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Senseo Kaffee: Erstes Fazit nach 50 Tassen

Seit knapp zwei Wochen steht eine Senseo 7830 bei uns auf dem Küchentisch und da inzwischen 50 Tassen (30 Tassen Kaffee, 20 Tassen Tee) durchgelaufen sind, möchte ich ein erstes Fazit ziehen.

Zunächst einmal, Senseo Kaffee ist böse! Vor der Senseo habe löslichen Kaffee getrunken und hierbei immer die Eigenmarken von Aldi, Lidl und Plus. Der Becher Kaffee hatte dabei für mich die Funktion eines Weckers, den ich trank um wieder fit im Kopf zu werden. Demnach war dieser Becher meist am späten Nachmittag fällig.
Mit der Senseo ist das anders. Momentan habe ich drei verschiedene Sorten zur Auswahl und hole mir auch einmal eine Tasse zwischendurch, einfach weil es gut schmeckt und Spaß macht. Fragt mich bitte nicht, wie ich einen Zusammenhang zwischen Kaffee kochen und Spaß zustande bringe, aber das Gefühl beim zubereiten ist irgendwie ein „Spaßgefühl“. Statt einem ca 250 Milliliter Becher trinke ich jetzt 2-3 Tassen a 150 Milliliter… Böse!

Eine Tasse ist auch schnell gekocht. Maschine einschalten, Kaffee-Sorte auswählen, Pad einlegen, Tasse „in“ die Maschine stellen, Menge wählen. Ca 90 Sekunden sind so vergangen und das Wasser kocht. Brühvorgang starten, Löffel, Milch und Zucker holen. Weitere 30 Sekunden sind so vergangen und der Kaffee ist fertig in der Tasse. Maschine ausschalten, Kaffee zuckern, Milch rein, aufräumen, fertig. Der gesamte Vorgang inkl Küche in aufräumen dauert so knapp 3 Minuten, die Tasse ist meist schon ausgetrunken bevor die Werbepause im TV vorbei ist…

Zwei Tassen Kaffee kochen

Will man nicht nur eine, sondern gleich zwei Tassen kochen, so ist das kein Problem. Mit einem einfach Wählschalter kann mann die doppelte Menge Wasser durch die Maschine laufen lassen. Da man üblicherweise für zwei Tassen Kaffee die doppelte Menge Kaffee verwendet werden bei jeder Senseo zwei verschiedene „Padhalter“ mitgeliefert. Diese Padhalter werden in der Maschine eingehängt und bieten Platz für ein bzw zwei Pads. So kann man mit dem „Padhalter für zwei“ auch eine einzelne Tasse aufbrühen, die aber durch die doppelte Kaffee Menge entsprechend stärker wird.

Neben den beiden Standard Padhaltern gibt es noch weitere, so zB für Espresso oder Tee. Diese sind nötig, weil zB ein Teepad nur 1,6 Gramm Tee, ein Kaffeepad aber 7 Gramm Kaffee enthält.

2 Tassen Senseo Kaffee aus einem Pad

Zwei Tassen Kaffee mit nur einem Pad kochen?

Da ein Senseo Kaffee Pad zwischen 8 und 13 Cent kostet, könnte man versucht sein, aus einem Pad zwei Tassen Kaffee zaubern zu wollen. Genau dies habe ich getestet und das Ergebnis seht ihr im Bild. Dabei habe ich zwei mal jeweils eine Tasse gekocht, dabei aber das Pad nicht gewechselt.
Die zuerst zubereitete Tasse hat eine klar erkennbare Crema und schmeckte gut wie immer. Die zweite Tasse hingegen besaß keine Crema, der Kaffee war schon optisch deutlich „dünner“ und schmeckte auch eher nach Spülwasser. Ich kann also davon nur abraten!

Wischi-Waschi-Computersteuerung?

Boje fragt, ob wir bald mehr gestikulieren werden. Er meint damit nicht, dass wir alle die Pizza und den Espresso wie echte Italiener bestellen werden, sondern dass wir unsere Computer mit Gesten steuern. Auslöser ist ein Video eines Microsoft Research Labs.

Den Computer mit Gesten zu steuern ist nicht unbedingt etwas neues, man denke nur an das Computerspiel „Black&White“, das nur durch Mausgesten gesteuert wurde oder die Zoomfunktion des iPhones. Man könnte gar die Tipp-Bewegungen auf der Tastatur als Gesten bezeichnen, wenn man eine Projektions-Tastatur verwendet. Auf die Nintendo Wii oder EyeToy Spiele auf der Sony Playstation lassen sich mit Gesten steuern.

