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Mit dem N800 per UMTS ins Netz


Schon auf dem Bloggertreffen vor einer Woche war das Fehlen von UMTS im Nokia N800 Internet Tablet einer der größten Kritikpunkte, den ich zu hören bekam. Auch in den Reaktionen bei Robert auf mein erstes N800 Video wurde dies bemängelt. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, da ich beim Kauf meines Handys bereits für UMTS bezahlt habe.

Ich hab mich heute mal hingesetzt und ein Video erstellt, in dem ich zeige wie schnell und einfach man über Bluetooth eine Verbindung zwischen dem Nokia N800 und einem Handy herstellt und damit per UMTS ins Netz kommt. Die einmalige Konfiguration dauert keine fünf Minuten, bei der normalen Verwendung ist man in deutlich unter einer Minute im Netz. Dem mobilen Bloggen steht also nichts im Wege.

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Mobil bloggen mit dem Nokia N800

Das Nokia N800 Internet Tablet ist ein rund 200 Gramm leichtes, 7,5 x 14,4 x 1,3 cm kleines Gadget, um mobil ins Internet gehen zu können.
Wenn man mobil im Netz ist, will man natürlich auch bloggen und genau hier setzt die Kritik von czz an. Seit sechs Wochen tourt er durch die USA und bloggt vom N800 aus, damit hat er natürlich deutlich mehr mobil blogging Erfahrung als ich, dennoch kann ich seine Kritik nicht ganz nachvollziehen.
Ich hab ein kleines Video gemacht, um zu zeigen, dass das „mobile blogging“ mit dem N800 fast so einfach wie von zu Hause ist. Sicher, auf einem Laptop bloggt es sich bequemer, dafür schleppt man aber auch mindestens das fünffache Gewicht mit sich herum…

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Das Nokia N800 und seine Applikationen

So, wie bereits angekündigt, habe ich ein Video über das Nokia N800 Internet Tablet erstellt, in dem ich das Gerät vorstelle und eine ganze Reihe an Anwendungen vorführe. Ich zeige, wie Webseiten aussehen, Multimedia (Videos und Musik) verwaltet werden kann, die verschiedenen Möglichkeiten des Kontakts mit der Aussenwelt (VoIP, IM, eMail) und Datenaustausch mit Windows PCs.

Das Video liegt bei Viddler.com, da es dort nicht skaliert wird und so das Display des Geräts während der Vorführung ablesbar bleibt. Wer sich bei Viddler anmeldet, kann direkt in das Video kommentieren, d.h. dafür sorgen, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt im Video der Kommentar eingeblendet wird.

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Bloggertreffen in München

So, ich bin gerade von einem Bloggertreffen hier in München heim gekommen. Die Idee hatte Robert, organisiert wurde es von der Wissenswerkstatt und alle Anwesenden stehen auf dieser Liste. Natürlich sind wieder ein paar angemeldete nicht erschienen, aber auch so war der reservierte Bereich mehr als voll und es gab viele interessante Gespräche.

Vertreten waren Startupper, ein bloggender Journalist, ein PRler, ein Blogleser und allerlei Menschen, die Haupt-, Neben- oder Überhauptnicht-beruflich bloggen.
Ich habe mit den Gründern von ShareWise über virale Marketing-Ideen gesprochen, mit dem Waldorfpatrioten über die Waldorfschule und CatContent, dem an der VHS lehrenden Journalisten, dessen Namen ich leider vergessen habe, über „Nordschwabing“ aka Milbertshofen, cdv und den Mymuesli Jungs darüber, wie großartig der Start von Mymuesli lief und mit Robert über Frauen und das Nokia N800 Internet Tablet.

Steffi und ich trudelten kurz nach 19:30 beim „Rumpler“ ein, wo schon 15 Leute saßen. Schnell kam ich mit den ShareWise Gründern und dem Journalisten ins Gespräch.
ShareWise ist eine Ranking Plattform, auf der es um Aktien, Aktienanalysen und Anlagetipps geht. Das Problem bei Anlagetipps ist ja, dass man nie weiß, ob der Tipp vertrauenswürdig ist und wie gut die Tipps des Tippgebers sind. Auf ShareWise werden nun Anlagetipps mit dem tatsächlichen Aktienkurs verglichen, so dass ein Ranking über die Qualität der Tipps berechnet werden kann. Hier gab es einige interessante Ideen, was dabei alles beachtet werden müsste (ok, ich hatte Ideen und die beiden mussten es sich anhören) und ob ein Affe oder besser eine Blondine als pfeilwerfender Referenzmaßstab geeignet wäre.
Irgendwann holte ich das N800 heraus, führte es vor und ließ damit spielen. Es würde mich nicht wundern, wenn demnächst einige Blogger mehr damit herumlaufen würden (Und ganz besonders, wenn sie es über diesen Link bei Amazon kauften 😉 ).

