes, der mit der &#220;berwachung der elektronischen Kommunikation ausgew&#228;hlter <strong>Botschaften</strong> betraut war, soll seine technischen M&#246;glichkeiten auch privat genutzt haben.</p></blockquote>
<p>Ich frage mich nicht nur, warum der Beamte in seinem Tun nicht kontrolliert wurde, sondern auch, warum er <strong>Botschaften</strong> &#252;berwachen sollte. K&#246;nnte das nicht als Spionage interpretiert werden? (via <a href="http://www.farliblog.de/archives/818-Vertrauen-in-den-Staat-Nein-Danke!.html" class="liexternal">Farlion</a></li>
<li>Die <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1201808" class="liexternal">Frankfurter Rundschau</a> schreibt:<br />
<blockquote><p>Sch&#228;ubles Menschenbild, und das reicht &#252;ber seine Absichten zur Terrorabwehr hinaus, st&#246;&#223;t sich wom&#246;glich nicht nur an der Unschuldsvermutung, die f&#252;r den Staatsb&#252;rger im Strafrecht gilt. Sondern f&#252;r das Individuum &#252;berhaupt.</p></blockquote>
<p>Lesenswert.
</li>
</ul>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Bundestrojaner und seine Entwicklung</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2007/09/04/der-bundestrojaner-und-seine-entwicklung/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 00:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Besonders Lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestrojaner]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzentwurf]]></category>
		<category><![CDATA[P:Schäuble]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Thema, das in den letzten Monaten so manche Wandlung durchlebt hat und trotz alle dem noch immer auf der Agenda steht, ist der Bundestrojaner. Kurz zur Wiederholung, dass ist dieses Ding, das sich verh&#228;lt wie ein Trojaner (ausschn&#252;ffeln von Passw&#246;rtern), verbreitet wird wie ein Trojaner (per eMail mit gefakten Absenderadressen und unbedachtes anklicken) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ein Thema, das in den letzten Monaten so manche Wandlung durchlebt hat und trotz alle dem noch immer auf der Agenda steht, ist der Bundestrojaner. Kurz zur Wiederholung, dass ist dieses Ding, das sich verh&#228;lt wie ein Trojaner (ausschn&#252;ffeln von Passw&#246;rtern), verbreitet wird wie ein Trojaner (per eMail mit gefakten Absenderadressen und unbedachtes anklicken) und schlie&#223;lich wie ein Trojaner mit einem Euphimismus wie &#8220;Online-Durchsuchung&#8221; bezeichnet wird.<br />
Doch lassen wir doch mal kleinkarierte Details wie die technischen Hintergr&#252;nde beiseite und besehen uns die Geschichte der Diskussion &#252;ber dieses Thema:</p>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;hjahr 2005</strong>: Otto Schily erm&#228;chtigt den Verfassungsschutz, ein Programm zu entwickeln und einzusetzen, dass unbemerkt Computer von Verd&#228;chtigen ausspionieren konnte. Er wurde angeblich 10 Mal von 2005 bis Anfang 2007 eingesetzt. (Siehe <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Online-Durchsuchung&#038;oldid=36249881#Grundlage" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a> und <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/tagesthema/682376.html" class="liexternal">Berliner Zeitung</a>)</li>
<li><strong>Fr&#252;hjahr 2006</strong>: Der Pr&#228;sident des BKA klopft beim BMI an und bittet darum, dass doch bitte daf&#252;r gesorgt werde, dass das BKA endlich auch, wie schon andere zuvor, endlich Online-Durchsuchungen durchf&#252;hren d&#252;rfte. (Siehe <a href="http://blog.kairaven.de/archives/952-Abgeordnete-wollen-mehr-zu-PSIS-und-dem-Bundestrojaner-wissen.html" class="liexternal">Rabenhorst</a>)</li>
<li><strong>Oktober 2006</strong>: Das &#8220;Programm zur St&#228;rkung der Inneren Sicherheit&#8221; (PSIS)wird von Bundesinnenminister Sch&#228;uble vorgestellt und fordert unter anderem die:<br />
<blockquote><p>&#8220;technische F&#228;higkeit, entfernte PC auf verfahrensrelevante Inhalte hin durchsuchen zu k&#246;nnen, ohne selbst am Standort des Ger&#228;ts anwesend zu sein.&#8221;</p>
<p>[Dies sei  ein] &#8220;wichtiger Baustein der Fortentwicklung der kriminalistischen Sachaufkl&#228;rung&#8221;.</p></blockquote>
<p>(Siehe <a href="http://www.jankorte.de/cpo4/_data/Stellungsnahme_PSIS.doc" class="liexternal">PSIS &#8211; Kritik und Anmerkungen (MdB Jan Korte)</a>)</li>
<li><strong>Januar 2007</strong>: Der Bundesgerichtshof stellt fest, dass es in der Strafproze&#223;ordnung keine gesetzliche Grundlage f&#252;r den Bundestrojaner gibt, woraufhin Sch&#228;uble den Einsatz des Bundestrojaners aussetzt. (Siehe <a href="http://blog.kairaven.de/archives/1020-Feuer-fuer-Bundes-und-Landestrojaner.html" class="liexternal">Rabenhorst</a>)</li>
<li><strong>Februar 2007</strong>: Sch&#228;uble deutet an, dass er auch einer Grundgesetz&#228;nderung zu Gunsten des Bundestrojaners nicht abgeneigt ist. Hier findet sich auch das bekannte Zitat:<br />
<blockquote><p>&#8220;Au&#223;erdem bin ich anst&#228;ndig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken.&#8221;</p></blockquote>
<p>Er best&#228;tigt, dass gesetzliche Einschr&#228;nkungen &#252;ber die Nutzung des Bundestrojaners jederzeit fallen k&#246;nnen, &#228;hnlich der Mautgesetzgebung. Auch legt Sch&#228;uble sich weder auf den Einsatzzweck, noch auch die Einsatzh&#228;ufigkeit fest, denn: </p>
<blockquote><p>&#8220;Angesichts der terroristischen Bedrohung die Vorfeldaufkl&#228;rung mindestens so wichtig ist wie die Strafverfolgung.&#8221;</p>
