SPAM in Blogs, die Gefahr dafür abgemahnt zu werden und was man dagegen tun kann

Werbung all überall

Werbung gibt es bereits seit mindestens 2000 Jahren, wurden doch in Pompeji Werbetafeln gefunden. In diesen 2000 Jahren hat sich vieles verändert und auch die Werbung hat sich den jeweils herrschenden Zeiten angepasst. So kamen im Mittelalter die Marktschreier in Mode, mit der Massenproduktion und der Pressefreiheit die Zeitungsannoncen und Werbeagenturen und mit dem Rundfunk schließlich die Werbeblöcke.
In der körperlichen Welt kostet Werbung aber Geld, so muss dem Drucker die Druckerfarbe, der Marktschreier das Halsweh und dem Fernsehsender die Sendezeit bezahlt werden.

Durch das Internet veränderte sich aber die Situation, da hier die Kosten für das Medium, im Vergleich zu anderen, verschwindend gering sind. Dem Werbenden entstehen kaum Kosten für das Verbreiten seiner Werbebotschaft, so dass er seine Botschaft exzessiv für verteilen kann. Dies führt zu der bekannten SPAM-Problematik auf allen Online-Plattformen.
Selbst auf Plattformen, auf denen keine kommerziellen Händler tätig sind, ist SPAM an der Tagesordnung, so werden zB auch in Online-Spielen wie World of Warcraft die Chat-Kanäle mit SPAM zugemüllt:

„Verkaufe 20 Traumblatt für 15 Gold, 200 Stück auf Lager, schreib mich an“
bzw
„WTS Traumblatt für 15g je Stack, 10 Stack Stock, /w me“

Abmahnungen wegen SPAM?

Ist E-Mail-SPAM schon nervig genug, so bekommt der SPAM in Blogs und Foren eine weitere, ganz besonders böse Komponente.
Nach einigen Gerichtsurteilen ist nämlich der Betreiber nicht nur für seine Artikel, sondern auch für die in seinem Angebot geposteten Kommentare mitverantwortlich. So kann es zu der perversen Situation kommen, dass der Blogger für SPAM in seinem Blog abgemahnt wird. Für eine evtl Haftbarkeit von Medikamenten-SPAM, falls jemand durch das Medikament zu Schaden kommt, möchte ich erst gar nicht nachdenken…
Aus diesem Grund, müssen gerade Blogger und Forenbetreiber sehr vorsichtig damit sein, was in ihren Blogs veröffentlicht wird.

Was kann man gegen SPAM in Blogs tun?

Die radikalste Methode Kommentarspam zu verhindern ist natürlich das abschalten der Kommentarfunktion. Das BildBlog geht zB diesen Weg. Eine andere Möglichkeit ist das Ausfiltern von SPAM.

Viele Blogger greifen auf Akismet zurück, um Kommentar- und Trackback-SPAM auszufiltern. Akismet schickt dafür jeden Kommentar zu einem Server der Firma Automattic, die anhand vieler Filter SPAM auszufiltern versucht. Meist gelingt dies ganz gut, manchmal werden aber auch Spam-freie Kommentare ausgefiltert. Nicht jeder Spam, vor allem, wenn er manuell im Blog eingetragen wird, wird aber erkannt. Dazu kommt noch die Problematik, dass die gesamten Daten eines Kommentars (Name, E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Uhrzeit, Kommentarinhalt) unverschlüsselt an einen Server in den USA geschickt werden und niemand weiß, was Automattic evtl abspeichert und es wie weiterverwendet.

Ich verwende hier im Blog zwei Plugins (Simple Trackback Validation und Math Comment Spam Protection), mit denen ein Großteil des SPAMs ausgefiltert wird. Das ganze funktioniert innerhalb des Blogs, es müssen keine Daten übers Netz verschickt werden und keine „echten“ Kommentare und Trackbacks gehen verloren.
Alles was nun noch übrig bleibt, filtere ich per Hand und bin mir so sicher, keinen SPAM im Blog zu haben. Der Zeitaufwand dafür hält sich bei mir im Rahmen, trotzdem ärgere ich mich über jeden SPAM-Kommentar, den ich zu moderieren bekomme. Schließlich sorgen diese SPAM-Kommentare dafür, dass ich bei jedem neuen Kommentar wieder die Homepage des Kommentierenden nach dem Impressum absuche und nach Hinweisen ausschau halte, die auf ein SEO-Angebot hindeuten, denn nicht jeder SPAM ist sofort als solchen zu erkennen. Dieses Misstrauen meinen Lesern gegenüber macht mir keinen Spaß!

