Uni kann so eklig sein

Lecker Mayonnaise Selbstbedingung

An und für sich war ich bisher mit der Kantine hier im Gebäude ganz zufrieden. Jeden Mittag gibt es etwas warmes zu Essen, man kann wählen zwischen zwei täglich wechselnden Gerichten (eines mit Fleisch, eines vegetarisch), konstanten Fettbomben (Pommes, Schnitzel mit Pommes, Fleischpflanzerl mit Pommes) und einer großen Auswahl Sandwiches (oder Schnitzelsemmel bzw Fleischpflanzerlsemmel).
Ach ja, für die nicht-Bayern: Semmel = Brötchen, Fleischpflanzerl = Bulette bzw Fleischklopps.

Zu den Pommes-Gerichten gibts als Soßen Ketchup oder Mayo, wobei ich von der Mayo nichts probieren wollen würde, Salmonellen lassen grüßen…

Yack!

Immer eine Sünde wert

Chorizo iberico auf Bauernbrot, München, 23. August 2007

Ich bin ja ein Fan von Don Alphonso und von seiner Art zu schreiben. Phonso schreibt ja auch oft und gerne über Essen und technische Hilfsmittel, die das genießen versüßen. Man kann geteilter Meinung sein, ob Menschen dick werden, wenn sie zu viel vor Computern sitzen oder ob dicke Menschen ungern aus dem Haus gehen und darum vor dem Computer sitzen. Mit einem hat Phonso allerdings recht, nach seinen Blogartikeln bekommt man gerne Appetit (Zusammenhänge mit Dons Artikel und meiner gestrigen Süßigkeiten Fressattacke sind rein zufällig).
Seinen neuesten Artikel hat er darum mit einem Disclaimer ausgestattet:

Kalorienhinweis – Dieses Weblog ist für Esser unter 18 Jahren nicht geeignet. Enthält orgiastische Akte und Food-Porn-Darstellungen mit Anklängen an Stilleben des Barock in Wort und Bild. Bleiben Sie, wenn Sie Ihre Ideallinie haben und halten können, oder eh schon alles zu spät ist, was ich in der Regel bevorzuge. Ansonsten verlassen Sie diese Seite und gehen direkt zu den Hungerleiderseiten des Berliner Prekariats.

Mir lassen ein paar Scheiben Chorizo, wie sie rechts abgebildet sind, das Wasser im Munde zusammenlaufen, nur warum trägt dies keinen Disclaimer? Schließlich ist der Schritt zum Belegen eines Brots viel kleiner als den Kochlöffel für eine Tarte zu schwingen…

Wiegetag – Der Fünfte

eigentlich war ich diese Woche schon wieder viel zu faul. Zum „Glück“ hab ich mich an zwei Tagen mit dem Essen zurück gehalten und nur rund halb soviel gegessen, wie mir erlaubt wäre. Dafür hab ich aber gestern in die vollen gehauen:
Big Mac Maxi Menü (in meinem Fall Big Mac, große Pommes, Ketchup, Mayo und Gartensalat mit Balsamico Dressing) = 1165 kcal und 65g Fett (laut mcdonaldsmenu.info).
Gewichtsbewacher kommen so auf 26,5 P . Gewichtsbewacher rechnen ja Essen in P um und 28 dürfte ich pro Tag essen. Zu den 26,5 kommen noch 7 fürs Frühstück, 5 fürs Abendessen und 5 für Süßigkeiten beim Fernsehen (Fiese Gummibären, das!), also 43,5 insgesamt…

Gut, dass die Waage das nicht mitbekommen hat und heute nur 77 Kilogramm anzeigte.

  1. Wiegetag: 80,0 Kilogramm
  2. Wiegetag: 78,9 Kilogramm
  3. Wiegetag: 78,2 Kilogramm
  4. Wiegetag: 77,3 Kilogramm
  5. Wiegetag: 77,7 Kilogramm
  6. Wiegetag: 77,0 Kilogramm

Immerhin, es geht vorwärts.

Qualität von kleinen Münchner Metzgern

Im OEZ, dem Olympia Einkaufszentrum habe ich gestern etwas Interessantes entdeckt:

Ein ca 2,5*1 Meter großes Werbeplakat.
Hier wirbt ein Imbiss mit dem niedrigen Preis seiner Leberkäsesemmeln und deren Qualität dank der kleinen Münchner Metzgereien. Für meine nördlich des Weißwurstäquators lebenden Leser zuerst zwei Erklärungen, bevor ich euer Augenmerk auf das Plakat lenken will.

  • Leberkäse nennt ihr wohl Fleischkäse und enthält keine Leber.
  • Metzger sind bei euch vermutlich als Fleischer bekannt. Verkauft werden deren Erzeugnisse üblicherweise in Metzgereien.
Qualität von kleinen Münchner Metzgern

Nun wenden wir uns dem Plakat zu. Fragt mich nicht, was „Leberkässe“ ist, aber ich denke es ist Leberkäse gemeint und das zusätzliche „s“ soll wohl an den oft in Metzgereien gehörten Spruch „Deafs a wengal mea sei?“ („Darf es auch etwas mehr sein?“) erinnern. Dieser Gedanke liegt besonders nahe, wenn man die beiden abgebildeten Fleischwarenfachverkäuferinnen betrachtet, denn auch diese sind diesem Ausspruch anscheinend nicht abgeneigt, wenn ihnen die eigenen Produkte angeboten werden…
Die beiden Fleischwarenfachverkäuferinnen erinnern mich an den oft in Metzgereien gehörten Spruch „Deafs a wengal mea sei?“ („Darf es auch etwas mehr sein?“), denn sie scheinen ihren eigenen Produkten nicht abgeneigt…