<p>[Zur Einsatzh&#228;ufigkeit:]<br />
&#8220;Das h&#228;ngt davon ab, wie sich die Internet- und Computernutzung entwickelt.&#8221;
</p></blockquote>
<p>(Siehe <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#038;dig=2007/02/08/a0169" class="liexternal">taz-interview</a>)</li>
<li><strong>Februar 2007</strong>: BKA Pr&#228;sident Ziercke erkl&#228;rt:<br />
<blockquote><p>&#8220;99,9 Prozent der B&#252;rger werden niemals von der Software betroffen sein.&#8221;</p>
<p>[Das BKA brauche den Bundestrojaner,] &#8221; um zum Beispiel Terrorismus, organisierte Kriminalit&#228;t, Menschen- und Waffenhandel besser bek&#228;mpfen zu k&#246;nnen.&#8221;</p></blockquote>
<p>(Siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/85220" class="liexternal">Heise bericht &#252;ber den 10. europ&#228;ischen Polizeikongress</a> und <a href="http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/85416&#038;words=BKA%20Ziercke" class="liexternal">Welt-Interview</a>)</li>
<li><strong>M&#228;rz 2007</strong>: Bayerns Justizministerin Beate Merk meint, der Bundestrojaner:<br />
<blockquote><p>&#8220;w&#252;rde dann auch die Ermittlungen bei Verbreitung von Kinderpornografie erleichtern&#8221;</p></blockquote>
<p>(Siehe <a href="http://www.welt.de/bayern/article766256/Hart_aber_nicht_herzlos.html" class="liexternal">Welt-Interview</a>)</li>
<li><strong>April bis August 2007</strong>: Von verschiedenen Seiten wird der Bundestrojaner entweder mit weiteren Aufgaben belegt (zB Jagd auf Urheberrechtsverletzer), sein Einsatz nur f&#252;r Einzelf&#228;lle angek&#252;ndigt, seine technische Machbarkeit bestritten, an den Grunds&#228;tzlichen Aussagen &#228;ndert sich aber nichts.</li>
<li><strong>August 2007</strong>: Ein Gesetzentwurf aus dem Juli 2007 <a href="http://www.ccc.de/lobbying/papers/terrorlaws/20070711-BKATERROR.pdf" class="lipdf">taucht auf</a>, in dem sich Kleinigkeiten wie der <strong>Einsatz ohne Richtervorbehalt bis zu drei Tagen</strong> (nat&#252;rlich nur im Falle von &#8220;Gefahr im Verzug&#8221;) oder <strong>gegen unverd&#228;chtige B&#252;rger</strong> finden (Siehe <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/politik/682371.html" class="liexternal">Berliner Zeitung</a> und <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/08/31/kontakt-und-begleitperson/" class="liexternal">Lawblog</a>)</li>
<li><strong>August 2007</strong>: Bayerische Politiker werfen Kritikern des Bundestrojaners vor, die Diskussion w&#252;rde:<br />
<blockquote><p>&#8220;ideologisch verbr&#228;mt&#8221;</p>
<p>[Es w&#252;rden] &#8220;ganz bewusst &#196;ngste geweckt&#8221;</p>
<p>[und] &#8220;Horrorszenarien verbreitet&#8221;</p>
<p>[Au&#223;erdem sollte der Bundestrojaner nur bei] &#8220;schwersten Delikten wie Mord, Terrorakten oder Kinderpornografie&#8221; [zum Einsatz kommen]</p></blockquote>
<p>(Siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/95338" class="liexternal">Heise</a>)</li>
</ul>
<blockquote class="left"><p>Diskussion bisher folgenlos</p></blockquote>
<p>Im Endeffekt ist also die ganze Diskussion des letzten Jahres spurlos an den Ideen der zust&#228;ndigen Stellen vorbei gegangen. Immer noch (oder wieder, je nach anwendender Beh&#246;rde) soll der Bundestrojaners kommen, notfalls w&#252;rde das Grundgesetz entsprechend angepasst.<br />
Technische Unzul&#228;nglichkeiten schon in der Entwurfsphase dieser Allzweckwaffe werden ignoriert und unabh&#228;ngig, ob der Bundestrojaner nun kurzfristig &#8220;nur&#8221; auf der Jagd nach Terroristen eingesetzt werden soll, wird mittelfristig alles zum Ziel, was an Stammtischen als schwere Kriminalit&#228;t bezeichnet wird.</p>
<blockquote class="right"><p>Kein Nachweis der Gefahr durch Terrorismus</p></blockquote>
<p>Von Seiten der Innenminister wird st&#228;ndig vor den Gefahren gewarnt, in der wir schwebten, falls wir den Bundestrojaner nicht einsetzen w&#252;rden, den Gegnern des Bundestrojaners aber Hysterie und ideologische Verbr&#228;mung vorgeworfen. Interessanterweise wird zu keinem Zeitpunkt darauf eingegangen, wie gro&#223; die Gefahr durch den &#8220;internationalen Terrorismus&#8221; denn wirklich sei. Statt dessen wird auf die &#8220;Kofferbomber von Koblenz&#8221; verwiesen, die zwar keine Deutschen, aber auch nicht mit Terrorzellen aus dem In- oder Ausland vernetzt waren.</p>
<p>In diesem Zusammenhang m&#246;chte ich besonders auf zwei meiner Artikel vom Anfang des Jahres hinweisen:
<ul>
<li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/02/18/im-fuball-wrde-man-es-schnreden-nennen-was-mit-dem-bundestrojaner-geschieht/" class="liinternal">Im Fu&#223;ball w&#252;rde man es sch&#246;nreden nennen, was mit dem Bundestrojaner geschieht</a></li>
<li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/03/28/der-bundestrojaner-und-warum-er-verhindert-werden-muss/" class="liinternal">Der Bundestrojaner und warum er verhindert werden muss</a></li>
</ul>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/68749153ea54c1d4ddd0c7118816eb" width="1" height="1" alt=""/></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/04/der-bundestrojaner-und-seine-entwicklung/" class="liinternal">5. September 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Es entsteht auf jeden Fall der Eindruck das es nicht mehr darum geht ob dies machbar ist, oder ob dies &uuml;berhaupt gemacht werden sollte, sondern nur noch darum wie man es entweder am B&uuml;rger vorbei bekommt, oder es ihm am besten noch schmackhaft macht.

