Catcontent for Geeks

Ich liebe Katzen und ich bin ein Geek.
Steffi liebt Katzen und sie ist ein Geek.

In unserer Hochzeitsnacht gebahr die Katze unserer Trauzeugin Nachwuchs.

In ca 5 Stunden werden die Katzen hier einziehen und sie werden wahrlich geekige Namen tragen. Namen, die gut zu Katzen passen, schließlich lieben Katzen es zu wühlen, selbst in den letzten Ecken alles zu erkunden und jeder Schnur zu folgen.
Katzen sind also perfekte Suchmaschinen:

Google and Yahoo, welcome at home!

Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik oder Wie plane ich eine Sitzordnung

Hochzeitstisch

Ordnung ist das halbe Leben, so sagt man. Ordnung muss sein, denn zum Chaos kommt es von alleine (Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik). Um die Zeit bis zum erreichen des Chaos so weit wie möglich zu verlängern hilft es, ordentlich zu planen, um mit Beginn des Ereignisses einen möglichst hohen Ordnungslevel zu erreichen, von dem aus es dann unweigerlich zum Chaos abgleiten wird:

In einem geschlossenen adiabaten System kann die Entropie nicht abnehmen, sie nimmt in der Regel zu. Nur bei reversiblen Prozessen bleibt sie konstant.
[…]
Alle spontan ablaufenden Prozesse sind irreversibel. Dort findet immer eine Entropiezunahme statt.

Ein Ereignis, das vorhersehbar im Chaos enden wird und bei dem die der eigentlich Sinn und Zweck ist, ist eine Feierlichkeit mit einer großen Anzahl Menschen. Da bei uns ja eine solche Feierlichkeit ansteht, planen wir viel um den Beginn des Chaos möglichst auf eine Uhrzeit zu verschieben, bei der das Chaos nicht mehr negativ auffällt.
Konkret haben wir uns entschlossen eine Sitzordnung zu planen. Eigentlich eine leichte Übung:

98 Personen, 106 Sitzplätze, wo sollte das Problem sein?

Nun, zum Glück sind sowohl Steffi als auch ich mit Familien gesegnet, die in sich und auch untereinander nicht zerstritten oder ähnliches sind, trotzdem will man manche Leute nicht gemeinsam an einen Tisch setzten. Ziel ist es zu Verhindern, dass sich die Tisch-Gruppe aus Langeweile vorzeitig verabschiedet. Dazu kommt, dass aus räumlichen Gegebenheiten manche Tische eine gewisse Größe haben, man von manchem die Tanzfläche oder aber den Brauttisch nicht sieht. So kommt man dann dazu die Gäste ich Grüppchen einzuteilen die man versucht passend auf die Tische zu verteilen. Dabei finden sich immer Klein- und Kleinstgruppen, die nirgends fest dazu gehören, deren Flexibilität man aber auch nicht so hoch einschätzt, dass sie überall dazu passen könnten. So schiebt man fleißig die Gruppen umher, bis man schließlich zu einem passenden Ergebnis kommt, dass aber trotzdem auf wackeligen Beinen steht. Fällt dann aber jemand aus, so kann es passieren, dass aus einem tragenden Teil eine einsturzgefährdete Ruine wird.
Genau das ist uns heute passiert. Meine Oma wird aufgrund einer Verletzung ausfallen, weshalb ein 7er Tisch auf einmal mit nur noch 4 Personen besetzt wäre. Also noch mal alle Grüppchen in den Topf, kräftig umrühren und stürzen. Das ganze wird dann wiederholt bis das Ergebnis passt und wir haben jetzt hoffentlich eine Kombination gefunden, die allen gefallen wird.
Bildnachweis: Pixelio.de-Nutzer omron2003

Computerspiele machen einsam

Eine von Medien und Politikern gerne gepflegte Arbeitshypothese ist, dass Computerspieler und -spielerinnen einsame Menschen sind.
Auf der Liste unserer Hochzeitsgäste stehen 123 Namen. 16 davon unter der Überschrift “Freunde Korbi“, diese 16 will ich nun auswerten:

  • 7 davon sind weiblichen Geschlechts, 9 männlichen
  • 2 sind Kommilitoninnen
  • 11 weitere sind “Gildenmitglieder“ meiner WoW-Gilde, wovon ich 7 über WoW kennen gelernt
  • 3 sind “Anhang“
  • 2 sind unter 20, 2 über 40 Jahre alt
  • 2 Paare sind Eltern (wobei ich den 2 1/2 Monate alten Säugling hier nirgends mitgerechnet habe)
  • Arbeitslos ist niemand, Schüler sind 4, Studenten 0
  • Keiner oder keine ist vorbestraft oder besitzt eine Waffe (abgesehen von einer Soft-Air Pistole)
  • Wir haben einen Koch, einen Archäologen, eine Sozialpädagogin, einen KFZ-Mechaniker und keinen Informatiker bei den Gildenkollegen

Hamsterkauf

Nein, ein Nagetier kommt mir nicht in die Wohnung, schließlich ist dies Getier nichts anderes als mobiles Katzenfutter.

