11. Juli 2007 — Nokia N800 |
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Das N800 standardmäßig einen Opera-Browser. Um zu einer möglichst hohen Zahl von Webseiten kompatibel zu sein gibt sich der Browser gegenüber dem Webserver als Internet Explorer 6 aus.
Normalerweise ist dies kein Problem, die Administrationsoberfläche von WordPress nervt hier aber beständig mit der Aufforderung, doch zu Mozilla zu wechseln. Auf dem N800 ist dies aber nicht so ohne weiteres möglich, also ändern wir einfach, als welcher Browser sich der Opera ausgibt.
Dazu müssen wir die Konfigurationsdatei des Browsers verändern. Keine Angst, wir wollen nur eine Ziffer von 3 auf 2 ändern, damit sich Opera als Mozilla ausgibt.
- Wir schließen den Browser und lassen ihn bis nach dem letzten Schritt geschlossen!!
- Wir öffnen das XTerm. Dies ist nicht standardmäßig installiert. Um es zu installieren einfach Maemo ansurfen und auf install klicken
- Nun müssen wir die opera.ini öffnen. Dies kann man entweder per vi erledigen, falls man sich damit auskennt, oder per “Notizen”.
Im “Notizen” Fall:
Im XTerm
cp ./.opera/opera.ini ./MyDocs/.documents/operaini.txt
eintippen und die operaini.txt im Dateimanager unter Dokumente mit “Notizen” öffnen
Im vi Fall:
Im XTerm
vi ./.opera/opera.ini
eintippen. Per “i” kommt man in den insert-mode, per “Schließen Button (Hardware, links vom Display der gebogene Pfeil)” + “:” kommt man in den command-mode
- In der geöffneten Konfigurationsdatei scrollen wir nach unten (im vi per Steuerkreuz links vom Display), bis wir den Eintrag
[User Agent]
Spoof UserAgent ID=3
Spoof Version Code=0
erreicht haben. Den “Spoof UserAgent ID=3″ ändern wir auf “Spoof UserAgent ID=2″ und speichern die Datei ab (im vi per Schließenknopf+:wq+Enter).
Im “Notizen” Fall muss man nun noch die Datei zurück kopieren, also
cp -f ./MyDocs/.documents/operaini.txt ./.opera/opera.ini
im XTerm eingeben.
Fertig ist die Umstellung. Überprüfen ob alles geklappt hat kann man, indem man zB www.showmyip.com ansurft und dort etwas runter scrollt. Dort sollte nun nirgends mehr ein Eintrag namens “Internet Explorer” zu finden sein.

7. Juli 2007 — Nokia N800 |
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Das Nokia N800 ist ein tolles Gerät, mit dem man tolle Dinge tun kann, warum aber sollte man es immer per USB an den PC anschließen, wenn die beiden doch auch über WLAN die Daten hin und her schieben könnten? Dabei ist das ganze doch recht einfach, wenn man einmal weiß wie es geht.
Wobei es natürlich schon sehr schade ist, dass dies nicht schon im Auslieferungszustand grafisch zu erledigen ist!
Vorne weg, wir brauchen vollen Root-Zugriff auf das N800. Dabei könnte man sich das N800 zerschießen und ich bin dafür nicht verantwortlich. Ihr macht das auf eigene Gefahr!
Fangen wir mit den Einstellungen des PC an.
- Erstellen einer Dateifreigabe eines Verzeichnisses: Dazu suchen wir uns im Explorer den freizugebenden Ordner und klicken mit der rechten Maustaste. Hier dann auf “Freigabe und Sicherheit”, machen ein Häkchen bei “Diesen Ordner im Netz freigeben”, geben der Freigabe einen passenden Namen ohne Leerzeichen (zB “Austausch“) und machen ggf ein Häkchen bei “Netzwerkbenutzer dürfen Dateien verändern”
- IP-Adresse: Um die IP-Adresse heraus zu bekommen klicken wir auf Start|Ausführen und geben “cmd” ein. In dem sich öffnenden Fenster (Dos-Box) geben wir “ipconfig” ein und erhalten so die IP-Adresse, zB “10.135.99.1“
- Windows Benutzername und Passwort: Diese Daten sollten bekannt sein, zB “MeinName” und “MeinPasswort“. Falls kein Passwort gesetzt ist, holen wir das schnell nach. Hierfür klicken wir auf “Start|Einstellungen|Systemsteuerung|Benutzerkonten” bzw “Start|Systemsteuerung|Benutzerkonten”, wählen hier den Benutzernamen und setzen das “Kennwort” zB auf “MeinPasswort“
- Arbeitsgruppenname: Den Arbeitsgruppenname bekommt ihr per Klick auf “Start|Einstellungen|Systemsteuerung|Leistung und Wartung|System|Computername”. Er könnte zb “Workgroup” lauten
Das wars dann auf der Seite des PCs auch schon. Ran ans N800.
