Kühlschrankkauf – Worauf achten?

Voller Kühlschrank, SymbolbildWie Starkiller in einem Kommentar schreibt, muss er sich bald einen neuen Kühlschrank kaufen.
Da Steffi und ich uns Ende letzten Jahres auch einen neuen Kühlschrank kaufen und 3 mal in den Laden fahren mussten, bis wir alle Informationen zusammen hatte, möchte ich hier eine kleine Sammlung der nach unseren Erfahrungen nötigen Infos machen.

Folgendes sollte man vor dem Besuch beim Händler eruieren:

  • Kühlschranktyp: Unterbau, Einbau oder Freistehend
  • Maße: Das Platzangebot in der Einbauniesche, d.h. Höhe, Breite, Tiefe, Position und Größe der Lüftungsschlitze, „Überstand“ einer evtl auf die Türe aufgeschraubten Küchenplatte und den dementsprechenden Platz zum Aufschwingen
  • Türe: Auf manchen Kühlschranktüren ist einfach ein Brett aufgeschraubt, manche Kühlschränke stehen aber auch in einem eigenen Schränkchen, dessen Türe an der Kühlschranktüre „entlängfährt“.
    Obacht, bei den Maßen auf evtl Scharniere achten
  • Gewicht: Bei Kühlschränken, die nicht auf dem Boden stehen, sondern in Gesichtshöhe in einem Schrank stehen, auf das maximal Gewicht achten, das der Küchenschrank tragen kann

Achtet man auf all dieses, hat man schon eine Vorauswahl getroffen, die das Angebot drastisch reduziert. In unserem Falle auf ein Gerät. Teuer war es.

Auf folgendes sollte man achten, wenn man noch eine Auswahl hat:

  • Energieeffizienzklasse: Wird mit Buchstaben von A++, A+ und A bis G oder H bezeichnet. Alles unter A unbrauchbares Altmetall, A++ spart angeblich um die 30% Energie gegenüber A und wird so recht schnell rentabel
  • Innenmaße: Kühlschränke haben Norm-Außenmaße (Einbaunieschen nicht unbedingt, darum ausmessen!) und mit steigender Energieeffizienzklasse weniger Platz im Innenraum, da die zusätzliche Dämmung diesen Platz raubt. Hier also aufpassen, dass zB das Gefrierfach nicht zu klein ist (16 Liter statt 18 sind zwar „nur“ 2 Liter, aber doch über 10% Unterschied). Auch sollte man darauf achten, wie groß der Abstand zwischen den einzelnen Fächern ist. Schnell passt da ein Puddingbecher stehend nicht mehr, wo er im alten Kühlschrank seinen Platz fand.
  • Position des „Kühlschranklichts“ und des Lichtschalters: Bei unserem neuen Kühlschrank ist es jetzt schon zwei mal passiert, dass ein Gegenstand den Lichtschalter dauerhaft aktivierte und die Lampe wohl über Tage hinweg dauerhaft brannte. Wer die Energieeffizienz einer Glühbirne kennt, kann sich vorstellen, wie viel Wärme die Lampe im Kühlschrank abgab. Der an der Lampe stehende Puddingbecher war übrigens geschmolzen…
Bildnachweis: Pixelio.de-Nutzer pgm

24/6 Einkaufen im Supermarkt?!?

Das Ladenschlussgesetz ist ein schönes Beispiel für übermäßige Regulierung. Laut Wikipedia war es bis 1891 üblich, dass Geschäfte an sieben Tagen in der Woche von 5 bis 23 Uhr geöffnet hatten. Zuerst wurden nur die Sonntage, schließlich ab 1900 auf die Werktage reguliert.
Letztes Jahr wurde im Rahmen der Föderalismusreform die Gesetzgebungskompetenz an die Länder übertragen, was nun zu dem wundervollen Flickenteppich führt, den wir auch schon in vielen anderen Bereichen zu beklagen haben.

