Nachdem ich gestern feststellen musste, dass viele das Nokia N800 noch nicht kennen, habe ich mich heute hingesetzt und ein Video über das N800 gedreht. Ohne passende Ausrüstung und ohne Erfahrung, war das eine ganz schöne Frickelei. Kein Wunder, bin ich ja Noob in dem Bereich.
Jetzt hab ich das Video fertig, es waren mehrere Versuche nötig, bis ich einigermaßen ohne Fehler uns Verhaspler erzählt hatte, was ich erzählen wollte und stelle nun fest, dass das Video knapp 20 Minuten lang, 500 MB schwer und damit viel zu groß für die gängigen Videoplattformen ist…
Ich guck mal, ob ich es auf Viddler bekomme, ansonsten muss ich mir überlegen, wie ich die Themen aufspalte und in einzelne Videos zerlege.
Man kann vieles über Google sagen, gutes oder schlechtes, wahres oder falsches und doch bleibt eines immer gleich:
Keine Sau benutzt eine andere Suchmaschine
Ja, es gibt Suchmaschinen neben Google, so zB von Yahoo oder Microsoft, doch eine wirkliche Rolle spielen sie nicht. Auch ich muss ehrlich gestehen nur Google zu verwenden.
Trotzdem bildet aber das Suchmaschinengeschäft noch immer das Rückrat und die Grundlage für Googles Erfolg. Dessen Erfolg beruht aber nicht auf dem umfangreichen Angebot Googles, sondern auf der Qualität der Suchergebnisse. Genau hier hatte Google aber lange Zeit ein großes Problem, denn die Nutzer wollten nicht nur ein umfangreiches und werbefreies Angebot an Suchergebnissen, sondern auch noch ein Aktuelles. Schon seid geraumer Zeit hat sich der Zeitraum, den es zwischen der Erzeugung einer neuen Webseite und der Aufnahme in die Google Datenbanken beständig verkürzt, so dass nun neue Artikel innerhalb weniger Minuten gesucht und gefunden werden konnten.
Was war aber eine schnelle Aufnahme in die Datenbank wert, wenn Jahre alte Webseiten in den Suchergebnissen vor der aktuellen zu finden waren? Google hat nun endlich reagiert und bietet seit Donnerstag die Möglichkeit, die Suchanfragen auf neue Artikel aus bestimmten Zeiträumen zu beschränken. Dazu verwendet man die “Advanced search” und spezifiziert in Zeile vier unter “Date Return web pages first seen in the” per Drop-Down-box auf der rechten Seite “past 24 hours” und beschränkt damit die Suche auf Artikel, die in den letzten 24 Stunden neu geschrieben wurden.
Alternativ kann man in der Adressleiste an ein bestehendes Suchergebnis “&as_qdr=d” anhängen und kommt so auf das gleiche Ergebnis.
Das schöne daran ist nun, dass man sich sehr schnell aktuelle Entwicklungen zu bereits länger existierenden Themen ansehen kann und sich so nicht mehr um vielleicht veraltetes kümmern muss.
Puuuh, die Welt ist kompliziert, wenn man die Sphären der normalen Welt verlässt und sich in die Niederungen der Kommunikationsverträge begibt…
Aktuell habe ich einen QDSL-Vertrag (Flatrate OHNE Telefonanschluss, 29 Euro) und einen Genion Duo Vertrag (zwei Handys mit Homezone als Festnetzersatz für 20 Euro Grundgebühr). Nun läuft Anfang nächsten Jahres die Mindestlaufzeit des QDSL-Vertrags aus und da wir evtl im nächsten Jahr umziehen wollen könnten und ich bei QDSL wohl die Anschlussgebühr in Höhe von 59 Euro und einen neuen 24-Monatsvertrag abschließen müsste, habe ich mich heute mal auf dem DSL-Markt umgesehen.