- XTerm: Für die folgenden Schritte benötigen wir eine Linux Shell. Das OSSO XTerm kann man sich einfach von Maemo.org runterladen. Einfach mit dem N800 ansurfen und auf “Install” klicken.
- Root-Zugang: Als nächstes müssen wir uns den Root-Zugang zu unserem N800 besorgen. Surft dazu mit den N800 das 2 Blocks away Blog an, scrollt runter (muss man ewig scrollen, bis der Text in der mittleren Spalte erscheint) und installiert das “godmode.deb” File.
- CIFS-Client: Nun brauchen wir ein Programm, dass uns die Verbindung mit der Windows Dateifreigabe erlaubt. Ladet euch CIFS für das N800 OS2007 release 2 (läuft auch mit der Version vom 06.07.2007) auf euer N800 ins Verzeichnis Dokumente. Danke an dieser Stelle an “fanoush”, der diesen Cifs-Client geschrieben hat. Nun kommt der erste Einsatz des XTerms.
- Startet das XTerm (das findet sich unter “Extras”)
- Holt euch den Root-Zugang, indem ihr “sudo gainroot” eingebt
- Wechselt in das Dokumentenverzeichnis, indem ihr “cd /home/user/MyDocs/.documents” eingebt
- Legt das Verzeichnis an, in dem ihr die Dateifreigabe sehen wollt, zB “MeinPC“, indem ihr “mkdir MeinPC” eingebt
- Entpackt den Cifs-Client, indem ihr “tar xvzf cifs.N800.2.2006.51-6.tar.gz” eingebt. Wenn ihr nun “ls” eingebt, müsste sich dort irgendwo die “cifs.ko” Datei finden
Alle genannten Schritte müssen nur beim ersten mal ausgeführt werden. Jetzt ist das N800 bereit, Verbindung mit dem PC aufzunehmen.
Die folgenden Schritte müsst ihr nach jedem neuen Einschalten des N800 wiederholen:
- Startet das XTerm, holt euch den Root-Zugang und wechselt in das Dokumente-Verzeichnis, wie oben beschrieben
- Gebt “insmod ./cifs.ko” ein. Das N800 “spricht” nun Cifs
- Verbindet euch zu eurem PC. Statt der kursiven Beispieldaten setzt ihr eure Daten ein:
mount -t cifs //10.135.99.1/”Austausch MeinPC -o domain=workgroup,user=MeinName,password=MeinPasswort
Gebt das ganze in eine Zeile des XTerms ein
- Gebt nun “ls MeinPC” ein und es sollten die Dateien des PC angezeigt werden. Zumindest, wenn ihr keine Firewall auf eurem PC laufen habt (was BÖSE wäre!). Habt ihr zB die WindowsXP Firewall laufen, so gebt den Port 445 (TCP) frei (“Start|Einstellungen|Systemsteuerung|Sicherheitscenter|Windows-Firewall”, Karteireiter “Ausnahmen”, “Port…”, Portname: “Cifs N800″, Portnummer “445″, bei “TCP” auf den Kreis klicken, “OK”, “OK”). Dies ist natürlich nur ein einziges mal zu machen.
Im Dateimanager könnt ihr nun ganz wie gewohnt eure Dateien verschieben.
Wer sich die jedesmal die Tipperei ersparen will, muss sich ein Shell-Script basteln (da arbeite ich noch dran).
Wer sich die Anleitung auf Englisch und fürs Nokia 770 durchlesen will, liest sich den Wiki-Eintrag “Accessing files on a Windows PC from the Nokia 770” durch.