Eins ist aber klar, sollte diese Software jemals kommen, w&auml;re dies ein schwerer Schlag gegen die Freiheit der B&uuml;rger. Software hat es nun mal so an sich, dass das was letztes Jahr noch als sicher galt, mittlerweile viele Updates brauchte um noch als sicher zu gelten, die Sicherheitsl&uuml;cken von morgen haben wir also alle schon auf dem Rechner, 'rein theoretisch' ist es also m&ouml;glich sich Zugang zu verschaffen.

Und wie es viele schon getan haben, wenn man vergangene Entwicklungen bedenkt, w&auml;re es nur eine Frage der Zeit bis solche Methoden auch bei kleineren Verbrechen eingesetzt werden. Wenn man dies nun wiederrum &uuml;berspitzt und zuende denkt, also die Logik anwendet das pr&auml;ventive &Uuml;berwachung Verbrechen verhindern kann, dann erscheint es schon fast plausibel das die &Uuml;berwachung von allen B&uuml;rgern auch ein Maximum an Sicherheit gew&auml;hren w&uuml;rde.

Unber&uuml;cksichtigt bleibt dabei aber etwas das uns auch die Physik lehrt, Beobachtung ver&auml;ndert das Ergebnis, wie bei Schr&ouml;dingers Katze.
Menschen unter st&auml;ndiger Beobachtung verhalten sich anders...angepasster, bewegen sich damit aber auch einen Schritt weg von Freigeistern in Richtung von Schlachtvieh.

Dies ist nat&uuml;rlich alles stark &uuml;bertrieben und sollte es auch sein, aber ich hoffe es macht deutlich das &Uuml;berwachung nicht das Allheilmittel ist.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/04/der-bundestrojaner-und-seine-entwicklung/" class="liinternal">7. September 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Ist die Technik da, dann wird sie auch eingesetzt werden. Da wird dann erst hinter her gefragt, ob das &uuml;berhaupt legal war, dies beweist ja der bisherige Einsatz solcher Schn&uuml;ffelsoftware.

Die Bundestrojaner-Diskussion zeigt vor allem, dass Computer und das Internet in der Lebenswirklichkeit vieler Politiker noch nicht Einzug gehalten haben, denn sonst w&auml;re ihnen bewusst, was sie da tun.
Sie w&uuml;rden bemerken, dass Viren, W&uuml;rmer und Trojaner dazu gef&uuml;hrt haben, das niemand mehr Dateianh&auml;nge &ouml;ffnet. 
Sie w&uuml;rden bemerken, dass es verschiedene Betriebssysteme gibt, die nicht kompatibel sind. 
Ihnen w&uuml;rde bewusst, dass das Internet nur durch Vertrauen funktioniert, denn ohne Vertrauen in die Verl&auml;sslichkeit des anderen handelt man nicht mit ihm. Das Vertrauen in eMails von Beh&ouml;rden ist bereits ersch&uuml;ttert. Wird der Bundestrojaner Wirklichkeit, werden Projekte wie eGovernment oder Online-Steuererkl&auml;rungen mittels ELSTER zusammenbrechen, da niemand mehr mit den staatlichen Einrichtungen elektronisch kommunizieren will. 

Der Schaden, der jetzt unvorsichtigerweise verschuldet wird, wird Deutschland um Jahre zur&uuml;ckwerfen, man siehe nur das Beispiel des Aktienhandels von Kleinanlegern.

Die Einschr&auml;nkungen der Grundrechte und der Freiheit des Einzelnen und die damit einhergehenden Verhaltens&auml;nderungen sind dabei noch nicht einmal beachtet.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/04/der-bundestrojaner-und-seine-entwicklung/" class="liinternal">7. September 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Ob der Bundestrojaner nun kommt oder nicht, bei einer Sache war ich mir aber ziemlich sicher, das eigentlich aus dem Volke niemand dieses Eingriff in die Privatsph&auml;re gut hei&szlig;en w&uuml;rde und das sich auch die meisten dar&uuml;ber klar sind, das Terroristen damit eh nicht gefangen werden k&ouml;nnen.
Daher hat mich dieser Artikel bei Heise heute Nacht ziemlich aus den Socken gehauen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/95622</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/04/der-bundestrojaner-und-seine-entwicklung/" class="liinternal">8. September 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Naja, Umfragen sind immer ein Mittel der Manipulation. Jenachdem wie die Fragen gestellt werden und das Wissen der Befragten ist, fallen auch die Antworten aus. 

Das Thema Bundestrojaner ist nicht ganz einfach und man muss schon ein bisschen wissen, wie ein Computer funktioniert, um die Schwachstellen des Konzeptes zu erkennen. Es wundert mich daher nicht, dass viele Leute sagen, dass die Online Durchsuchung kommen soll. Schlie&szlig;lich sagen die Politiker immer, es w&uuml;rden damit ja nur die b&ouml;sen Jungs geschnappt...</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/04/der-bundestrojaner-und-seine-entwicklung/" class="liinternal">10. September 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Das ist nat&uuml;rlich richtig, wenn man die Frage so stellt das es so klingt als w&auml;re dies das letzte Mittel was die b&ouml;sen M&auml;nner davon abh&auml;lten k&ouml;nnte die Tochter des Befragten unsittlich zu ber&uuml;hren, dann muss man sich nicht wundern.

Genauso w&uuml;rde ich mich auch nicht wundern wenn ich auf die Stra&szlig;e gehe und fragte "was halten sie davon das die Regierung, der wir ja alle bedenkenlos vertrauen, demn&auml;chst ungefragt alle Informationen auf Ihrem Rechner durchsehen kann", dann auf einmal ganz andere Ergebnisse bekomme.

Objektive Umfragen sind sehr schwer zu erstellen, fast unm&ouml;glich. Gebe dir also recht.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/09/04/der-bundestrojaner-und-seine-entwicklung/" class="liinternal">13. Januar 2009</a>, <a href="http://extreme.pcgameshardware.de/wirtschaft-politik-und-wissenschaft/23342-ruyvens-politikecke-14.html#post480625" rel='external nofollow' class='url'>ruyvens Politikecke - Seite 14 - Die Hardware-Community f&uuml;r PC-Spieler - PC GAMES HARDWARE EXTREME</a> schreibt: [...] noch nicht passiert ist? Diesbez&uuml;glich gibt es schon Erkenntnisse die genau diesen Punkt belegen.  Siehe hier   [...]</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Grundgesetz &#8211; Abschluss der Serie</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2007/08/31/das-grundgesetz-abschluss-der-serie/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 17:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[P:Schäuble]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes, die mit der &#220;berschrift &#8220;Grundrechte&#8221; bezeichnet werden, haben wir in den letzten 23 Tagen in 24 Artikeln und 69 zum Thema passenden Kommentaren diskutiert. Einigen, auch mir selbst, sind so etliche Artikel des Grundgesetzes richtig bewusst und zum Teil erkl&#228;rt worden, weshalb ich die Serie als Erfolg werte. Absicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes, die mit der &#220;berschrift &#8220;Grundrechte&#8221; bezeichnet werden, haben wir in den letzten 23 Tagen in <a href="http://www.marnem.de/blog/tag/Grundgesetz/" class="liinternal">24 Artikeln</a> und 69 zum Thema passenden Kommentaren diskutiert.<br />
Einigen, auch mir selbst, sind so etliche Artikel des Grundgesetzes richtig bewusst und zum Teil erkl&#228;rt worden, weshalb ich die Serie als Erfolg werte. <a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/08/grundgesetz-fuer-die-bundesrepublik-deutschland/" class="liinternal">Absicht</a> war ja, uns die Grundrechte des Grundgesetzes in Erinnerung zu rufen, um Sch&#228;uble in die Augen gucken zu k&#246;nnen, wenn wir mit ihm &#252;ber diese diskutieren. Diese Diskussion ist und bleibt weiter aktuell, denn obwohl Sch&#228;uble, unser aller Innen-, Verfassungs- und Oberschn&#252;ffelminister (OSM), nun etwas leiser poltert, als noch vor der Sommerpause, so werden seine Ideen immer abstruser. </p>
<p>In den n&#228;chsten Tagen werde ich dem OSM, wie <a href="http://www.marnem.de/blog/2007/07/12/das-grundgesetz-schwarz-auf-weiss/" class="liinternal">schon lange versprochen</a>, eine aktuelle Ausgabe des Grundgesetzes schicken. Ich werde manche Stellen farblich hervorheben und einen erkl&#228;renden Brief mitschicken. Mit etwas Gl&#252;ck (ok, geh&#246;rig viel Gl&#252;ck) wird der OSM den Brief und das Grundgesetz lesen und vielleicht, vielleicht sogar beherzigen. Wir werden sehen. </p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/31/das-grundgesetz-abschluss-der-serie/" class="liinternal">31. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Also ich fand die Serie super, also erstmal vielen Dank daf&uuml;r.
Ich hab auch einiges gelernt, daher w&uuml;rde ich hier auch den Kritikern zum Trotz auch von einem Erfolg sprechen.
Wann gibt es das Strafgesetzbuch mit seinen 358 Teilen? :-D</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/31/das-grundgesetz-abschluss-der-serie/" class="liinternal">1. September 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Zuvor st&uuml;nden noch die anderen 129 Artikel des GG an...