Die Frage ist doch aber, ob wir das wollen. Ist die Steuerung per Gesten wirklich was wir wollen oder nur eine Interimslösung? Auch schon die Sprachsteuerungs-Softwarepakete versprachen uns Anfang des Jahrtausends, dass mit ihnen die Bedienung zum Kinderspiel würde. Ich persönlich kenne aber niemanden, der dies ernsthaft nutzt. Ich wünsche mir den Stecker im Kopf, der das Bild dreht, wie ich es mir wünsche, die Datei anzeigt, ohne mir Gedanken um den Pfad der Datei machen zu müssen und Blogeinträge abspeichert, ohne an Tasten oder einzelne Buchstaben zu denken. Gesten sind schon wieder ein Medienbruch, denn ich will Informationen zwischen meinem Gehirn und dem Prozessor des Computers austauschen, ohne dazwischen die „körperliche Welt“ benutzen zu müssen.

Die Senseo ist da

Senseo Pad-Kaffee-Maschine mit verschiedenen Kaffee-Pads

Amazon ist echt flott. Am Dienstag Abend bestellt, am Mittwoch verschickt und am Donnerstag geliefert.

Die Maschine alleine macht natürlich keinen Kaffee, also hab ich mir mal vom Discounter um die Ecke alle Kaffee-Sorten geholt, die er anbietet, schließlich will man ja die beste Sorte herausfinden…

Die teuerste ist der Dallmayr Kaffee, denn die Packung mit 16 Pads kostet im Rahmen eines Sonderangebots 1,79 Euro. Die beiden Jacobs Pad-Tüten kosteten von 2,39 Euro auf 1,75 Euro reduziert nur unwesentlich weniger, beinhalten aber 18 Pads. Am billigsten ist die PLUS Eigenmarke „Cafet“ mit 1,59 Euro, wofür man 20 Pads erhält. Eine Tasse Pad-Kaffee kostet also zwischen 8 und 13 Cent.

Senseo Kaffee-maschine mit verschiedenen Pads

Ein paar Worte zur Technik der Senseo. An der Rückseite der Senseo befindet sich der Wassertank. In der Maschine befindet sich ein Boiler, in dem immer genug Wasser für mindestens eine Tasse Wasser. Nach dem Einschalten der Maschine wird das Wasser im Boiler erhitzt, dies dauert ca 90 Sekunden. In dieser Zeit kann man den Deckel der Maschine öffnen und das Pad einlegen. Ist das Wasser erhitzt, wählt man, ob man ein oder zwei Tassen möchte und in rund 30 Sekunden wird eine Tasse Kaffee aufgebrüht. Während des Brühvorgangs saugt die Maschine die selbe Menge, die sie als Kaffee ausspuckt, als Frischwasser an. Ca 5-10 Sekunden nach dem Ende des Brühvorgangs beginnt die Maschine das Frischwasser im Boiler zu erhitzen, so dass sie nach weiteren 90 Sekunden bereit für die nächste Tasse Kaffee ist.

Die Senseo gibt es in verschiedenen Versionen. Die 7810 ist die einfachste Variante und gehört noch der veralteten „Senseo II“-Generation an. Die 7822 bietet demgegenüber einen größeren Wassertank und einen höhenverstellbaren Kaffeeauslauf. Die 7824 zeigt zusätzlich an, ob die Wassermenge noch für ein oder zwei Tassen ausreicht. Bei der Senseo 7830, für die wir uns entschieden haben, kommt ein LCD-Display hinzu, das anzeigt was die Maschine gerade tut (Wasser erhitzen, bereit zum brühen, Entkalken nötig) und ein feineres Dosieren der Wassermenge zulässt. Eine Tasse kann so wahlweise mit 80, 125 oder 145 Milliliter Wasser aufgebrüht werden. zusammen mit der „2 Tassen“-Wahl kommt man so auf die Abstufung 80, 125, 145, 160, 250, 290 Milliliter. Ganz praktisch, für die Espresso Zubereitung.


Brühwarm

Ganz brühwarme News für alle, die der Fortgang meiner Kaffee-Frage interessiert. Nachdem ich aus den Kommentaren kein klares Votum für oder gegen eine Pad-Kaffeemaschine lesen konnte, habe ich heute meinen Bruder Stefan besucht und die Senseo seines Mitbewohners getestet.