23. Juni 2007 — Overdrive Airhead |
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Wie bereits angekündigt, fand heute der zweite GBOB-Challenge im Feierwerk in München statt. 11 Bands kämpften hart um den Einzug in den Regionalentscheid der GBOB-Challenge, eine der 11 war Overdrive Airhead.
Vorab ein paar Worte zur GBOB-Challenge. Die GBOB-Challenge ist ein internationaler Bandcontest, bei dem 100.000 US-Dollar und eine Welttournee zu gewinnen sind. Dazu werden zunächst Lokale Vorentscheide, dann Regionalentscheide, ein Nationalfinale und schließlich ein Weltfinale veranstaltet. In jedem der Challenges bestimmen eine fachkundige Jury und die Zuschauer 50/50 die Sieger. Soweit die offiziellen Regeln. Hier in München sollte die Jury drei und das Publikum eine Band bestimmen, die in den Reginalentscheid kommen. Also schon mal nix mit 50/50.
Die Organisation war zunächst ein ziemliches Chaos, der Eingang zur Halle schlecht beschildert, der Zeitplan nicht eingehalten, etc. Im Endeffekt klappte dann aber doch alles. Was aber schon etwas verwunderlich war, dass der für den Sound zuständige es über den ganzen Abend nicht schaffte, das Mikrofon der Sänger auf einen ausreichend lauten Pegel einzustellen. Bei fast jeder Band mussten die Sänger schon fast schreien, um auch nur einigermaßen verständlich zu sein.
Man verzeihe es mir, dass ich nicht mehr jede Band genau beschreiben kann, zum einen ist es schon recht spät und zum anderen habe ich lieber den Abend genossen, als zu jeder Band Notizen anzufertigen. Um aber die Bandbreite der Darbietungen zu verdeutlichen ein paar Fakten:
- Meisuri hat sich erst vor 3 Monaten gegründet
- Free key bit chess ist 12 Jahre alt und ihre dritte CD (die erste mit Plattenvertrag) steht ab demnächst im Laden
- Angaschmäng macht mit 4 Cellos und einem Schlagzeug Metal mit Anklängen klassischer Musik
- Skanking scum ist eine waschechte Skunk Band mit Saxophon und Keyboard
- Rampage Inc. brüllt wie am Spieß
Entscheident ist aber natürlich einzig und alleine der Auftritt von Overdrive Airhead. 2 Stücke mit zusammen 8 Minuten (bzw auf 8 Minuten gekürzt um innerhalb der Zeitvorgaben zu bleiben) und einer elektrisierten Zuschauerschar genügten, um den 3ten Platz in der Jury-Wertung zu erreichen und somit in den Regionalentscheid am 7.10.07 einzuziehen. Somit war es auch egal, dass statt vieren sogar sechs Bands weiter kamen, da der Schweinfurter Gig ausfällt und somit mehr Plätze im Regionalentscheid als geplant frei waren.
Ein Video vom Auftritt hat Steffi mit meiner Handycam gemacht. Das muss aber erst noch nachbearbeitet werden und kommt im Laufe der nächsten Tage vielleicht irgendwann.
Somit steht fest: Overdrive Airhead wird demnächst auf großer Bühne in den Georg-Elser-Hallen im ehemaligen Kunstpark-Ost spielen
Mehr Bilder und kleine Geschichten gibts beim Klick auf “Weiterlesen”
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21. Juni 2007 — Blogging |
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Auf der Suche nach Informationen wirft man gerne mal eine Suchmaschine an und befragt sie, ob sie nicht ein paar Webseiten wüsste, die die gewünschten Informationen beinhalten. Oft stößt man dabei auf Blogs und dort nur auf die Startseite oder eine Unterseite, die nichts mit dem gewünschten Thema zu tun hat. Dies kann zB daran liegen, dass die Suchmaschine in dem Moment, in dem sie die Seite untersucht, aus mehreren Artikeln und/oder Kommentaren und/oder Einträgen in den Seitenleisten die Suchwörter extrahiert, diese aber in keinem Causalen Zusammenhang stehen.
Dem kann man Abhilfe schaffen, indem man Suchmaschinenbenutzern etwas andere Inhalte anzeigt, als dem normalen Leser. Dafür gibt zwei praktische WordPress-Plugins:
Zum einen Search-Hilite (Umlaut-Problematik beachten), das die Suchbegriffe auf der Ergebnisseite farblich hervorhebt, damit schneller ersichtlich wird, ob und wo die Suchbegriffe zu finden sind und ob sie in einem Zusammenhang stehen.