Spa&szlig; bei Seite, wie man gemerkt hat, sind selbst die Grundrechte schon ziemlich schwer zu interpretieren, da werde ich einen Teufel tun und mir komplexeres anma&szlig;en...</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/31/das-grundgesetz-abschluss-der-serie/" class="liinternal">1. September 2007</a>, <a href="http://farliblog.de" rel='external nofollow' class='url'>Farlion</a> schreibt: @Marnem
Also wenn Du einverstanden bist, setze ich bei mir die Serie von Artikel 20-37 (Der Bund und die L&auml;nder) fort. Vielleicht findet sich ja anschlie&szlig;end jemand, der 38-49 etc. fortf&uuml;hrt. So k&ouml;nnte man mal von Blog zu Blog eine Diskussion um das gesamte Grundgesetz f&uuml;hren. Was h&auml;ltst Du von der Idee?</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/31/das-grundgesetz-abschluss-der-serie/" class="liinternal">1. September 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Das w&auml;re eine Klasse Idee, vor allem wenn wir jemanden mit entsprechendem juristischen Wissen als Begleitung h&auml;tten.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/31/das-grundgesetz-abschluss-der-serie/" class="liinternal">1. September 2007</a>, <a href="http://farliblog.de" rel='external nofollow' class='url'>Farlion</a> schreibt: Bei mir lesen und kommentieren vier Anw&auml;lte. Ich denke mal, der ein oder andere wei&szlig; dazu etwas zu sagen. ;)
Ich schreibe nachher eine Ank&uuml;ndigung, in der ich Deine Beitr&auml;ge mal aufliste und fange dann am Montag mit Artikel 20 an.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/31/das-grundgesetz-abschluss-der-serie/" class="liinternal">1. September 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: <a href="http://www.bundestag.de/parlament/funktion/gesetze/grundgesetz/gg_02.html" class="liexternal">GG vom Bundestag</a>

Das aktuelle GG, musst beim kopieren blo&szlig; aufpassen, weil gerne ein "< p >" mitkopiert wird. 
Ich freu mich drauf :-)</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/31/das-grundgesetz-abschluss-der-serie/" class="liinternal">2. September 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Erik</a> schreibt: War eine coole Serie. Vielen Dank.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/31/das-grundgesetz-abschluss-der-serie/" class="liinternal">6. November 2007</a>, <a href="http://www.zintzen.org/2007/11/06/freiheit-statt-angst-erinnerung-an-ossip-und-nadeschda-mandelstam/" rel='external nofollow' class='url'>FREIHEIT STATT ANGST | Eine Erinnerung an Ossip und Nadeschda Mandelstam at in|ad|ae|qu|at</a> schreibt: [...] Marnem |||???? [...]</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Grundgesetz &#8211; Artikel 19</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 05:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel 19 Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschr&#228;nkt werden kann, mu&#223; das Gesetz allgemein und nicht nur f&#252;r den Einzelfall gelten. Au&#223;erdem mu&#223; das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen. In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden. Die Grundrechte gelten auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Artikel 19</strong>
<ol>
<li>Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschr&#228;nkt werden kann, mu&#223; das Gesetz allgemein und nicht nur f&#252;r den Einzelfall gelten. Au&#223;erdem mu&#223; das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.</li>
<li>In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.</li>
<li>Die Grundrechte gelten auch f&#252;r inl&#228;ndische juristische Personen, soweit sie ihrem Wesen nach auf diese anwendbar sind.</li>
<li>Wird jemand durch die &#246;ffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm der Rechtsweg offen. Soweit eine andere Zust&#228;ndigkeit nicht begr&#252;ndet ist, ist der ordentliche Rechtsweg gegeben. Artikel 10 Abs. 2 Satz 2 bleibt unber&#252;hrt.</li>
</ol>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/30/das-grundgesetz-artikel-19/" class="liinternal">30. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Artikel 19 macht noch einmal deutlich was ich schon bei den meisten anderen Artikeln gesehen habe.

Bisher ging ich davon aus dass das Grundgesetz h&ouml;here Priorit&auml;t vor anderen Gesetzten hat, oder diese eben &uuml;berstimmen kann (in Ermangelung einer guten &Uuml;bersetzung von 'overrule').

Da aber bei praktisch jedem Grundgesetzartikel dabei steht das dieser von anderen Gesetzen ausser Kraft gesetzt werden kann, stell sich die Situation eigentlich andersrum dar, das z.B. das Strafgesetz &uuml;ber dem Grundgesetz steht.
Zumindest f&uuml;r mich war das eine neue Erkenntnis.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/30/das-grundgesetz-artikel-19/" class="liinternal">30. August 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Wobei der Gedanke hinter dem Grundgesetz &uuml;ber den anderen Gesetzen steht.

Ich glaub der Sinn dahinter ist, dass es eine Vielzahl an Ausf&uuml;hrungsgesetzen gibt, die irgendwo evtl mit dem GG kollidieren, so lang man beides w&ouml;rtlich nimmt. 
Irgendwo hab ich neulich gelesen, dass seit 2002 oder so alle Steuerbescheide unwirksam bzw gesetzwidrig w&auml;ren, weil damals ein neuen Gesetz erlassen wurde, dass das GG einschr&auml;nkt, aber die Artikelnummer des GG nicht genannt wurde.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/30/das-grundgesetz-artikel-19/" class="liinternal">30. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: wahrscheinlich ein klassischer Fall wo Plan und Wirklichkeit auseinander driften.

