Nachfolger für das Nokia N800 in Sicht

Das Nokia N800 Internet Tablet habe ich ja schon mehrfach beschrieben und vorgeführt, was man in der Kategorie Nokia N800 nachlesen kann. Genau mit dieser Kategorisierung habe ich natürlich ins Klo gegriffen, weil zu kurzfristig gedacht. Das N800 ist ein technisches Gerät, bereits das zweite seiner Klasse und besitzt natürlich Verbesserungspotetial. Demnach ist es auch logisch, dass das N800 einen Nachfolger erhalten wird.

Einer der Hauptkritikpunkte am Nokia N800 ist neben dem (angeblichen) Mangel einer Telefoniefunktion das Fehlen einer Hardwaretastatur.

Nokia N800 Nachfolger?

Schon länger wird spekuliert, wie der Nachfolger denn aussehen könnte und bereits im Juli tauchten Fotos bei Engadget auf, die einen Entwurf für einen N800 Nachfolger zeigen sollen. Viele, auch ich waren der Ansicht, dass diese Fotos nur ein Fake seien.

ThoughtFix ist dem Nachfolger schon seit einiger Zeit auf der Spur.

  • Schon vor einer Woche entdeckte er Hinweise bei der FCC auf einen Nachfolger
  • Auf einer Nokia Veranstaltung entlockte er Nokias Multimedia Vizepräsident den Hinweis, dass ein Nachfolger weniger auf „Geeks“, als auf „Mainstream“ ausgerichtet sei.
  • Gestern veröffentlichte er eine Analyse der FCC Daten und kam zu dem Schluß, dass WiMax eventuell doch nicht kommt, es dafür aber Hinweise auf integriertes GPS gibt. Er spekuliert, dass falls der Nachfolger nicht bis zum 15.10 veröffentlicht und auf den Markt gebracht worden sein sollte, die Veröffentlichung erst im Januar auf der CES (wie beim N800) stattfinden würde.
  • Gerade eben wurden auf den Seiten der FCC ein weiteres Dokument veröffentlicht, in dem sich auf Seite Sechs folgendes findet:
    Nokia N800 Nachfolger mit Slider?



    Das hier getestete Produkt scheint einen „Slider“ zu haben, wobei nicht näher spezifiziert ist, was damit gemeint ist. Bei Bereich der Handys nennt man allerdings aufschiebbare Handys Slider, wobei durch das „aufgleiten“ in der Regel eine Tastatur sichtbar wird…

Das Nokia N800 und seine Applikationen

So, wie bereits angekündigt, habe ich ein Video über das Nokia N800 Internet Tablet erstellt, in dem ich das Gerät vorstelle und eine ganze Reihe an Anwendungen vorführe. Ich zeige, wie Webseiten aussehen, Multimedia (Videos und Musik) verwaltet werden kann, die verschiedenen Möglichkeiten des Kontakts mit der Aussenwelt (VoIP, IM, eMail) und Datenaustausch mit Windows PCs.

Das Video liegt bei Viddler.com, da es dort nicht skaliert wird und so das Display des Geräts während der Vorführung ablesbar bleibt. Wer sich bei Viddler anmeldet, kann direkt in das Video kommentieren, d.h. dafür sorgen, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt im Video der Kommentar eingeblendet wird.

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Die Lebensdauer Ihrer Maus ist überschritten

Aus, die Maus
„Die Lebensdauer Ihrer Maus ist überschritten“
Das sagt der Saturn-Mitarbeiter zu mir, als ich ihm erkläre, warum ich eine neue Maus brauche.

Lebensdauer überschritten? Ich bin seit 13 1/2 Jahren Maus-Schubser. Meine erste Maus war von Logitech aus Recycling-Material hergestellt. Diese Maus war noch stabil, zumindest habe ich sie rund 4 oder 5 Jahre lang benutzt. Zwei oder drei weitere Logitechs folgten, bis ich Anfang des Jahrtausends auf meine erste Optical umgestiegen bin. Die ist irgend ein billig-Produkt für 25 Mark gewesen und liegt noch in einer Teilekiste rum. Ich bin relativ schnell von der Billigmaus auf eine Microsoft optical umgestiegen, der bald eine weitere folgte und seit rund 2 Jahren hab ich nun eine IntelliMouse.
Und da spricht der „Jüngling vom Mars“ ähh Saturn von „Lebensdauer überschritten“. Das ich nicht Lache!