Beide Methoden haben aber den Nachteil, dass Sie erst aktiv werden, nachdem der Spammer sein Werk getan hat. Um SPAM zu verhindern, hatte ich mir überlegt, “Vertragskonditionen für Werbung in Kommentaren, Pingbacks und Trackbacks” einzuführen.
Leider ist die Geschichte nicht so einfach, wie ich dachte. Eretria, anscheinend Anwältin, wies mich darauf hin, dass diese Vertragskonditionen im Endeffekt AGBs darstellen würden. Jeder Kommentierende müsste somit in die AGBs einwilligen, womit sich die Zahl der Kommentierenden verständlicherweise drastisch reduzieren würde. Und auch dann ist nicht sicher, ob die AGBs vor Gericht überhaupt gültig wären. In einem längeren Gespräch mit einem Cousin von mir, er steht kurz vor seinem Jura Staatsexamen, musste ich erkennen, dass ich für die AGBs abgemahnt werden könnte, wenn sie nicht 100%ig wasserdicht wären.
Diese Option fällt somit auch weg.

Wer hat weitere Vorschläge?

Das Ruderboot in Aktion – Rückwärts

DonAlphonso, der Rächer des Vererbten, rudert zurück. Fleißig. Mit einem schlechten Gewissen.

Es war einmal eine Magazin, dass trotz einem berühmten Namen in Deutschland floppte. Dieses Magazin hatte wie viele anderen zu seiner Zeit ein Online-Angebot. Und um nicht nur im Print modern zu wirken, mietete es sich ein paar Blogger, die mit tollen Blogs tolle Leser anziehen sollten, um die tolle Onlinewerbung besser verkaufen zu können.
Nun begab es sich, dass einer dieser Blog Peter Turi hieß und dieser schon seit langem gegen Windmühlen den Fonso kämpfte. Worum dieser Kampf ursprünglich ging, interessiert eigentlich keine Sau, denn wir, die Blogosphäre, wollen zum trocken Knäckebrot der niedrigen Leserzahlen, die Spiele im olympischen (upps, verbotenes Wort, böse böse) blogosphärischen, virtuellen Wortgefecht, unabhängig des Ursprungs.
Dieser Turi nun, schrieb in seinem bezahlten Blog über Fonso böse, unwahre Dinge und, um seinem Feind Spielkameraden Aug‘ in Aug‘ gegenüber stehen zu können, klaute er sich ein Foto von Fonso und pappte es zu seinem Artikel (Turis Foto groß links, Fonsos klein rechts). Der Fonso hat daraufhin kryptische Hinweise in seinen Blogs (der moderne Blogger hat mehrere Blogs, damit sie addiert im Schwanzvergleich… das is n anderes Thema) gepostet, aus denen hervor gehen sollte, dass der Turi das Foto gefälligst durch ein hübscheres selbst gemaltes ersetzen und die böses Sätze wegradieren sollte. Vielleicht hat der Fonso dem Turi sogar ein Briefchen geschrieben? Ich weiß es nicht, ist auch egal, denn für den Leser ists ja auch viel spannender, wenn er davon ausgehen soll, dass ausgerechnet der Todfeind Lieblingsonkel Turi dem Fonso seine Blogs lesen soll. Auf alle Fälle hat der Turi nix an seinem Artikel geändert. Daraufhin hat der Fonso seine Schwester losgeschickt (welcher Blogger beneidet ihn nicht alleine wegen seiner in der Juristerei bewanderten Schwester?) irgendeinen Anwalte losgeschickt und die der hat dem Turi ne nette Rechnung für das Foto und die Unwahrheiten präsentiert.