Der Kaffee schmeckte gut, es wird nur die Wassermenge angeheizt, die für den Brühvorgang nötig und die Handhabung ist einfach. Dazu kommt, dass Steffi die von ihr gewünschte Geschmacksvielfalt bekommen kann und so haben wir eine Senseo 7830 in „rot/metallic“ bestellt. Dazu noch einen Pad-Halter für Espresso-Pads und einen Tee-Halter für Tee-Pads.

Die Pads wollen wir uns vom Aldi holen, denn die Stiftung Warentest hat diese als gut getestet und preiswert sind diese wohl auch. Eins habe ich aber leider nicht bedacht. Wenn ich mir eine Kaffee-Maschine anschaffe, kann ich Steffi mit dem Argument „Dafür haben wir keine Stellfläche“ nicht mehr von einer Microwelle abhalten…

Pulver, löslicher oder Pad-Maschinen Kaffee?

Seit einem knappen halben Jahr trinke ich Kaffee. Ich brauche den Koffein-Schub um das weniger an Zucker, das ich gegenüber früher esse, auszugleichen. Nun ist es so, dass ich mir bisher keine Kaffee-Maschine gekauft habe, da ich ja nicht wusste ob ich längerfristig zum Kaffee-Trinker würde. Löslicher Kaffee ist aber nun mal nicht unbedingt billig und es nervt mich tierisch für eine einzige Tasse Kaffee immer die Mindestmenge meines Wasserkochers, 1/2 Liter Wasser, zu erhitzen, wo ich doch keine 200 Milliliter in meine Tasse gieße.

Steffi plädiert für eine Kaffee-Pad-Maschine, vorzugsweise eine Senseo, weil sie sich Kaffee-Pads in verschiedenen Geschmacksrichtungen kaufen könnte, während sich eine 500 Grammdose je Geschmacksrichtung nicht rentiert. Ich persönlich tendiere eher zu einer klassischen Kaffee-Maschine, einfach „weil man das so macht“ und weil angeblich die Kosten je Tasse bei Pulverkaffee deutlich unter denen von löslichem oder Pad-Maschinen Kaffee liegen.

Ich trinke 1-2 Tassen Kaffee pro Tag, eine Vormittags, eine Nachmittags, Steffi würde vielleicht 1-2 Tasse ja Woche trinken.

Was würdet ihr mir empfehlen?

Recipebook 5.9 – Bauanleitung

Die Bauteile des Recipebook 5.9

Materialien für das Recipebook 5.9:

  • Ein Laptop
  • Ein Brett
  • Ein paar Haken
  • Ein paar Filzgleiter
  • Zwei Türstopper aus Gummi
  1. Anforderungen an das Laptop:
    • USB-Anschluß für WLAN
    • Schnell genug für VNC-Viewer (Fernsteuerung von Steffis Rechner, weil dort die Rezepte lagern)
    • Displaydeckel kann in die Waagrechte gebracht werden, ansonsten muss das Display vom Laptop-Body gelöst un unabhängig befestigt werden
    • Bezahlbar, denn niemand will 300 Euro für den PC in der Küche zahlen
    • Touchpad, denn eine Maus bräuchte eine waagrechte Unterlage und ein Trackball würde zu schnell verschmutzen


  2. Nahaufnahme des Displayscharniers des Recipebook 5.9

    Das verwendete Laptop:

    Ein Sony Vaio PCG-NV309, also ein AthlonXP mobile 2000+ mit GeForce4 420 Go, 256 MB RAM und 15 Zoll 1024*768er Display. Eigentlich viel zu wertvoll für ein Recipebook, aber da an diesem Laptop die Displayscharniere zum zweiten mal defekt wurden (beim ersten mal vor 2 Jahren haben wir es noch repariert), wollte mein Vater es sowieso nicht mehr verwenden.

    Nahaufnahme des rechten Displayscharniers des Recipebook 5.9


  3. Die Haken sind an ihrem Platz, wird das Laptop in die Aussparungen passen?

    Die Wandhalterung:

    Als Basis habe ich ein 80*40*1,8er Leimholz aus Buche verwendet, die Breite passte zum Laptop, nur in der Länge wurde auf 57 cm gekürzt.
    Als nächstes habe ich das Laptop ausgerichtet und die Positionen der Haken markiert und die Löcher dafür vorgebohrt.
    Man beachte, dass links und rechts die unteren Haken auf verschiedenen Höhen sitzen, da das Laptop hier unterschiedlich ausgeformt ist. Die drei oberen Haken halten den Deckel mit Display und mussten länger als die unteren, die den Laptop-Body halten, sein.

