Das ist Deutschbrei mit Dönersauce und Marshmallow-Creme

Eigentlich sollte ich jetzt einen schönen Text schreiben, der die folgenden Videos einleitet. Kann ich aber nicht, denn ich komme aus dem Lachen nicht mehr raus, darum neben der Überschrift noch zwei Zitate und dann ab ans Gucken:

Klimawandel? Davon geht doch nicht das Abendland unter sondern nur Holland und Mecklenburg oder so…

…Kuschelweich-Apokalypse, das Teletubbie-Armageddon, eine Art vegetarisches jüngstes Gericht…

Kloß und Spinne – Teil 1: Computer kaputt

Kloß und Spinne – Teil 2: Klimakatastrophe

Kloß und Spinne – Teil 3: Gehacktes!

Kloß und Spinne – Teil 4: Die Hölle kostet 20 Euro …

Getextet, gezeichnet, produziert von Volker Strübing

via Thomas Knüwer

Des Weihnachtsmannes Sommerjob

Cartoon vom Weihnachtsmann
Kleine Kinder glauben an den Weihnachtsmann, weil sie ihn in der Coca-Cola Fernsehwerbung gesehen haben. Fragen wie “Warum schaut der aus wie der Nikolaus?” und “Warum kommt bei uns nur das Christkind zum Weihnachtsfest?” werden sich dem sicher schnell anschließen.
In den USA kennt man derlei Probleme nicht, schließlich lässt sich der Weg des Weihnachtsmannes per Internet auf dem Radarschirm von NORAD verfolgen.

Werden die Kinder dann älter, kommt der Punkt an dem sie nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben und stellen sich die Frage, was der Weihnachtsmann denn im Sommer tue. Auch ich stellte mir immer wieder diese Frage und habe im LawBlog gerade die Antwort gefunden:
Er ist “Supreme Court Judge” in Kanada

Bild: pixelio.de/User: Distol

iFoam? iSmoke!

Was kann es langweiligeres geben, als Marketing Chef eines Küchengeräte-Herstellers zu sein? Noch dazu von einem “innovativem” Gerät, das sich Mixer nennt? Nun, wenn man sich die richtige Firma als Arbeitgeber ausgesucht hat, ist fast alles andere langweiliger.

Blendtec heißt natürlich die Firma, von der ich spreche. Irgendein Marketing-Fuzzi hat sich gedacht:

Hey, heute tu ich was für mein Geld. Ich stelle den Firmengründer in einem weißen Kittel in die Küche, stelle unseren Mixer daneben und lasse ihn verschiedene Dinge mixen. Handys, iPods, Brechstangen. Das ganze nehme ich auf Video auf, gebe ihm eine 60er Jahre Musik und ab damit ins Internet. Da werden die Leute drauf fliegen

Recht hatte er.

Vor ein paar Stunden kam wieder eine neue Folge ins Netz und das Opfer ist, wie könnte es anders sein, ein iPhone. Das Ergebnis ist bekannt und nennt sich iSmoke (YouTube-Video):

via Robert

Shrek-lich lustig

Wie Steffi bereits geschrieben hat, sind wir gestern ins Kino, haben einen Kinogutschein (1 Jahr und 4 Monate alt…) eingelöst und uns “Shrek der Dritte” angesehen.

Shrek, der große Star unter den Computeranimierten-Schauspielern, hat ja im ersten Film zusammen mit dem sprechenden Esel Prinzessin Fiona aus den Fängen eines Drachen gerettet. Im zweiten Teil der Serie drehte sich alles darum, dass Fairy Godmother ihren Sohn Prinz Charming mit Fiona auf dem Thron sehen will und Shrek um die Anerkennung Fionas Eltern kämpft, was in einem Finalen Sturm der Fabelwesen auf die Burg, in der ein Ball der Menschen stattfindet kulminiert. Im dritten Teil soll Shrek König werden, macht sich aber auf die Suche nach dem potentiellen Thronfolger Artus, um diesem Schicksal zu entgehen.