Ja das habe ich auch gelesen, aber Gesetzestexte und deren Anwendung driften wahrscheinlich genauso auseinander.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/30/das-grundgesetz-artikel-19/" class="liinternal">30. August 2007</a>, <a href="http://apostroph-blog.de" rel='external nofollow' class='url'>Apostroph</a> schreibt: Es ist ja nun so, dass das GG einem zB die freie Meinungs&auml;u&szlig;erung gibt. Aber ist ja jedem klar, dass man nicht einfach so "Arschloch!"-schreiend durch die Gegend rennen darf. Deshalb gibts es ja bspw. den ? 185 StGB (Beleidigung), welcher Art. 5 einschr&auml;nkt, aber das GG formuliert in Art. 5 das Ziel unseres Staates, jedem im Prinzip (!) das Recht zu geben, frei zu reden, was ja nicht schrankenlos gew&auml;hrleistet werden kann.
Das sieht ja noch schlimmer bei Art. 2 aus -  wenn es keine einschr&auml;nkenden Gesetze geben w&uuml;rde, w&auml;re ja jedes "Betreten verboten"-Schild ein rechtswidriger Eingriff in meine Handlungsfreiheit...</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/30/das-grundgesetz-artikel-19/" class="liinternal">30. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Danke Apostroph, jetzt klingt es auch f&uuml;r mich einleuchtend.

Meine ursp&uuml;ngliche Aussage bleibt aber bestehen, mir war dies neu, so wie es halt nun einmal funktioniert. Ich hatte das System so verstanden (bevor ich mich damit besch&auml;ftigt habe) das es das Grundgesetz als Basis gibt, und das die anderen Gesetze dies nur feiner granulieren oder Spezialsituationen behandeln, aber die Realit&auml;t sieht eher so aus das Grundgesetze eigentlich nur dann Anwendung finden, wenn es kein Gesetz gibt das diesen Fall regelt.</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Grundgesetz &#8211; Artikel 18</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2007/08/29/das-grundgesetz-artikel-18/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 05:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel 18 Wer die Freiheit der Meinungs&#228;u&#223;erung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Absatz 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Absatz 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Postund Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mi&#223;braucht, verwirkt diese Grundrechte. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Artikel 18</strong><br />
Wer die Freiheit der Meinungs&#228;u&#223;erung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Absatz 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Absatz 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Postund Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mi&#223;braucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausma&#223; werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.</p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/29/das-grundgesetz-artikel-18/" class="liinternal">29. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: &Auml;hmm wie bitte?
Ich glaube das habe ich mal wieder nicht verstanden (schreibe ich das nicht zu jedem Grundgesetz?) aber wenn ich hier mal einen Teil als Klartext rausschreibe, dann lie&szlig;t es sich doch so:
"Wer die Freiheit der Meinungs&auml;u&szlig;erung zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mi&szlig;braucht, verwirkt diese Grundrechte."

Was ein Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung (KgdfdG) nun genau ist, scheint Auslegungssache zu sein,aber ich hoffe mal nicht das es reicht auf der Stra&szlig;e "Demokratie ist doof" zu rufen. Sonst k&ouml;nnte dieser Artikel ja dazu benutzt werden alle Andersdenkenden ruhig zu stellen.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/29/das-grundgesetz-artikel-18/" class="liinternal">29. August 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Ich glaube, hier geht es wieder um das Verhalten des Staates gegen&uuml;ber dem B&uuml;rger und nicht anders herum. 
Allerdings bin ich mir nicht sicher, welcher Teil des Staates zB die Pressefreiheit "zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung" missbrauchen k&ouml;nnte und welche Grundrechte diesem Staatsorgan entzogen werden k&ouml;nnten.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/29/das-grundgesetz-artikel-18/" class="liinternal">30. August 2007</a>, <a href="http://apostroph-blog.de" rel='external nofollow' class='url'>Apostroph</a> schreibt: Art. 18 soll Ausdruck der "streitbaren Demokratie" sein (daher: &auml;hnliches Ziel wie Art. 30 AEMR, Art. 17 EMRK) und nimmt den Angreifer wegen der von ihm ausgehenden Gef&auml;hrdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung  - durch aktiv-aggressive Aktionen - den Schutz bestimmter Grundrechte...
Allerdings gab es bislang noch keine einzige Entscheidung des BVerfG &uuml;ber Art. 18, weshalb dessen praktische Bedeutung gen Null l&auml;uft.

Der Angreifer soll sich bei seinen Missbrauchs-Aktionen nicht mehr auf seine Grundrechte berufen k&ouml;nnen... Dies wird doch aber schon von den Schranken der einzelnen Rechte gew&auml;hrt, oder nicht?</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/29/das-grundgesetz-artikel-18/" class="liinternal">30. August 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Puuh, also ein Gesetz, nur f&uuml;r den Fall, der aber hoffentlich nicht eintritt und noch nie eintrat?

Irgendwie bin ich heut zu bl&ouml;d im Kopf, um das zu verstehen, glaub ich.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/29/das-grundgesetz-artikel-18/" class="liinternal">30. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: das ist wirklich  CCRRAAZZYY
...I just can't sleep,
I'm so excited, I'm in too deep...

ok ok, ich h&ouml;r ja schon auf!</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/29/das-grundgesetz-artikel-18/" class="liinternal">29. Januar 2010</a>, Sascha Michel schreibt: Nunja, der Fall ist nun eingetreten... Es ist richtig, dass man wegen des Schreiens: "Demokratie ist doof", nicht gleich Aller oder Einzelner Grundrechte verl&uuml;stig gehen darf.  Das hat schon simpel was mit der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Mittel zu tun. In den vergangenen 60 Jahren, hat es auch noch niemand geschaft, die freiheitliche demokratische Grundordnung auch nur ann&auml;hernd in Gefahr zu bringen.  Die RAF war Lichtjahre davon entfernt. Heute ist den wenigsten Menschen &uuml;berhaupt noch bewusst oder klar, mit welchen Mitteln das &uuml;berhaupt geht. Es sind im wesentlichen auch nur Zwei... 
1. Das Z&uuml;nden von Atombomben in Schreberg&auml;rten
2. Das Herbeif&uuml;hren eines Kollaps des Finanzsystems.

