Tempo 300 in der Münchner Innenstadt: Wahnsinn

Hui, war das ein schnelles Vergnügen. Ich bin gerade eben mit 300 km/h durch die Münchner Innenstadt gebrettert. In den Kurven wurde es schon ziemlich knapp, aber ich habs ohne Unfall überstanden.

Glaubt ihr nicht?

Hier der Bildbeweis: Real World Racer

Gebt als Startadresse „Hohenzollernstraße 142, München“ und als Ziel „Karlsplatz, München“ ein.
Meine Bestzeit: 1.00 Minuten (ein Schnitt von knapp 220 km/h)

Beachtet, dass eine schnelle Internetverbindung von Vorteil ist. Die Straßendaten wie auch die Satellitenfotos kommen von Google Maps, der Rest dürfte AJAX sein.

Am Start guckt genau hin, denn auf dem Satellitenfoto seht ihr dort meinen Corsa stehen…

via Frank Bueltge

Wechsel des Webhosters – Vorschläge?

Ich werde in den nächsten Wochen meinen Webhoster wechseln. Gründe sind vor allem Performanceprobleme zu Stoßzeiten hier im Blog und schon seit über 1/2 Jahr andauernde Probleme mit dem E-Mail-Server. Unter anderem wurde der E-Mail-Server über 1/2 Jahr geblacklisted, so dass E-Mails an manche Adressen nicht mehr geschickt werden konnten.

Ich habe mir schon erste Gedanken über mögliche Hoster gemacht, aber vielleicht fällt euch ja noch etwas ein, was ich vergessen habe.

Eckpunkte:
– 7 .de Domains, davon eine mit Umlaut
– ca. 25 E-Mail-Adressen POP/SMTP ohne Größenbeschränkung, ca 250 MB je Adresse, CatchAll, Webmailer
– mindestens 500 MB Speicherplatz, mindestens 10 GB Transfervolumen
– mindestens 1 Datenbank (MySQL 5), PHP4 und PHP5
– FTP Zugang, SFTP bzw SSH bevorzugt
– .htaccess, mod_rewrite
– Kosten: bis zu 14 Euro im Monat

Kandidaten:

1&1 Strato Strato all-inkl.com
Produkt Homepage Perfect PowerWeb Advanced PowerWeb Pro Privat Plus
Inklusiv Domains 2 4 5 3
E-Mail 100, 1GB, ja, ja 200, 1GB, k.a., k.a. 300, 1GB, k.a., k.a. 1000, max. 500, ja, ja
Speicherplatz 500 MB 800 MB 1200 MB 10 GB (shared)
Transfervolumen 50 GB 80 GB 120 GB unbegrenzt
Datenbanken 1 2 4 25
SFTP Nein Nein Ja Nein
.htaccess k.a. k.a. k.a. ja
mod_rewrite k.a. k.a. k.a. k.a.
Support 24/7 0180 16h/Tag 0180 16h/Tag 0180 24/7 Festnetz
Vertragslaufzeit 6 Monate 6 Monate 6 Monate 1 Monat
Preis 1.Jahr 161,56 110,42 116,54 149,95
Preis Folgejahre 143,28 119,52 143,64 135
Preis weitere Domain 11,88 (+ einmalig 2,99) 11,88 11,88 9,90

all-inkl.com sichert desweiteren zu, dass man sich den Server mit maximal 49 weiteren Kunden teilt. Ob diese Kunden dann aber eine Vereinswebsite mit 10 Besuchern pro Jahr oder ein Blog wie das von Udo Vetter (zwischen 59.000 bis 95.000 ausgelieferte Seiten pro Tag) ist, oder der Kunde gar mehrere stark genutzte Foren anbietet, erfährt man natürlich nicht.

Ich tendiere momentan zu all-inkl.com, auch wenn „Strato Power Web Advanced“ etwas billiger ist.

Was meint ihr, zu welchem Provider soll ich wechseln? Oder habt ihr noch einen von mir nicht angesprochenen Provider im Kopf?

Update:
Ich habe inzwischen den Umzug hinter mir und habe mich für einen Wechsel zu all-inkl.com entschieden und glaube damit auch ganz gut gefahren zu sein :-)

Manche Sachen sind zum Kotzen und es ist gut so!