Soweit die Vorgeschichte. Das Magazin, in dessen Online-Auftritt der Turi gepoltert hatte, hat nun nicht nur den bösen Artikel entfernt, nee, sie hat auch gleich dem Turi seinen Spielplatz weggenommen. Und irgendwie findet der Fonso das jetzt doch wohl schade, den er ermahnt das Langschwanz-Blogvolk, es ihm nicht nachzutun und mit Abmahnungen die Straßen zu Pflastern. Armer Fonso, steht er nun doch als Blog-Killer da. Andererseits denke ich, ist der Turi doch wohl ganz froh, dass er nun nicht mehr in dem komischen Magazin-Spielplatz sitzen muss, weil ich glaub, der Spielplatz ist am Boden eines Schwimmbeckens eingerichtet, das sich langsam mit Wasser füllt. Und ich bezweifle, dass den Kiddies im Schwimmbecken jemand einen Rettungsring zuwerfen wird, hat doch seit der Eröffnungsparty niemand mehr in diesem Freibad vorbeigeguckt.

Kommentarspam – Preisliste für Werbeanzeigen

Die Geschichte von Johannes, dem manuellen Kommentarspammer lässt mir keine Ruhe. Hätte er beide Kommentare unter verschiedenen Namen abgeschickt, wären sie mir vermutlich nicht einmal aufgefallen.

Anfang April gab es ja den großen Aufreger um die fünf „Calvin Klein-Blogger“. Seitdem hat zB die Blogbar einen Footer, nachdem Kommentarspam 999,- Euro kostet, Sixtus verlangt gar 1500,- Euro. Beide aber nur mit einem kurzen, unscheinbaren Text unterhalb des Kommentarfeldes angekündigt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Gerichtsfest ist. Schließlich kommen diese Formulierungen schon sehr überraschend und Gerichte beachten so etwas.
Ich habe mich darum heute Nachmittag hingesetzt und mal einen Entwurf für „Vertragskonditionen für Werbung in Kommentaren, Pingbacks und Trackbacks“ aufgesetzt. Diese Konditionen sollen oben in der Navigationsleiste und unterhalb des Kommentarfeldes verlinkt werden.
Ziel ist es nicht, Werbung in den Kommentaren zu machen, sondern vielmehr Werber durch die Höhe der Preise abzuschrecken. Zwar habe ich die Preise deutlich niedriger also DonAlphonso und Sixtus gewählt, aber auch hier nur aus Angst vor deutschen Gerichten. Die angesetzen Preise liegen ca 5 mal höher, als Linklift als Preis pro Link in meinem Blog kalkuliert. Somit bin ich zuversichtlich, dass ich im Fall der Fälle eine Rechnung an den Spamer stellen kann, die auch vor Gericht bestand hat. Im Blog würde die Werbung so oder so nur erscheinen, falls die Rechnung gezahlt würde.

Ich bin kein Jurist oder anderweit rechtsgelehrt, darum möchte ich euch bitten, einen Blick in den Entwurf zu werfen. Vielleicht fällt euch ja etwas auf, das unbedingt hinein oder heraus gehört. Sobald ich mit dem Entwurf zufrieden bin, werde ich ihn auch unter einer cc-Lizenz frei geben.

Breitet sich die Abmahnfalle Shoppero aus?

Gestern habe ich ja darüber geschrieben, dass man sich als als als Nutzer des Dienstes Shoppero sehr schnell in die Gefahr begeben kann, wegen einem Urheberrechtsverstoß Abgemahnt zu werden, wenn man eine Produktempfehlung schreibt und dazu Bilder von fremden Seiten per Shoppero eigenem Tool klaut.
Gerade erst habe ich bei F!XMBR einen Link auf einen Artikel von xsized gesehen. Xsized beschreibt in dem Artikel, dass man sich durch das Einbinden der sogenannten Adgets ebenfalls eine Abmahnung einfangen kann, wenn denn in dem Adget urheberrechtlich Geschützte Bilder angezeigt werden. Für den Abmahnanwalt ist es nämlich egal, von wo ein Bild kommt, dass auf einer Webseite angezeigt wird, da man sich durch das Einbinden des Adgets das Bild zu eigen macht. Als Beispiel, wo das in einem ähnlich gelagertem Fall passiert ist, verweist Xsized auf den Fall beschrieben im SEO-Radio. In dem beschriebenen Fall wurde Mario abgemahnt, weil er in einem Webshop den durch die Buchpreisbindung vorgegebenen Preis eines Buchs unterschritten habe. Der Webshop bezog dabei sowohl die Artikel, als auch die Preise von Amazon, war also für den konkreten Verstoß nicht persönlich verantwortlich. Geholfen hat das natürlich nichts.