Letzteres haben die V&auml;ter und M&uuml;tter unseres Grundgesetzes tats&auml;chlich in den 20ern erlebt, mit all den bekannten Folgen. Ohne, h&auml;tte es ein Hitler wahrscheinlich niemals geschafft. Alle namenhaften Staatsrechtler der Moderne sind sich mehr oder weniger dar&uuml;ber Einig, dass die Akzeptanz der Demokratie in der Bv&ouml;lkerung im wesentlichen von deren &ouml;konomischen Erfolg abh&auml;ngt. Bei der Lehmannpleite war es dann soweit... Der Chef der deutschen Bafin ( bestimmt kein Linker ) sagte w&ouml;rtlich. H&auml;tten die Regierungen noch 2 stunden l&auml;nger gewartet, dann w&auml;ren wir am n&auml;chsten Tag im Film "Apocalpse Now" wieder aufgewacht... Unsere Regierung polemisiert &uuml;ber die in Amerika gemachte Krise. Damals schoben es die Nazis den Finanzjuden in die Schuhe. Und ja, die gab es auch tats&auml;chlich. Allerdings waren 9 von 10 Bankern keine Juden. der optimale S&uuml;ndenbock.... Und auch heute ist es so, das die Rolle der deutschen Banker mindesten unter den Gesichtspunkten der T&auml;terschaft und Teilnahme gesehen werden muss. Die RAF t&ouml;tete 30 Menschen. Daf&uuml;r haben die zurecht lebenslang bekommen. Unsere Banker haben in den 3 Jahren vor dem Crash mit ihren Billionen vagabundieren, und rendietehungrigen Kapitals, die Grundnahrungsmittelpreise verdreifacht. Und das in einer Welt, in der   1 Milliarde Menschen von weniger als 1 Dollar leben muss. Wenn nur 1% von den &auml;rmsten, es nicht geschafft hat mitzuhalten, dann sind das 30 Millionen Tote. Nat&uuml;rlich ist das f&uuml;r unsere Juristerei nicht relevant kausal... die RAF wurde &uuml;brigens in einem verk&uuml;rztem Instanzenzug f&uuml;r Verbrechen gegen den Staat abgeurteilt. Dabei kam das Prinzip der "vereinfachten Beweisf&uuml;hrung" zur Anwendung. Ja, Ja, das Kolektivschuldprinzip wurde angewendet. Du bekennst dich zur RAF. Die RAF bekennt sich zur Tat. Schuldig. Alle wurden wegen Aller Taten verurteilt... Wie gesagt. Die waren weit davon entfernt, die freiheitliche , demokratische Grundordnung in Gefahr zu bringen... Unsere Banker laufen Alle frei rum. Unsere geschlossene Juriterei sagt unisono, dass die Beiweisf&uuml;hrung im einzelnen viel zu schwierig sei, und versucht erst gar nicht aktiv zu werden. Ein Rechtstaat definiert sich unter anderem dadurch, ohne Ansehen der Person zu richten...</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/29/das-grundgesetz-artikel-18/" class="liinternal">31. Januar 2010</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Immer wieder interessant, wie sehr sich das Thema vom Beginn eines Kommentars zum Ende hin ver&auml;ndern kann ^^

Zum Thema Bankenkrise und RAF: Die B&auml;nker, die heute an allen Enden des Internets, an den Stammtischen und auch in den sonstigen Medien heftig gescholten werden haben doch nur genau das getan, was wir als Gesellschaft von ihnen verlangt haben:

Macht Gewinn und Rendite so viel ihr k&ouml;nnt, im Rahmen der Gesetze

Das der Rahmen, den die Gesetze vorgeben nicht ausreicht ist sicher ein Problem, aber keines, das die B&auml;nker zu verantworten haben.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/29/das-grundgesetz-artikel-18/" class="liinternal">1. Februar 2010</a>, Sascha Michel schreibt: Du meinst letztlich.: Dumm stellen sch&uuml;tzt doch vor Strafe!... Warum gilt das dann nicht f&uuml;r Alle?</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Grundgesetz &#8211; Artikel 17 und 17a</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 02:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel 17 Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zust&#228;ndigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden. Artikel 17a Gesetze &#252;ber Wehrdienst und Ersatzdienst k&#246;nnen bestimmen, da&#223; f&#252;r die Angeh&#246;rigen der Streitkr&#228;fte und des Ersatzdienstes w&#228;hrend der Zeit des Wehr- oder Ersatzdienstes das Grundrecht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Artikel 17</strong><br />
Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zust&#228;ndigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.</p>
<p><strong>Artikel 17a</strong>
<ol>
<li>Gesetze &#252;ber Wehrdienst und Ersatzdienst k&#246;nnen bestimmen, da&#223; f&#252;r die Angeh&#246;rigen der Streitkr&#228;fte und des Ersatzdienstes w&#228;hrend der Zeit des Wehr- oder Ersatzdienstes das Grundrecht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu &#228;u&#223;ern und zu verbreiten (Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 erster Halbsatz), das Grundrecht der Versammlungsfreiheit (Artikel <img src='http://www.marnem.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> und das Petitionsrecht (Artikel 17), soweit es das Recht gew&#228;hrt, Bitten oder Beschwerden in Gemeinschaft mit anderen vorzubringen, eingeschr&#228;nkt werden.</li>
<li>Gesetze, die der Verteidigung einschlie&#223;lich des Schutzes der Zivilbev&#246;lkerung dienen, k&#246;nnen bestimmen, da&#223; die Grundrechte der Freiz&#252;gigkeit (Artikel 11) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13) eingeschr&#228;nkt werden. </li>
</ol>
<p>Anmerkung des Blogautors:<br />
Artikel 17 GG ist ja noch ganz verst&#228;ndlich, warum die beiden 17a aber ausgerechnet hier stehen, entzieht sich meinem Verst&#228;ndnis von Logik. 17a (1) GG w&#228;re meiner Meinung nach besser in 12a GG aufgehoben und 17a (2) GG ist in 11 (2) GG und 13 (4) GG bereits beschrieben. Irgendwie seltsam das.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Grundgesetz &#8211; Artikel 16a</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 05:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel 16a Politisch Verfolgte genie&#223;en Asylrecht. Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europ&#228;ischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens &#252;ber die Rechtsstellung der Fl&#252;chtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten au&#223;erhalb der Europ&#228;ischen Gemeinschaften, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Artikel 16a</strong>
<ol>
<li>Politisch Verfolgte genie&#223;en Asylrecht.</li>
<li>Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europ&#228;ischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens &#252;ber die Rechtsstellung der Fl&#252;chtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten au&#223;erhalb der Europ&#228;ischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den F&#228;llen des Satzes 1 k&#246;nnen aufenthaltsbeendende Ma&#223;nahmen unabh&#228;ngig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.</li>
<li>Durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, k&#246;nnen Staaten bestimmt werden, bei denen auf Grund der Rechtslage, der Rechtsanwendung und der allgemeinen politischen Verh&#228;ltnisse gew&#228;hrleistet erscheint, da&#223; dort weder politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung stattfindet. Es wird vermutet, da&#223; ein Ausl&#228;nder aus einem solchen Staat nicht verfolgt wird, solange er nicht Tatsachen vortr&#228;gt, die die Annahme begr&#252;nden, da&#223; er entgegen dieser Vermutung politisch verfolgt wird.</li>
<li>Die Vollziehung aufenthaltsbeendender Ma&#223;nahmen wird in den F&#228;llen des Absatzes 3 und in anderen F&#228;llen, die offensichtlich unbegr&#252;ndet sind oder als offensichtlich unbegr&#252;ndet gelten, durch das Gericht nur ausgesetzt, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtm&#228;&#223;igkeit der Ma&#223;nahme bestehen; der Pr&#252;fungsumfang kann eingeschr&#228;nkt werden und versp&#228;tetes Vorbringen unber&#252;cksichtigt bleiben. Das N&#228;here ist durch Gesetz zu bestimmen.</li>
<li>Die Abs&#228;tze 1 bis 4 stehen v&#246;lkerrechtlichen Vertr&#228;gen von Mitgliedstaaten der Europ&#228;ischen Gemeinschaften untereinander und mit dritten Staaten nicht entgegen, die unter Beachtung der Verpflichtungen aus dem Abkommen &#252;ber die Rechtsstellung der Fl&#252;chtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, deren Anwendung in den Vertragsstaaten sichergestellt sein mu&#223;, Zust&#228;ndigkeitsregelungen f&#252;r die Pr&#252;fung von Asylbegehren einschlie&#223;lich der gegenseitigen Anerkennung von Asylentscheidungen treffen. </li>
</ol>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/810a2e22209a35a8f78bd61f2c416f" width="1" height="1" alt=""/></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/27/das-grundgesetz-artikel-16a/" class="liinternal">29. August 2007</a>, Dieter Zinke schreibt: Mahlzeit!

