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„Neues aus der Anstalt“ der „Rosenheim-Cops“

Das ZDF ist mit seiner Mediathek auf dem besten Wege zu einem Internet-TV-Sender zu werden. Neben den aktuellen Nachrichten kann man dort auch eine Vielzahl für das ZDF produzierter Sendungen abrufen. Zum Beispiel alle Folgen der Kabarett-Sendung „Neues aus der Anstalt“ oder die aktuelle Staffel der Krimireihe „Rosenheim-Cops“.

Was ist daran nun besonders? Dass das ZDF im Heute-RSS-Feed für „Neues aus der Anstalt“ wirbt, indem kommentarlos auf das Video in der Mediathek verlinkt wird. Eigentlich erwarte ich in diesem Feed die Schlagzeilen aus der Nachrichtenwelt und nicht politisches Kabarett. In diesem Falle mir zwar recht, da ich die gestrige Folge verpasst habe und sowieso noch sehen wollte, aber trotzdem eine in meinen Augen seltsame Vermischung von Inhalten.

Wechsel des Webhosters – Vorschläge?

Ich werde in den nächsten Wochen meinen Webhoster wechseln. Gründe sind vor allem Performanceprobleme zu Stoßzeiten hier im Blog und schon seit über 1/2 Jahr andauernde Probleme mit dem E-Mail-Server. Unter anderem wurde der E-Mail-Server über 1/2 Jahr geblacklisted, so dass E-Mails an manche Adressen nicht mehr geschickt werden konnten.

Ich habe mir schon erste Gedanken über mögliche Hoster gemacht, aber vielleicht fällt euch ja noch etwas ein, was ich vergessen habe.

Eckpunkte:
– 7 .de Domains, davon eine mit Umlaut
– ca. 25 E-Mail-Adressen POP/SMTP ohne Größenbeschränkung, ca 250 MB je Adresse, CatchAll, Webmailer
– mindestens 500 MB Speicherplatz, mindestens 10 GB Transfervolumen
– mindestens 1 Datenbank (MySQL 5), PHP4 und PHP5
– FTP Zugang, SFTP bzw SSH bevorzugt
– .htaccess, mod_rewrite
– Kosten: bis zu 14 Euro im Monat

Kandidaten:

1&1 Strato Strato all-inkl.com
Produkt Homepage Perfect PowerWeb Advanced PowerWeb Pro Privat Plus
Inklusiv Domains 2 4 5 3
E-Mail 100, 1GB, ja, ja 200, 1GB, k.a., k.a. 300, 1GB, k.a., k.a. 1000, max. 500, ja, ja
Speicherplatz 500 MB 800 MB 1200 MB 10 GB (shared)
Transfervolumen 50 GB 80 GB 120 GB unbegrenzt
Datenbanken 1 2 4 25
SFTP Nein Nein Ja Nein
.htaccess k.a. k.a. k.a. ja
mod_rewrite k.a. k.a. k.a. k.a.
Support 24/7 0180 16h/Tag 0180 16h/Tag 0180 24/7 Festnetz
Vertragslaufzeit 6 Monate 6 Monate 6 Monate 1 Monat
Preis 1.Jahr 161,56 110,42 116,54 149,95
Preis Folgejahre 143,28 119,52 143,64 135
Preis weitere Domain 11,88 (+ einmalig 2,99) 11,88 11,88 9,90

all-inkl.com sichert desweiteren zu, dass man sich den Server mit maximal 49 weiteren Kunden teilt. Ob diese Kunden dann aber eine Vereinswebsite mit 10 Besuchern pro Jahr oder ein Blog wie das von Udo Vetter (zwischen 59.000 bis 95.000 ausgelieferte Seiten pro Tag) ist, oder der Kunde gar mehrere stark genutzte Foren anbietet, erfährt man natürlich nicht.

Ich tendiere momentan zu all-inkl.com, auch wenn „Strato Power Web Advanced“ etwas billiger ist.

Was meint ihr, zu welchem Provider soll ich wechseln? Oder habt ihr noch einen von mir nicht angesprochenen Provider im Kopf?

Update:
Ich habe inzwischen den Umzug hinter mir und habe mich für einen Wechsel zu all-inkl.com entschieden und glaube damit auch ganz gut gefahren zu sein :-)

Daten gegen Nutzungsrecht: StudiVZ zockt Studenten ab

Ein Mensch ist mehr, als nur sein Äusseres. Die inneren Werte sind es, die zählen.

