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Manche Sachen sind zum Kotzen und es ist gut so!

Arrgh, Sicherheit kann nerven!

Ich schreib grad an einem kleinen Java Programm. Ziel ist es, Webseiten zu laden und abzuspeichern. Leider sind die Webseiten passwortgeschützt. Ich muss mich also auf den Webseiten einloggen um den Cookie zu bekommen, um an die HTML-Datei laden zu kommen. Soweit so gut. Nun würde ich gerne direkt aus dem Browser das Cookie durch das Java Programm auslesen. Is aber nicht drin :-(

Prinzipiell ist das natürlich gut, dass Java Applets nicht Cookies fremder Webseiten auslesen können. Für mich bedeutet das aber halt, dass ich die Cookie.txt des Firefox parsen muss und mich bei jedem Eintrag fragen muss, ob das Cookie zur gesuchten Webseite passt, ob das Cookie noch gültig ist und schlussendlich ob dies das Cookie sein wird, dass mir den Zugang zur Webseite ermöglicht. Nervig!

Ach ja, ich hab auch keine Ahnung wofür das gut sein soll, is ne Auftragsarbeit. Da aber nur die HTML-Seite geladen werden soll und der Auftraggeber per Browser Zugang zu den Webseiten hat wirds schon nix illegales sein.

Senseo Kaffee: Erstes Fazit nach 50 Tassen

Seit knapp zwei Wochen steht eine Senseo 7830 bei uns auf dem Küchentisch und da inzwischen 50 Tassen (30 Tassen Kaffee, 20 Tassen Tee) durchgelaufen sind, möchte ich ein erstes Fazit ziehen.

Zunächst einmal, Senseo Kaffee ist böse! Vor der Senseo habe löslichen Kaffee getrunken und hierbei immer die Eigenmarken von Aldi, Lidl und Plus. Der Becher Kaffee hatte dabei für mich die Funktion eines Weckers, den ich trank um wieder fit im Kopf zu werden. Demnach war dieser Becher meist am späten Nachmittag fällig.
Mit der Senseo ist das anders. Momentan habe ich drei verschiedene Sorten zur Auswahl und hole mir auch einmal eine Tasse zwischendurch, einfach weil es gut schmeckt und Spaß macht. Fragt mich bitte nicht, wie ich einen Zusammenhang zwischen Kaffee kochen und Spaß zustande bringe, aber das Gefühl beim zubereiten ist irgendwie ein “Spaßgefühl”. Statt einem ca 250 Milliliter Becher trinke ich jetzt 2-3 Tassen a 150 Milliliter… Böse!

Eine Tasse ist auch schnell gekocht. Maschine einschalten, Kaffee-Sorte auswählen, Pad einlegen, Tasse “in” die Maschine stellen, Menge wählen. Ca 90 Sekunden sind so vergangen und das Wasser kocht. Brühvorgang starten, Löffel, Milch und Zucker holen. Weitere 30 Sekunden sind so vergangen und der Kaffee ist fertig in der Tasse. Maschine ausschalten, Kaffee zuckern, Milch rein, aufräumen, fertig. Der gesamte Vorgang inkl Küche in aufräumen dauert so knapp 3 Minuten, die Tasse ist meist schon ausgetrunken bevor die Werbepause im TV vorbei ist…

Zwei Tassen Kaffee kochen

Will man nicht nur eine, sondern gleich zwei Tassen kochen, so ist das kein Problem. Mit einem einfach Wählschalter kann mann die doppelte Menge Wasser durch die Maschine laufen lassen. Da man üblicherweise für zwei Tassen Kaffee die doppelte Menge Kaffee verwendet werden bei jeder Senseo zwei verschiedene “Padhalter” mitgeliefert. Diese Padhalter werden in der Maschine eingehängt und bieten Platz für ein bzw zwei Pads. So kann man mit dem “Padhalter für zwei” auch eine einzelne Tasse aufbrühen, die aber durch die doppelte Kaffee Menge entsprechend stärker wird.

Neben den beiden Standard Padhaltern gibt es noch weitere, so zB für Espresso oder Tee. Diese sind nötig, weil zB ein Teepad nur 1,6 Gramm Tee, ein Kaffeepad aber 7 Gramm Kaffee enthält.

2 Tassen Senseo Kaffee aus einem Pad

Zwei Tassen Kaffee mit nur einem Pad kochen?

