Ich schäme mich für Deutschland!

Welch ein Abend. Deutschlands große Samstagsabend-Show, Thomas Gottschalks “Wetten dass …” ist zu Gast in der Schweiz und auf der Couch sitzt die übliche Riege an schleichwerbenden Schauspielern und Sängern. Keiner kommt freiwillig, jeder will nur was verkaufen. Inzwischen gilt das auch für den Showmaster selber, denn neben den altbekannten Gummibärchen liegt ein gelber Umschlag mit roten Streifen in dem 5.000 Euro stecken, die im Laufe der Sendung an einen Gast im Publikum vergeben werden. Demnächst werden sich wohl noch Kafeetassen mit dampfenden Tchibo-Kaffee gesellen, die ein TCM gekleideter Showmaster servieren wird. Dazu darf dann die Frauen-Fußball-Nationalmanschaft “Ich hab die Haare schön” singen während der Gottschalk gut gelaunt gesteht:
“Der folgende Namen ist vor allem für einen leicht angetrunkenen Moderator schwer auszusprechen.”
Darüber, dass dieser Michael “Bully” Herbig beständig als Königin Sissi bezeichnet, sehen wir gnädig hinweg. Möge die Kaiserin Sissi ruhig im Grab liegen und sich nicht angesprochen fühlen.

Ich schäme mich dafür, dass diese Sendung im gebührenfinanzierten Fernsehen läuft und uns Gebührenzahler als Grundversorgung präsentiert wird, denn ich trete ja immer für die GEZ-Gebühr und das ZDF im besonderen ein.

Übrigens, manche Leute scheinen Spaß an der Sendung zu haben.

MyMuesli im TV

MyMuesli war gerade im TV beim ARD-Buffet.


MyMuesli.com beim ARD-Buffet

Sorry für das 16:9 Filmchen im 4:3 Format, ich hatte einfach vergessen die schwarzen Balken reinzukodieren :-(

Direkt im Anschluss an die Sendung war promt die MyMuesli-Seite überlastet, besseres Load-Balancing, daran müssen die Jungs noch basteln.

Fernsehfrust

Ihr kennt das sicher alle:
Da setzt man sich nach einer langen Arbeitswoche am Freitag Abend vor den Fernseher und will sich entspannen. Zig Fernsehsender stehen zu Verfügung, in meinem Falle 22, und obwohl man nur Entspannung sucht, steht vor dieser erst der Stress der Programmwahl. Man blättert durch die Programmzeitschrift und sucht nach einer Sendung, bei der man Abschalten kann und über die man sich nicht ärgern muss, trifft eine erste Vorauswahl und legt diese der Lebenspartnerin vor, welche gnadenlos all das sehenswerte weg streicht und landet auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Wenn man Glück hat, denn meist hat die Dame des Hauses das Abendessen in der Hand und in der Menge der Zielkonflikte zwischen einer guten Fernsehsendung, dem gerade hängenden Haussegen und einem zufriedenen Magen siegt meist letzterer, was zu einer oft grausigen Programmwahl führt. Gestern hieß diese FamilyShowdown, wobei hier der Name der Sendung den Akt der Programmwahl ziemlich gut trifft. “Comedy-Show” nennt es SAT1, wenn zwei Familien in fünf Spielen gegeneinander antreten und dabei eine Gesamtsumme von bis zu 50.000 Euro können. Mir schwante schon nach Verkündung des Show-Konzepts übles und wurde dann auch nicht enttäuscht.

