Parteiarbeit unpopulär?

Parteiarbeit ist anscheinend ziemlich unpopulär in Deutschland, oder wie erklärt man sich, dass nur rund 1,4 mio Bundesbürger Mitglieder der größten deutschen Parteien sind?

Dies sind nicht nur rund 1,75 % der Bevölkerung sondern zugleich nicht einmal 1/10 der Mitgliederschaft des ADAC

Serien Stöckchen

Wurde mir von Starkiller zugeworfen.

  1. Schaust du regelmäßig TV Serien?
    Je nachdem, was man als regelmäßig ansieht. Man wird mich nicht Woche für Woche zur selben Zeit vor dem TV sitzen finden (öhm, abgesehen von Donnerstags wegen Popstars …), durchaus gucke ich aber Woche für Woche meine Lieblingsserien. In letzter Zeit waren das 4400, Californication und Heroes, wobei bei ersteren beiden das Seasonfinale vor kurzem war und daher in nächster Zeit nur noch Heroes auf meiner Liste steht.
  2. Was macht für dich eine gute Fernsehserie aus?
    Eine gute Fernsehserie ist eine Serie, bei der ich mich am Ende einer Folge ärgere, dass ich eine Woche auf die nächste Folge warten muss. Dafür ist aber nicht unbedingt das Themensetting entscheidend. Ich liebe „Home improvement“, „Coupling“, „JAG“, „Star Trek“, aber eben auch „4400“, „Californication“ oder „Heroes“. Gerne sehe ich aber auch „Scrubs“, „House“ oder „Seinfeld“, beide Serien gucke ich aber eher zufällig, wenn mal eine Folge läuft.
    Generell muss man der Serie ansehen und spüren, dass die Macher die Serie lieben und mit Leidenschaft bei der Sache sind, denn dann sind die Drehbücher gut und die Handlung packend oder lustig, je nach Serie.
  3. Gibt es eine Serie, für die du alles stehen und liegen lässt?

    Zur Zeit sind das Californication und Heroes. Heroes ist einfach sau spannend und die Charaktere sind zum Verlieben.
    Claire, HRG und Mohinder sind dabei meine absoluten Lieblinge. Claire, so schön und doch weckt sie bei mir nur Beschützerinstinkte. HRG ist einfach der coolste und ich hoffe, ich werde ein ebenso liebevoller Vater. Mohinder ist einfach der Nerd und naive Tollpatsch, in ihm erkenne ich mich einfach wieder. Hiro, der Held der ersten Folgen der ersten Staffel ist leider viel zu abgehoben, unvergessen bleiben aber „Yatta!“, „billon“, „bad guy“ und „flying man“.
    Californication ist zur Zeit das beste und coolste, was der Serienmarkt zu bieten hat. David Duchovny an sich ist einer meiner Helden (Nein, nicht erst seit den X-Files, sondern bereits seit Kalifornia) und ich bin begeistert, wie er hier den abgestürzten Autor mimt, der säuft, raucht, rumvögelt und dem Charakter doch immer etwas Würde behält, fantastisch! Leider, leider war diesen Monat Seasonfinale und wir müssen bis nächsten Sommer auf die nächste Folge warten.

  4. Und welche geht überhaupt nicht?
    Telenovelas, Soaps, Romantik-Kram und Deutsche Serien.
    Klar, man kann auch mal eine Folge „Rosenheim Cops“ (ich zucke immer zusammen, wenn Korbinian angesprochen wird, denn ich bins nicht gewohnt, dass jemand damit nicht mich meint) oder „Bulle von Tölz“ gucken, aber ansonsten gibts doch nur Schrott bei deutschen Eigenproduktionen. Die Serien sind alle samt gesichtslos, denn die Schauspieler sind nicht mit dem Herz bei der Sache, weil sie eigentlich nur Theater oder Kinofilme machen wollen. Außerdem werden entweder die Konzepte platt aus dem Ausland kopiert (ich sage nur „Post Mortem“) und sollen immer möglichst glatt sein. Dialekte sind fast immer ein Zeichen niederer Intelligenz, die Städte immer die selben (Köln, Hamburg, Berlin, München, Frankfurt) und die Produktion möglichst billig, schließlich muss jede Sendung sich bei der Erstausstrahlung finanziell tragen.
  5. Kaufst du Serienstaffeln auf DVD oder Video?
    Nein. Dies aber nicht aus Prinzip, sondern weil mir das Geld dafür fehlt. Heroes stünde schon längst bei mir im Regal, wenn dafür nicht 40$ + Versand + Zoll fällig währen. Auf deutsch übersetzt wäre zwar möglich, aber inakzeptabel, nachdem man einmal die Stimmen der Originale gehört hat…