Zum anderen Landingsites, das dem Nutzer neben der eigentlichen Seite eine Reihe von Artikeln mit den gesuchten Begriffen anzeigt. So erhöht sich die Chance, dass der Leser auch wirklich einen Artikel findet, der zu seinem Suchbegriff passt. Landingsites wertet dabei den Referrer-Text aus und kann so erkennen, von welcher Suchmaschine der Nutzer kommt, macht aber einen kleinen Fehler, indem es den Google Reader ebenfalls als Suchmaschine bewertet. Da sich im Seitenaufruf von Google Reader-Nutzer keinen Suchbegriff befindet, zeigt Landingsites hier eine Fehlermeldung an. Dies lässt sich vermeiden, indem man eine Zeile Code in das Plugin einbaut:
- Öffne die Plugin-Datei, wahlweise lokal mit einem Editor oder einfach aus WordPress heraus mit dem Plugin-Editor.
- Suche nach folgender Zeile:
<strong>if (!isset($_SERVER['HTTP_REFERER']) || ($_SERVER['HTTP_REFERER'] == '')) return false;</strong>
- Füge hinter dieser Zeile folgende Zeile Code ein:
<strong>if(strpos($_SERVER['HTTP_REFERER'],"/reader/view")) return false;</strong>
Die eingefügte Code-Zeile testet nun bei jedem Aufruf des Plugins, ob sich im Referrer-Text des Nutzers “/reader/view” befindet und falls ja sorgt sie dafür, dass die Landingsite nicht angezeigt wird.
Den Hinweis auf diese Möglichkeit habe ich aus einem Kommentar des ursprünglichen Plugins und zwar von Haje Jan Kamps vom 09.01.07 .
via onSEO
6. Juni 2007 — Blogging |
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Vorhin hat mich mein Dad darauf hingewiesen, dass das Plugin Search-Hilite keine Umlaute kennt. Eine dumme Sache das, sind Umlaute im Deutschen doch nicht selten.
Search-Hilite sorgt dafür, dass die gesuchten Worte farblich hinterlegt sind. Sucht man zB mit Google oder der WordPress-Suche nach “Korbinian Schoder München Hohenzollernstraße”, so werden diese Suchbegriffe in meinem Blog bunt markiert. Die zwei Worte mit den Umlauten aber würden normalerweise nicht markiert, da das Plugin keine Umlaute kennt.
Eigentlich ist die erwartete Lösung ganz einfach: Man sucht im Quellcode des Plugins die richtige Stelle, lässt dort die Suchbegriffe auf Umlaute durchsuchen und ändert sie in die passende Kodierung. Schnell findet man heraus, dass die Zielkodierung HTML-Dezimal ist. Die WordPress-Suche gibt in der Adressleiste des Browsers einen UTF-8 String, das Blog wurde unter “Einstellungen|Lesen” auf UTF-8 eingestellt, also sollte die Sache doch klar sein. Tja, sollte. Ich habe fast eine 3/4 Stunde gebraucht um herauszubekommen, dass in der Suchanfrage von Search-Hilite schon ISO 8859-1, also Ä und ä vorliegen 
Doofes Ding das.
Die Änderungen nimmt man so vor:
- “Plugins|Plugin-Editor|Search_Hilite” öffnen
- Suchen nach
$term = preg_quote($term, '/');
- Davor folgende Zeilen einsetzen, dabei die * in der ersten Zeile entfernen
$hilite_chars['feed'] = array('&*#196;', '&*#228;', '&*#214;', '&*#246;', '&*#220;', '&*#252;', '&*#223;');
$hilite_chars['ecto'] = array('Ä', 'ä', 'Ö', 'ö', 'Ü', 'ü', 'ß');
$term = str_replace($hilite_chars['ecto'],$hilite_chars['feed'], $term);
- “Datei aktualisieren”
Dies dürfte bei vielen Blogs funktionieren. Eine Gewährleistung oder ähnliches gebe ich dafür aber nicht, falls also etwas schief gehen sollte, könnt ihr mich nicht haftbar machen.
Das Umlaut-Highlight ist übrigens Case-sensitive, Groß- und Kleinschreibung in den Suchbegriffen wird also unterschieden.
