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Blog’N’Roll fragt sich, ob die Nutzer Suchmaschinen inzwischen als menschliches Gegenüber ansehen, weil sie Suchanfragen in ganzen Sätzen stellen:

wie macht man herzen im schülervz?

wie kann ich fotos bei schülervz klauen?

wie sicher ich pics von schülervz

Da bin ich fast neidisch, wenn ich diese Suchanfragen sehe. Die zehn häufigsten Suchanfragen, mit denen Nutzer in den letzten 4 Wochen auf meinem Blog landeten lauteten, jeweils verlinkt mit dem zugehörigen Artikel:

1. studivz eleganz 9
2. kostenlos poppen 5
3. nackte studentinnen 10
4. blasen kostenlos 7
5. schäuble attentat 10
6. nackte 97
7. studentinnen kalender 2008 2
8. blowjob kostenlos 18
9. kostenlos blowjob 5
10. „studivz eleganz“ kalender 2008 7

Die Zahl in der zweiten Spalte gibt dabei an auf der wie vielten Position meine Webseite verlinkt war, als sie geklickt wurde. Anscheinend haben also mehrere Nutzer nach „nackte“ gesucht, sich bis zur zehnten Seite durchgekämpft (inzwischen auf Seite 19 abgerutscht…) und dort auf mein Blog geklickt…
Von ganzen Sätzen kann ich da nichts erkennen, erscheint mir eher wie das Gestammel der Lust oder Geilheit. So erklärt sich dann auch der Titel dieses Artikels, denn diese 12 Worte bilden die 10 Suchbegriffe, während 12 Wörter nicht mal für die ersten drei genügen…

An dieser Stelle übrigens einen Gruß an Blog’N’Roll, dessen Blog anscheinend auf dem selben Server wie dieses hier liegt…

Blogperlen bei Lieblnk – [Update]

Ich hab grad mal wieder bei Lieblnk vorbeigeguckt, einer digg ähnlichen Social bookmarking Dienst. Im Gegensatz zu digg, das von englischsprachigen Artikeln dominiert wird finden sich dort nur deutsche Artikel. Im Gegensatz zu Yigg und webnews finden sich auf Lieblnk keine lustigen Videos, Problogger-Tipps oder ähnlicher Spam, denn Ziel ist es hier sogenannte Blogperlen zu entdecken, also besonders schöne und gute Artikel. Um dies zu gewährleisten wurden im ersten Schritt alle „A-List-Blogger“ von Lieblnk ausgeschlossen. Wohl gemerkt, Lieblnk wurde von einem A-List-Blogger mit-„erfunden“.

Bei Lieblnk bin ich auf den Artikel Lektüre in Bus und Bahn gestoßen, lohnt sich echt diesen zu lesen.

[Update:]
Wer will kann Lieblnk einfach beim Share-This plugin integrieren. Einfach das Plugin bearbeiten und folgendes hinzufügen:
, 'lieblnk' => array( 'name' => 'Lieblnk' , 'url' => 'http://www.lieblnk.de/submit?url={url}&title={title}' )

Psychoanalytische Betrachtung neuer elektronischer Medien

Interessante Überschrift für einen Artikel in meinem Blog, oder? Dieser Titel rührt von einem Treffen Niederbayerischer und Oberpfälzer Psychoanalytiker her, denn eine Session soll sich mit genau diesem Thema befassen. Die Idee dazu kommt von meinem Vater und wirft einige interessante Fragen auf, so zB in wie weit wir uns verändern durch die Benutzung „neuer elektronischer Medien“.
Ich höre schon wieder die Rufe „Überhaupt nicht“ oder „Nur zum Besseren“, aber gehen wir mal weg von dem Vorurteil, dass dem Internet und uns Nutzern wieder mal psychische Störungen vorgeworfen werden sollen, sondern betrachten dieses Thema mal ernsthaft.

Was hat sich verändert?

Vor 25 Jahren versuchte die Bundesrepublik Deutschland eine Volkszählung durch zu führen und wurde heftig kritisiert und sogar verklagt. Heute ist es gang und gäbe einen Teil der damals nur unter Protest „gestandenen“ Information ungeschützt ins Netz zu stellen (Social networks). Aber nicht nur „verwertbare“ Informationen, sondern sogar intime Gefühle (zB in Blogs), Teile des Tagesablaufs (zB in Twitter) oder familiäre Fotos (zB Flickr) werden der Weltöffentlichkeit präsentiert. Was hat sich hier verändert und in wie weit sind die „elektronischen Medien“ daran Schuld?