Im ersten “Spiel” mussten die vier Familienmitglieder ca 20 Meter über ein Laufband laufen und jeweils 3 Rechenaufgaben ( zB. 43 + 79, 112 – 49, 7 x 13) lösen. Über drei Minuten dafür zu brauchen, ist wahrlich keine Glanzaufgabe…
Haben die beiden Familien diese erste Hürde genommen, ist der Zuschauer auch schon von diesem Schmarrn erlöst, denn die erste Werbepause bringt die Möglichkeit zum Umschalten…
Nach der Werbung darf die siegreiche Familie ein Sparschwein zertrümmern und sich über die ersten gewonnenen Euros freuen.
Das zweite Spiel besteht in der Aufgabe, einige Puzzleteile von Schnüren zu reißen, wobei die Schwierigkeit darin besteht, dass ein Gummiseil die Kandidaten von den Puzzleteilen wegzieht. Die 100.000 Mark Show lässt grüssen.
Im dritten Spiel müssen dann innerhalb von 90 Sekunden möglichst viele Eier aus einem Eierbecher in einen zweiten geblasen werden. Hört sich beknackt an? Ist es auch. Erinnerte mich irgendwie an die Klodeckel-Zerstörungsarie in der letzten Guiness-Show (Da landete ich nur durchs Zappen in einer Werbepause, ich schwöre es).
Das vierte Spiel erfreut die Augen jeder Haftpflichtversicherung, denn es müssen mit Frisbee-Scheiben in 90 Sekunden möglichst viele Fensterscheiben eingeschmissen werden.
Im fünften Spiel ist die Verwandschaft zur “100.000 Mark Show” amtlich, denn “Der heiße Draht” erlebt eine Wiederauferstehung.

Was bleibt einem von einem solchen Abend in Erinnerung? Auf Privatsendern sollte man jegliche Eigenproduktionen meiden und diese Sender ausschließlich für Blockbuster einschalten.
Naja, ich geh jetzt “Sclag den Raab” gucken…

Heroes – World Tour 2007

So, den Artikel über die Heroes World Tour für Epstacy hab ich fertig und an Starkiller geschickt. Ich werde es hier vermelden, sobald er Online ist, bis dahin könnt ihr ja schon mal durch die Fotogalerie mit den neuen Heroes Fotos browsen. So, der Artikel ist online, durch die Bildergalerie könnt ihr aber trotzdem noch browsen ;-)

Das Bild rechts ist übrigens eine abfotografierte Autogrammkarte, die ich am PC gebastelt und von Hayden Panettiere signiert wurde. Abfotografiert deshalb, weil der blöde Scanner in dem Multifunktionslaserdruckerfaxkopiererscannerteil von HP keinen vernünftigen Bilderscan hinbekommt, so dass sogar diese etwas zu dunkle und rötliche Fotografie besser ist.
Daran, dass die Anzugfalten ins schwarze absaufen ist übrigens nicht die Kamera schuld, sondern der Fotodrucker vom Karstadt, wo ich die Autogrammkarte kurz vor knapp ausdrucken lies. Ich habe nämlich erst um halb fünf mit dem Bild begonnen und bin darum mit dieser 90-Minuten-Bastelei (zwei Personen freistellen, Hintergrund finden, einpassen) ganz zufrieden, obwohl natürlich Hayden eigentlich etwas kleiner ist, der Oberarm “verdünnt” gehört, der Hintergrund perspektivisch nicht ganz passt und ich furchtbar reingeklebt aussehe. Man sehe sich aber den Rocksaum von Hayden an, jede Zacke ist handgepixelt freigestellt und 90 Minuten sind halt verflucht wenig Zeit.
Immerhin bin ich jetzt offiziell Haydens Hero.

So sieht das Bild im Original und somit deutlich besser aus, dafür ist es halt ohne die Signatur. Vor allem das “XOXO” finde ich süß, ich hätte sie also doch spiegeln und mir in den Arm legen sollen.
Allerdings wäre mir Steffi dann zurecht an die Gurgel gegangen, war sie doch auch so schon eifersüchtig genug ob meines Arbeitseinsatzes und Enthusiasmus…
Würde sie mir aber, so wie Hayden es getan hat, schriftlich zusichern, dass ich ihr Held sei, dann könnte man über ähnliche Basteleien reden. *Duck und renn*

Autogrammjäger hatten aber nicht nur Hayden, sondern auch Milo Ventimiglia im Blickfeld, ich habe mich mit seinem Serienbruder “zufrieden” gegeben und Adrian Pasdar auf einem Badge seiner Serienfigur unterschreiben lassen. Für Milo und Jack Coleman hatte ich nichts vorbereitet und einfach einen karierten Zettel hinhalten wollte ich dann doch nicht.
Macht aber auch nichts, ich sammle eh keine Autogramme und wollte ja nur von die Anerkennung für das coolste Hayden Autogramm abholen ;-)

Heroes – Worum gehts?