Ein Gruß geht an Michael Renzmann, der mich mit mit seinem o42clean_umlauts inspiriert hat (oder anders gesagt, ersetzt man im obigen Code “hilite” mit “o42_cu” und “$term” mit “$title”, dann findet man die Zeilen in seinem Plugin)
[Nachtrag] Austricksen der HTML Interpretation in der Anzeige des Codes eingebaut
6. Juni 2007 — Blogging |
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Wer schon mal versucht hat, einen Artikel aus einem Blog zu drucken, wird sich über das Ergebnis ziemlich geärgert haben.
Beim ersten Versuch wird der Seitenkopf und die Navigationsleisten inklusive Werbung gedruckt.
Beim zweiten Versuch druckt man zwar nur noch das Markierte, dafür sind dann aber alle Links weg und beim dritten Versuch druckt man genervt den Seitenquelltext und ärgert sich über die Unlesebarkeit.
Das muss aber nicht sein, denn schon seit einiger Zeit gibt es das Plugin WP-Print. Mittels der üblichen Änderungen im Theme des Blogs und eines übersichtlichen Optionsmenüs kann der Blogautor seinen Leser die Möglichkeit bieten, Artikel und Seiten Stressfrei in einem schönen Format auszudrucken. Neben dem Text sind auch unverzichtbare Informationen wie die URL jedes im Artikel verlinkten Objekts aufgeführt.
Die aktuelle Version ist die 2.11, die seit dem 01.06.07 verfügbar ist. Auf deutsch gab es bisher nur die 2.06 von Nobbi (damals noch ohne po files), also hab ich mich daran gesetzt und die aktuelle 2.11 übersetzt.
Installation von WP-Print 2.11 deutsch
- WP-Print 2.11 herunterladen und entpacken.
- WP-Print 2.11 Sprachdateien herunterladen und die beiden Dateien in das “print” Verzeichnis (in dem auch die ganzen .php Dateien liegen) entpacken.
- Das “Print” mitsamt Unterverzeichnis auf den Webserver ins Plugins Verzeichnis der WordPress Installation kopieren.
- Unter “Plugins” das Plugin WP-Print aktivieren.
- Unter “Einstellungen|Permalinks” die “Permalink-Struktur aktualisieren”.
- Unter “Einstellungen|Drucken” die gewünschten Optionen einstellen.
Theme-Integration von WP-Print 2.11 deutsch
Die Integration des “Drucken”-Buttons ist denkbar einfach, denn dazu muss nur folgender Code an der gewünschten Stelle im Theme eingefügt werden:
< ?php if(function_exists('wp_print')) { print_link_image(); } ?>
Ich habe den “Drucken”-Button jeweils im Haupt-Index, dem Archiv und der Artikel Einzelansicht unterhalb der Überschrift angebracht. Aber der dafür beste Ort ist natürlich je nach Theme an einer anderen Stelle.
2. Juni 2007 — Die Welt wie sie sich dreht |
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Werbung all überall
Werbung gibt es bereits seit mindestens 2000 Jahren, wurden doch in Pompeji Werbetafeln gefunden. In diesen 2000 Jahren hat sich vieles verändert und auch die Werbung hat sich den jeweils herrschenden Zeiten angepasst. So kamen im Mittelalter die Marktschreier in Mode, mit der Massenproduktion und der Pressefreiheit die Zeitungsannoncen und Werbeagenturen und mit dem Rundfunk schließlich die Werbeblöcke.
In der körperlichen Welt kostet Werbung aber Geld, so muss dem Drucker die Druckerfarbe, der Marktschreier das Halsweh und dem Fernsehsender die Sendezeit bezahlt werden.
Durch das Internet veränderte sich aber die Situation, da hier die Kosten für das Medium, im Vergleich zu anderen, verschwindend gering sind. Dem Werbenden entstehen kaum Kosten für das Verbreiten seiner Werbebotschaft, so dass er seine Botschaft exzessiv für verteilen kann. Dies führt zu der bekannten SPAM-Problematik auf allen Online-Plattformen.