    Filzgleiter an der Unterseite des Leimholzbrettes als Abstandhalter zur Wand

    Auf die Unterseite des Bretts habe ich ca 4 mm dicke Filzgleiter aufgeklebt, die als Abstandhalter zur Wand dienen und somit verhindern, das das Holz an der Wand klappern kann.
    An der Oberen Kante des Bretts habe ich zwei Haken mit Öse geschraubt, die in zwei Haken in der Wand einhaken (Auf den Bildern nicht zu sehen)


  4. Zwei Türstopper aus Gummi und ein Filzgleiter werden den Displaydeckel des Recipebook 5.9 stützen

    Displaydeckel-Abstandhalter:
    Zwischen dem Aufgeklappten Displaydeckel und dem Brett ergibt sich ein mehrere Zentimeter breiter Spalt. Um das Display in Position zu halten, habe ich zwei Türstopper und einen Filzgleiter aufeinander geklebt und diesen „Turm“ mit doppelseitigem Klebeband auf dem Brett befestigt. Der Displaydeckel liegt nun auf diesem Turm auf und wird durch die Haken gegen den Turm gedrückt. man achte hier besonders darum, nicht zu viel Druck auszuüben.


Das Recipebook 5.9 an der Wand montiert
Das Recipebook 5.9 fertig montiert in der Waagerechten

Und warum heißt das Recipebook 5.9 nun 5.9 und nicht 2.0? Nun, das Laptop alleine wiegt schon 3,9 Kilo und zusammen mit dem Brett und den Haken eben 5.9 …

Recipebook 5.9 – Produktvorstellung

5.Juli, Steffi hat Geburtstag und wie bereits angedacht, habe ich Steffi ein Recipebook 5.9 gebastelt. Sie hat sich riesig gefreut, kann sie doch jetzt beim Kochen jederzeit problemlos aufs Rezept gucken, Musik hören oder im Netz surfen. Für Weihnachten habe ich schon eine Erweiterung mit Barcode-Scanner angedacht…
Wirklich überrascht war sie natürlich nicht mehr, hatte sie doch schon in der Planungsphase Wind davon bekommen, aber in einer 2-Zimmer-Wohnung lässt sich auch schwer etwas verheimlichen. Auch der Bau des Recipebooks 5.9 blieb nicht unentdeckt, ganz im Gegensatz zu dem nur klitze kleinen Löchlein, dass ich bei dieser Gelegenheit in den Esstisch geschraubt habe…

Auf die Idee gekommen bin ich über einen Blogeintrag von Fluffi, der sich auch ein Recipebook gebastelt hatte:

Beschreibung aus dem Katalog: Das formschöne und platzsparende Wandgerät (patentierte Wandhalterung inklusive) ist in der Lage, Rezepte während des Kochens anzuzeigen, quasi on-the-cook. Der hochauflösende und blickwinkelunabhängige Flachbild-Monitor zeigt auf übersichtliche Art und Weise sämtliche Zutaten und Abläufe an, die zum Kochen eines Gerichts notwendig sind. Natürlich kann das Recipebook™ mit weiteren Rezepten nachgerüstet werden, die Speicherkarte (inklusive enthalten) bietet Platz für zahlreiche Gaumenfreunden. Ein Netzwerkanschluss (nur optional) erlaubt sogar das Herunterladen von Rezepten aus dem Internet. Und wenn der Herd kalt bleibt, dann können mit Recipebook™ spannende Spiele gespielt werden.

Das Recipebook 5.9 ist demgegenüber eine natürliche Fortentwicklung. Nicht nur, dass die neuentwickelte Wandhalterung des Recipebooks 5.9 vom Patentschutz befreit und die Speicherkarte durch ein hochwertiges und großräumiges ferro-magnetisches Speichermedium ersetzt wurde, ermöglicht nun auch ein kabelloser Netzwerkanschluß eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Kochrezepten und Unterhaltungsmöglichkeiten. Desweiteren ist die Beschallung der zum Kochen benutzten Räumlichkeiten durch die in das Recipebook 5.9 integrierten Stereolautsprecher per optischem Laufwerk oder dem Fundus des Internets einfach aktivierbar. 😉

Eine Bauanleitung mit Präsentation der patentfreien Wandhalterung folgt im nächsten Artikel.