Eine Hochzeit, eine Zwitscherschrecke und ein Sonnenbrand

Zwitscherschrecke krabbelt auf meiner Nase
Das ist die Ausbeute dieses Wochenendes.

Samstag nach Schöfweg gefahren, einen Friseurbesuch genossen, einer Woidler-Hochzeit aufmerksam beigewohnt, Papa zum Geburtstag zwei Knatterboote geschenkt, mit einer Zwitscherschrecke vor Steffis Kamera gespielt und mir dabei einen Sonnenbrand geholt.

Anmerkungen zur Hochzeit:

  1. Ablauf:
    • Kirchliche Trauung (die Standesamtliche fand schon am Freitag statt)
    • Beglückwünschung des Brautpaares
    • Freilassen zweier weißer Tauben
    • Gruppenfoto mit allen Gästen
    • Fahrt zur Gaststätte mit Hupkonzert
    • Sektempfang mit Musik (gespielt vom Hochzeitlader, der gleichzeitig der “Chef” der Band bestehend aus seiner Frau und seinem Sohn ist)
    • Einzug in den Saal, Reden des Hochzeitsladers, dem Brautvater und dem Bräutigam
    • Hochzeitswalzer
    • Abendessen
    • Brautverziagn (=Brautstehlen, Auslösen der Braut durch ein kleines Spiel, weitere kleine Spiele)
    • Rückzug in den Saal
    • Kuchen- und Käsebuffett
    • Tanz (Urgs, die Braut ist 21 und die Musik wäre selbst meinen 50 jährigen Eltern zu alt gewesen)
  2. Daraus gelernt:
    • Brautstehlen durchaus amüsant gestaltbar
    • Last night the DJ saved my live – Wir brauchen einen DJ, der die (englischsprachige) Pop- und Rockmusik der 70er bis heute in petto hat
    • Hochzeitslader bzw DJ mit Moderationsfähigkeiten sinnvoll, um Spiele etc zu organisieren. Der Hochzeitslader dieser Hochzeit wäre aber für unsere Feier zu niederbayrisch
    • Sitzordnung ist durchaus offen gestaltbar
    • Hochzeitstorte Früchtekuchen, allgemein weniger Sahnetorten

Anmerkungen zu den Knatterbooten:

  • Bei windigem Wetter nahezu aussichtslos in Gang zu bringen
  • Zwei Kerzenstummel reichen nicht weit -> Nachschub parat haben
  • Stark genug, um gegen die Strömung des Brunnens an zu kommen

Zwitscherschrecke krabbelt auf meiner Hand
Anmerkungen zur Zwitscherschrecke:

  • Das Legerohr der Heupferde ist nur so lange wie deren Flügel
  • Zwitscherschrecken haben ein deutlich längeres Rohr
  • Kater Jimmy ist zu blöd, zu begreifen, dass eine Zwitscherschrecke für ihn ungefährlich ist und darum keine Panik nötig ist, wenn eine auf ihm umher läuft
  • Zwitscherschrecken laufen lieber Bergauf als Bergab
  • Mehr Bilder der Zwitscherschrecke gibt in Steffis Blog

Informatiker + Sonne = Sonnenbrand -> Sonne vermeiden, Schmerz ertragen oder an Sonnencreme denken

Siehe auch Wochenend-Eindrücke in Steffis Schülerschreck-Blog

“Kombinierte Urin- und Blut-Kontrollen”

Liebes ZDF,
diese Kontrollen müssen doch einen vernünftigen Namen haben, denn “Kombinierte Urin- und Blut-Kontrollen” hört sich einfach ekelhaft an. Wie muss ich mir so eine Kontrolle vorstellen? Pinkelt da der Fahrer in den Blutbeutel, haben die Fahrer Blut im Urin oder wie?

Der Hochsommer beginnt – 30 Grad in der Wohnung

20.06.07 16:35

Wohnzimmer 30,4 Grad
Schlafzimmer 30,1 Grad
Küche 30,2 Grad
Bad 31,2 Grad (WaMa mit 90 Grad Wäsche läuft gerade)
Flur 30,0 Grad

Mir ist es zu heiß, so 2 oder 3 Grad zu warm. Zeit, den Ventilator aus dem Keller zu holen.

Dose leer – Blogsprit zu Ende

Heute früh wars dann so weit, die letzten Schokopops meines Blogsprits kullerten aus der Dose in meine Müslischüssel. Steffi hatte Dienstag vom Plus ein Tütchen “Cranberries für Salat” mitgebracht und auf die beiden Müslis verteilt. Zwar nicht ganz öko und gezuckert, aber sehr, sehr lecker.

Fazit: Das MyMuesli Müsli schmeckt gut, ist nahrhafter (= macht länger satt) und wg der verschiedensten Zutaten deutlich “spannender” als Billig-Müsli. Gleichzeitig ist das Müsli ungezuckert, darum sollte man ausreichend Früchte seinem Mix hinzufügen.