Die MyMuesli Jungs haben mir auch, wie versprochen eine Dose Blogsprit mitgebracht, so dass ich in den nächsten Wochen wieder was zum Genießen habe. Mich hat dann doch ziemlich überrascht, wieviele der Anwesenden von MyMuesli noch nichts gehört hatten. Ich konnte den Jungs einige interessante Details entlocken, so zb dass die Müsli-Zutaten Just-in-Time geliefert werden (2-3 mal die Woche), auch die Basismischungen von Hand gemischt werden oder aber, dass die Startinvestitionen im mittleren fünfstelligen Bereich lagen. cdv war besonders überrascht, dass MyMuesli es gleich am ersten Tag geschafft hatte, im Ticker der dpa eine Meldung unterzubringen. Weniger überraschte ihn, dass in den Wochen nach dem Start wöchentlich 2-3 PR-Agenturen anriefen und MyMuesli als Kunden gewinnen wollten. Hubsi meinte aber, dass diese sich wohl eher mit dem fulminanten Start brüsten wollen würden, als einen wirklichen Kick auf den Erfolg setzen zu können. Max erzählte, dass sie vor lauter Ideen nicht wüssten, wie sie nun am besten weiter machen sollten. Zuerst all die Ideen auf der Webseite realisieren oder zuerst den internationalen Markt (mit Anfragen aus der ganzen welt, zB Kuweit) zu bedienen…

Robert war viel zu sehr in das Gespräch mit Steffi vertieft, als dass ich groß stören wollte. Allerdings habe ich dann doch irgendwann das N800 auf den Tisch geworfen und auch er war von dem Gerät begeistert.
Dies galt aber nicht für alle, vor allem dass das N800 KEIN Handy ist, wurde dem Gerät angekreidet. Diesen „Nachteil“ hat das iPhone nicht, dass der Waldorfpatriot aus den USA mitgebracht hatte. Leider war ich viel zu sehr damit beschäftigt, das N800 herum zu zeigen und habe die Chance das iPhone zu testen verstreichen lassen. Vor allem nachdem der Apple iPod Touch, mit WLAN aber ohne GSM oder UMTS, gerade erst vorgestellt wurde und dieser die GUI mit dem iPhone teilt. Allerdings stellen sowohl das iPhone, als auch der iPod mit ihren 480×320 Pixel Displays zum surfen nicht mal halb soviel Pixel wie das N800 mit seinem 800×480 Pixel Display dar.

Um kurz vor zwölf verabschiedeten Steffi und ich uns dann. Wir hatten einen tollen Abend, ich hab mal wieder viel zu viel gesabbelt, aber das ist nicht bös gemeint. Ich bin ja auch im Blog immer sehr mitteilsam…

Nokia N800 – User-Agent des Browsers ändern

Das N800 standardmäßig einen Opera-Browser. Um zu einer möglichst hohen Zahl von Webseiten kompatibel zu sein gibt sich der Browser gegenüber dem Webserver als Internet Explorer 6 aus.
Normalerweise ist dies kein Problem, die Administrationsoberfläche von WordPress nervt hier aber beständig mit der Aufforderung, doch zu Mozilla zu wechseln. Auf dem N800 ist dies aber nicht so ohne weiteres möglich, also ändern wir einfach, als welcher Browser sich der Opera ausgibt.

Dazu müssen wir die Konfigurationsdatei des Browsers verändern. Keine Angst, wir wollen nur eine Ziffer von 3 auf 2 ändern, damit sich Opera als Mozilla ausgibt.

