Vandalismus, Schillyiserung und ein Telefon

Vorgestern Nacht wurde vor Don Alphonsos Stadtpalast ein Auto demoliert, indem drei alkoholisierte Jugendliche einem vierten, auf einem Mercedes herumlaufenden, zujubelten. Don hatte zu diesem Zeitpunkt schon die Polizei an der Strippe, um den Vandalismus zu melden.
In den Kommentaren zu seinem Beitrag muss er sich vorwerfen lassen:

… ohoho das ist ja sehr ambivalent – ein weiterer Milestone bei der Schillyisierung – einerseits – anderersseits ist es natuerlich wirklich zum Knochenkotzen wenn des Nachts eigene/und/oder fremder Leute Autos Ihre vollstaendig konvexe Form verlieren – ein Dilemma, ein wirklich schlimmes Dilemma …

Nachtrag : oh ich sehe S-Klasse – dann sieht das natuerlich schon wieder anders aus – da faellt der eine Teil der Ambivalenz natuerlich flach – dann bleibt leider nur die Schillyiserung ….

Spätestens seit letztes Jahr im Januar ein vermutlich Betrunkener an mindestens 20 Autos hier in der Hohenzollerstraße den rechten Außenspiegel weggetreten hat, habe ich für Dons Reaktion vollstes Verständnis. Die Autohaftpflicht zahlt in so einem Falle natürlich nicht und so wurden mir 200 Euro plus MwSt aus meinem Geldbeutel geklaut.

Ich habe daher vollstes Verständnis für Don und kann in keinster Weise eine „Schillyiserung“ oder übertriebene Reaktion feststellen!

Scheiß Job

Dass Polizisten durchaus manchmal einen scheiß Job haben, wissen wir seit „Toto und Harry“ und aus VS Steeles Blog. Ich durfte gerade live Zeuge sein, wie unangenehm der Job sein kann.

Irgendwann zwischen 1:45 und 2:00 hörte ich durchs offene Fenster das bekannte Knacken eines Funkgeräts. Ich bin natürlich sofort auf den Balkon gehechtet, um zu gucken, was denn los sei. Außer einem 3er Polizeikombi war nichts zu sehen, doch nur wenige Momente später tauchte ein Polizei 5er und einer der betont unauffälligen dunklen Opel Vectra der Zivilen auf. Schnell besprachen sie sich, der 2 Minuten später eintrudelnde zivile 5er hörte wohl über Funk mit. Die 4 Fahrzeuge verteilten sich, der 3er blieb aber mir gegenüber an der Einfahrt zur Zehntnerstaße stehen. Aus dem weiteren Funkgesprächen entnahm ich, dass sich anscheinend ein Raubüberfall ereignet hatte.
Trotz allen körperlichen Einsatzes (die Polizisten kraxelten über die 2,50 Meter hohe Wand ins Nordbad und leuchteten dort rum) rückten sie um 2:30 mit Blaulicht ab (Richtung Gabelsbergerstraße, wenn ich mich nicht verhöhrt habe).
Auf der Wache wartet jetzt wohl einiges an Papierkram und das mit der Gewissheit, dass da ein Räuber durch Schwabing läuft.

Ich aber stehe noch immer auf dem Balkon und ruf den Leuten zu, dass sie die Zehntner doch bitte auf der gut beleuchteten Seite entlang laufen sollen. Und dank des N800 kann ich den Artikel trotzdem sofort bloggen.

Sommer-Tollwood

Schon letzten Donnerstag waren Steffi und ich auf dem Sommer-Tollwood, um ein paar Geburtstagsgeschenke einzukaufen. Da noch nicht alle Geburtstagskinder beschenkt wurden, verrate ich hier nicht, was wir alles gekauft haben.

Neben den Standerln und den Musikbühnen gibt es auch Straßenkünstler zu sehen:

Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007
Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007 mit gemopsten Rucksack
Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007



Leider habe ich den Anfang des Auftritts dieses Straßenkünstlers verpasst, ich weiß also nicht, warum der Manager auf die Telefonzelle geklettert ist. War aber irgendwie für das Verständnis auch nicht wichtig…

Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007
Straßenkünstler auf dem Sommer-Tollwood 2007
Fahrrad



Und dies soll als Nachweis dafür dienen, dass nicht nur München, sondern auch die Münchner fahrradfreundlich sind

Mehr Bilder des Managers auf der Zelle gibts beim Klick auf Weiterlesen →

Fahrrad-Routing-Planer für München

Jetzt lebe ich seit fast 7 Jahren in München und habe seit 6 Jahren mein Radl hier stehen und fahre damit im Sommer in die Uni und erfahre erst heute, dass es für München sogar einen Fahrrad-Routing-Planer gibt.

Das ist doch mal Klasse, oder? Da ist es auch ganz logisch, dass die Velo-city Konferenz dieses Jahr Station in München macht.

via Muenchenblogger

Von Parkraummanagement und Parklizenzgebieten

Großstadt. Eigentlich nur eine große Stadt. Im Gegensatz zur Kleinstadt ist hier alles größer:

Parkraummanagement - Parklizenzgebiete Schwabings
  • Die Fläche
  • Das Warenangebot
  • Die Vielfalt
  • Die Bevölkerungszahl
  • Die Bevölkerungssdichte

Und genau diese Bevölkerungsdichte macht Probleme, denn Flächen mit hoher Bevölkerungsdichte haben viel Bewohner und somit auch viele Autos pro Fläche. Parkfläche ist darum ein knappes Gut und wenn man keine Garage hat, muss man den Kampf des Laternenparkers kämpfen.

Um den Kampf der Laternenparker um die begrenzten Parkplätze zu verringern, hat sich die Stadt München das Parkraummanagement mittels Parklizenzgebieten ausgedacht.