Selbst für mich, der sich einigermaßen auf dem glaubte, ist der DSL-Markt ein kaum zu durchschauender Dschungel. Da gibt es zum einem mal die technischen Unterschiede zwischen SDSL, ADSL, ADSL2+ und VDSL2, wobei SDSL nur bei QSC (QDSL) und VDSL2 nur bei der Telekom (T-Home) verwendet wird. ADSL Leitungen kommen von Telekom, Arcor, Telefonica, HanseNet während ADSL2+ von Telekom, Arcor, Telefonica und QSC kommen. Zig Anbieter mieten nun Leitungen von einem oder mehreren dieser Anbieter und vermieten sie weiter, so läuft Alice Light und fun über die Leitungen von Telefonica oder HanseNet, während Alice Deluxe und Complete über Telefonica oder QSC laufen. Manche Angebote bieten DSL und man muss zusätzlich eine Telekom-Anschluss buchen, manche bieten DSL und Telefon aus einer Hand zT sogar mit Handy und bei anderen gibt es DSL ganz ohne Telefon…
Von Spielereien wie der Kombination des Handyvertrags mit dem DSL etc will ich gar nicht erst anfangen zu überlegen, denn O2 bietet jetzt zwar auch DSL an (man siehe links unter Taschengeld), aber 35 Euro für eine 4 MBit Leitung mit “nur” 256 kBit Upload, Phoneflat die “nur” vom am Router angeschlossenen Gerät funktioniert ist mir als Online-Junkie zu riskant, denn wenn O2 mich dann ärgern wollen würde, wären ja alle meine Leitungen tod…
Zusammen mit einem PC, der eingehende Gespräche annimmt und per Festnetz-Flatrate weitervermittelt hätte man so aber eine deutschlandweite Handyflat, die als Genion L schon alleine 35 Euro kostet…
Das N800 standardmäßig einen Opera-Browser. Um zu einer möglichst hohen Zahl von Webseiten kompatibel zu sein gibt sich der Browser gegenüber dem Webserver als Internet Explorer 6 aus.
Normalerweise ist dies kein Problem, die Administrationsoberfläche von WordPress nervt hier aber beständig mit der Aufforderung, doch zu Mozilla zu wechseln. Auf dem N800 ist dies aber nicht so ohne weiteres möglich, also ändern wir einfach, als welcher Browser sich der Opera ausgibt.
Dazu müssen wir die Konfigurationsdatei des Browsers verändern. Keine Angst, wir wollen nur eine Ziffer von 3 auf 2 ändern, damit sich Opera als Mozilla ausgibt.
Wir schließen den Browser und lassen ihn bis nach dem letzten Schritt geschlossen!!
Wir öffnen das XTerm. Dies ist nicht standardmäßig installiert. Um es zu installieren einfach Maemo ansurfen und auf install klicken
Nun müssen wir die opera.ini öffnen. Dies kann man entweder per vi erledigen, falls man sich damit auskennt, oder per “Notizen”.
Im “Notizen” Fall:
Im XTerm cp ./.opera/opera.ini ./MyDocs/.documents/operaini.txt
eintippen und die operaini.txt im Dateimanager unter Dokumente mit “Notizen” öffnen
Im vi Fall:
Im XTerm vi ./.opera/opera.ini
eintippen. Per “i” kommt man in den insert-mode, per “Schließen Button (Hardware, links vom Display der gebogene Pfeil)” + “:” kommt man in den command-mode
In der geöffneten Konfigurationsdatei scrollen wir nach unten (im vi per Steuerkreuz links vom Display), bis wir den Eintrag [User Agent]
Spoof UserAgent ID=3
Spoof Version Code=0
erreicht haben. Den “Spoof UserAgent ID=3″ ändern wir auf “Spoof UserAgent ID=2″ und speichern die Datei ab (im vi per Schließenknopf+:wq+Enter).
Im “Notizen” Fall muss man nun noch die Datei zurück kopieren, also cp -f ./MyDocs/.documents/operaini.txt ./.opera/opera.ini
im XTerm eingeben.
Fertig ist die Umstellung. Überprüfen ob alles geklappt hat kann man, indem man zB www.showmyip.com ansurft und dort etwas runter scrollt. Dort sollte nun nirgends mehr ein Eintrag namens “Internet Explorer” zu finden sein.
