Scheiß Job

Dass Polizisten durchaus manchmal einen scheiß Job haben, wissen wir seit „Toto und Harry“ und aus VS Steeles Blog. Ich durfte gerade live Zeuge sein, wie unangenehm der Job sein kann.

Irgendwann zwischen 1:45 und 2:00 hörte ich durchs offene Fenster das bekannte Knacken eines Funkgeräts. Ich bin natürlich sofort auf den Balkon gehechtet, um zu gucken, was denn los sei. Außer einem 3er Polizeikombi war nichts zu sehen, doch nur wenige Momente später tauchte ein Polizei 5er und einer der betont unauffälligen dunklen Opel Vectra der Zivilen auf. Schnell besprachen sie sich, der 2 Minuten später eintrudelnde zivile 5er hörte wohl über Funk mit. Die 4 Fahrzeuge verteilten sich, der 3er blieb aber mir gegenüber an der Einfahrt zur Zehntnerstaße stehen. Aus dem weiteren Funkgesprächen entnahm ich, dass sich anscheinend ein Raubüberfall ereignet hatte.
Trotz allen körperlichen Einsatzes (die Polizisten kraxelten über die 2,50 Meter hohe Wand ins Nordbad und leuchteten dort rum) rückten sie um 2:30 mit Blaulicht ab (Richtung Gabelsbergerstraße, wenn ich mich nicht verhöhrt habe).
Auf der Wache wartet jetzt wohl einiges an Papierkram und das mit der Gewissheit, dass da ein Räuber durch Schwabing läuft.

Ich aber stehe noch immer auf dem Balkon und ruf den Leuten zu, dass sie die Zehntner doch bitte auf der gut beleuchteten Seite entlang laufen sollen. Und dank des N800 kann ich den Artikel trotzdem sofort bloggen.

Der Kampf für mehr Wachstum

Zwei duftende Drachenbäume, eine Yucca elephantipes und eine Aloe (ka welche Gattung genau) frisch nach dem Umtopfen

Überall geht es um Wachstum:

  • Wirtschaftswachstum
  • Umsatzwachstum
  • Leserzuwachs
  • Familienzuwachs
  • Sicherheitszuwachs
  • Überwachungszuwachs
  • Temperaturzuwachs und natürlich
  • Pfanzenwachstum

Gestern waren Steffi und ich im Baumarkt, denn meine Yucca musst endlich umgetopft werden. Ohne sich an der Wand anzulehnen wäre sie Dank Wachstum schon längst umgefallen.
Eigentlich wollten wir nur einen größeren Topf kaufen, aber Steffi mochte die Yucca nie wirklich, da ihr Stamm untenherum etwas „nackt“ ist. Da wir schon seit ewigen Zeiten einen großen Terracotta-Topf auf dem Balkon stehen hatten, haben wir uns darauf geeinigt, die Yucca dort einzupflanzen, ihr aber etwas mit nierigerem Wuchs zur Seite zu stellen.
Im Baumarkt haben wir uns dann für ein Pärchen duftende Drachenbäume entschieden, die ähnliche Anspruche an Wasser und Licht stellen.

Meine Aloe, frisch nach dem Umtopfen

Als Bodenbedecker durfte ich meine geliebte Aloe einsetzen. Ich weiß zwar nicht, welcher Gattung sie angehört, aber da sie meine erste eigene Pflanze war, ist man halt gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen. Vor 15 Jahren dürfte ich sie von Mama zur Pflege bekommen haben. Die Bonsai, die ich zwischenzeitlich gezogen hatte (und die inzwischen zT 1 1/2 Meter große Ficus Benjamine sind), habe ich alle bei meinen Eltern stehen gelassen, die Aloe habe ich aber mitgenommen.
Natürlich habe ich nicht die originale Aloe von damals aus ihrem Topf gerupft, sondern nur einen Ableger, der sich schon vor einiger Zeit aus dem Topf seiner Mutter verabschiedet und den ich testweise zur Yucca gesteckt hatte. Die beiden vertragen sich phantastisch, oder?

Seltsamer Tag heute

Irgendwie is heute ein seltsamer Tag. Ich fühle mich absolut erschlagen, bin müde und ko, selbst Heise lesen reizt mich nicht. Und in dieser geistigen Umnachtung habe ich etwas getan, was ich in den 6 1/2 Jahren, die ich in dieser Wohnung lebe noch nie getan habe:

Ich habe mir einen Stuhl genommen, ihn auf den Balkon gestellt und ein Nickerchen drauf gemacht. Einfach so. Den Lärm der Straße ignoriert, die UV-Strahlen wirken lassen.

Und jetzt sitze ich da, bin absolut erschlagen, müde, ko und habe Kopfweh.

SUPER !!

Klimawandel im eigenen Leib – 24 Grad, Eis und Freibad am 12.April

Maracuja-Eis auf dem Balkon, im Hintergrund das gut besuchte Nordbad am 12. April 2007
Maracuja-Eis auf dem Balkon, im Hintergrund das gut besuchte Nordbad am 12. April 2007

Hach ja, schön ists. Ich hab mich gerade auf den Balkon gesetzt, lecker Maracuja Eis geschlabbert und die Sonne genossen. Im Nordbad ist schon wieder einiges auf der Liegewiese los, die Kinder schreien im Wasser und der Feierabendverkehr bevölkert die vierspurige Straße unter dem Balkon noch nicht. So kanns weiter gehen.

Und ich befürchte, so wird es weiter gehen. Im Juli werden wir wieder 34 Grad in der Wohnung haben, die Kinder vor Erschöpfung schweigen und wir die Fenster geschlossen halten müssen, weil die Ozonbelastung zu hoch ist…