Was ist die Motivation der Nutzer?

Eine weitere Frage ist, aus welcher Motivation heraus an Web2.0 Diensten mitgearbeitet wird. Warum stellen Menschen Fotos und Videos von sich ins Netz? Warum tun sie dies nicht nur in einem zB Passwort geschützten Umfeld, sondern für jeden einsehbar? Welche Folgen kann das für die Nutzer haben, welche psychischen Probleme daraus erwachsen und was ist der nächste Schritt?

Ich persönlich finde es auch äusserst spannend, dass das Netz nun offensichtlich nicht nur bei den Nutzern angekommen ist die in den Monitor hineingucken, sondern auch bei denen, die sich nur für den Mensch davor interessieren und das Internet durch die Psyche der Nutzer zu betrachten versuchen.

„Qualcomm Germany Hiring“: Öhm ja und Tschüss

Ich hab gerade meinen N800 Browser Switch Artikel bei Digg eingetragen und da ist mir folgende AdSense-Einblendung aufgefallen:

Qualcomm AdSense anzeige bei Digg.com

„Naja, klickst mal drauf“ dachte ich mir. Schließlich ist Qualcomm in Deutschland kein Unbekannter. Wer denkt nicht mit Freuden zurück ans Anfang dieses Jahrtausends, als der Mobilfunkbetreiber Quam mit großer Werbekampagne Milliarden für eine UMTS-Lizenz bezahlte und dann nach kürzester Zeit den Geschäftsbetrieb einstellte.

Ansicht bei Klick auf eine AdSense-Textanzeige bei Digg.com mit dem Text

„Klickst mal drauf, guckst was kommt“, dachte ich mir und konnte nicht ahnen, was sich hinter www.qualcomm.com/careers verbirgt:

Wer will, kann sich den Quellcode im Detail ansehen. Vor allem den Kommentar
# change expiry to +1y after testing
find ich dann doch amüsant: www.qualcomm.com/careers Quellcode

Google geht mit der Zeit – in Realtime

Man kann vieles über Google sagen, gutes oder schlechtes, wahres oder falsches und doch bleibt eines immer gleich:
Keine Sau benutzt eine andere Suchmaschine

Ja, es gibt Suchmaschinen neben Google, so zB von Yahoo oder Microsoft, doch eine wirkliche Rolle spielen sie nicht. Auch ich muss ehrlich gestehen nur Google zu verwenden.

Inzwischen ist Google aber mehr als nur eine Suchmaschine. Google hostet Blogs (Blogger.com), Videos (Youtube), Bilder (Picasa). Mit Google lässt sich der eigene Zeitplan (Google Calendar), die eigenen Dokumente (docs.google) und Emails (Gmail) organisieren. Webmaster finanzieren sich über Adsense, werten die Besucher per Analytics aus und buhlen mit adwords um neue Besucher.
Eigentlich kann man den ganzen Tag im Internet unterwegs sein und das Google Imperium nicht eine Minute verlassen müssen.

Trotzdem bildet aber das Suchmaschinengeschäft noch immer das Rückrat und die Grundlage für Googles Erfolg. Dessen Erfolg beruht aber nicht auf dem umfangreichen Angebot Googles, sondern auf der Qualität der Suchergebnisse. Genau hier hatte Google aber lange Zeit ein großes Problem, denn die Nutzer wollten nicht nur ein umfangreiches und werbefreies Angebot an Suchergebnissen, sondern auch noch ein Aktuelles. Schon seid geraumer Zeit hat sich der Zeitraum, den es zwischen der Erzeugung einer neuen Webseite und der Aufnahme in die Google Datenbanken beständig verkürzt, so dass nun neue Artikel innerhalb weniger Minuten gesucht und gefunden werden konnten.

Was war aber eine schnelle Aufnahme in die Datenbank wert, wenn Jahre alte Webseiten in den Suchergebnissen vor der aktuellen zu finden waren? Google hat nun endlich reagiert und bietet seit Donnerstag die Möglichkeit, die Suchanfragen auf neue Artikel aus bestimmten Zeiträumen zu beschränken. Dazu verwendet man die „Advanced search“ und spezifiziert in Zeile vier unter „Date Return web pages first seen in the“ per Drop-Down-box auf der rechten Seite „past 24 hours“ und beschränkt damit die Suche auf Artikel, die in den letzten 24 Stunden neu geschrieben wurden.
Alternativ kann man in der Adressleiste an ein bestehendes Suchergebnis „&as_qdr=d“ anhängen und kommt so auf das gleiche Ergebnis.