Da ein Senseo Kaffee Pad zwischen 8 und 13 Cent kostet, könnte man versucht sein, aus einem Pad zwei Tassen Kaffee zaubern zu wollen. Genau dies habe ich getestet und das Ergebnis seht ihr im Bild. Dabei habe ich zwei mal jeweils eine Tasse gekocht, dabei aber das Pad nicht gewechselt.
Die zuerst zubereitete Tasse hat eine klar erkennbare Crema und schmeckte gut wie immer. Die zweite Tasse hingegen besaß keine Crema, der Kaffee war schon optisch deutlich “dünner” und schmeckte auch eher nach Spülwasser. Ich kann also davon nur abraten!

The day the Routers died

Die meisten von euch werden schon mal von sogenannten IP-Adressen gehört haben. IP steht hierbei für “Internet Protocol” und eine IP-Adresse ist die Adresse, mit der ein Computer in einem Netzwerk angesprochen werden kann.

Momentan wird IPv4 verwendet, also das “Internet Protocol Version 4″. IPv4-Adressen sind 32-Bit Adressen, aufgeteilt in vier 8-Bit Blöcke, was zu den bekannten Adressen wie 192.168.0.1 (Standard Adresse der Router in vielen Heimnetzwerken), 10.135.99.9 (Adresse meines Computers in meinem Heimnetzwerk) oder 212.202.70.62 (Adresse meines Computers im Internet).
Das Problem von IPv4 ist nun, dass mit IPv4 rund 4,3 Milliarden Adressen zu Verfügung stehen, ein Großteil davon aber aus verschiedensten Gründen nicht benutzbar sind. Außerdem wurden die Adressen in der Frühzeit des Internet großzügig verteilt, so dass die Adressen langsam knapp werden.
Ein weiteres Problem ist das rasante Anwachsen der Routing Tabellen in den Routern. Für den Fall, dass die Tabellen der Router im Internet überlaufen, befürchten Experten ein Zusammenbrechen des Internets.

Die Lösung für die Probleme von IPv4 lautet IPv6. IPv6 wird in Fachkreisen schon lange diskutiert und so auch auf der RIPE 55, einem Treffen der Réseaux IP Européens.

Mit diesem Vorwissen könnt ihr nun das video nicht nur genießen, sondern auch verstehen.

Wischi-Waschi-Computersteuerung?

Boje fragt, ob wir bald mehr gestikulieren werden. Er meint damit nicht, dass wir alle die Pizza und den Espresso wie echte Italiener bestellen werden, sondern dass wir unsere Computer mit Gesten steuern. Auslöser ist ein Video eines Microsoft Research Labs.

Den Computer mit Gesten zu steuern ist nicht unbedingt etwas neues, man denke nur an das Computerspiel “Black&White”, das nur durch Mausgesten gesteuert wurde oder die Zoomfunktion des iPhones. Man könnte gar die Tipp-Bewegungen auf der Tastatur als Gesten bezeichnen, wenn man eine Projektions-Tastatur verwendet. Auf die Nintendo Wii oder EyeToy Spiele auf der Sony Playstation lassen sich mit Gesten steuern.

Die Frage ist doch aber, ob wir das wollen. Ist die Steuerung per Gesten wirklich was wir wollen oder nur eine Interimslösung? Auch schon die Sprachsteuerungs-Softwarepakete versprachen uns Anfang des Jahrtausends, dass mit ihnen die Bedienung zum Kinderspiel würde. Ich persönlich kenne aber niemanden, der dies ernsthaft nutzt. Ich wünsche mir den Stecker im Kopf, der das Bild dreht, wie ich es mir wünsche, die Datei anzeigt, ohne mir Gedanken um den Pfad der Datei machen zu müssen und Blogeinträge abspeichert, ohne an Tasten oder einzelne Buchstaben zu denken. Gesten sind schon wieder ein Medienbruch, denn ich will Informationen zwischen meinem Gehirn und dem Prozessor des Computers austauschen, ohne dazwischen die “körperliche Welt” benutzen zu müssen.

Duplicate Content

Aargh!

Zum Relaunch des XXX habe ich diesem ein vernünftiges Impressum mit Datenschutzerklärung spendiert. Natürlich wollte ich alles richtig machen und darum das Rad kein zweites mal erfinden, schließlich gibt es ja auch hier im Blog eine Seite “Impressum und Datenschutz“. Also habe ich einfach den Text von hier kopiert, minimal angepasst und im XXX eingestellt.

Tja, wer erkennts am schnellsten? Das war natürlich eine sau blöde Idee. Die beiden Impress(ume,i,os – je nach Wunsch und persönlicher Vorliebe, siehe Plural von Espresso) sind nahezu identisch und das hat Google auch gemerkt und wegen “Duplicate Content” eines von beiden aus dem Suchmaschinenindex geworfen. Dummerweise natürlich das Impressum von Marnem.de …
Ich muss mir jetzt überlegen, wie ich dies Problem löse, denn ein Vergleichbares wird sich auch bei Blogsprit und bei Seelenmüll ergeben.