Ich werfe das Stöckchen weiter an Boje und Steffi.

Ich schäme mich für Deutschland!

Welch ein Abend. Deutschlands große Samstagsabend-Show, Thomas Gottschalks „Wetten dass …“ ist zu Gast in der Schweiz und auf der Couch sitzt die übliche Riege an schleichwerbenden Schauspielern und Sängern. Keiner kommt freiwillig, jeder will nur was verkaufen. Inzwischen gilt das auch für den Showmaster selber, denn neben den altbekannten Gummibärchen liegt ein gelber Umschlag mit roten Streifen in dem 5.000 Euro stecken, die im Laufe der Sendung an einen Gast im Publikum vergeben werden. Demnächst werden sich wohl noch Kafeetassen mit dampfenden Tchibo-Kaffee gesellen, die ein TCM gekleideter Showmaster servieren wird. Dazu darf dann die Frauen-Fußball-Nationalmanschaft „Ich hab die Haare schön“ singen während der Gottschalk gut gelaunt gesteht:
„Der folgende Namen ist vor allem für einen leicht angetrunkenen Moderator schwer auszusprechen.“
Darüber, dass dieser Michael „Bully“ Herbig beständig als Königin Sissi bezeichnet, sehen wir gnädig hinweg. Möge die Kaiserin Sissi ruhig im Grab liegen und sich nicht angesprochen fühlen.

Ich schäme mich dafür, dass diese Sendung im gebührenfinanzierten Fernsehen läuft und uns Gebührenzahler als Grundversorgung präsentiert wird, denn ich trete ja immer für die GEZ-Gebühr und das ZDF im besonderen ein.

Übrigens, manche Leute scheinen Spaß an der Sendung zu haben.

WordPress Plugin: WP-Print 2.20 deutsche Sprachdatei

WP-Print habe ich im Juni schon mal vorgestellt. Kurz gesagt ist es ein Plugin, dass eine druckbare Ansicht eines Blogartikels generiert.

WP-Print ist gerade in der Version 2.20 erschienen. Neu ist, dass man die Ansicht der Druckansicht per CSS formatieren und automatisch eine Copyright-Notiz mitdrucken lassen kann. Desweiteren kann man das Plugin nun deinstallieren, was bedeutet dass die Datenbankeinträge des Plugins gelöscht werden. Eine Innovation, die ich noch bei keinem anderen Plugin gesehen habe, üblicherweise wird nämlich die Datenbank nach und nach von den Plugins vollgemüllt, weil keines seine Hinterlassenschaften aufräumt.

Wie bereits für die Version 2.11 habe ich auch diesmal wieder eine Übersetzung angefertigt: WP-Print 2.20 Sprachdateien deutsch

Installation von WP-Print 2.20 deutsch

  1. WP-Print 2.20 herunterladen und entpacken.
  2. WP-Print 2.20 Sprachdateien herunterladen und die Dateien in das „print“ Verzeichnis von WP-Print (in dem auch die ganzen .php Dateien liegen) entpacken.
  3. Das „Print“-Verzeichnis mitsamt Unterverzeichnis auf den Webserver ins Plugins Verzeichnis der WordPress Installation kopieren.
  4. Unter „Plugins“ das Plugin WP-Print aktivieren.
  5. Unter „Einstellungen|Permalinks“ die „Permalink-Struktur aktualisieren“.
  6. Unter „Einstellungen|Drucken“ die gewünschten Optionen einstellen.