Es ist schade dass Du Kommentare l&ouml;scht die Deinem Opportunismus abtr&auml;glich sind. Bist Du ein Neio-Nazi oder ein Kommunist?</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/27/das-grundgesetz-artikel-16a/" class="liinternal">29. August 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: &Auml;hm? 
Ich wei&szlig; nicht, was Du meinst, den letzten und bisher einzigen Kommentar, den ich gel&ouml;scht habe, war von <a href="http://www.marnem.de/blog/2007/04/11/schaeuble-und-das-attentat-leidet-er-an-einer-posttraumatischen-belastungsstoerung#comment-257" class="liinternal">Thomas Kurbjuhn</a> und das ist 4 1/2 Monate her und hat nichts mit diesem Artikel hier zu tun. 

Was also meinst Du und was soll das?</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Grundgesetz &#8211; Artikel 16</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 01:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel 16 Die deutsche Staatsangeh&#246;rigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangeh&#246;rigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird. Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden. Durch Gesetz kann eine abweichende Regelung f&#252;r Auslieferungen an einen Mitgliedstaat der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Artikel 16</strong>
<ol>
<li>Die deutsche Staatsangeh&#246;rigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangeh&#246;rigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.</li>
<li>Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden. Durch Gesetz kann eine abweichende Regelung f&#252;r Auslieferungen an einen Mitgliedstaat der Europ&#228;ischen Union oder an einen internationalen Gerichtshof getroffen werden, soweit rechtsstaatliche Grunds&#228;tze gewahrt sind.</li>
</ol>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/26/das-grundgesetz-artikel-16/" class="liinternal">26. August 2007</a>, verweigert schreibt: http://www.eu-haftbefehl.com/</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/26/das-grundgesetz-artikel-16/" class="liinternal">26. August 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Ist ja eine tolle Geschichte, aber warum sollte ich sie glauben? Kein einziger Quellenbeleg, ja nicht einmal ein anonymisierter Scan oder eine Photographie der Akten. 
Unglaubw&uuml;rdig!

Ich kann mir auch eine tolle R&auml;uberpistole ausdenken, sie ins Netz stellen, behaupten sie sei wahr und nun erwarten, dass etwas passiert. Wird es aber nicht, solange ich keine Quellen oder Argumente, sondern nur Behauptungen darstelle.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/26/das-grundgesetz-artikel-16/" class="liinternal">27. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Entweder man glaubt der Seite oder nicht, auch Scans, da digital sind recht einfach zu f&auml;lschen, nicht das ich sowas schonmal getan h&auml;tte, aber so ein wenig Photoshop beherssche ich ja doch.</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Grundgesetz &#8211; Artikel 15</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 22:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marnem.de/blog/2007/08/25/das-grundgesetz-artikel-15/</guid>
		<description><![CDATA[Artikel 15 Grund und Boden, Natursch&#228;tze und Produktionsmittel k&#246;nnen zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausma&#223; der Entsch&#228;digung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft &#252;berf&#252;hrt werden. F&#252;r die Entsch&#228;digung gilt Artikel 14 Absatz 3 Satz 3 und 4 entsprechend. Kommentare27. August 2007, Starkiller schreibt: Irre ich mich, oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Artikel 15</strong><br />
Grund und Boden, Natursch&#228;tze und Produktionsmittel k&#246;nnen zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausma&#223; der Entsch&#228;digung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft &#252;berf&#252;hrt werden. F&#252;r die Entsch&#228;digung gilt Artikel 14 Absatz 3 Satz 3 und 4 entsprechend. </p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/25/das-grundgesetz-artikel-15/" class="liinternal">27. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Irre ich mich, oder ist damit oben wirklich die "Enteignung" gemeint?</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/25/das-grundgesetz-artikel-15/" class="liinternal">27. August 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: Ich denke ja. Wobei mir kein Fall von Enteignung bekannt ist, selbst wenn der Staat und ein B&uuml;rger sich streiten (Fl&auml;chen wg Autobahnen oder Verl&auml;ngerungen von Landebahnen).</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/25/das-grundgesetz-artikel-15/" class="liinternal">28. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Zumindest ist auch von "Entsch&auml;digung" die Rede, wenn einem also evtl. der doppelte Wert geboten wird den das Haus in dem man wohnt wert ist, dann kann man sich vielleicht friedlich einigen und muss es nicht zur Enteignung kommen lassen.