War der erste Film noch voller Witz, parodistischer Anspielungen und einer überraschenden Story, flachte der zweite Teil deutlich ab. Mit dem gestiefelten Kater wurde die “ssssüüüüüßßßßß”-Karte gespielt, Liebe und Freundschaft als allmächtige Antriebskraft bejubelt und einige nette Parodien präsentiert. Der dritte Teil folgt diesem Abwärtstrend:

  • Die Story lässt sich schon nach kurzer Zeit voraus ahnen
  • Der Witz im Sinne von gewitzt und überraschend ist kaum noch vorhanden. Zu gut kennt man die Charaktere, als dass sie überraschend agieren könnten
  • Liebe und Freundschaft stehen mal wieder unbesiegbar allem anderen gegenüber

Aber natürlich ist das nicht alles, was die “Shrek”-Serie auszeichnet, denn:

  • Meine Güte, sind die Animationen toll geworden! Es gibt mehr als nur eine Szene, in der ich mir nicht sicher war, ob die menschlichen Figuren im Hintergrund nicht echte Schauspieler waren
  • Anspielungen, Parodien und Gags am laufenden Band. Verlässt man die Ebene der Story und des Leinwandgeschehens und konzentriert sich auf die Musik, die Figuren im Hintergrund und kramt in seinem Gedächtnis, kommt man aus dem Schmunzelt nicht mehr raus
  • Süß-Faktor-Overkill: Waren der hölzerne Shrek und der plappernde Esel im ersten und der Kater mit den großen Augen im zweiten Teil die Emotionsträger, so knuddelt man Gedanklich jeden Dresel einzeln. Zusätzlich zu den Akteuren, die uns seit 7 Jahren begleiten
  • Ähnlich zu den Simpsons und den Dinos gerät man, gerade als Mann Ende 20, an einigen Stellen etwas ins Grübel und Nachdenken, wenn Shrek Nachts Alpträume von seinen Babys bakommt

“Shrek, der dritte” ist mit Sicherheit kein solch toller und bemerkenswerter Film wie Shrek oder ToyStory, die den computeranimierten Film auf eine Stufe mit den “realen” Filmen stellten. Er ist aber ein lustiger und durchaus sehenswerter Film, wenn man sich entspannt zurücklegen will, den Holzhammer Humor und die Story ausblendet und sich auf die Gags und Anspielungen an allen Ecken und Enden einlässt, ich sage nur “Wo ist das Baby?”(Dinos).

PS: Shrek sah irgendwie ein bisschen anders als sonst aus. Ich weiß nicht warum, aber ich musste ständig an Patrick Stewart denken…

Sommer-Tollwood

Schon letzten Donnerstag waren Steffi und ich auf dem Sommer-Tollwood, um ein paar Geburtstagsgeschenke einzukaufen. Da noch nicht alle Geburtstagskinder beschenkt wurden, verrate ich hier nicht, was wir alles gekauft haben.

Neben den Standerln und den Musikbühnen gibt es auch Straßenkünstler zu sehen:

Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007
Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007 mit gemopsten Rucksack
Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007



Leider habe ich den Anfang des Auftritts dieses Straßenkünstlers verpasst, ich weiß also nicht, warum der Manager auf die Telefonzelle geklettert ist. War aber irgendwie für das Verständnis auch nicht wichtig…

Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007
Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007
Fahrrad



Und dies soll als Nachweis dafür dienen, dass nicht nur München, sondern auch die Münchner fahrradfreundlich sind

Mehr Bilder des Managers auf der Zelle gibts beim Klick auf Weiterlesen →

Neue Erkenntnis: Formel 1 schon 957 Jahre alt

Gestern hatte der Formel 1 Fahrer Robert Kubica im Kanada-Grand-Prix riesiges Glück. Bei Tempo 280 verlor er die Kontrolle über seinen BMW und knallte in eine Begrenzungsmauer. Glücklicherweise ist ihm so gut wie nichts passiert, eine Gehirnerschütterung, Prellungen und einen verdrehten Knöchel sind bei einem solchen Unfall ein Beispiel für die Sicherheit der Formel 1 Renner.