Gerade wollte ich einen Beitrag der Heute-Nachrichten lesen (Akw Krümmel: Trafo-Häuschen in Brand), da ploppt mir ein Popup-Fenster mit einer Umfrage auf. Gefragt wurde, wie ich auf die Seite kam, wie oft ich sie nutze, was ich nutze, etc. Das übliche halt.
Interessant fand ich vor allem die Fragen, welche anderen Nachrichtenportale ich nutze (heise nicht dabei? schämt euch, ZDF!) und welche Web 2.0 Geschichten ich nutze. So auch, ob ich Blogs nutze (ich? Nie!) und als Beispiel wurden Shopblogger und das allseits bekannte Spree-blog (Domain noch nicht vergeben. Hopp hopp, bevor es sich ein SEO oder Domaingrabber holt!) genannt. Nur zur Erinnerung, die Blogcharts ranken Spreeblick auf Platz 3 und den Shopblogger auf Platz 15…
Der Tag ist noch nicht rum, ich habe bei weitem noch nicht alle meine Feeds gelesen, aber ich glaube nicht, dass die folgenden beiden Videos heute noch getoppt werden können.
Zuerst Paris Hilton. Die ist anscheinend aus dem Gefängnis freigelassen worden und dies soll in einer Nachrichtensendung die Hauptnachricht sein. Aber die Moderatorin verweigert sich, versucht die Nachricht zu verbrennen und als dies nicht gelingt, schreddert sie sie.
Respekt, Mika Brzezinski von MSNBC!
Das zweite Video macht mich sehr betroffen. Die Kinderreporter des ARD-Morgenmagazins befragen Politiker ob ihres Internetverhaltens. Es fängt ganz einfach mit der frage an, ob sie einen Computer besitzen und ob sie schon einmal im Internet waren. Christian Ströbele antwortet mit “Ja, leider” und “Ja, ein oder zwei mal”. Dass Ströbele dann nicht weiß, was eine Startseite oder ein Browser ist, ergibt sich von selbst. Das sagen die Kinderreporter ihm dann auch: “Wenn er das nicht weiß, können wir die anderen Fragen ja auch direkt schmeißen.” “Wenn er doch kaum an den Computer geht, sind die anderen Fragen doch eigentlich geschmissen…”
Schäm Dich, Christian! Ich,als Grüner, muss mich für Dich schämen!
Gestern Abend bin ich beim Zappen bei “Bully & Rick” hängengeblieben, einer Comedyshow von Bully Herbig und Rick Kavanian (Bully Parade, Schuh des Manitu). In einem Sketch betritt ein potentieller Kunde einen Schuhladen, der Verkäufer ist sehr zuvorkommend, doch der Kunde verlässt den Laden und schimpft auf den “Schleimer”. Im Rahmen einer Verkäuferschulung wird dem Verkäufer der Satz “Hamma ned” eingetrichtert. Zurück im Laden begrüsst der Verkäufer den Kunden entsprechend. Zwar flüchtet der Kunde abermals, zumindest ist aber der Chef zufrieden.
Warum ich das erzähle? Dieser Sketch ist aus dem Jahr 2004 und soll sartirisch die “Servicewüste Deutschland” portraitieren.
Im Jahr 2007 finden sich etliche Leser pro Woche auf dem Artikel PizzaHut Lieferservice- einmal und nie wieder in meinem Blog ein, da Google mich auf Platz 4 bei dem Suchbegriff “PizzaHut Lieferservice” aufführt. Alleine schon der Artikeltitel im Google-Suchergebnis könnte potentielle Kunden abschrecken, ganz zu schweigen vom Artikel selbst. Numerisch kann ich die Auswirkungen natürlich nicht belegen, ignorieren wird man sie aber kaum können.
Was lernen wir daraus? Der Kunde ist nicht nur König, der Kunde potentiell auch Henker, denn er trägt nicht nur Geld in den Laden, sondern auch die Macht andere Kunden großflächig abzuschrecken. Wenn er denn ein Blogger ist.