Gut, bisher habe ich meine Mäuse ausgetauscht, weil die Kugeln nicht mehr sauber liefen, die Kugelwalzen zerbrochen waren oder bei den Microsoft Mäusen die kleinen Gummifüßchen abgerieben waren. Aber diesmal läuft die Maus noch sauber, bringt den Pfeil da wo ich ihn hin haben will und ich verstehe so garnicht, warum die Lebensdauer der Maus überschritten sein soll.
Das Problem ist doch nur, dass sie zunehmend öfter einen Doppel- statt einen Einfachklick macht. Ich habe die Maus zerlegt, die Plastikteile in Spülwasser gebadet und handgetrocknet wieder zusammengesetzt. Knapp sechs Wochen konnte ich so rausschinden, auch wenn ich die Doppelklickgeschwindigkeit des Treibers zunehmend anheben musste, damit der Treiber passend reagiert. Inzwischen öffnen sich aber fast jedesmal zwei Fenster, wenn ich auf einen Link klicke und Ordner auf dem Desktop kann ich nur noch per rechte Maustaste öffnen, weil ich garnicht so langsam doppelklicken kann, wie ich es im Treiber eingestellt habe…

Der Saturn-Mensch redet über Testlabore und Roboter die Mäuse klicken. Der spinnt doch, oder? Angeblich hält die IntelliMouse nur 750.000 Klicks aus. Ich mein, 750.000, das sind gerade mal 1000 pro Tag, also keine 100 pro Stunde. Damit kommt man doch nicht weit, oder?

Ich hab mich dann für eine Microsoft Wireless Laser Mouse 5000 entschieden. Die soll zwar auch nur 1.000.000 Klicks aushalten, aber die Logitech Gamermäuse für 70 Euro waren mir einfach zu teuer.

Zuhause finde ich dann wirklich ein Dokument von Microsoft, dass 1.000.000 Klicks für die IntelliMouse und ebensoviele für die Laser 5000 verspricht. Ich bin ja mal gespannt…

Bildnachweis:Pixelio.de User Jürgen Acker

Arbeitsplatzbeschreibung

Mein Schreibtisch, frisch aufgeräumt

Mein Arbeitsplatz (von links nach rechts):

  • Unser Drucker/Scanner/Kopierer: Ein HP LaserJet 3380
  • Wasserflasche: Ohne ausreichend Wasser trocknet das Hirn ein, was zu Kopfschmerzen führt
  • Haarke und Kraule: Für die schnelle Entspannung zwischendurch
  • SpeedLink Apollo 2.1 Lautsprechersystem
  • Eizo flexScan S1910: Ein fantastisches Gerät, möchte ich nicht mehr missen
  • Nokia N800: Internet immer und überall, mit 800*480 per WLAN oder UMTS via Bluetooth und Handy
  • Dell Multimedia Tastatur: Lautstärkeregelung per Tastatur, wer braucht das? Nach ca 20 Minuten antwortet man mit „Ich“
  • Noname USB Hub
  • Microsoft Intellimouse: Wird demnächst ersetzt, weil sie unmotiviert aus Klicks Doppelklicks macht

Der Beutel auf dem Regal ist übrigens Zucker aus der ISIS Zuckermühle aus Bundaberg, Australien. Das Zuckerrohr dieses Beutels habe ich mitgeerntet.