Um zu sehen, wie es ihm geht, warf ich gerade einen Blick auf seine Homepage und entdeckte eine mir völlig neue Information:

Formel 1 seit 1050?


Wow, mich würde das Reglement von damals interessieren und ob die Wagen von Ochsen, Eseln oder Pferden gezogen wurden.

In der polnischen Version der Homepage stimmt die Jahresangabe mit 1950 übrigens.

Das Ruderboot in Aktion – Rückwärts

DonAlphonso, der Rächer des Vererbten, rudert zurück. Fleißig. Mit einem schlechten Gewissen.

Es war einmal eine Magazin, dass trotz einem berühmten Namen in Deutschland floppte. Dieses Magazin hatte wie viele anderen zu seiner Zeit ein Online-Angebot. Und um nicht nur im Print modern zu wirken, mietete es sich ein paar Blogger, die mit tollen Blogs tolle Leser anziehen sollten, um die tolle Onlinewerbung besser verkaufen zu können.
Nun begab es sich, dass einer dieser Blog Peter Turi hieß und dieser schon seit langem gegen Windmühlen den Fonso kämpfte. Worum dieser Kampf ursprünglich ging, interessiert eigentlich keine Sau, denn wir, die Blogosphäre, wollen zum trocken Knäckebrot der niedrigen Leserzahlen, die Spiele im olympischen (upps, verbotenes Wort, böse böse) blogosphärischen, virtuellen Wortgefecht, unabhängig des Ursprungs.
Dieser Turi nun, schrieb in seinem bezahlten Blog über Fonso böse, unwahre Dinge und, um seinem Feind Spielkameraden Aug’ in Aug’ gegenüber stehen zu können, klaute er sich ein Foto von Fonso und pappte es zu seinem Artikel (Turis Foto groß links, Fonsos klein rechts). Der Fonso hat daraufhin kryptische Hinweise in seinen Blogs (der moderne Blogger hat mehrere Blogs, damit sie addiert im Schwanzvergleich… das is n anderes Thema) gepostet, aus denen hervor gehen sollte, dass der Turi das Foto gefälligst durch ein hübscheres selbst gemaltes ersetzen und die böses Sätze wegradieren sollte. Vielleicht hat der Fonso dem Turi sogar ein Briefchen geschrieben? Ich weiß es nicht, ist auch egal, denn für den Leser ists ja auch viel spannender, wenn er davon ausgehen soll, dass ausgerechnet der Todfeind Lieblingsonkel Turi dem Fonso seine Blogs lesen soll. Auf alle Fälle hat der Turi nix an seinem Artikel geändert. Daraufhin hat der Fonso seine Schwester losgeschickt (welcher Blogger beneidet ihn nicht alleine wegen seiner in der Juristerei bewanderten Schwester?) irgendeinen Anwalte losgeschickt und die der hat dem Turi ne nette Rechnung für das Foto und die Unwahrheiten präsentiert.

Soweit die Vorgeschichte. Das Magazin, in dessen Online-Auftritt der Turi gepoltert hatte, hat nun nicht nur den bösen Artikel entfernt, nee, sie hat auch gleich dem Turi seinen Spielplatz weggenommen. Und irgendwie findet der Fonso das jetzt doch wohl schade, den er ermahnt das Langschwanz-Blogvolk, es ihm nicht nachzutun und mit Abmahnungen die Straßen zu Pflastern. Armer Fonso, steht er nun doch als Blog-Killer da. Andererseits denke ich, ist der Turi doch wohl ganz froh, dass er nun nicht mehr in dem komischen Magazin-Spielplatz sitzen muss, weil ich glaub, der Spielplatz ist am Boden eines Schwimmbeckens eingerichtet, das sich langsam mit Wasser füllt. Und ich bezweifle, dass den Kiddies im Schwimmbecken jemand einen Rettungsring zuwerfen wird, hat doch seit der Eröffnungsparty niemand mehr in diesem Freibad vorbeigeguckt.