Dies wird uns wieder und wieder erzählt. Nicht die Kurven des Körpers, sondern die Windungen des Gehirns sollen unser Urteil über eine Person begründen.
Um diesem Spruch zu folgen tragen viele junge Menschen ihr inneres sauber kategorisiert und katalogisiert in Social-Networks ein, schließlich lässt sich so das Gegenüber viel genauer beurteilen, wenn sich nachlesen lässt, wie es um dessen Fortpflanzungsverhalten und Karriereaussichten bestellt ist. Das Abklopfen des Freundeskreises und kulinarischer Vorlieben tut sein übriges, um fehltritte von vorne herein auszuschließen. Ob nun StudiVZ, SchuelerVZ, FickenVZ oder Facebook, Myspace und Lokalisten, alle diese Plattformen bieten eine große, gefrässige Datenbank für persönliche Daten zum gegenseitigen Begutachten (übrigens ganz im Gegensatz zum XXX [Update: Gibt es nicht mehr]).

Aber auch die Werbewirtschaft hat schon lange begriffen, wie wertvoll persönliche Daten von Konsumenten sind und giert darum immer nach möglichst vielen und genauen Daten. Um so mehr über den potentiellen Kunden bekannt ist, desto zielgerichteter kann dieser angesprochen und zum Kaufe verführt werden. Viele dieser interessanten Daten wurden auch schon erhoben und liegen in Datenbanken, doch aus Sicht der Werber schlummern viele dieser Daten tief und fest, statt sich von ihnen befummeln und zum Leben erwecken zu lassen. Datenschutz nennt sich dieser Keuschheitsgürtel, der die Werber vor dem Eindringen in unsere tiefsten Tiefen schützt. Leider liegt aber das Schloß dieses Gürtels offen dar und verlockt so manchen, um den zugehörigen Schlüssel zu bitten. Alles, was dazu nötig ist, kann man in einen Vertrag mit dem Penetrationsopfer formulieren und wie diese oft jungfräulichen Verbraucher so sind, lesen sie das Kleingedruckte nie.

So wird es mich auch nicht verwundern, wenn auch im Januar noch Millionen dummer Abiturbesitzer StudiVZ mit Daten über ihr Sauf-, Fick- und Fressverhalten informieren, auf dass Holtzbrinck seine (hoffentlich) schon abgeschriebenen Millionen doch noch in schwarze Zahlen verwandelt, schließlich hat das StudiVZ neue AGB, die Holtzbrinck das Weiterverkaufen und Nutzen aller im StudiVZ gespeicherten Daten zu Werbezwecken erlaubt.
Selbstverständlich wird den „Studenten“ (ich würde sie ja hirnverbrannte Idioten nennen, wenn nicht Steffi eine von ihnen wäre) das Nutzungsrecht von StudiVZ entzogen, falls sie der AGB nicht zustimmen…

via BlogBar und heute.de

Manche Sachen sind zum Kotzen und es ist gut so!

Arrgh, Sicherheit kann nerven!

Ich schreib grad an einem kleinen Java Programm. Ziel ist es, Webseiten zu laden und abzuspeichern. Leider sind die Webseiten passwortgeschützt. Ich muss mich also auf den Webseiten einloggen um den Cookie zu bekommen, um an die HTML-Datei laden zu kommen. Soweit so gut. Nun würde ich gerne direkt aus dem Browser das Cookie durch das Java Programm auslesen. Is aber nicht drin :-(

Prinzipiell ist das natürlich gut, dass Java Applets nicht Cookies fremder Webseiten auslesen können. Für mich bedeutet das aber halt, dass ich die Cookie.txt des Firefox parsen muss und mich bei jedem Eintrag fragen muss, ob das Cookie zur gesuchten Webseite passt, ob das Cookie noch gültig ist und schlussendlich ob dies das Cookie sein wird, dass mir den Zugang zur Webseite ermöglicht. Nervig!

Ach ja, ich hab auch keine Ahnung wofür das gut sein soll, is ne Auftragsarbeit. Da aber nur die HTML-Seite geladen werden soll und der Auftraggeber per Browser Zugang zu den Webseiten hat wirds schon nix illegales sein.

The day the Routers died

Die meisten von euch werden schon mal von sogenannten IP-Adressen gehört haben. IP steht hierbei für „Internet Protocol“ und eine IP-Adresse ist die Adresse, mit der ein Computer in einem Netzwerk angesprochen werden kann.

Momentan wird IPv4 verwendet, also das „Internet Protocol Version 4“. IPv4-Adressen sind 32-Bit Adressen, aufgeteilt in vier 8-Bit Blöcke, was zu den bekannten Adressen wie 192.168.0.1 (Standard Adresse der Router in vielen Heimnetzwerken), 10.135.99.9 (Adresse meines Computers in meinem Heimnetzwerk) oder 212.202.70.62 (Adresse meines Computers im Internet).
Das Problem von IPv4 ist nun, dass mit IPv4 rund 4,3 Milliarden Adressen zu Verfügung stehen, ein Großteil davon aber aus verschiedensten Gründen nicht benutzbar sind. Außerdem wurden die Adressen in der Frühzeit des Internet großzügig verteilt, so dass die Adressen langsam knapp werden.
Ein weiteres Problem ist das rasante Anwachsen der Routing Tabellen in den Routern. Für den Fall, dass die Tabellen der Router im Internet überlaufen, befürchten Experten ein Zusammenbrechen des Internets.

