Die Senseo ist da

Senseo Pad-Kaffee-Maschine mit verschiedenen Kaffee-Pads

Amazon ist echt flott. Am Dienstag Abend bestellt, am Mittwoch verschickt und am Donnerstag geliefert.

Die Maschine alleine macht natürlich keinen Kaffee, also hab ich mir mal vom Discounter um die Ecke alle Kaffee-Sorten geholt, die er anbietet, schließlich will man ja die beste Sorte herausfinden…

Die teuerste ist der Dallmayr Kaffee, denn die Packung mit 16 Pads kostet im Rahmen eines Sonderangebots 1,79 Euro. Die beiden Jacobs Pad-Tüten kosteten von 2,39 Euro auf 1,75 Euro reduziert nur unwesentlich weniger, beinhalten aber 18 Pads. Am billigsten ist die PLUS Eigenmarke „Cafet“ mit 1,59 Euro, wofür man 20 Pads erhält. Eine Tasse Pad-Kaffee kostet also zwischen 8 und 13 Cent.

Senseo Kaffee-maschine mit verschiedenen Pads

Ein paar Worte zur Technik der Senseo. An der Rückseite der Senseo befindet sich der Wassertank. In der Maschine befindet sich ein Boiler, in dem immer genug Wasser für mindestens eine Tasse Wasser. Nach dem Einschalten der Maschine wird das Wasser im Boiler erhitzt, dies dauert ca 90 Sekunden. In dieser Zeit kann man den Deckel der Maschine öffnen und das Pad einlegen. Ist das Wasser erhitzt, wählt man, ob man ein oder zwei Tassen möchte und in rund 30 Sekunden wird eine Tasse Kaffee aufgebrüht. Während des Brühvorgangs saugt die Maschine die selbe Menge, die sie als Kaffee ausspuckt, als Frischwasser an. Ca 5-10 Sekunden nach dem Ende des Brühvorgangs beginnt die Maschine das Frischwasser im Boiler zu erhitzen, so dass sie nach weiteren 90 Sekunden bereit für die nächste Tasse Kaffee ist.

Die Senseo gibt es in verschiedenen Versionen. Die 7810 ist die einfachste Variante und gehört noch der veralteten „Senseo II“-Generation an. Die 7822 bietet demgegenüber einen größeren Wassertank und einen höhenverstellbaren Kaffeeauslauf. Die 7824 zeigt zusätzlich an, ob die Wassermenge noch für ein oder zwei Tassen ausreicht. Bei der Senseo 7830, für die wir uns entschieden haben, kommt ein LCD-Display hinzu, das anzeigt was die Maschine gerade tut (Wasser erhitzen, bereit zum brühen, Entkalken nötig) und ein feineres Dosieren der Wassermenge zulässt. Eine Tasse kann so wahlweise mit 80, 125 oder 145 Milliliter Wasser aufgebrüht werden. zusammen mit der „2 Tassen“-Wahl kommt man so auf die Abstufung 80, 125, 145, 160, 250, 290 Milliliter. Ganz praktisch, für die Espresso Zubereitung.


Brühwarm

Ganz brühwarme News für alle, die der Fortgang meiner Kaffee-Frage interessiert. Nachdem ich aus den Kommentaren kein klares Votum für oder gegen eine Pad-Kaffeemaschine lesen konnte, habe ich heute meinen Bruder Stefan besucht und die Senseo seines Mitbewohners getestet.


Der Kaffee schmeckte gut, es wird nur die Wassermenge angeheizt, die für den Brühvorgang nötig und die Handhabung ist einfach. Dazu kommt, dass Steffi die von ihr gewünschte Geschmacksvielfalt bekommen kann und so haben wir eine Senseo 7830 in „rot/metallic“ bestellt. Dazu noch einen Pad-Halter für Espresso-Pads und einen Tee-Halter für Tee-Pads.