In Bremen trat zum 01.04.07 eine Liberalisierung in Kraft, die von Montag bis Samstag die Öffnungszeiten frei gibt. Der Shopblogger macht nun von dieser Möglichkeit Gebrauch und öffnet ab heute seinen Supermarkt 24 Stunden an sechs Tagen pro Woche.
Es wird spannend zu sehen sein, wie die Ergebnisse sein werden. Solange er der einzige Laden in der Umgebung ist, der Nachts offen hat, werden die Kunden ihm wohl die Bude einrennen. Wenn ich alleine an all die Nachts arbeitenden Menschen denke (Rettungsdienst, Taxi, Feuerwehr), die mobil sind und unregelmäßige Pausenzeiten haben, sehe ich schon Schlangen an des Shopbloggers Kassen stehen…

Wirtschaftlich wird sich das Angebot rentieren, denke ich. In den Nachtstunden werden manche Betriebskosten höher, als am Tage sein, so zB die Strom- (für Licht) und Personalkosten. Andererseits fallen Kosten wie Miete oder Stromkosten (Kühltruhen) weg, da diese Kosten wie bisher Tags abbezahlt werden. Folgende Fragen stellen sich also:

  • Wie hoch ist der Nachtzuschlag des Personals?
  • Wie viel Prozent des Tagesumsatzes verlagern sich in die Nachtstunden?
  • Wie hoch wird der Anteil in den Nachtstunden nach Abzug des kanibalisierten Tagesumsatzes sein?

Die antworten wird uns der Shopblogger aber wohl kaum im Detail geben…

Weckruf für Deutschland

Über die Pläne unseres innig geliebten Innenministers Schäuble habe ich ja schon öfter geschrieben. Ihr, als meine Leser hat auch schon des öfteren darüber gelesen. Bis in die Politik haben sich die Warnungen, Mahnungen und Hilferufe noch nicht herumgesprochen. Von den großen Massenmedien mal ganz zu schweigen.
Aus einem Artikel im Schnüffelblog hat sich ein Aufruf entwickelt, der dem Abhilfe schaffen könnte:

Lasst uns einfach alle am 20. Juni um 4:22 (ist schlicht die Uhrzeit jetzt gerade) aufstehen, auf die Straße gehen, und im Schutz der Dunkelheit einmal alle Nachbarn wachbrüllen:

„AUFWACHEN! DEUTSCHLAND ENTWICKELT SICH GERADE ZUM ÜBERWACHUNGSSTAAT! TUT ENDLICH WAS!“

Eine interessante Idee. Hört sich nach einer Aktion im Flashmob-Stil an. Sollten wir mal drüber nachdenken. Fänden sich ausreichend Leute, die Mitmachen, dann würden sicher auch die traditionellen Medien darüber berichten.
Erweiterung der Idee:

  • Taschenlampe und Megaphon mitnehmen
  • Nicht nur obigen Aufruf, sondern noch zwei oder drei Sätze zur Erklärung brüllen
  • Mit der Handycam aufnehmen und bei myvideo, sevenload, youtube, etc posten. Unter einer CC-Lizenz freigeben, damit ggf jemand ein schönes Video aus allen Aktionen zusammenschneiden kann und die Fernsehsender es mit höherer wahrscheinlichkeit zeigen

Ja, kann ich mir lustig vorstellen :-)

Der Kampf für mehr Wachstum

Zwei duftende Drachenbäume, eine Yucca elephantipes und eine Aloe (ka welche Gattung genau) frisch nach dem Umtopfen

Überall geht es um Wachstum:

  • Wirtschaftswachstum
  • Umsatzwachstum
  • Leserzuwachs
  • Familienzuwachs
  • Sicherheitszuwachs
  • Überwachungszuwachs
  • Temperaturzuwachs und natürlich
  • Pfanzenwachstum

Gestern waren Steffi und ich im Baumarkt, denn meine Yucca musst endlich umgetopft werden. Ohne sich an der Wand anzulehnen wäre sie Dank Wachstum schon längst umgefallen.
Eigentlich wollten wir nur einen größeren Topf kaufen, aber Steffi mochte die Yucca nie wirklich, da ihr Stamm untenherum etwas „nackt“ ist. Da wir schon seit ewigen Zeiten einen großen Terracotta-Topf auf dem Balkon stehen hatten, haben wir uns darauf geeinigt, die Yucca dort einzupflanzen, ihr aber etwas mit nierigerem Wuchs zur Seite zu stellen.
Im Baumarkt haben wir uns dann für ein Pärchen duftende Drachenbäume entschieden, die ähnliche Anspruche an Wasser und Licht stellen.