Vom Sammeln und sich Trennen

Von der Veranlagung her bin ich ein äußerst ordentlicher Mensch, fast schon zwanghaft, möchte ich sagen. Schon mit 5 Jahren hat man mir eine erfolgreiche Beamtenlaufbahn ob meiner Ordnung vorhergesagt.
Leider ist zwischen Veranlagung und Umsetzung ein gewaltiger Unterschied, denn Ordnung drückt sich nicht nur dadurch aus, dass alles ordentlich aufgeräumt ist, sondern auch dadurch, dass unnötiges der Ordnung entsprechend aussortiert wird. Dieses Aussortieren fällt mir aber ausgesprochen schwer, bedeutet dies doch, sich von etwas zu trennen.

Ab Mittwoch ist meine Mama wegen einer Fortbildung für drei Tage in der Stadt und nächtigt bei uns auf dem Sofa. Um sie nicht von allen Seiten mit Computern umstellt zu wissen, stand heute aussortieren nach dem Informatiker-Prinzip „Divide and Conquer“. Dabei wird ein großes Problem in mehrere kleine zerlegt, die dann leichter zu handhaben sind. Auf das Aussortieren von PC Hardware ist dieses Prinzip eher weniger vorteilhaft, steht man im Ergebnis doch nur vor einem Berg an Bauteilen, deren Funktionsfähigkeit fraglich ist.

Konkret liegen nun für den Wertstoffhof zur Entsorgung auf einem Haufen:

  • ein DVD-Brenner (brennt nur noch jede dritte oder vierte DVD ohne Fehler)
  • ein 4xDVD-Laufwerk (funktionsfähig, aber schon lange aussortiert und ewig veraltet)
  • drei Festplatten (3GB läuft nicht mehr an, 20GB defekte Sektoren, 160GB Headcrash kurz nach Garantieablauf)
  • eine ATI Rage Pro (funktionsfähig, aber schon lange aussortiert und ewig veraltet)
  • eine Soundblaster 1024!Live Player (funktionsfähig, aber schon lange aussortiert mangels Windows XP Treiber)
  • eine 10 MBit Netzwerkkarte (funktionsfähig, aber schon lange aussortiert und ewig veraltet)
  • eine 100 MBit Netzwerkkarte (funktionsfähig, aber schon lange aussortiert und wegen onboard-Netzwerkkarten überflüssig)
  • drei Prozessorkühler (einmal Slot 1 Celeron, einmal ca 900er Athlon, einmal 1400er Athlon)
  • jede Menge Kabel (LPT, COM, Modem, IDE, Floppy, was sich halt in rund 15 Jahren Hardware-Bastelei so ansammelt)

Noch ungewiss ist die Zukunft eines Mainboards mit zugehörigem Prozessor, Kühler, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Netzteil (irgendeines dieser Bauteile hat beim letzten Einschalten ein Stückchen eines SMDs verloren. Vermutlich eine Überspannung hat es abplatzen lassen).

Zumindest konnte ich aber (mal wieder) einen Rechner komplettieren. Ist zwar nur ein 700er Celeron mit OnBoard-Grafik, aber zumindest läuft er wie ne eins.

Steffis altes Shuttle werden wir wohl bei eBay reinstellen, denn mit 2 GB-Ram, 2600er Athlon, GeForce4 und nem DVD-Laufwerk wird sicher ein Bastler noch was machen können.

So reduziert sich die Zahl der PCs in der Wohnung, einiges ist aber noch zu tun, denn wir wollen auf „nur“ mehr 4 Rechner kommen, momentan sind es aber 6 (plus das Shuttle und die genannten Bauteile) und insgesamt 8 (plus das Shuttle) Gehäuse.

Wie gesagt, ich bin ordentlich, also hatten die ausgemusterten Bauteile alle eine eigene Schachtel und jeder defekte Rechner einen Zettel mit den zu testenden bzw ggf zu ersetzenden Bauteilen. Natürlich habe ich auch einen Ordner mit den ganzen Handbüchern der Teile, einer Mappe mit den Treibercds und eine Sicherheitskopie aller Betriebssystem Installationsmedien (also MS-Dos 6.22 Disketten und die CDs von Windows95, Windows95a, Windows95b, Windows98, Windows2000, WindowsXP Professional, WindowsXP Home SP1, WindowsXP Home SP2, WindowsXP SP2 Update CD). Aber auch in diesem Ordner habe ich heute wieder einiges an Platz geschaffen.