Die Pads wollen wir uns vom Aldi holen, denn die Stiftung Warentest hat diese als gut getestet und preiswert sind diese wohl auch. Eins habe ich aber leider nicht bedacht. Wenn ich mir eine Kaffee-Maschine anschaffe, kann ich Steffi mit dem Argument „Dafür haben wir keine Stellfläche“ nicht mehr von einer Microwelle abhalten…

Pulver, löslicher oder Pad-Maschinen Kaffee?

Seit einem knappen halben Jahr trinke ich Kaffee. Ich brauche den Koffein-Schub um das weniger an Zucker, das ich gegenüber früher esse, auszugleichen. Nun ist es so, dass ich mir bisher keine Kaffee-Maschine gekauft habe, da ich ja nicht wusste ob ich längerfristig zum Kaffee-Trinker würde. Löslicher Kaffee ist aber nun mal nicht unbedingt billig und es nervt mich tierisch für eine einzige Tasse Kaffee immer die Mindestmenge meines Wasserkochers, 1/2 Liter Wasser, zu erhitzen, wo ich doch keine 200 Milliliter in meine Tasse gieße.

Steffi plädiert für eine Kaffee-Pad-Maschine, vorzugsweise eine Senseo, weil sie sich Kaffee-Pads in verschiedenen Geschmacksrichtungen kaufen könnte, während sich eine 500 Grammdose je Geschmacksrichtung nicht rentiert. Ich persönlich tendiere eher zu einer klassischen Kaffee-Maschine, einfach „weil man das so macht“ und weil angeblich die Kosten je Tasse bei Pulverkaffee deutlich unter denen von löslichem oder Pad-Maschinen Kaffee liegen.

Ich trinke 1-2 Tassen Kaffee pro Tag, eine Vormittags, eine Nachmittags, Steffi würde vielleicht 1-2 Tasse ja Woche trinken.

Was würdet ihr mir empfehlen?

Obst oder Gemüse?

Paprika

Sprache ist manchmal schon etwas Eigenartiges, denn in der Regel ist sie nicht klar definiert. Es gibt Lautverschiebungen, Bedeutungsveränderungen, aussterbende Worte und neue Wortschöpfungen. So ist doch eigentlich ganz klar, was Obst und was Gemüse ist, oder? Naja, wenns so eindeutig wäre, würde ich wohl nicht darüber schreiben 😉

Obst ist ein Sammelbegriff der für den Menschen genießbaren Früchte und Samen von meistens mehrjährigen Bäumen und Sträuchern, die zum größten Teil roh gegessen werden können.

Gemüse ist ein Sammelbegriff für essbare Pflanzenteile, wild wachsender oder in Kultur genommener, meist ein- oder zweijähriger krautiger Pflanzen.

Tomaten

So definiert die Wikipedia Obst und Gemüse. Andererseits steht dort auf folgendes:

Bei Obst:
Die Unterscheidung zwischen Obst und Gemüse ist unscharf. In der Regel stammt Obst von mehrjährigen, Gemüse von einjährigen Pflanzen, und der Zuckergehalt beim Obst ist meistens höher. Botanisch gesehen entsteht Obst aus der befruchteten Blüte. Gemüse entsteht aus anderen Pflanzenteilen.

Bei Gemüse:
Gemüse ist im Unterschied zu Obst für gewöhnlich einjährig bzw. nur einmal tragend. Dennoch ist die Unterscheidung von Obst und Gemüse nicht immer eindeutig und mit Unschärfen verbunden. Ein Anhaltspunkt könnte Folgendes sein: Vom Obst unterscheidet sich Gemüse darin, dass es vor dem Verzehr oftmals gekocht zubereitet wird. Diese Bedeutung lag auch dem mittelhochdeutschen Begriff gemüese zugrunde: Mus ist „gekochter Brei“ aus allerlei Nutzpflanzen. Zudem zeichnet sich Obst durch den im rohen Zustand angenehmen, meist süßlichen oder säuerlichen Geschmack aus, während Gemüse im Allgemeinen mit Gewürzen etc. geschmacklich zubereitet wird. Eine andere Unterscheidungsweise zwischen Gemüse und Obst bietet die Botanik. Während die Frucht einer Pflanze als Obst bezeichnet wird, besteht Gemüse aus unterschiedlichen Teilen einer Pflanze.