Meine Aloe, frisch nach dem Umtopfen

Als Bodenbedecker durfte ich meine geliebte Aloe einsetzen. Ich weiß zwar nicht, welcher Gattung sie angehört, aber da sie meine erste eigene Pflanze war, ist man halt gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen. Vor 15 Jahren dürfte ich sie von Mama zur Pflege bekommen haben. Die Bonsai, die ich zwischenzeitlich gezogen hatte (und die inzwischen zT 1 1/2 Meter große Ficus Benjamine sind), habe ich alle bei meinen Eltern stehen gelassen, die Aloe habe ich aber mitgenommen.
Natürlich habe ich nicht die originale Aloe von damals aus ihrem Topf gerupft, sondern nur einen Ableger, der sich schon vor einiger Zeit aus dem Topf seiner Mutter verabschiedet und den ich testweise zur Yucca gesteckt hatte. Die beiden vertragen sich phantastisch, oder?

Stromsparen

Überall liest man zur Zeit von der drohenden Klimakatastrophe, wir sind mitten im wärmsten Winter, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (auch wenns draußen grad kalt ist) und Energie zu sparen scheint der einzige Weg zu sein, um die Folgen abzuschwächen. Jeder von uns muss seinen Teil dazu beitragen. So auch ich.

Da die meisten Lampen schon immer mit Energiesparbirnen ausgestattet waren, habe ich mich daran gesetzt den Stand-by-Stromverbrauch in unserer Wohnung zu senken. Das geht auch recht einfach. Man kaufe sich ein paar schaltbare Mehrfachstecker und verbinde Geräte mit Stand-by-Verbrauch mit diesen.
Aufzählung der Elektrogeräte in unserer Wohnung und wie sie mit dem Stromnetz verbunden sind (Lampen sind nicht aufgeführt, da diese keinen Stand-by-Verbrauch haben):

  • Schlafzimmer: Stereoanlage – Steckdose, da Radiowecker
  • Schlafzimmer: PC Steffi – schaltbare Steckernetzleiste, Leiste wird nur eingeschalten, wenn der PC genutzt werden soll
  • Bad: Waschmaschine – Steckdose, da sonst Aqua-Stop nicht geht.
  • Bad: Fön – wird nur bei Benutzung eingesteckt
  • Bad: Elektrische Zahnbürste – wird nur zum Laden des Akkus eingesteckt
  • Gang: Keine Elektrogeräte
  • Küche: Kühlschrank, Ofen und Spülmaschine sind immer eingesteckt – logischerweise
  • Küche: Radio, Brotschneidemaschine, Wasserkocher, Handrührer – werden nur bei Benutzung eingesteckt
  • Wohnzimmer: PC Korbi – schaltbare Steckernetzleiste, Leiste wird nur eingeschalten, wenn der PC genutzt werden soll
  • Wohnzimmer: Router, WAN-Bridge, Print-Server, Drucker – immer eingeschalten, da die Dienste mobil genutzt werden können und sollen
  • Wohnzimmer: TV, AV-Receiver, DVB-T-Receiver, Subwoofer – schaltbare Steckerleiste, Leiste wird nur eingeschalten, wenn eine Komponente genutzt werden soll
  • In jedem Zimmer: Handyladegeräte und Laptopnetzteil – werden nur bei Benutzung eingesteckt

Einiges davon ist selbstverständlich, ich war aber überrascht, wie schnell man sich daran gewöhnt, die Leiste des TVs auszuschalten, wenn man es denn nur will. Insgesamt sollte ich so den Stand-by-Stromverbrauch auf ein Minimum reduziert haben, ich hoffe ich werde es auch an der Stromrechnung sehen.

Klimaschutz

Der Klimaschutz ist zur Zeit in aller Munde. Sei es im Zusammenhang mit mit der Kfz-Steuer, der deutschen EU-Ratspräsidentschaft oder einer Veränderung der Erbschaftsteuer. Eine ganz neue Idee kommt jetzt aus Australien, wo ab 2010 Glühbirnen verboten werden sollen, da Energiesparlampen bis zu 80% weniger Strom verbrauchen.