Die Lösung für die Probleme von IPv4 lautet IPv6. IPv6 wird in Fachkreisen schon lange diskutiert und so auch auf der RIPE 55, einem Treffen der Réseaux IP Européens.

Mit diesem Vorwissen könnt ihr nun das video nicht nur genießen, sondern auch verstehen.

Feedback an Lieblnk

Erik von Lieblnk bittet die Lieblnk-Nutzer um Feedback.
Hier meine Ideen:

Was braucht Lieblnk?

Ein klarer kommuniziertes Konzept und viel mehr Nutzer.

Klarer kommuniziertes Konzept: Lieblnk muss klarer machen, was sie mit mit Blogperle meinen. Sind damit Alltagsgeschichten gemeint oder nur Prosa, tagesaktuelles Geschehen oder kann auch Politik dazu gehören?

Mein Konzept-Vorschlag

Blogperlen sind Texte über (fast) jedes Thema, die wie Perlen glitzern und glänzen. Perlen entstehen nicht über Nacht, sondern in einem längeren Zeitraum, weshalb Blogperlen kein tagesaktuelles Geschehen beschreiben können. Außerdem glänzt eine Blogperle auch noch nach Wochen, weshalb ein als Blogperle eingereichter Artikel mindestens 48 Stunden alt sein muss, wenn er eingestellt werden darf.

Somit wäre klar gestellt, dass eben fast alles eine Blogperle sein kann, aber eben keine Paris Hilton Geschichten. Außerdem geht es um langfristige Geschichten und nicht um den x-ten Leser-Werbe-Versuch.

Mehr Nutzer

Es gibt zwei Arten von potentiellen Lieblnk-Lesern: Blogger und Blogleser.
Jeder Blogger ist zwar auch Blogleser, als Blogger will er aber zusätzlich seine Texte bewerben und muss darum zusätzlich zum Blogleserdasein anders angesprochen werden.

Für Blogleser sollte Lieblnk interessante Texte bieten, auf die der Leser sonst nicht gestoßen wäre.

5 „heiße“, 5 zufällige und 5 alte Schätze auf der Startseite

Mein Tipp: Auf der Startseite werden die 5-10 „heißesten“ Artikel der letzten 72 Stunden gezeigt, 5 random Texte die mehr als 3 Votes und keine Buries haben und weitere 5 Artikel aus den TOP 5% aller Lieblnk Artikel ever. So dass der Leser auf den ersten Blick die neuen Texte entdecken kann, aber auch alte Schätze finden (denn wer blättert schon ernsthaft von der Startseite weg??).
Um übersichtlicher zu werden, würde ich die Zahl der Texte im Upcomming reduzieren. Texte, die nach 48 Stunden weniger als 4 Votes haben, sollten komplett raus fliegen. Nach sieben Tagen fallen alle Texte aus der Upcommingliste, bleiben aber wegen der Random-Liste auf der Startseite noch im System.

Um für Blogger interessant zu sein, muss Lieblnk den Bloggern Leser bringen. Wie wäre es also mit einem Counterbutton, der anzeigt wie viele Lieblknks ein Blog schon kassiert hat? Oder gar mit einem Feed mit den meistgevoteten Artikeln von ihm? Diesen Feed könnte er dann evtl als Widget in sein Blog einbauen.

Als Promotionaktion wäre es cool, wenn Lieblnk für jeden Link, den ein Blogger auf Lieblnk setzt ein Vote auf einen zufälligen Text von ihm bekäme. So würde sich konstante Berichterstattung über Lieblnk für den Blogger lohnen und würde Lieblnk immer wieder in Erinnerung rufen.

PS: Ihr könnt diesen und die anderen artikel einfach „lieblinken“, indem ihr auf den grünen Knopf hier drückt und Lieblnk anklickt.

Dokumentierte Urheberrechtsverletzung

Kann man eine versuchte Urheberrechtsverletzung besser dokumentieren

Wer einen RSS-Feed anbietet muss heutzutage damit rechnen, dass sein Urheberrecht an den im Feed veröffentlichten Artikeln verletzt wird. Ideahustle ist mir da schon mehrfach aufgefallen. Allerdings haben sie diesmal ins Klo gegriffen, wie man im Screenshot sieht. Übrigens haben sie diese versuchte Urheberrechtsverletzung heute gleich doppelt begangen (1, 2).

Drum merke, automatisierte Verbrechen lohnen sich ganz bestimmt nicht…