Ich möchte mir erst gar nicht ausmalen, was passiert falls der Anwalt, der auch schon das Augsblog und andere abgemahnt hat, auf diesen Fall aufmerksam wird. Dieser Abmahnanwalt hat nämlich das Augsblog abgemahnt, weil dieses einen Link auf eine Seite eines Internetangebotes gesetzt hatte und dieses Internetangebot auf einer Unterseite einen Artikel veröffentlicht hatte, den das Abmahnende Unternehmen nicht in Ordnung fand. Zwar hat der Abmahnanwalt im Endeffekt (nach dem Einschalten eines kundigen Anwalts) seine Forderungen zurückgezogen, aber auch hier sind für den verlinkenden Blogger erst einmal die Kosten für das Einschalten eines Anwalts entstanden.
Gruselige Vorstellung, wenn man bei jedem Link auf ein anderes Blog Angst haben müsste, dass dieser Shoppero Mitglied wird und man dann evtl selbst mit drin hängt…

Vorsicht vor der Abmahnfalle Shoppero!

Seit dem 3ten Mai ist ein neues Web 2.0 Startup am Laufen und es schimpft sich Shoppero. Shoppero lässt sich nach dem AAL-Prinzip (Andere Arbeiten Lassen) die Datenbank mit Produktempfehlungen füllen und beteiligt dafür die Nutzer mit einem kleinen Teil der Werbeeinnahmen und Provisionen.

Im Detail:
Die Idee ist, dass Produktempfehlungen von Nutzern ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit bieten. Darum seien potentielle Kunden immer an Produktempfehlungen anderer Nutzer interessiert und würden darum eine Seite wie Shoppero besuchen.
Sucht ein Kunde nun beim Shoppero einen bestimmten Artikel, so wird ihm neben den Produktempfehlungen der Nutzer Werbung im Google Adsense Format angezeigt, zusätzlich zu Links auf Webseiten von Händlern, die genau dieses Produkt verkaufen.
Kauft ein Kunde nach Klick auf einen der Händlerlinks das Produkt, so bekommt Shoppero dafür eine Verkaufsprovision, zusätzlich zu den Einnahmen durch die Adsense Werbung.
Um Nutzer anzulocken, die Produktempfehlungen schreiben, gibt Shoppero ihnen einen Teil der Einnahmen durch Werbung und Provisionen. Zusätzlich gibt es sogenannte „Adgets“, das sind kleine HTML-Schnippsel, die auf ein Produkt verlinken. Die Nutzer sollen nun diese Adgets überall wo sie können anbringen, denn für jeden potentiellen Kunden, der über so ein Adget auf die Seite von Shoppero kommt, bekommt der Nutzer wieder Kohle.

Soweit, so gut. Ähnliche Funktionalitäten bietet zB auch Ciao, wo ist nun der Gag? Nun, so wirklich ist er nicht zu finden.
Google Adsense kann sich jeder Webseitenbetreiber holen, ebenso einen Amazon Partnerstore, warum man den Umweg über Shoppero nehmen soll, ist nicht ganz klar.

Was macht Shoppero nun zum Problem?
Shoppero bietet eine leere Datenbank an, die die Nutzer füllen sollen. Die Nutzer sollen Produktempfehlungen schreiben und am besten auch Bilder zu den Produkten. Falls man gerade kein Bild zur Hand hat, kein Problem. Einfach bei Shoppero eine Seite angeben, die ein Bild hat, Shoppero liest die Seite ein, der Nutzer wählt aus den dortigen Bildern das gewünschte aus und fertig ist die bebilderte Produktempfehlung.
Was aber, wenn der Nutzer gar nicht der Urheber der Bilder ist? Dann kann es Ärger geben, falls sich der Urheber der Bilder mit einer Abmahnung bei Shoppero meldet. Shoppero ist aber nicht dumm, denn natürlich steht in den AGB, dass der Nutzer versichert, Urheber aller eingestellten Texte und Bilder ist. Nur wird darauf nicht hingewiesen, wenn ein Nutzer eine Seite mit Bildern angibt…
Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis findige Abmahnanwälte diesen neuen Ort für ihren Lebensunterhalt gefunden haben.