Reisenachbereitung Berlin (III)

Den Nachmittag unseres ersten Tages in Berlin begannen wir nach dem Mittagessen in der Nähe des Alexanderplatzes. Wir fuhren zur Friedrichstraße und wanderten diese nach Süden und bogen bald nach Westen ab, um dem Holocaust-Mahnmal unseren Besuch abzustatten.
Zuvor stießen wir an der Kreuzung Behrenstraße Ecke Wilhelmstraße auf dieses komische Ding, was da rechts abgebildet ist. Nennt man das schon Recycling?


Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Holocaust-Mahnmal
Holocaust-Mahnmal
Holocaust-Mahnmal Inmitten des Steelenfeldes
Holocaust-Mahnmal Von Ost nach West Richtung Tiergarten


Holocaust-Mahnmal Von Ost nach Nord-West Richtung Tiergarten

Ein wirklich beeindruckendes Denkmal, das da geschaffen wurde. Die Dimensionen sind riesig und man versteht sofort, worum es geht und was es ausdrücken soll.

Auf den ersten Bildern, die ich von dem Eröffnungstag des Denkmals gesehen habe, konnte man Menschen auf den Steelen turnen sehen. Inzwischen ist dies verboten und augenscheinlich wird das Verbot ohne gröbere Verstöße eingehalten.

Nach diesen ganzen senkrechten und waagrechten Kanten brauchte ich einfach ein paar andere Winkel und so entstand das „Diagonalbild“.

Der Potsdamer Platz und das „Sony Center“

Kollhoff-Tower am Potsdamer Platz

Nach diesem Ort der Stille zog es uns an einen ganz gegenteiligen Ort, der aber ebenso geschichtsträchtig ist: den Potsdamer Platz
Einst Knotenpunkt von vier Handelsstraßen mit einem Stadttor der Berliner Stadtmauer, entwickelte sich hier vor dem zweiten Weltkrieg ein einzigartiger Verkehrsknotenpunkt, an dem sich Überland- und Stadtverkehr trafen und ihre Passagiere austauschten.
Im zweiten Weltkrieg fielen hier viele Bomben und spätestens durch die Teilung, mit der die Mauer quer über den Platz verlief, kam der Platz zur Ruhe und wurde zur Brache. Nach der Teilung wurde der Platz und die umgebende Fläche an „Daimler Benz“ und Sony verkauft und zu neuem Leben erweckt.

Sony Center von Innen, Blick von West nach Ost

Das „Sony Center“ wurde spätestens durch die WM2006 und dort aufgebaute ZDF SportStudio bekannt. Wie wichtig diese TV-Übertragungen für das „Sony Center“ waren erkennt man spätestens durch die Bilder auf der Leinwand im Bild rechts unten. Dabei hat das architektonisch interessantes zu bieten.

Sony Center von innen, Dachkonstruktion


Back-Shop am Bahnsteig U-Bahnhof Potsdamer Platz

Wie lange Berlin schon über ein U-Bahn-Netz verfügt, kann man an diesem „Back-Shop“ direkt auf dem Bahnsteig der U2 am Potsdamer Platz erkennen. Man beachte vor allem den Schlauch der Klimaanlage…
Man lasse sich übrigens nicht durch die Bezeichnung „U-Bahnhof Potsdamer Platz“ täuschen, denn der Bahnhof liegt unter dem Leipziger Platz ca 100 Meter östlich des Potsdamer Platzes. Der dortige U-Bahnhof wurde schon 1923 umbenannt

Total geschafft, wie Steffi und ich waren, zogen wir uns erstmal in „unser“ Zimmer in der Wohnung meines Bruders zurück, um Kraft für den Abend zu tanken.