Das schöne daran ist nun, dass man sich sehr schnell aktuelle Entwicklungen zu bereits länger existierenden Themen ansehen kann und sich so nicht mehr um vielleicht veraltetes kümmern muss.

via Rivva blog

Die Konkurrenz des XXX verkrümelt sich

Na das ging aber schnell!

Meine Domain Registrierung von XXX, hat der Konkurrenz vom fickenVZ.net anscheinend eine solche Angst gemacht, dass der Gründer sich sofort von seinem Projekt verabschiedet hat und dieses nun bei eBay zum Kauf anbietet. Locker flockig lautet der Name des entsprechenden Blogs fickenVZ.net – Exit Blog
Interessant finde ich, dass das Projekt angeblich echte Nutzer besitzt, die nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich, der Schweiz und den USA kommen. Der Käufer erwirbt nicht nur eine ganze Reihe an Domains, sondern auch den Programmcode des Projekts und vor allem die Datenbank mit angeblich rund 15200 Nutzern (btw, das wären mindestens das 14-fache von Shoppero in nur 2 Wochen längerer Laufzeit…)

Sicherheitsbedenken

Soweit, so schön. Ich sehe hier aber ein riesiges Problem auf einige Leute zu kommen. Ich gehe mal davon aus, dass die fickenVZ-Nutzer zu den stinknormalen Internetnutzern gehören und demnach dem Motto „One Size Fits All“ huldigen, wobei ich hier nicht von Kondomgrößen spreche, sondern von den Sicherheitsmaßnahmen.

Der Käufer bekommt Zugriff auf die fickenVZ Passwörter

Ich nehme an, dass die meisten fickenVZ-Nutzer auf jeder Webseite den gleichen Nutzernamen und das selbe Passwort verwenden. Kauft nun jemand fickenVZ mit samt der Nutzerdaten, so hat er natürlich auch Zugriff auf die Passwörter.
Gut, wahrscheinlich denkt jetzt jeder an die Mär von den verschlüsselten Passwörtern, etc. Zum einen werden Passwörter meist nicht verschlüsselt, sondern mittels einer Hash-Funktion in einen Hash-Wert verwandelt (das Verfahren nennt man Hashing), der sich mit genügend Zeit und der Kenntnis des Verwendeten Verfahrens errechnen lässt. Zum anderen hat der Käufer ja direkten Zugriff auf die Daten und den Programmcode des Projekts. Nichts hindert ihn also daran, eine kleine Funktion zu schreiben, die jedes Passwort beim einloggen im Klartext in der Datenbank abspeichert, egal ob diese gehasht, verschlüsselt oder anders geschützt sind.

Ist jemand so unvorsichtig und verwendet seine Logindaten des fickenVZ nicht nur dort, sondern zB auch bei eBay, payPal oder seinem Blog, so kann sich der neue fickVZ Benutzer dort gütlich tun und schalten und walten, ganz wie er will.
Natürlich gibt es diese Problematik nicht nur bei kleinen, obskuren Projekten wie fickenVZ. Das selbe gilt auch Amazon oder Digg, falls sie verkauft würden. Der Unterschied liegt aber im Preis. Amazon würde zig Milliarden, Digg etliche zehn Millionen kosten. fickenVZ wird deutlich billiger über den Tisch gehen. Momentan wird 10 Euro geboten, selbst wenn das Gebot auf 1000 Euro stiege, müsste der neue Besitzer bei 15.000 Accounts jedem Nutzer nur 10 Cent klauen, um 500 Euro Gewinn zu machen

Hier zeigt sich, mal wieder, die Problematik des Internets, wenn man es unvorsichtig nutzt. Man sollte für jede Webseite ein anderes Passwort und evtl durchaus auch einen anderen Benutzernamen nutzen. Das Nutzerdaten bei „VZ“ Verzeichnissen aber nicht sicher sind, ist ja schon mehrfach aufgefallen.