Und morgen, morgen wird Papas ausgemustertes Sony Vaio Laptop gekreuzigt. Zumindest wird es an ein Brett geschraubt, damit die Küche endlich auch multimedial und vernetzt in die Wohnung einbezogen werden kann. Als Recipebook für Steffi nämlich

Laptop frisst Diplomarbeit

Zum Glück nicht meine…

Eine Kommilitonin hat mich gerade ganz aufgelöst angerufen. Ihr Laptop ist gestern mitten im Betrieb abgestürzt und jetzt fehlen ganze Ordner des Quellcodes ihrer Diplomarbeit. Ihr letztes Backup ist 6 Wochen alt…
Anscheinend ist der CPU-Lüfter ihres Lappis hinüber. Allerdings tippe ich eher auf einen Virus, warum sollten sonst Dateien verschwinden, auf die nur lesend zugegriffen wurde?

Naja, wie sagt mein Lieblings-Prof immer?
„Gucken sie die Website!“ bzw eher zum Anlass passend:
Solange man kein aktuelles, funktionierendes und getestetes Backup einer Datei hat, sollte man die Datei bereits als gelöscht ansehen.

In diesem Sinne:

„Mach mal wieder ein Backup !“

Asus A8N5X Northbridgelüfter mit Lagerschaden

Gestern, also Samstag früh, hat mich Steffi panisch geweckt, denn, um mich nicht zu wecken, war sie zum morgentlichen Surfen an meinen Rechner im Wohnzimmer gegangen. Dieser würde nun aber komisch klingen. Schon im Gang konnte ich das Knattern hören und die Diagnose, Lagerschaden am Northbridgelüfter, war in 5 Sekunden gestellt. Also hab ich den PC herunter gefahren und mich nochmal für ein Stündchen hingelegt.

Nach einem schnellen Frühstück wurde das Ausmaß deutlich. Nicht nur der Lüfter war kaputt, er war auch noch in einem Käfig mit dem Kühlkörper verbunden.. Dies bedeute Mainboard ausbauen und somit eine größere Aktion, denn nun mussste erst dieser Rechner zerlegt, ein Bauteilespender gefunden, dieser zerlegt und das ganze zusammengesetzt werden.

Als passenden Ersatz hatte ich den passiven Kühler meines ehemaligen Dateiservers (verstorben im Januar, Elkos geplatzt, Standort Wohnzimmer) im Auge. Nach nur rund 2 1/2 Stunden Bastelei (wer hat diese idiotische PCIExpress Klammer entwickelt?) konnte ein erster Testlauf gestartet werden.
Die Kiste bootete, keine Flammen waren zu sehen (Siehe Athlon 1400, Mainboard gebrannt, lauffähig falls Wasserkühlung mit Wasser befüllt wird, Standort Schlafzimmer), soweit, so gut. Windows bootet langsamer als sonst, könnte aber auch an der 3ten Festplatte liegen, die ich bei dieser Gelegenheit eingebaut habe (Herkunft Dateiserver), ein Temperaturcheck am „neuen“ Kühlkörper zeigt aber verdächtig hohe Temperaturen. Also Kiste abgewürgt, erstmal Googeln wieviel Grad die Northbridge verträgt. Angeblich 100-150 Grad. Angeblich reicht der Kühlkörper für einen NFORCE4. Ich glaub das mal nicht und baue den ehemaligen CPU-Lüfter des Dateiservers in die Gehäusetüre, zusätzlich einen Lüfter vor die drei Festplatten.
Booten werde ich erst heute früh versuchen, schließlich muß ich noch ein Thermometer finden, um die Kühlkörperthemperatur überwachen zu können.

In meiner Wohnung stehen 6 PCs und ein Laptop und nur eines der Dinger hat momentan keinen Hardwarescchaden. Welchen Beweis braucht es noch, dass die PC Industrie erst auf dem Stand ist, den die Automobilindustrie mit dem Ford T-Modell erreicht hat?