Selbst auf Plattformen, auf denen keine kommerziellen Händler tätig sind, ist SPAM an der Tagesordnung, so werden zB auch in Online-Spielen wie World of Warcraft die Chat-Kanäle mit SPAM zugemüllt:
“Verkaufe 20 Traumblatt für 15 Gold, 200 Stück auf Lager, schreib mich an”
bzw
“WTS Traumblatt für 15g je Stack, 10 Stack Stock, /w me”
Abmahnungen wegen SPAM?
Ist E-Mail-SPAM schon nervig genug, so bekommt der SPAM in Blogs und Foren eine weitere, ganz besonders böse Komponente.
Nach einigen Gerichtsurteilen ist nämlich der Betreiber nicht nur für seine Artikel, sondern auch für die in seinem Angebot geposteten Kommentare mitverantwortlich. So kann es zu der perversen Situation kommen, dass der Blogger für SPAM in seinem Blog abgemahnt wird. Für eine evtl Haftbarkeit von Medikamenten-SPAM, falls jemand durch das Medikament zu Schaden kommt, möchte ich erst gar nicht nachdenken…
Aus diesem Grund, müssen gerade Blogger und Forenbetreiber sehr vorsichtig damit sein, was in ihren Blogs veröffentlicht wird.
Was kann man gegen SPAM in Blogs tun?
Die radikalste Methode Kommentarspam zu verhindern ist natürlich das abschalten der Kommentarfunktion. Das BildBlog geht zB diesen Weg. Eine andere Möglichkeit ist das Ausfiltern von SPAM.
Viele Blogger greifen auf Akismet zurück, um Kommentar- und Trackback-SPAM auszufiltern. Akismet schickt dafür jeden Kommentar zu einem Server der Firma Automattic, die anhand vieler Filter SPAM auszufiltern versucht. Meist gelingt dies ganz gut, manchmal werden aber auch Spam-freie Kommentare ausgefiltert. Nicht jeder Spam, vor allem, wenn er manuell im Blog eingetragen wird, wird aber erkannt. Dazu kommt noch die Problematik, dass die gesamten Daten eines Kommentars (Name, E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Uhrzeit, Kommentarinhalt) unverschlüsselt an einen Server in den USA geschickt werden und niemand weiß, was Automattic evtl abspeichert und es wie weiterverwendet.
Ich verwende hier im Blog zwei Plugins (Simple Trackback Validation und Math Comment Spam Protection), mit denen ein Großteil des SPAMs ausgefiltert wird. Das ganze funktioniert innerhalb des Blogs, es müssen keine Daten übers Netz verschickt werden und keine “echten” Kommentare und Trackbacks gehen verloren.
Alles was nun noch übrig bleibt, filtere ich per Hand und bin mir so sicher, keinen SPAM im Blog zu haben. Der Zeitaufwand dafür hält sich bei mir im Rahmen, trotzdem ärgere ich mich über jeden SPAM-Kommentar, den ich zu moderieren bekomme. Schließlich sorgen diese SPAM-Kommentare dafür, dass ich bei jedem neuen Kommentar wieder die Homepage des Kommentierenden nach dem Impressum absuche und nach Hinweisen ausschau halte, die auf ein SEO-Angebot hindeuten, denn nicht jeder SPAM ist sofort als solchen zu erkennen. Dieses Misstrauen meinen Lesern gegenüber macht mir keinen Spaß!
Beide Methoden haben aber den Nachteil, dass Sie erst aktiv werden, nachdem der Spammer sein Werk getan hat. Um SPAM zu verhindern, hatte ich mir überlegt, “Vertragskonditionen für Werbung in Kommentaren, Pingbacks und Trackbacks” einzuführen.
Leider ist die Geschichte nicht so einfach, wie ich dachte. Eretria, anscheinend Anwältin, wies mich darauf hin, dass diese Vertragskonditionen im Endeffekt AGBs darstellen würden. Jeder Kommentierende müsste somit in die AGBs einwilligen, womit sich die Zahl der Kommentierenden verständlicherweise drastisch reduzieren würde. Und auch dann ist nicht sicher, ob die AGBs vor Gericht überhaupt gültig wären. In einem längeren Gespräch mit einem Cousin von mir, er steht kurz vor seinem Jura Staatsexamen, musste ich erkennen, dass ich für die AGBs abgemahnt werden könnte, wenn sie nicht 100%ig wasserdicht wären.
Diese Option fällt somit auch weg.
Wer hat weitere Vorschläge?