Eigentlich eine Klasse Idee:
Man unterteile die Stadt in Parklizenzgebiete, innerhalb dieser Lizenzgebiete darf man nur mit Lizenz oder gegen Gebühr parken und Lizenzen werden nur an Anwohner mit Erstwohnsitz München vergeben, damit diese schnell und zuverlässig einen Parkplatz wohnortnah finden.
Diese Lizenzen sind aber nur innerhalb ihrer Lizenzgebiete gültig, wollte ich als West-Schwabinger (aber zum Lizenzgebiet Bayernplatz gehörend) oder als Auswärtiger, einen Alt-Schwabinger mit dem Auto besuchen, dann müsste ich dort Parkgebühren zahlen. Selbiges gilt auch für mich als Parklizenzgebietrandanwohner (etwa bei dem H von Hohenzollernstraße links unten), falls ich in der Seitenstraße schräg gegenüber Parken wollte. Normalerweise will ich das aber auch garnicht, denn zum einen ist man innerhalb Münchens mit dem Radl und/oder MVV eh schneller und zum anderen sind seit der Einführung der Parklizenzen auf meiner Straßenseite fast immer Parkplätze frei, da mehrmals täglich Parklizenzkontrolleure durch die Straßen flanieren.

Mir stellt sich nun aber folgendes Problem: Vergangenen Samstag war ich in der Werkstatt, weil Steffi vor 5 Wochen den rechten Vorderreifen unseres Corsas aufgeschlitzt hat. Die Werkstatt hat leider festgestellt, dass sich dabei die ganze Spur der Vorderachse verstellt hat. Das konnte aber nicht sofort repariert werden, weil die Werkstatt die entsprechende Vermessungsanlagen nicht hat. Also steht unser Corsa in Schöfweg, während ich mir zum Glück den Corsa meiner Eltern ausleihen konnte. Da unsere Parklizenz aber auf den „falschen“ Corsa ausgestellt ist, hat Steffi gerade über 30 Minuten nach einem (kostenfreien) Parkplatz gesucht, wobei direkt vor unserem Haus 3 frei waren, die aber bis morgen Mittag 9 Euro gekostet hätten.

Schön blöd, das!

PizzaHut Lieferservice- einmal und nie wieder

Steffi kam heute um 20:30 aus Stuttgart, wo sie am Wochenende bei ihren Großeltern war. Bis wir uns das wichtigste erzählt hatten, war es 9 und wir hatten keine Lust mehr zu kochen.
„Probieren wir doch mal den Lieferservice von PizzaHut“ dachten wir uns. Böser Fehler!

Um kurz nach 9 haben wir bestellt. Eine Pizza „Caribbean Chicken Lovers“ mit Pan Teig, eine Pizza halb „Garden Lovers“ und halb „Salami Deluxe“ mit Big N.Y. Teig und als Vorspeise „Mixed Starters“ (Chicken Wings, Chicken Sticks, Chicken Potatoes) mit Guacamole als Dip. Nach 30 Minuten sollte angeblich die Pizzen bei uns sein.

Zum Wochenausklang „Harry Potter und der Feuerkelch“ ins DVD-Laufwerk und ab dafür.

Um 21:45 war von der Lieferung noch nichts zu sehen, also haben wir kurz bei PizzaHut angerufen, ob denn die Bestellung verloren gegangen sei. „Nein, nein, die ist schon unterwegs“ hieß es.

Um 22:05 klingelte es dann an der Tür. 31 Euro (soll ja auch noch mein morgiges Mittagessen sein) inkl 60 Cent Trinkgeld wechselten den Besitzer. Steffi war so sauer, eigentlich wollte sie gar kein Trinkgeld geben, ich habs dann aber doch nicht auf genaues rausgeben bestanden. Angeschnauzt hab ich den Fahrer auch nicht, da ich ja aus dem Pizza Blog weiß, dass der Fahrer nicht unbedingt was dafür kann.

Der Lieferant war mit dem Aufzug schon weg, da gabs die erste Enttäuschung: Natürlich kein Big N.Y. Pizzaboden, sondern zwei mal Pan, noch dazu schon durchgefeuchtet.
Aber als erstes war sowieso die Vorspeise dran. Während also Harry auf dem Weihnachtsball tanzte, sortierten wir die durchweichten von den noch halbwegs essbaren Starters aus. Viel blieb leider nicht übrig, dass dann natürlich keine Guacamole, sondern der Standard Dip, der für Steffi zu scharf ist, dabei war, setzte dem ganzen die Krone auf.

Ein Blick auf die Rechnung offenbart: Der Beleg wurde um 21:34 gedruckt und hat dann 30 Minuten bis zur Auslieferung gebraucht. Wir reden hier über 2 Kilometer Fahrstrecke innerhalb Münchens. Der Fahrer musste nur in der Lerchenauerstraße ins Auto steigen, der Straße Richtung Süden folgen und einmal nach links in die Hohenzollernstraße abbiegen, schon war er bei uns.

Naja, beim nächsten mal gibts halt wieder chinesisch, da weiß ich, dass nach 20 Minuten das Essen frisch auf dem Tisch steht.

Cat content (III)

Auf einer Katzenausstellung

Steffi und ich waren heute auf der Katzenausstellung des 1. BAYERISCHER EDELKATZEN-CLUBs.

Im Gegensatz zur Ausstellung des Bayerische Rassenkatzen Vereins war diese Ausstellung mit Prämierung der Katzen und derartigem TammTamm. Viele schöne Tiere waren zu sehen, einige kannten wir ja schon von den Webseiten der Catteries. Trotz allem, es war viel zu eng und zu laut, derartige Veranstaltungen kann ich nicht empfehlen.