Arrgh, Sicherheit kann nerven!

Ich schreib grad an einem kleinen Java Programm. Ziel ist es, Webseiten zu laden und abzuspeichern. Leider sind die Webseiten passwortgeschützt. Ich muss mich also auf den Webseiten einloggen um den Cookie zu bekommen, um an die HTML-Datei laden zu kommen. Soweit so gut. Nun würde ich gerne direkt aus dem Browser das Cookie durch das Java Programm auslesen. Is aber nicht drin :-(

Prinzipiell ist das natürlich gut, dass Java Applets nicht Cookies fremder Webseiten auslesen können. Für mich bedeutet das aber halt, dass ich die Cookie.txt des Firefox parsen muss und mich bei jedem Eintrag fragen muss, ob das Cookie zur gesuchten Webseite passt, ob das Cookie noch gültig ist und schlussendlich ob dies das Cookie sein wird, dass mir den Zugang zur Webseite ermöglicht. Nervig!

Ach ja, ich hab auch keine Ahnung wofür das gut sein soll, is ne Auftragsarbeit. Da aber nur die HTML-Seite geladen werden soll und der Auftraggeber per Browser Zugang zu den Webseiten hat wirds schon nix illegales sein.

The day the Routers died

Die meisten von euch werden schon mal von sogenannten IP-Adressen gehört haben. IP steht hierbei für „Internet Protocol“ und eine IP-Adresse ist die Adresse, mit der ein Computer in einem Netzwerk angesprochen werden kann.

Momentan wird IPv4 verwendet, also das „Internet Protocol Version 4“. IPv4-Adressen sind 32-Bit Adressen, aufgeteilt in vier 8-Bit Blöcke, was zu den bekannten Adressen wie 192.168.0.1 (Standard Adresse der Router in vielen Heimnetzwerken), 10.135.99.9 (Adresse meines Computers in meinem Heimnetzwerk) oder 212.202.70.62 (Adresse meines Computers im Internet).
Das Problem von IPv4 ist nun, dass mit IPv4 rund 4,3 Milliarden Adressen zu Verfügung stehen, ein Großteil davon aber aus verschiedensten Gründen nicht benutzbar sind. Außerdem wurden die Adressen in der Frühzeit des Internet großzügig verteilt, so dass die Adressen langsam knapp werden.
Ein weiteres Problem ist das rasante Anwachsen der Routing Tabellen in den Routern. Für den Fall, dass die Tabellen der Router im Internet überlaufen, befürchten Experten ein Zusammenbrechen des Internets.

Die Lösung für die Probleme von IPv4 lautet IPv6. IPv6 wird in Fachkreisen schon lange diskutiert und so auch auf der RIPE 55, einem Treffen der Réseaux IP Européens.

Mit diesem Vorwissen könnt ihr nun das video nicht nur genießen, sondern auch verstehen.

Vo oam zum Andern: Huber Erwin und die Homepage

So schnell kanns gehen. Gestern früh schrieb die SZ darüber, wie armselig der Internet-Auftritt des CSU Vorsitzenden Erwin Huber sei. Drei lausige Fotos gäbe es nur und außer dem Haarverlust des Domainbesitzers sei nichts auf diesen zu erkennen.

Nun, das ist kalter Kaffee, denn als ich gerade nachguckte, grinste mir auf der Seite vom Huber statt der Fotos nur mehr folgender Satz ins Gesicht:

Diese Seite ist bedingt durch den Positionswechsel im Umbau

Welche Position wird denn da gewechselt? Obwohl, bei der Geschwindigkeit, bei der Erwin Huber politische Positionen wechselt, ist das nur schwer herauszufinden.

„Ja gutte ähh, dann wart ma hald und schau mer mal“ wurde ein bekannter Oberbayer sagen.