  1. Wir schließen den Browser und lassen ihn bis nach dem letzten Schritt geschlossen!!
  2. Wir öffnen das XTerm. Dies ist nicht standardmäßig installiert. Um es zu installieren einfach Maemo ansurfen und auf install klicken
  3. Nun müssen wir die opera.ini öffnen. Dies kann man entweder per vi erledigen, falls man sich damit auskennt, oder per „Notizen“.
    Im „Notizen“ Fall:
    Im XTerm
    cp ./.opera/opera.ini ./MyDocs/.documents/operaini.txt
    eintippen und die operaini.txt im Dateimanager unter Dokumente mit „Notizen“ öffnen
    Im vi Fall:
    Im XTerm
    vi ./.opera/opera.ini
    eintippen. Per „i“ kommt man in den insert-mode, per „Schließen Button (Hardware, links vom Display der gebogene Pfeil)“ + „:“ kommt man in den command-mode
  4. In der geöffneten Konfigurationsdatei scrollen wir nach unten (im vi per Steuerkreuz links vom Display), bis wir den Eintrag
    [User Agent] Spoof UserAgent ID=3 Spoof Version Code=0
    erreicht haben. Den „Spoof UserAgent ID=3“ ändern wir auf „Spoof UserAgent ID=2“ und speichern die Datei ab (im vi per Schließenknopf+:wq+Enter).
    Im „Notizen“ Fall muss man nun noch die Datei zurück kopieren, also
    cp -f ./MyDocs/.documents/operaini.txt ./.opera/opera.ini
    im XTerm eingeben.

Fertig ist die Umstellung. Überprüfen ob alles geklappt hat kann man, indem man zB www.showmyip.com ansurft und dort etwas runter scrollt. Dort sollte nun nirgends mehr ein Eintrag namens „Internet Explorer“ zu finden sein.

Mit dem N800 auf eine Windows Dateifreigabe zugreifen

Das Nokia N800 ist ein tolles Gerät, mit dem man tolle Dinge tun kann, warum aber sollte man es immer per USB an den PC anschließen, wenn die beiden doch auch über WLAN die Daten hin und her schieben könnten? Dabei ist das ganze doch recht einfach, wenn man einmal weiß wie es geht.
Wobei es natürlich schon sehr schade ist, dass dies nicht schon im Auslieferungszustand grafisch zu erledigen ist!

Vorne weg, wir brauchen vollen Root-Zugriff auf das N800. Dabei könnte man sich das N800 zerschießen und ich bin dafür nicht verantwortlich. Ihr macht das auf eigene Gefahr!

Fangen wir mit den Einstellungen des PC an.

  1. Erstellen einer Dateifreigabe eines Verzeichnisses: Dazu suchen wir uns im Explorer den freizugebenden Ordner und klicken mit der rechten Maustaste. Hier dann auf „Freigabe und Sicherheit“, machen ein Häkchen bei „Diesen Ordner im Netz freigeben“, geben der Freigabe einen passenden Namen ohne Leerzeichen (zB „Austausch„) und machen ggf ein Häkchen bei „Netzwerkbenutzer dürfen Dateien verändern“
  2. IP-Adresse: Um die IP-Adresse heraus zu bekommen klicken wir auf Start|Ausführen und geben „cmd“ ein. In dem sich öffnenden Fenster (Dos-Box) geben wir „ipconfig“ ein und erhalten so die IP-Adresse, zB „10.135.99.1
  3. Windows Benutzername und Passwort: Diese Daten sollten bekannt sein, zB „MeinName“ und „MeinPasswort„. Falls kein Passwort gesetzt ist, holen wir das schnell nach. Hierfür klicken wir auf „Start|Einstellungen|Systemsteuerung|Benutzerkonten“ bzw „Start|Systemsteuerung|Benutzerkonten“, wählen hier den Benutzernamen und setzen das „Kennwort“ zB auf „MeinPasswort
  4. Arbeitsgruppenname: Den Arbeitsgruppenname bekommt ihr per Klick auf „Start|Einstellungen|Systemsteuerung|Leistung und Wartung|System|Computername“. Er könnte zb „Workgroup“ lauten

Das wars dann auf der Seite des PCs auch schon. Ran ans N800.