Immer die Mauer entlang

St. Michael Kirche am Engelbecken

Gestärkt durch ein italienisches 2 Gänge Menü (Tagliatelle Contadina und danach Antipasti?? Die spinnen, die Berliner!) starteten wir von Oranienplatz einen Spaziergang durch eine seltsame Landschaft. Vor rund 160 Jahren wurde hier der „Luisenstädtische Kanal“ gebaut und schon vor 80 Jahren zum Teil zugeschüttet und zu einer Gartenanlage umgebaut.
Nach rund 200 Metern kreuzt die Waldemarstraße und ab hier ist der Park ehemaliges Mauergelände. Die Gebäude rechts (also die im Osten) gehörten zur Westseite der Stadt, während die Kirche und die Gebäude link (also die im Westen) zur DDR gehörten.

St. Thomas Kirche am Engeldamm
St. Thomas Kirche vom Engeldamm gesehen

„Engeldamm“ nennt sich der östlich an das „Engelbecken“ schließende, ebenfalls zum „Luisenstädtischen Kanal“ gehörende, nach Nordosten gebogene Damm. Die St. Thomas Kirche liegt südlich des Damms und somit zum Westteil der Stadt, während der nördliche Teil zum Osten gehörte.

Folgt man dem Engeldamm nach Norden, so stößt man an der „Schillingbrücke“ nicht nur auf das Gebäude der Ver.di, sondern auch auf die Spree.

Dämmerung am Fernsehturm - Von der Schillingbrücke aus gesehen
East Side Gallery

Überquert man hier die Spree und folgt der nächsten Straße nach Südosten, erreicht man mit der „East Side Gallery“ ein seltsames Stück Mauer. Zum einen war diese Mauer nie Grenzmauer, sondern „Hinterlandmauer“ und zum anderen das wohl schönste, auf jeden Fall längste Stück der Mauer, die noch steht. 1990 wurden diese über 1300 Meter der Mauer von über 100 Künstlern bemalt und ist so die größte Open-Air-Galerie (nicht logisch denken und „Open Air Gallery“ schreiben) der Welt.
Wir querten die Spree am Oberbaum abermals, ließen es für diesen Tag gut sein und trollten uns zum Schlesischen Tor, um uns von der U-Bahn zu unserer Schlafcouch tragen zu lassen.

Präambel – Was ist das?

Der Begriff der Präambel, […] bezeichnet heute eine meist feierliche, in gehobener Sprache abgefasste Erklärung am Anfang einer Urkunde, insbesondere einer Verfassung oder eines völkerrechtlichen Vertrages. Es lässt sich allgemein sagen, dass moderne Präambeln der Darstellung von Motiven, Absichten, Zwecken durch ihre Urheber dienen und den jeweiligen „Basiskonsens“ wiedergeben.

So beschreibt die Wikipedia Präambeln. Die Präambel der BRD habe ich heute bereits zitiert, doch wie sehen Präambeln anderer Staaten aus?

  • Österreich: Hat keine, zumindest beginnt die vom Österreichischen Bundeskanzleramt verlinkte Bundesverfassung Österreichs mit keiner.
  • Schweiz:

    Im Namen Gottes des Allmächtigen!
    Das Schweizervolk und die Kantone,
    in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,
    im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,
    im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben,
    im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,
    gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen,
    geben sich folgende Verfassung:

    Das ist doch mal ein Wort, oder? Da weiß man nach der Präambel schon, dass die Schweiz föderal, demokratisch, bündnisneutral (keine NATO- oder EU-Mitgliedschaft), gottesfürchtig (christlich, könnte aber auch jüdisch oder moslemisch sein) und sozial ist und dem Umweltschutz einen sehr hohen Wert zumisst.