Steffi und ich waren gerade in einem Discounter unserer Wahl, um groß einzukaufen und 29 Einweg-Pfandflaschen abzugeben (Ausbeute der letzten Monate). Neben Milch, Gemüse und anderem Essbaren haben wir uns im sogenannten „Non-Food-Bereich“ ausgiebig bedient. Ab Montag soll es bei Plus nämlich Foto-Einsteck-Wandkalender geben, aber ein Angestellter war bereits jetzt dabei, die Montagsware in die Regale zu sortieren. Schon seit dem Frühsommer plane ich, meine Familie mütterlicherseits mit einem Kalender für 2008 auszustatten, bei dem jeder Familie ein Kalenderblatt gewidmet sein soll, bei elf Geschwister meiner Mutter geht das auch schön auf, und wir uns so auf die fünf anstehenden Familienfeste (vier runde Geburtstage, eine Hochzeit und KEIN Todesfall) vorbereiten können. Ich bat also den Plus-Mitarbeiter, einen Karton mit den Kalendern aus der Reihe vorzeitig zu öffnen und zählte die Kalender ab. 19 Stück werden wir wohl brauchen (12 Onkel bzw Tanten bzw Eltern + Opa + Erwachsene Cousins und Cousinen + wir selbst), demnach also 10 Packungen a 2 Stück, aber schon nach 8 Packungen griff ich auf den Kartonagenboden. Etwas verschämt bat ich darum, dass mir noch eine zweite Kiste geöffnet würde, mir klingelte schon der Prospektaufdruck „Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen“ in den Ohren, doch netterweise wurde meinem Wunsch entsprochen, so dass ich nun mit 10 der insgesamt 16 im Laden vorhandenen Kalenderpackungen 42 Stunden vor offiziellem Verkaufsbeginn meinen Wagen Richtung Kasse schieben konnte.

Eine Hochzeit, eine Zwitscherschrecke und ein Sonnenbrand

Zwitscherschrecke krabbelt auf meiner Nase
Das ist die Ausbeute dieses Wochenendes.

Samstag nach Schöfweg gefahren, einen Friseurbesuch genossen, einer Woidler-Hochzeit aufmerksam beigewohnt, Papa zum Geburtstag zwei Knatterboote geschenkt, mit einer Zwitscherschrecke vor Steffis Kamera gespielt und mir dabei einen Sonnenbrand geholt.

Anmerkungen zur Hochzeit:

  1. Ablauf:
    • Kirchliche Trauung (die Standesamtliche fand schon am Freitag statt)
    • Beglückwünschung des Brautpaares
    • Freilassen zweier weißer Tauben
    • Gruppenfoto mit allen Gästen
    • Fahrt zur Gaststätte mit Hupkonzert
    • Sektempfang mit Musik (gespielt vom Hochzeitlader, der gleichzeitig der „Chef“ der Band bestehend aus seiner Frau und seinem Sohn ist)
    • Einzug in den Saal, Reden des Hochzeitsladers, dem Brautvater und dem Bräutigam
    • Hochzeitswalzer
    • Abendessen
    • Brautverziagn (=Brautstehlen, Auslösen der Braut durch ein kleines Spiel, weitere kleine Spiele)
    • Rückzug in den Saal
    • Kuchen- und Käsebuffett
    • Tanz (Urgs, die Braut ist 21 und die Musik wäre selbst meinen 50 jährigen Eltern zu alt gewesen)
  2. Daraus gelernt:
    • Brautstehlen durchaus amüsant gestaltbar
    • Last night the DJ saved my live – Wir brauchen einen DJ, der die (englischsprachige) Pop- und Rockmusik der 70er bis heute in petto hat
    • Hochzeitslader bzw DJ mit Moderationsfähigkeiten sinnvoll, um Spiele etc zu organisieren. Der Hochzeitslader dieser Hochzeit wäre aber für unsere Feier zu niederbayrisch
    • Sitzordnung ist durchaus offen gestaltbar
    • Hochzeitstorte Früchtekuchen, allgemein weniger Sahnetorten

Anmerkungen zu den Knatterbooten:

  • Bei windigem Wetter nahezu aussichtslos in Gang zu bringen
  • Zwei Kerzenstummel reichen nicht weit -> Nachschub parat haben
  • Stark genug, um gegen die Strömung des Brunnens an zu kommen

Zwitscherschrecke krabbelt auf meiner Hand
Anmerkungen zur Zwitscherschrecke:

  • Das Legerohr der Heupferde ist nur so lange wie deren Flügel
  • Zwitscherschrecken haben ein deutlich längeres Rohr
  • Kater Jimmy ist zu blöd, zu begreifen, dass eine Zwitscherschrecke für ihn ungefährlich ist und darum keine Panik nötig ist, wenn eine auf ihm umher läuft
  • Zwitscherschrecken laufen lieber Bergauf als Bergab
  • Mehr Bilder der Zwitscherschrecke gibt in Steffis Blog

Informatiker + Sonne = Sonnenbrand -> Sonne vermeiden, Schmerz ertragen oder an Sonnencreme denken

Siehe auch Wochenend-Eindrücke in Steffis Schülerschreck-Blog

Sechs Blogs, ein WordPress-Update und unzählige Plugins

In was bin ich da bloß rein geraten? Am Anfang war es nur mein Blog, dann kam das Praxis-Blog dazu, dann Blogsprit(als Plugin- und Theme-Test-Blog), Schülerschreck und schließlich hochzeit.schülerschreck und abnehmen.schülerschreck. Fünf verschiedene Themes, Sechs mal unterschiedliche Plugins und alle haben das neueste WordPress-Update nötig.
Sowas ist natürlich nur Nachts möglich, um möglichst keinen Leser vor unvollendete Tatsachen zu stellen.
Also zuerst mal von Blogs allen ein Backup der Dateien ziehen. Dauert knapp über eine Stunde. Derweil kann man bequem versuchen, möglichst viele Blogs auf eine gemeinsame Plugin-Basis zu stellen. Bei fünfen hat das geklappt, aber was soll ich machen, wenn das sechste elf Plugins hat, die ich nicht einmal vom Namen her kenne? Von jedem Blog aufschreiben, welche Plugins aktiviert sind. Ich will ja ned aus versehen zB Math Comment Spam Protection aktivieren und dann kann keiner mehr kommentieren, weil die entsprechenden Felder nicht ins Theme eingebaut sind…
Dann von allen ein Datenbankbackup machen. Dank dem Backup Plugin geht das ja recht fix.
Das erste Blog updaten. Gucken ob noch alles geht. Bis auf die Administrationsoberfläche von WP-Print scheint alles zu klappen.
Die anderen Blogs dann ganz flott. Plugins deaktivieren, WordPress hochschieben, Plugins hochschieben, Plugins aktivieren, Permalinkstruktur aktualisieren (ned vergessen, sonst geht zB WP-Print ned!) und kurz gucken, ob sich ein Fehler zeigt.

Für sechs Blogs mit den bekannt langsamen 1Blu FTPs dauert das ganze 2 1/2 Stunden.

Falls was hakt, schreibt bitte einfach einen Kommentar. Ich bin dann mal im Bett.

Multimediale Hochzeitseinladung via YouTube – So lädt die Web2.0 Generation ein

Tja, so schauts aus. Meine Großcousine heiratet und schickt als Einladung zur Hochzeit eine email mit folgendem Inhalt:

Liebe Familie, liebe Freunde,

unsere Hochzeitsankündigung lässt sich z.B. mit iTunes oder Quicktime
öffnen.
Wir wünschen Euch schon mal viel Spaß damit, bis Euch die Post demnächst
unsere „richtige“ Einladung bringt.

[Für alle, die Probleme mit dem Öffnen haben:
1) Speichert den Anhang auf Eurer Festplatte,
2) Öffnet ein Programm, das mp4-Dateien abspielt bsp. Quicktime
3) Öffnet die Datei von Quicktime aus
..jetzt sollte es funktionieren]

Oder Ihr schaut sie Euch einfach im Internet an:
http://www.youtube.com/watch?v=WTlCm57y8lM.

Herzliche Grüße,

Bine & Enno

Bei allen Fragen oder Problemen mit der Animation: xxxx – xxxxxxx

Natürlich ist das nicht die ganze email….

Natürlich steht unterhalb der deutschen Version noch eine übersetzte auf englisch und französisch. Aber so ist das halt im Weltumspannend vernetzten Web2.0 …

Wie bringe ich jetzt meiner Oma bei, dass ich vergessen habe, ihr den email Account auf ihrem neuen Rechner einzurichten und sie die Einladung darum erstmal nicht sehen kann???