Lassen wir unseren Blick in die rechte untere Bildhälfte wandern, so finden wir dort einen Merkwürdigen Satz:

Qualität von kleinen Münchner Metzgern

Was der Satz aussagen soll, ist offensichtlich.
„Qualität von kleinen Münchner Metzgern“ soll sich wohl darauf beziehen, dass der Leberkäse in kleinen Münchner Metzgereien hergestellt worden ist und dies ein besonderes Qualitätsmerkmal darstellt.
Besieht man sich den Satz aber mal genauer, fällt auf, dass nicht ausgesagt wird, was ausgesagt werden soll. „Münchner“ wird vom Wiktionary als „ein männlicher Bewohner der Stadt München“ definiert. Es ist von „kleinen Münchner Metzgern“ die Rede und nicht von „kleinen Münchner Metzgereien“, somit sprechen wir hier also eindeutig von kleinen, in München wohnenden Menschen männlichen Geschlechts, die den Beruf des Metzgers ausüben. Ob der Pfeil nun die Größe der Metzger oder auf einen kleinen Flecken Qualität in der rechten unteren Bildecke hinweisen soll, blieb mir leider verborgen.
Über das fehlende Komma zwischen „kleinen“ und „Münchner“ sehen wir geflissentlich hinweg.

Ach ja, ich würde für ein Produkt, in dem sich Rindfleisch befindet, niemals mit „Wahnsinn!“ werben, auch und gerade wenn der Imbiss einer Großmetzgerei ein paar Meter weiter 1,50 Euro pro Leberkäs-Semmel verlangt…

Hoffentlich haben die „kleinen Münchner Metzger“ und die Fleischwarenfachverkäuferinnen des „Wurst Point Imbiss“ von ihrem Produkt mehr Ahnung, als von der deutschen Sprache…

Keyword-Spamming auf Estnisch

Folgendes Video begründete einen ganzen Berufsstand: Keyword-Spammende Search-Engine-Optimizer
(Veganer, Vegitarier Vegetarier und andere Aliens bitte mit geschlossenen Augen betrachten)

Anscheinend ist das ein estnischer Werbefilm aus den 80ern für Hühnerhackfleisch oder so.

Wenn dass mal Matt Cutts nicht zu sehen bekommt…

via Citronengras

Pfundepurzeln

Pfundepurzeln, so nennt sich die neue Kategorie, in der ich meinen Abspeckversuch dokumentieren werde.

Trotz eigener Kategorie werde ich hier nicht Post nach Post zu diesem Thema schreiben, aber in ner eigenen Kategorie ist das Thema gut verräumt.

Gestern Abend hab ich mich dann doch noch zu einer Salami Pizza im Vapiano hinreißen lassen und bin damit über den Tag bei 33 Punkten nach dem GewichtsAufpasser Prinzip gelandet (Namen der GewichtsAufpasser verschleiert, ich will mir ja keine Abmahnung einfangen…).
29 Punkte wären mir erlaubt…
Zumindest habe ich mir das Mitternachtsmüsli weggelassen.

Heute hab ich dann, ganz im Sinne des Umweltschutzes die Umwelt davor geschützt, den Nußzopf, der hier noch rum stand, verdauen zu müssen und das selbst übernommen. Wieder 33 statt 29…
Dafür war ich auch heute wieder mit Steffi unterwegs, aber weil ich bei ihrem Tempo nicht richtig ins Schwitzen komme, werden mir dafür nur 2 Punkte angerechnet, die ich zusätzlich Essen dürfte…

Coated Green Peas – Grüne Erbsen mit Wasabi überzogen

Snacks gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, von süß über sauer, von salzig bis scharf. Allen gemein ist, dass sie mit den Fingern gegessen werden und unheimliche Dickmacher sind, da sie sehr kalorienhaltig sind und meist in viel zu großen Mengen konsumiert werden.

Coated green peas - Grüne Erbsen mit Wasabi überzogen

Vor etwa 1 1/2 Jahren habe ich die Wasabi überzogenen Erbsen zum ersten Mal probiert, als Cyril sie zum Rollenspielen mitgebracht hatte. Äußerst lecker und auch äußerst scharf. Wer schon mal japanisch gegessen hat, dem wurde auch diese scharfe, grüne Paste vorgesetzt, von der man kleine Mengen in die Soja-Soße mischt oder direkt mit dem Sushi in Kontakt bringt. Ich sage mit Absicht „in Kontakt bringt“, den ein unvorsichtiges Eintunken sorgt für große Schadenfreude am Tisch, denn Wasabi brennt vor allem im Rachen und der Nase und dort kann man mit „Nachspülen“ kaum Abhilfe schaffen.
Dieses Zeug also, dass zu Japsen, Niesen und rotem Kopf führt, ummantelt mit etwas Mehl die getrockneten Erbsen, gefühlt ist das Gewichtsverhältnis 1:1, schmeckt mir aber unheimlich. Genau diese Erbsen habe ich heute wieder in größeren Mengen genossen und leide jetzt schon an der wohl übelsten Folge: verbrannten Geschmacksnerven
Hat man nur eine ausreichend große Menge gegessen, so passen sich die Geschmacksnerven der Schärfe des Wasabi an und sorgen dafür, dass man für ein bis zwei Tage kaum noch andere Geschmäcker wahr nimmt, einfach weil die meisten anderen Geschmäcker zu sanft sind. Mit der großen Ausnahme Schokolade…

Übrigens gibts die von verschiedenen Firmen. Meiner Meinung nach sind die von Khao Shong die besten, weil die schärfsten, zugleich aber auch die für mich am besten zu erreichenden, weils die unser Asialaden am Hohenzollernplatz gibt. Für 3,60 Euro die 280g Dose.