Den Spieß umdrehen

Man kann den Spieß aber auch umdrehen. Was, wenn ein Hacker das Blog eines unvorsichtigen fickenVZ-Nutzers hackt?
Wen wird man zuerst verdächtigen?
Die Chance, dass dies der Käufer des fickenVZs sein könnte, sind nicht unbedingt gering. Wie kann der fickenVZ-Käufer beweisen, dass er die Datenbestände des fickenVZ nicht „entschlüsselt“ und damit Schindluder treibt? Wie könnte der Käufer nachweisen, dass er die Datenbestände sofort nach Übernahme gelöscht hat?
Das wird für den Käufer nicht ganz einfach, da wird er sich etwas überlegen müssen.

Fotos von eleganten und halb-nackte Studentinnen


Screenshot der

Tja, davon träumen viele. Fotos eleganter und halb-nackter Studentinnen. Am besten das ganze Jahr über vor sich sehen und sich vorstellen, dass man ihr ganz zwanglos im Rechnerraum über den Weg läuft. Hach ja.

Gibts natürlich nicht, sowas. Außer, man(n) ist beim studiVZ angestellt, denn dann muss man davon nicht nur träumen, sondern kann sich sogar auf handfeste halb-nackedeis freuen. Falls denn jemand mitmachen sollte, bei der „studiVZ Eleganz“-Aktion. Dort werden Fotos halb-nackter Studentinnen und Studenten gesucht und jeweils die (vermutlich) nacktesten 12 gewinnen und von einem Profi-(Film-ein-)Spanner abgelichtet werden. Um aber den Peinlichkeitscharakter der Veranstaltung nach oben zu schrauben, steht in den Tipps zur Bewerbung:

Bevor du loslegst, wollen wir aber noch eine Empfehlung für deine Bewerbung von denen, die dich am Besten kennen – von deinen Freunden! Sende uns mindestens 10 Unterschriften deiner Kommilitonen, die dich bedingungslos unterstützen.

In den Teilnahmebedingungen steht dann aber Klipp-und-Klar (Hervorhebungen von mir):

2.1 Es werden nur solche Foto-Einsendungen berücksichtigt, die von mindestens zehn (10) Freunden oder Bekannten des Teilnehmers unterstützt werden, die selbst Studierende sind (Unterstützer). Zu diesem Zweck hat der Teilnehmer bei Einsendung seiner Fotos eine Liste mit mindestens zehn (10) Unterschriften seiner Unterstützer mit einzusenden.

Aber natürlich soll nicht nur die Jury was von diesen tollen Fotos haben, nein (Hervorhebungen nicht von mir):

3.2 EINWILLIGUNG: Sofern der Kandidat die Teilnahme am Casting bestätigt, willigt er bereits jetzt ein, daß sein Name und die von ihm eingesandten Fotos in digitalisierter Form auf der Website von studiVZ (www.studivz.net) veröffentlicht werden, so daß sie für alle Mitglieder von studiVZ sichtbar werden. Wer diese Einwilligung nicht abgeben möchte, kann nicht am Wettbewerb teilnehmen.
[…]
5.1 Aus den je vierundzwanzig (24) männlichen und weiblichen Finalisten bestimmen die Mitglieder von studiVZ durch Online-Voting
auf der Website von studiVZ (www.studivz.net) für jeden Kalendermonat des Jahres 2008 einen (1) männlichen und einen (1)
weiblichen Gewinner durch Stichwahl, insgesamt also zwölf (12) männliche und zwölf (12) weibliche Gewinner des Fotomodell-
Wettbewerbs.
5.2 Hierzu werden an insgesamt zwölf (12) nicht zwingend aufeinander folgenden Tagen jeweils zwei (2) männliche und zwei (2)
weibliche Finalisten online zur Wahl gestellt. Die am jeweiligen Wahltag unterlegenen Finalisten scheiden aus dem Wettbewerb aus
(K. O.-Verfahren). Jedes Mitglied von studiVZ kann pro Wahltag nur je eine (1) Stimme für einen (1) männlichen und einen (1)
weiblichen Finalisten abgeben.

Ja nee, is klar. Also kann das studiVZ demnächst offiziell nicht nur mit totem, sondern auch mit nacktem Fleisch werben.

Auf dass die Campus-Captains auch wissen, warum das hemmungslose Angruscheln fremder Frauen auf der Holtzbrinck-Plattform etwas ganz normales ist.

via unfehlbar.net