Vielleicht ist es aber auch nur f&uuml;r einen Kriegsfall mal mit eingeplant worden.</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Grundgesetz &#8211; Artikel 14</title>
		<link>http://www.marnem.de/blog/2007/08/24/das-grundgesetz-artikel-14/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 05:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marnem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel 14 Das Eigentum und das Erbrecht werden gew&#228;hrleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt. Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zul&#228;ssig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausma&#223; der Entsch&#228;digung regelt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Artikel 14</strong>
<ol>
<li>Das Eigentum und das Erbrecht werden gew&#228;hrleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.</li>
<li>Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.</li>
<li>Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zul&#228;ssig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausma&#223; der Entsch&#228;digung regelt. Die Entsch&#228;digung ist unter gerechter Abw&#228;gung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der H&#246;he der Entsch&#228;digung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.</li>
</ol>
<p>Anmerkung des Blogautors:<br />
Ich sollte mir merken: &#8220;Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man&#8230;&#8221;.<br />
Siehe die Kommentare</p>
<p><del datetime="2007-08-24T16:12:11+00:00">Eigentum verpflichtet, auch wenn dies gerne vergessen wird. Wenn ich also ein Eigentum an einem Hammer erwerbe, um damit des Nachbars Autos Motorhaube zu zerbeulen, so ist dies unter anderem eine Verletzung des Grundgesetzes. Au&#223;er nat&#252;rlich, der Nachbar wollte das Auto als Autobombe verwenden.<br />
Einen Schritt weiter w&#252;rde man gehen, w&#252;rde man auch diejenigen an diesen Artikel GG erinnern, die mit ihrem Eigentum zwar niemandem schaden, aber dessen Gebrauch dem Wohle der Allgemeinheit nicht dienlich ist. Ist ein privater PKW der Allgemeinheit dienlich? Oder mein Fahrrad? Ohne diese beiden m&#252;sste ich den &#214;PNV nutzen, somit dessen Effizienz erh&#246;hen und somit dem Gemeinwohl dienen. Hmm &#8230;</del></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/24/das-grundgesetz-artikel-14/" class="liinternal">24. August 2007</a>, <a href="http://farliblog.de" rel='external nofollow' class='url'>Farlion</a> schreibt: Da hast Du einen dicken Denkfehler in Deiner Anmerkung.
Das Grundgesetz regelt einzig und allein die Befugnisse des Staates gegen&uuml;ber dem B&uuml;rger bzw. die Rechte und Pflichten des B&uuml;rgers gegen&uuml;ber dem Staat, nicht den Umgang der B&uuml;rger miteinander.
Wenn Du also mit einem Hammer das Auto Deines Nachbarn besch&auml;digst, begehst Du eine Straftat, verst&ouml;&szlig;t aber nicht gegen ein Grundgesetz. Eine Privatperson KANN NICHT gegen das Grundgesetz versto&szlig;en.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/24/das-grundgesetz-artikel-14/" class="liinternal">24. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: wie genau ist dann "Eigentum verpflichtet" gemeint?
Irgendwie habe ich den Eindruck das dies eher in Richtung "Grund &amp; Boden" abzielt, gerade auch in Bezug auf den Nachsatz das dieser Besitz zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen soll.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/24/das-grundgesetz-artikel-14/" class="liinternal">24. August 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: @Farlion
Gutes Argument, da hab ich falsch gedacht.

@Starkiller
Da brauchen wir wohl nen Fachmann.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/24/das-grundgesetz-artikel-14/" class="liinternal">24. August 2007</a>, <a href="http://spitzelblog.blogspot.com/" rel='external nofollow' class='url'>RA J. Melchior</a> schreibt: @Marnem &amp; Farlion: 

Farlion hat Recht. Kurz grunds&auml;tzlich: Das GG betrifft das Verh&auml;ltnis Staat - B&uuml;rger, es beinhaltet nach dem klassischen Verst&auml;ndnis Abwehrrechte des B&uuml;rgers gegen den Staat und verk&ouml;rpert zugleich auch eine objektive Wertordnung (z.B. die Entscheidung f&uuml;r die FDGO, den sozialen Rechtsstaat usw.). Die Normen des sog. ?einfachen Rechts" (BGB, StGB und alle anderen Rechtsnormen) sind im Sinne der Grundrechte auszulegen und zu interpretieren. Im Verh&auml;ltnis B&uuml;rger - B&uuml;rger gilt das GG grunds&auml;tzlich nicht, jedenfalls nicht unmittelbar. Deshalb ist eine Sachbesch&auml;digung zwar eine nach ? 303 StGB strafbare Beeintr&auml;chtigung des Eigentums, aber kein Versto&szlig; gegen Art. 14 GG. 

@Starkiller: Art. 14 GG betrifft zun&auml;chst generell die Gew&auml;hrleistung privaten Eigentums durch den Staat - z.B. im Gegensatz zum sog. ?Volkseigentum" in der DDR. Tats&auml;chlich geht Abs. II auch in Richtung ?Grund &amp; Boden", er regelt die sog. ?Sozialbindung des Eigentums", also das Gebot der R&uuml;cksichtnahme auf die Belange der Allgemeinheit und der Mitb&uuml;rger. Eigentum soll demnach nicht nur zum ausschlie&szlig;lichen Nutzen des einzelnen, sondern auch zu dem der Allgemeinheit verwendet werden. Das Wegerecht nach 917 BGB k&ouml;nnte z.B. als Auspr&auml;gung dieses Grundsatzes gesehen werden (auch wenn ? 917 BGB wesentlich &auml;lter ist als Art. 14 GG).</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/24/das-grundgesetz-artikel-14/" class="liinternal">24. August 2007</a>, <a href="http://www.epstacy.de" rel='external nofollow' class='url'>Starkiller</a> schreibt: Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube das du damit gesagt hast das ich in Teilen recht habe.

Das Beispiel was ich beim schreiben obiger Zeilen im Kopf hatte war, das ich, obwohl mir ein Grundst&uuml;ck geh&ouml;rt, nicht alles darauf machen darf, da ich das Umfeld, also die Allgemeinheit ber&uuml;cksichtigen muss, also z.B. nicht in einem Villenviertel eine Disco, oder ein Bordell zu er&ouml;ffnen. Sicherlich k&ouml;nnte beides auch durch andere Gesetzte verhindert werden (Ruhest&ouml;rung, Beieintr&auml;chtigung der Wohnqualit&auml;t, oder einfach nur "Anstand und Sitte", aber hier k&ouml;nnte einer der Grundsteine liegen.

Wie auch immer, danke f&uuml;r deine Ausf&uuml;hrungen.</li><li><a href="http://www.marnem.de/blog/2007/08/24/das-grundgesetz-artikel-14/" class="liinternal">24. August 2007</a>, <a href="http://www.marnem.de" rel='external nofollow' class='url'>Marnem</a> schreibt: @RA J. Melchior
auch an dieser Stelle nochmal Danke f&uuml;r die schnelle Antwort :-)</li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2007<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht (ausgenommen Empfehlungsseiten des Google Reader). Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: b88d66e543e725d57dda797404832437 (38.107.179.230) )</small>]]></content:encoded>
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