Die Lesart von Shoppero ist also, dass die Nutzer selbst für die eingestellten Informationen verantwortlich ist und Shoppero nur die Plattform zur Verfügung stellt. Für das zur Verfügung stellen der nackten Plattform kassiert Shoppero aber 80% der Werbeeinnahmen und 40% der Provisionen…

Die .de Domain von Shoppero ist zur Zeit nicht funktionierend, über die .com Domain kommt man aber hin, falls man wirklich will.

via F!XMBR

Was wäre wenn…


Was wäre, wenn Du die Fähigkeit hättest, mit deinen Gedanken Menschen zu manipulieren und damit die Zukunft zu beeinflussen?

Das fragt leonope ihre Leser. Meine Antwort wäre für einen Kommentar zu umfangreich ausgefallen, darum bekommt sie die Antwort als Trackback:

Als erstes würde ich Osama Bin Laden ein eMail an Bush schicken lassen mit folgendem Text:

Hi Dubbya!
Howdy?
Here I am, now come and get me!

Dear Osama

Anschliessend würde ich Bush in eine Grundschulklasse setzen, damit er lesen und schreiben lernt und somit Osamas Nachricht lesen kann. Die Antwort überlasse ich dann ihm, als Antwort käme wohl etwas in der Art:

Top TEN List Number Two:
„The left hand now knows what the right hand is doing“

Putin würde ich ein Hotel in Grosny buchen lassen und ihn anschließend in ein Taxi zu eben jener Stadt setzen.

Ich würde den Michi Glos zu mir nach Hause einladen und ihm mal erklären, wie man das Internet „Bedient“.
Anschließend würde ich dem Schäuble die eMail Adresse von Osama geben und ihn eine Mail an diesen schreiben lassen. Mal gucken ob er die Vorratsdatenspeicherung noch so lustig findet, wenn das BKA bei ihm vor der Türe steht.

Wowi würde ich in tausender Schritten die Schulden seines Städchens zählen lassen und anschließend auf den Kuhdamm stellen. Dort verteilt er an jeden Berliner eine Rechnung über Pro-Kopf Schulden seiner Partyhauptstadt.

Die Jungs vom StudiVZ würde ich jedes Mitglied von StudiVZ und SchülerVZ angruscheln und es detailliert über alle Sicherheitsprobleme im System berichten lassen.

Robert Basic würde ich es auferlegen, dass er sich alle seine Blogeinträge und Twitternachrichten diesen Jahres einmal durchliest (dann wäre er wohl für 3 Tage beschäftigt).
Don Alphonso würde ich einen kurzen Blick in seine eigene Wohnung werfen lassen, ihn dabei aber mit einer Portion guten Geschmacks (oder was ich dafür halte) ausstatten.

Tim Kring würde ich dazu bringen, dass er mir die letzten vier Folgen der aktuellen Heroes Staffel zuschickt.

Paris Hilton müsste einmal mit den Augen eines erwachsenen Menschen auf ihren Lebenslauf gucken.

Jedem Rechtsradikalen würde ich einen permanenten Hitergruß angedeihen lassen. Zum einen wären sie dann leichter zu identifizieren und zum anderen könnten sie deutlich weniger Unheil (nettes Wortspiel, oder?) anrichten.

Jeden Mitarbeiter der Gema, GVU, VG Wort und ähnlicher Vereine, würde ich für jede von ihnen begangenen Urheberrechtsverletzung sich öffentlich selbst anzeigen lassen.

Jeden Anwalt, der an einer ungerechtfertigten Abmahnung mitgewirkt hat, würde ich für einen Tag mit sich selbst an die Nase fassen beschäftigen lassen. Massenabmahnungsanwälte müssten für jede einzelne Abmahnung einen Tag mit den Fingern im Gesicht verbringen.

Die Bildzeitungsredaktion müsste für jeden begangenen Fehler einmal „Mea Culpa“ rufen.

Fürs erste würde das an wünschen genügen, denke ich.