Weiß einer von euch, ob es rechtens wäre, wenn ich vom XXX, Blogsprit und Seelenmüll einfach auf das Impressum von Marnem.de verweise? Ich müsste natürlich ein paar Kleinigkeiten generalisieren, aber das ist ohne weiteres machbar.
[Update: Die mit XXX markierte Domain besitze ich nicht mehr]

Die Senseo ist da

Senseo Pad-Kaffee-Maschine mit verschiedenen Kaffee-Pads

Amazon ist echt flott. Am Dienstag Abend bestellt, am Mittwoch verschickt und am Donnerstag geliefert.

Die Maschine alleine macht natürlich keinen Kaffee, also hab ich mir mal vom Discounter um die Ecke alle Kaffee-Sorten geholt, die er anbietet, schließlich will man ja die beste Sorte herausfinden…

Die teuerste ist der Dallmayr Kaffee, denn die Packung mit 16 Pads kostet im Rahmen eines Sonderangebots 1,79 Euro. Die beiden Jacobs Pad-Tüten kosteten von 2,39 Euro auf 1,75 Euro reduziert nur unwesentlich weniger, beinhalten aber 18 Pads. Am billigsten ist die PLUS Eigenmarke “Cafet” mit 1,59 Euro, wofür man 20 Pads erhält. Eine Tasse Pad-Kaffee kostet also zwischen 8 und 13 Cent.

Senseo Kaffee-maschine mit verschiedenen Pads

Ein paar Worte zur Technik der Senseo. An der Rückseite der Senseo befindet sich der Wassertank. In der Maschine befindet sich ein Boiler, in dem immer genug Wasser für mindestens eine Tasse Wasser. Nach dem Einschalten der Maschine wird das Wasser im Boiler erhitzt, dies dauert ca 90 Sekunden. In dieser Zeit kann man den Deckel der Maschine öffnen und das Pad einlegen. Ist das Wasser erhitzt, wählt man, ob man ein oder zwei Tassen möchte und in rund 30 Sekunden wird eine Tasse Kaffee aufgebrüht. Während des Brühvorgangs saugt die Maschine die selbe Menge, die sie als Kaffee ausspuckt, als Frischwasser an. Ca 5-10 Sekunden nach dem Ende des Brühvorgangs beginnt die Maschine das Frischwasser im Boiler zu erhitzen, so dass sie nach weiteren 90 Sekunden bereit für die nächste Tasse Kaffee ist.

Die Senseo gibt es in verschiedenen Versionen. Die 7810 ist die einfachste Variante und gehört noch der veralteten “Senseo II”-Generation an. Die 7822 bietet demgegenüber einen größeren Wassertank und einen höhenverstellbaren Kaffeeauslauf. Die 7824 zeigt zusätzlich an, ob die Wassermenge noch für ein oder zwei Tassen ausreicht. Bei der Senseo 7830, für die wir uns entschieden haben, kommt ein LCD-Display hinzu, das anzeigt was die Maschine gerade tut (Wasser erhitzen, bereit zum brühen, Entkalken nötig) und ein feineres Dosieren der Wassermenge zulässt. Eine Tasse kann so wahlweise mit 80, 125 oder 145 Milliliter Wasser aufgebrüht werden. zusammen mit der “2 Tassen”-Wahl kommt man so auf die Abstufung 80, 125, 145, 160, 250, 290 Milliliter. Ganz praktisch, für die Espresso Zubereitung.


Sicherheitslücke in WordPress 2.1 bis inklusive 2.3 (Massiv!!!)

Wie ich gerade auf Blogsecurity.net lese, gibt es einen massiven Bug in WordPress. Für das Management der Blogroll ist die links.php zuständig. Diese überprüft nicht, ob der eintragende dazu überhaupt berechtigt ist. Solange dieser Bug nix gefixt ist, kann sich also jeder in die Blogroll eines fremden Blogs eintragen. Dies wird auch schon als neue Spamstrategie beobachtet.

Der Fix besteht einfach darin, abzufragen, ob der Eintragende dazu eine Berechtigung hat:
if ( ! current_user_can('manage_links') ) wp_die( __('You do not have sufficient permissions to edit the links for this blog.') );

Man kann sich auch einfach eine gefixte link.php herunterladen. Diese kopiert man dann ins Verzeichnis “wp-admin” und überschreibt die dortige link.php , schon ist das Blog wieder sicher.