Neue Erkenntnis: Formel 1 schon 957 Jahre alt

Gestern hatte der Formel 1 Fahrer Robert Kubica im Kanada-Grand-Prix riesiges Glück. Bei Tempo 280 verlor er die Kontrolle über seinen BMW und knallte in eine Begrenzungsmauer. Glücklicherweise ist ihm so gut wie nichts passiert, eine Gehirnerschütterung, Prellungen und einen verdrehten Knöchel sind bei einem solchen Unfall ein Beispiel für die Sicherheit der Formel 1 Renner.

Um zu sehen, wie es ihm geht, warf ich gerade einen Blick auf seine Homepage und entdeckte eine mir völlig neue Information:

Formel 1 seit 1050?


Wow, mich würde das Reglement von damals interessieren und ob die Wagen von Ochsen, Eseln oder Pferden gezogen wurden.

In der polnischen Version der Homepage stimmt die Jahresangabe mit 1950 übrigens.

Wenn der Postmann zweimal klingelt – ist es MyMuesli-Time

Zwei entpackte MyMueslidosen, Schülerschreck und Blogsprit
Zwei MyMueslidosen, frisch vom Hermesfahrer abgeworfen

Heute Nachmittag kam endlich der Hermesbote mit den MyMuesli-Dosen an. Laut “Paketaufkleber” hat Hermes die Dosen am 01.6.07 in Empfang genommen, also eine ganze Woche für die 200 km Fahrtstrecke gebraucht. Postkutschen wären schneller gewesen…

Nun gut, wenigstens waren die beiden Dosen (Schülerschreck für Steffi, Blogsprit für mich) unbeschädigt und das ist ja das wichtigste.

Was mich ziemlich verwundert hat, war die Größe der Dosen. 27 cm hoch und 9,5 cm Durchmesser sind schon nicht ohne. Die Wandstärke ist ordentlich, ich möchte keine der Dosen übergebraten bekommen…

Verschlossen sind die Dosen an beiden Enden mit Plastikdeckeln. Nach dem Öffnen des Deckels hat man eine Alufolie vor sich, die das Müsli vakuumverpackt.

Schülerschreck-Müslimischung in der Dose

Und fürs nächste mal lerne ich auch, dass ich das Handy quer halten muss, wenn ich meine Videos hochkant haben will…

Im Video kann man schon erkennen, dass die beiden Dosen einen verschiedenen Füllstand haben. Blogsprit wiegt 661g und Schülerschreck 652g, jeweils mitsamt der Dose. Die Füllstandsunterschiede kann das aber nicht erklären, Schülerschreckt wiegt bei gleichem Volumen einfach mehr.

Schülerschreck in der Tasse
Blogsprit in der Tasse
Blogsprit in Milch, lecker

Wie versprochen haben Steffi und ich unsere Müsli dann auch gleich einem Geschmackstest unterzogen. Wie ihr Schülerschreck geschmeckt hat, könnt ihr bei ihr im Blog lesen.
Mein Blogsprit schmeckt auf jeden Fall sehr lecker. Im Gegensatz zum Aldi-Schokomüsli, dass ich sonst esse, schmeckt man deutlich mehr Geschmacksnuancen heraus. Außerdem ists deutlich knackiger und man hat mehr zu kauen, was ich sehr gut finde.
Die Kehrseite des Bio-Müslis ist natürlich, dass kein Zucker zugesetzt wurde. Üblicherweise habe ich einen Esslöffel Kaba in der Milch und dementsprechend süß schmeckt es dann auch. Morgen werde ich mal einen halben Esslöffel mit Blogsprit versuchen, denn ich befürchte, dass zu viel Kaba das Geschmackserlebnis des Müslis überdecken würde.
Nach einem ersten, kurzen Test, würde ich bei der nächsten Bestellung 2xFeigen und 2xCranberries statt jeweils nur einmal nehmen, weil va die Cranberries absolut spitze schmecken.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Marco aka Starkiller von Epstacy.de für sein Sponsoring bedanken.

Wenn die Augen nicht mitspielen

Die Augen sind ein sehr wichtiges Organ, verlassen wir uns doch bei einem Großteil unserer Umweltwahrnehmung auf sie. Fehlsichtigkeit ist in unserer Gesellschaft eine weit verbreitete Krankheit, doch denken wir beim Thema Augen und Krankheit fast immer an den Verlust der Sehkraft und der Sehschärfe. Ein Thema, dem man meist nur wenig Beachtung schenkt, ist eine Farbfehlsichtigkeit. Im blechBlog hab ich einen Farbfehlsichtigkeitssimulator entdeckt, der sehr schnell vermittelt, wie grausig zB das surfen sein kann (es kann durchaus eine Minute dauern, bis eine Webseite im Simulator fertig geladen ist):

Unterschiedliche Sehschärfen simuliert der Sehschärfen-Simulator.