Heroes ist eine Fernsehserie des US-Senders NBC und startet am 10.10 bei uns in Deutschland. Schon am 24.09 startet in den USA die zweite Staffel der Erfolgsserie.

Worum gehts bei Heroes?

Heroes ist eine Action-Drama-Series mit einem kontinuierlichem Handlungsverlauf, in dem nicht nur die Handlung vorangetrieben wird, sondern auch eine stetige Charakterentwicklung festzustellen ist.

Gewöhnliche Menschen (“Ordinary people”) stellen fest, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten entwickelt haben (“extraordinary abilities”). Diese gewöhnlichen Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die Heroes, gehen mit ihren Fähigkeiten ganz verschieden um. Der eine versucht sie zu ignorieren und zu verstecken, ein anderer testet sie bis zum äußersten aus und ist über die Folgen entsetzt. Die Fähigkeiten, von denen ich rede, können physikalischer Natur sein (Fliegen), intellektueller (extreme Lernfähigkeit) bis hin zu den übernatürlichen Fähigkeiten wie Gedankenlesen, Zeitreisen, Teleportation oder Regeneration, die aber alle anscheinend genetisch Bedingt sind.

In den ersten Folgen dreht sich alles um das Kennenlernen der 12 Hauptfiguren und deren Umfeld (wir reden über weitere 15 Personen und 4 Großstädte), die Entwicklung und Entdeckung dieser Fähigkeiten und erste Ansätze des die Staffel überspannenden Handlungsbogens. Hier agieren die Hauptpersonen noch mehr oder weniger so, wie sie es als “normale” Menschen getan haben.

Ab der fünften Folge beginnt das, was ich als Implosion bezeichnen möchte. Die Handlung beschleunigt sich, die räumliche Entfernung und die Abstände der Handlungsstränge verkleinern sich, immer wieder treffen Heroes aufeinander, fliegen oft aber wie zusammenstoßende Kugeln wieder auseinander. Trotzdem wird schnell klar, dass das Unvermeidbare passieren wird und alle Charaktere an einem Ort aufeinander treffen werden, so sie denn dann noch leben.

Warum halte ich Heroes für eine herausragende Serie?

Heroes ist aus vielerlei Gründen eine der besten TV-Serien, die ich bisher gesehen habe. Dieses Urteil wird aber mit Sicherheit davon beeinflusst, dass ich Heroes auf englisch und fast zeitgleich mit den US-Ausstrahlungen gesehen habe und darum Effekte wie Spannung und Vorfreude in einem ganz anderen Maße als sonst Aufkamen.

Heroes hat unheimlich eine gute Geschichte und daher viel Spannung, interessante und unvorhergesehene Drehungen und Wendungen, tolle Charaktere, tolle Schauspieler in super gemachter Umgebung, technisch (Sound, Grafik) auf dem neuesten Stand, einen guten Rhythmus zwischen schnellen, langsamen, intensiven und lockeren Szenen und eine phantastische mediale Begleitung.

Im einzelnen:

  • “unheimlich eine gute Geschichte und daher viel Spannung, interessante und unvorhergesehene Drehungen und Wendungen”: Heroes hat mit zwölf Hauptdarstellern, die unabhängig von einander agieren, einen großen Spielraum an möglichen Erzählsträngen und bietet daher viel Platz für kleine Geschichten was den Hero motiviert und Möglichkeiten, die Heroes sich treffen zu lassen, ohne daraus jedes mal viel TamTam machen zu müssen oder sie langweilig werden zu lassen. Dazu bieten die verschiedenen Fähigkeiten verschiedene Herangehensweisen an die Probleme der Heroes. Über allem spannt sich aber der Haupthandlungsstrang und erst nach und nach zeigt sich, dass all die kleinen Geschichten drum herum entweder diesem Zuarbeiten oder einen Hero so verändern, dass er sich dem großen Ziel weiter nähern kann (ich schreibe so schwammig, um euch davon zu überzeugen, Heroes anzusehen, dabei aber möglichst wenig zu verraten).
  • “tolle Charaktere”: Wir haben einen Teenager, der über seine Fähigkeit sehr verstört ist, ein 10-jähriges Wunderkind, das seine Fähigkeit gezielt einzusetzen weiß, einen Idealisten, der die Welt retten will oder aber den Politiker, der von alle dem nichts wissen will, den Polizisten, der eine Leseschwäche hat, den Mörder, der nur das Beste für sein Kind will und dessen Mutter, die den Kampf gegen den “inneren Schweinehund” manchmal verliert. Vor allem aber haben wir keinen strahlenden Helden und keinen abgrundtiefen Bösewicht. Wir glauben zwar mal, dass dieser oder jener “das Böse” sei, aber erfahren dann seine Hintergründe, die uns verunsichern. Kein schwarz-weiß, kein gut gegen böse, keine Liebesgeschichte, die nur da ist um weiblichen Zusehern romatische Gefühle zu zeigen.
  • “tolle Schauspieler in super gemachter Umgebung”: Jeder der Schauspieler verkörpert seine Rolle so echt, dass man sie ihm glaubt. Was soll ich da mehr sagen? Jeder Handlungsort hat seine eigene Stimmung und alleine an der Farbe kann man schon erkennen, ob man nun im grünlich/bläulichen New York oder im rötlichen Texas ist. Wobei beides, genau wie Tokio oder Las Vegas nur in Los Angeles gedreht wurde.
  • “technisch (Sound, Grafik)”: Seht euch eine beliebige deutsche Serie an und fragt euch, warum wird an dieser oder jener Stelle musikalisch untermalt, warum so und nicht anders und was ist eigentlich das die ganze Staffel überspannende musikalische Thema? Bei Heroes ist genau dies gegeben. Ein musikalisches Thema, das dem Zuseher sagt, was er nicht sieht, zu erkennen gibt, was nicht dargestellt wurde und einem je nach Szene und instrumentaler Umsetzung das Herz erwärmt oder es eiskalt den Buckel runter laufen lässt. Und über die Qualitätsunterschiede von HDTV und PAL brauche ich wohl kein Wort verlieren, oder?
  • “guten Rhythmus zwischen schnellen, langsamen, intensiven und lockeren Szenen”: Eine Serie, die beständig dahinplätschert, um in jeder Folge nach dem gleichen Prinzip Spannung aufzubauen, den Zuschauer hin zu Halten und dann am Ende der Folge aufzulösen, ist doch stink langweilig. Heroes ist da anders. Da wird die Spannung innerhalb einer Szene auf oder abgebaut, oft sogar beides. Da wird am Anfang der Folge ein Handlungsstrang begonnen, am Spannungshöhepunkt umgeschnitten und in einem anderen Handlungsstrang dessen Spannung abgebaut, in einem anderen Handlungsstrang die Spannung wieder etwas erhöht und dann der erste Handlungsstrang aufgelöst, nur um unmittelbar die Spannung weiter zu erhöhen und auf die nächste Folge zu verschieben. Einer der Gründe, warum es diese Achterbahnfahrt der Spannungshöhepunkte geben kann ist, dass keiner der Heroes seines Lebens sicher sein kann. Mehrfach werden sie alle existentiell bedroht und dies muss nicht durch Waffengewalt oder Explosionen sein. So sterben manche Hauptfiguren, andere werden zu Nebenfiguren degradiert wobei manche Nebenfigur zu einem Hauptdarsteller wurde.
  • “phantastische mediale Begleitung”: Natürlich hat heute jede Fernsehsendung seine Webseite, aber welche Fernsehserie hat sein eigenes Wiki, Blog einer Hauptfigur, Comicstrip, Blog eines Produzenten? Dies sind alles vom Fernsehsender produzierte Inhalte um die Show zu unterstützen. Die Comics erzählen viele Hintergrundgeschichten, für die in der Serie keine Zeit ist, das Produzentenblog erzählt warum in dieser und jener Szene die Schnitte genau so gesetzt und jener Kamerawinkel benutzt wurde.
    Die üblichen Spielereien wie Vorschau auf die nächste Folge, Life-Stream im Netz parallel zur Ausstrahlung im TV oder kaufbar bei iTunes, jederzeit alle vergangenen Folgen im Netz abrufbar, eigenes Forum, Heroes360 (ein ganzes Netz an Webseiten, spielend im Heroes Universum, zB die Seite des Politikers der Serie) und tonnenweise Promotionbilder sind in den USA ja inzwischen fast schon Standard. “Life-Stream im Netz parallel zur Ausstrahlung im TV” und “jederzeit alle vergangenen Folgen im Netz abrufbar”, ja wir reden hier nicht von illegalen Inhalten, sondern von der offiziellen Webseite des Fernsehsenders! Ich verlinke diese mit Absicht nicht, damit ihr nicht aus versehen drauf klickt und euch die Spannung verderbt.