Ich als Niederbayer wäre da nicht so diplomatisch:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

„A do schau her, da Huber Eawin.
Seavus Eawinn! Guad dass I di driif.
Sog, wos soi denn iatz de sach mit da Süd Deidschn eigentle? Fotz deine Leid a wengal zam, wega dera Hoam Paidsch Gschichtn do. Wos isn des fia a Eindruck, wos de Sach do hintalosst? Des schaud aus, ois dadazt Du auf des Gschweal vo da SZ hoacha. Des deaf doch ned sa, Du bisd doch iatz da Scheef vo da Cee Ess Uuu. A Du muasst dia doch iatz nix mea sogn lossn. Foa oim, wega dem Frankn im Palazzo do. Do dafsd Du koa Schwachschtai zoagn, gega den Backstoa.
Zua noad froggst n Glos Miche, dea hod Leid, di fia eam s Internet bedienan, de kennan des gwies, mit dem Hoam Paidsch baun und so. Aiso, wia gsoggt, fotz deine Leid zamm und moag middog mog i do wos Gscheids segn, host mi?“

Mobil bloggen mit dem Nokia N800

Das Nokia N800 Internet Tablet ist ein rund 200 Gramm leichtes, 7,5 x 14,4 x 1,3 cm kleines Gadget, um mobil ins Internet gehen zu können.
Wenn man mobil im Netz ist, will man natürlich auch bloggen und genau hier setzt die Kritik von czz an. Seit sechs Wochen tourt er durch die USA und bloggt vom N800 aus, damit hat er natürlich deutlich mehr mobil blogging Erfahrung als ich, dennoch kann ich seine Kritik nicht ganz nachvollziehen.
Ich hab ein kleines Video gemacht, um zu zeigen, dass das „mobile blogging“ mit dem N800 fast so einfach wie von zu Hause ist. Sicher, auf einem Laptop bloggt es sich bequemer, dafür schleppt man aber auch mindestens das fünffache Gewicht mit sich herum…

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Rivva – Der Nachrichtenstrom

Startseite von Rivva.de

Das Internet ist nahezu unbegrenzt groß. Schon von Anfang an war es schwer sich zu orientieren und zu finden, was wichtig und interessant ist. Anfangs gab es Linklisten, dann kamen Verzeichnisse und Webringe auf, bis schließlich die Suchmaschinen das Netz zu durchsuchen begannen.

Für statische Webseiten oder Webseiten mit sich kaum ändernden Inhalten sind Suchmaschinen das optimale Mittel der Wahl, denn sie kennen einen Großteil des Internets und können dementsprechend passende Suchergebnisse anzeigen. Blogs, äußerst dynamische Webseiten also, sind mit den gängigen Suchmaschinen nur schwer zu erfassen. Die Inhalte ändern sich sehr oft, sind oft nur tagesaktuell interessant und ihre Relevanz ergibt sich nicht nur aus der Anzahl der Verlinkungen, sondern auch aus dem Zeitlichen Ablauf. Im deutschsprachigen Raum sind wir in der komfortablen Situation, dass es eine Suchmaschine gibt, die die passende Antwort hat: Rivva

Vorbild für Rivva ist das US-Amerikanische Techmeme. Die Idee, die dahinter steckt ist einfach. Ein Programm surft durch die Blogosphäre und wertet aktuelle Artikel aus, sieht sich die Verlinkungen an und errechnet daraus ein Ranking, dass die aktuelle Relevanz des Themas für die Blogosphäre wiederspiegelt.

Auf der Startseite von Rivva findet man einen Anriss des Artikels mit einem Hinweis darauf, welche anderen Blogs über diesen Artikel berichten und welche Blogs über verwandte Themen berichten. Rund 30 Themen werden so präsentiert, die man locker in 2 Minuten überfliegen kann und so schnell ein Gefühl dafür bekommt, was gerade wichtig zu sein scheint und wo man mehr über das Thema erfährt.

Keine Werbung, kein „Double Conent“ auf Rivva.de

Besonders Bemerkenswert finde ich den Umgang von Frank Westphal, dem Kopf hinter Rivva, mit der Community. Auf Rivva findet man keine Werbung und nachdem Befürchtungen aufkamen, dass Google die Artikelanrisse als „Double Content“ werten könnte, hat er dafür gesorgt, dass Google die Anrisse nicht mehr indiziert. Gerade letzteres ist ein mutiger Schritt, bedeutet dies doch auch, dass Google Rivva nicht mehr als Suchergebnis aufführen wird, wenn ein Nutzer nach Artikelthemen suchen. Somit dokumentiert Frank Westphal, dass Rivva eine reine Dienstleistung für die Blogosphäre ist.

Nutzt Rivva.de, es lohnt sich