  • Europäische Union (Verfassungsentwurf): Beginnt mit der Aufzählung der Staatsoberhäupter der EU-Mitgliedsstaaten („SEINE MAJESTÄT DER KÖNIG DER BELGIER“ sind die ersten sechs Worte)

    SCHÖPFEND aus dem kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas, aus dem sich die
    unverletzlichen und unveräußerlichen Rechte des Menschen sowie Freiheit, Demokratie, Gleichheit
    und Rechtsstaatlichkeit als universelle Werte entwickelt haben,
    IN DER ÜBERZEUGUNG, dass ein nach schmerzlichen Erfahrungen nunmehr geeintes Europa auf dem
    Weg der Zivilisation, des Fortschritts und des Wohlstands zum Wohl aller seiner Bewohner, auch der
    Schwächsten und der Ärmsten, weiter voranschreiten will, dass es ein Kontinent bleiben will, der
    offen ist für Kultur, Wissen und sozialen Fortschritt, dass es Demokratie und Transparenz als
    Grundlage seines öffentlichen Lebens stärken und auf Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität in der
    Welt hinwirken will,
    IN DER GEWISSHEIT, dass die Völker Europas, stolz auf ihre nationale Identität und Geschichte,
    entschlossen sind, die alten Gegensätze zu überwinden und immer enger vereint ihr Schicksal
    gemeinsam zu gestalten,
    IN DER GEWISSHEIT, dass Europa, „in Vielfalt geeint“, ihnen die besten Möglichkeiten bietet, unter
    Wahrung der Rechte des Einzelnen und im Bewusstsein ihrer Verantwortung gegenüber den
    künftigen Generationen und der Erde dieses große Unterfangen fortzusetzen, das einen Raum
    eröffnet, in dem sich die Hoffnung der Menschen entfalten kann,
    ENTSCHLOSSEN, das Werk, das im Rahmen der Verträge zur Gründung der Europäischen
    Gemeinschaften und des Vertrags über die Europäische Union geschaffen wurde, unter Wahrung
    der Kontinuität des gemeinschaftlichen Besitzstands fortzuführen,
    IN WÜRDIGUNG der Leistung der Mitglieder des Europäischen Konvents, die den Entwurf dieser
    Verfassung im Namen der Bürgerinnen und Bürger und der Staaten Europas erarbeitet haben

    Es folgen über sechs Seiten die Staats- und Regierungschefs, die daran rumgedoktert haben und endet mit:

    DIESE SIND nach Austausch ihrer in guter und gehöriger Form befundenen Vollmachten wie folgt
    ÜBEREINGEKOMMEN:

    Ein einziger, großer, Kompromissbrei, aufgefüllt mit persönlicher Eitelkeit der unterzeichnenden Politiker.

Reisevorbereitungen: Berlin, wir kommen

Seit gestern früh stehe ich als Gewinner des 95-Thesen-Preises für meinen Artikel Stasi 2.0 – So sieht unsere Zukunft aus! fest. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die für oder nicht gegen mich gestimmt haben. Danke!
Da der 95-Thesen-Preis in Jena verliehen wird, Jena 370 Kilometer von München entfernt und Steffi mir schon seit längerem mit Urlaubswünschen in den Ohren liegt, haben Steffi und ich uns entschieden nach der Preisverleihung Urlaub zu machen. Unser erster Urlaub seit 5 Jahren.
Weil Jena etwa auf 2/3 des Weges nach Berlin liegt, Steffi noch nie in Berlin war und mein Bruder seit rund 7 Jahren dort wohnt, werden wir der Hauptstadt einen Besuch abstatten. Die Hauptstadt wirft sich zu diesem Anlass richtig in Schale und putzt sich nochmal richtig raus. Nur leider werden wir die Stadt schon wieder verlassen haben, bis der Regen mit seiner Putztätigkeit fertig ist. Kommt ja auch alles ziemlich plötzlich, denn am Montag fahren wir los. Donnerstag fahren wir heim, so bleiben uns Dienstag und Mittwoch für Berlin. Auf unserer Liste der Ziele stehen bisher:

  • Regierungsviertel
  • Brandenburgertor
  • Unter den Linden
  • Spreeinsel
  • Holocaust-Gedenkstätte
  • Hauptbahnhof
  • Sony-Center
  • Checkpoint Charly

Sicher gibt es noch eine ganze Reihe weiterer, sehenswerter Ziele, zB weiß ich noch nicht, wo man den Mauerverlauf und Mauerteile an besten „nachfühlen“ kann. Aber ich bin mir sicher, ihr werdet mir da weiter helfen können 😉