  1. XTerm: Für die folgenden Schritte benötigen wir eine Linux Shell. Das OSSO XTerm kann man sich einfach von Maemo.org runterladen. Einfach mit dem N800 ansurfen und auf „Install“ klicken.
  2. Root-Zugang: Als nächstes müssen wir uns den Root-Zugang zu unserem N800 besorgen. Surft dazu mit den N800 das 2 Blocks away Blog an, scrollt runter (muss man ewig scrollen, bis der Text in der mittleren Spalte erscheint) und installiert das „godmode.deb“ File.
  3. CIFS-Client: Nun brauchen wir ein Programm, dass uns die Verbindung mit der Windows Dateifreigabe erlaubt. Ladet euch CIFS für das N800 OS2007 release 2 (läuft auch mit der Version vom 06.07.2007) auf euer N800 ins Verzeichnis Dokumente. Danke an dieser Stelle an „fanoush“, der diesen Cifs-Client geschrieben hat. Nun kommt der erste Einsatz des XTerms.
    • Startet das XTerm (das findet sich unter „Extras“)
    • Holt euch den Root-Zugang, indem ihr „sudo gainroot“ eingebt
    • Wechselt in das Dokumentenverzeichnis, indem ihr „cd /home/user/MyDocs/.documents“ eingebt
    • Legt das Verzeichnis an, in dem ihr die Dateifreigabe sehen wollt, zB „MeinPC„, indem ihr „mkdir MeinPC“ eingebt
    • Entpackt den Cifs-Client, indem ihr „tar xvzf cifs.N800.2.2006.51-6.tar.gz“ eingebt. Wenn ihr nun „ls“ eingebt, müsste sich dort irgendwo die „cifs.ko“ Datei finden

Alle genannten Schritte müssen nur beim ersten mal ausgeführt werden. Jetzt ist das N800 bereit, Verbindung mit dem PC aufzunehmen.

Die folgenden Schritte müsst ihr nach jedem neuen Einschalten des N800 wiederholen:

  1. Startet das XTerm, holt euch den Root-Zugang und wechselt in das Dokumente-Verzeichnis, wie oben beschrieben
  2. Gebt „insmod ./cifs.ko“ ein. Das N800 „spricht“ nun Cifs
  3. Verbindet euch zu eurem PC. Statt der kursiven Beispieldaten setzt ihr eure Daten ein:

    mount -t cifs //10.135.99.1/“Austausch MeinPC -o domain=workgroup,user=MeinName,password=MeinPasswort

    Gebt das ganze in eine Zeile des XTerms ein

  4. Gebt nun „ls MeinPC“ ein und es sollten die Dateien des PC angezeigt werden. Zumindest, wenn ihr keine Firewall auf eurem PC laufen habt (was BÖSE wäre!). Habt ihr zB die WindowsXP Firewall laufen, so gebt den Port 445 (TCP) frei („Start|Einstellungen|Systemsteuerung|Sicherheitscenter|Windows-Firewall“, Karteireiter „Ausnahmen“, „Port…“, Portname: „Cifs N800“, Portnummer „445“, bei „TCP“ auf den Kreis klicken, „OK“, „OK“). Dies ist natürlich nur ein einziges mal zu machen.

Im Dateimanager könnt ihr nun ganz wie gewohnt eure Dateien verschieben.

Wer sich die jedesmal die Tipperei ersparen will, muss sich ein Shell-Script basteln (da arbeite ich noch dran).
Wer sich die Anleitung auf Englisch und fürs Nokia 770 durchlesen will, liest sich den Wiki-Eintrag „Accessing files on a Windows PC from the Nokia 770“ durch.

N800, erster Einsatz im Freien

Heute waren Stefan, Kathi und Steffi im Olympiapark und ich hab wieder viel mit meinem Spielzeug gespielt und die ersten Schwachpunkte entdeckt:

  • Das Display ist schön groß und auch recht hell, spiegelt aber auch ziemlich, da hilft auch die Displayschutzfolie nur wenig. Bei strahlendem Himmel im Schatten einzelner Bäume kann man zwar Texte schreiben, zum ansehen eines Filmes reicht es aber nicht.
  • Trotz der Stereolausprecher kann man das eingebaute Radio nicht zum beschallen eines Liegeplatzes benutzen, da die Kopfhörer eingesteckt sein müssen und sich dadurch die Lautsprecher abschalten. Das Kopfhörerkabel wird dabei als Antenne benutzt.

Was ich dem N800 natürlich nicht anlasten kann ist, dass die WLAN-Abdeckung, vor allem mit ungeschützten Netzen, recht gering ist. Dafür muss ich mir noch was überlegen.