Wer nun Lust auf Heroes hat, wartet entweder auf die Ausstrahlungen auf RTL2, kauft sich die DVD oder googelt nach einem Proxy in den USA und nutzt diesen um die Folgen auf www.nbc.com/heroes anzusehen.

Ich bin KO

Puuuh, ich bin KO.

Ich war heute Abend auf der “Heroes Worldtour” hier in München, das lange stehen und warten und dann die 30 Minuten Kampf Action haben mich gut geschlaucht. Is einfach nervenaufreibend, war mein erster Kontakt mit Stars.

Wer sich fragt, was das hier soll, der muss sich nur Gedulden, ich mach mir nen Kaffee, werd erklären was Heroes ist, dann die Bilder Scannen und bearbeiten und danach etwas über die Worldtour schreiben.
So be patient.

“Monochromatischer Bildschirm” oder auch “Translated by Babelfish”

Zitat aus einem Artikel des derStandard.at/Web

Dies würde beweisen, dass er eigentlich vor einem monochromatischen Bildschirm sitzt.
[...]
Erneut war ein Lichtschleier rund um Al-Zawahiri zu sehen, der beweist, dass er auch hier wieder vor einem monochromatischen Bildschirm saß.

Was bitte ist ein monochromatischer Bildschirm? Ein Schwarz-Weiß Bildschirm? Ein Grün-Bildschirm aus den 80er Jahren? Und was ist ein Lichtschleier?
In dem Artikel geht es um Verfälschungen von Videobildern. Geht es hier um Blue- bzw Greenscreen-Verfahren?
Der Standard gibt eine Quelle (news.com) an, mal sehen was dort steht:

…that suggests that he was likely sitting in front of a monochromatic screen.
[...]
Again, a halo around al-Zawahiri suggests that he was shot in front of a monochromatic screen and pasted into a new background.

Na wer sagts denn, nix mit “monochromatischen Bildschirm” sondern ein einfarbiger Hintergrund, möglicherweise ein Schirm ist gemeint. Bravo Babelfish!

Was aber hat es sich mit dem Lichtschleier bzw Halo auf sich?

News.com gibt keine Quelle an, hier steht man also in einer Sackgasse. Das Schnüffelblog, über das ich auf das Thema gestoßen bin, gibt neben dem Standard auch Radio Utopie als Quelle an und dort stößt man auf ein PDF mit der ursprünglichen Powerpoint-Präsentation von Neal Krawetz. Dort findet man keinen Hinweis auf das Wort “Halo”, dafür aber eine interessante Erklärung, wie man aus Standbildern von Videoaufnahmen herausfinden kann, was alles an dem Video Manipuliert wurde. In einem Abschnitt über ein Al-Quaida Video mit Al-Zawahiri erfährt man, dass mittels des “chroma key” feststellbar ist, dass Al-Zawahiri aus dem originalen Video aus- und in ein anderes hineingeschnitten wurde. Aber das kennen wir ja von unseren Nachrichtensprechern im TV.
Chroma key” wird im deutschen laut Wikipedia als Farbstanze bezeichnet:

Der Begriff Farbstanze oder englisch Chroma Key bezeichnet beim Farbfernsehen ein Verfahren, bei dem ein bestimmter Chroma-Wert durch ein anderes Bild ersetzt wird. Die Bildteile mit entsprechender Farbe werden gleichsam durchsichtig. Chromakeying wird hauptsächlich für die Bluescreen-Technik eingesetzt.

Somit ist von Lichtschleier oder ähnlichem keine Rede mehr, aber welcher Redakteur hat schon die Zeit die Quellen eines Textes zu recherchieren, viel einfacher ist es doch, eine Englische Quelle per Babelfish zu übersetzen…