Rhabarber

Also dann ist ja alles klar.
Äpfel, Birnen, Tomaten, Paprika und Gurken sind Obst, während Rhabarber, Rüben, Salate und Hülsenfrüchte Gemüse sind.
Die meisten Gemüsesuppen sind also eigentlich Obstsuppen und Rhabarberkuchen ist eigentlich ein Gemüsekuchen, im Gegensatz zu einem Gemüsekuchen aus Tomaten…

Weil sie allesamt gesund sind, definiere ich Obst und Gemüse wie folgt:
Für mich ist Obst, dass was ich als Nachspeise essen würde, Gemüse das was ich als Vorspeise essen würde und Ungenießbar ist der Rest (zB holländische Tomaten) 😉

Kühlschrankkauf – Worauf achten?

Voller Kühlschrank, SymbolbildWie Starkiller in einem Kommentar schreibt, muss er sich bald einen neuen Kühlschrank kaufen.
Da Steffi und ich uns Ende letzten Jahres auch einen neuen Kühlschrank kaufen und 3 mal in den Laden fahren mussten, bis wir alle Informationen zusammen hatte, möchte ich hier eine kleine Sammlung der nach unseren Erfahrungen nötigen Infos machen.

Folgendes sollte man vor dem Besuch beim Händler eruieren:

  • Kühlschranktyp: Unterbau, Einbau oder Freistehend
  • Maße: Das Platzangebot in der Einbauniesche, d.h. Höhe, Breite, Tiefe, Position und Größe der Lüftungsschlitze, „Überstand“ einer evtl auf die Türe aufgeschraubten Küchenplatte und den dementsprechenden Platz zum Aufschwingen
  • Türe: Auf manchen Kühlschranktüren ist einfach ein Brett aufgeschraubt, manche Kühlschränke stehen aber auch in einem eigenen Schränkchen, dessen Türe an der Kühlschranktüre „entlängfährt“.
    Obacht, bei den Maßen auf evtl Scharniere achten
  • Gewicht: Bei Kühlschränken, die nicht auf dem Boden stehen, sondern in Gesichtshöhe in einem Schrank stehen, auf das maximal Gewicht achten, das der Küchenschrank tragen kann

Achtet man auf all dieses, hat man schon eine Vorauswahl getroffen, die das Angebot drastisch reduziert. In unserem Falle auf ein Gerät. Teuer war es.

Auf folgendes sollte man achten, wenn man noch eine Auswahl hat:

  • Energieeffizienzklasse: Wird mit Buchstaben von A++, A+ und A bis G oder H bezeichnet. Alles unter A unbrauchbares Altmetall, A++ spart angeblich um die 30% Energie gegenüber A und wird so recht schnell rentabel
  • Innenmaße: Kühlschränke haben Norm-Außenmaße (Einbaunieschen nicht unbedingt, darum ausmessen!) und mit steigender Energieeffizienzklasse weniger Platz im Innenraum, da die zusätzliche Dämmung diesen Platz raubt. Hier also aufpassen, dass zB das Gefrierfach nicht zu klein ist (16 Liter statt 18 sind zwar „nur“ 2 Liter, aber doch über 10% Unterschied). Auch sollte man darauf achten, wie groß der Abstand zwischen den einzelnen Fächern ist. Schnell passt da ein Puddingbecher stehend nicht mehr, wo er im alten Kühlschrank seinen Platz fand.
  • Position des „Kühlschranklichts“ und des Lichtschalters: Bei unserem neuen Kühlschrank ist es jetzt schon zwei mal passiert, dass ein Gegenstand den Lichtschalter dauerhaft aktivierte und die Lampe wohl über Tage hinweg dauerhaft brannte. Wer die Energieeffizienz einer Glühbirne kennt, kann sich vorstellen, wie viel Wärme die Lampe im Kühlschrank abgab. Der an der Lampe stehende Puddingbecher war übrigens geschmolzen…
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