17. Juli 2007 — Unterhaltung |
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27. Juni 2007 — Nur ums mal gesagt zu haben |
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Wie Steffi bereits geschrieben hat, sind wir gestern ins Kino, haben einen Kinogutschein (1 Jahr und 4 Monate alt…) eingelöst und uns “Shrek der Dritte” angesehen.
Shrek, der große Star unter den Computeranimierten-Schauspielern, hat ja im ersten Film zusammen mit dem sprechenden Esel Prinzessin Fiona aus den Fängen eines Drachen gerettet. Im zweiten Teil der Serie drehte sich alles darum, dass Fairy Godmother ihren Sohn Prinz Charming mit Fiona auf dem Thron sehen will und Shrek um die Anerkennung Fionas Eltern kämpft, was in einem Finalen Sturm der Fabelwesen auf die Burg, in der ein Ball der Menschen stattfindet kulminiert. Im dritten Teil soll Shrek König werden, macht sich aber auf die Suche nach dem potentiellen Thronfolger Artus, um diesem Schicksal zu entgehen.
War der erste Film noch voller Witz, parodistischer Anspielungen und einer überraschenden Story, flachte der zweite Teil deutlich ab. Mit dem gestiefelten Kater wurde die “ssssüüüüüßßßßß”-Karte gespielt, Liebe und Freundschaft als allmächtige Antriebskraft bejubelt und einige nette Parodien präsentiert. Der dritte Teil folgt diesem Abwärtstrend:
- Die Story lässt sich schon nach kurzer Zeit voraus ahnen
- Der Witz im Sinne von gewitzt und überraschend ist kaum noch vorhanden. Zu gut kennt man die Charaktere, als dass sie überraschend agieren könnten
- Liebe und Freundschaft stehen mal wieder unbesiegbar allem anderen gegenüber
Aber natürlich ist das nicht alles, was die “Shrek”-Serie auszeichnet, denn:
- Meine Güte, sind die Animationen toll geworden! Es gibt mehr als nur eine Szene, in der ich mir nicht sicher war, ob die menschlichen Figuren im Hintergrund nicht echte Schauspieler waren
- Anspielungen, Parodien und Gags am laufenden Band. Verlässt man die Ebene der Story und des Leinwandgeschehens und konzentriert sich auf die Musik, die Figuren im Hintergrund und kramt in seinem Gedächtnis, kommt man aus dem Schmunzelt nicht mehr raus
- Süß-Faktor-Overkill: Waren der hölzerne Shrek und der plappernde Esel im ersten und der Kater mit den großen Augen im zweiten Teil die Emotionsträger, so knuddelt man Gedanklich jeden Dresel einzeln. Zusätzlich zu den Akteuren, die uns seit 7 Jahren begleiten
- Ähnlich zu den Simpsons und den Dinos gerät man, gerade als Mann Ende 20, an einigen Stellen etwas ins Grübel und Nachdenken, wenn Shrek Nachts Alpträume von seinen Babys bakommt
“Shrek, der dritte” ist mit Sicherheit kein solch toller und bemerkenswerter Film wie Shrek oder ToyStory, die den computeranimierten Film auf eine Stufe mit den “realen” Filmen stellten. Er ist aber ein lustiger und durchaus sehenswerter Film, wenn man sich entspannt zurücklegen will, den Holzhammer Humor und die Story ausblendet und sich auf die Gags und Anspielungen an allen Ecken und Enden einlässt, ich sage nur “Wo ist das Baby?”(Dinos).
PS: Shrek sah irgendwie ein bisschen anders als sonst aus. Ich weiß nicht warum, aber ich musste ständig an Patrick Stewart denken…
28. Mai 2007 — Nur ums mal gesagt zu haben |
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Bei WWM mal wieder etwas Interessantes gelernt, das auf den zweiten Blick weniger überrascht, als auf den ersten. Der Kriegstreiber George Walker Bush ist am 6. Juli 1946 geboren, am selben Tag wie Rambo Sylvester Stallone. Dies ist ja bekanntlich nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden: Beide sind zB in Afghanistan einmarschiert.
Interessant ist auch, dass Stallones Geburtstag in der englischen Wikipedia mit 8. Juli angegeben wird.
20. Mai 2007 — Nur ums mal gesagt zu haben |
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Jonathan Green hat einen interessanten Vergleich zweier mir bisher unbekannter Videohoster gemacht. Beide Hoster bieten Dinge, die die üblichen Verdächtigen wie Youtube und Sevenload nicht haben.
Viddler zB bietet die Möglichkeit, zusätzliche Informationen während des Videos anzuzeigen. Desweiteren können User in das Video rein kommentieren, d.h. wenn bei Minute 2:30 was tolles passiert, so kann ich einen Kommentar so einstellen, dass er um 2:30 eingeblendet wird.
Blip.TV hingegen bietet hier nur herkömliche Kost, allerdings muss man sich hier nicht mit fizzeligem Briefmarkenkino zufrieden geben. Ein Video in so hohen Auflösungen wie hier habe ich noch nirgends anders gesehen.
Beispielvideos gibts in Jonathan Greens Vergleich.
9. April 2007 — Nur ums mal gesagt zu haben |
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Wie die heute nachrichten berichten, kam es Donnerstag Nachmittag in Holtsville auf Long Island im US-Bundesstaat New York zu einem folgenschweren Fehler: Statt den Kindern im Vorführraum den Kinderfilm “The last Mimzy” zu zeigen, führte das Kino den Horrothriller “The hills have eyes 2″ vor. Zumindest liefen die ersten 15 Minuten, in denen “eine angekettete, nackte Frau blutend und unter Qualen ein Mutantenbaby zur Welt brachte“.
Prost Mahlzeit!
Das Filmtheater entschuldigte sich wortreich mit “tiefsten Bedauern” und schenkte den Besuchern Kinogutscheine. Aber nicht nur der CBS-Moderator vermutet, dass der Zwischenfall juristische Folgen – und massive Forderungen nach Schmerzensgeld – nach sich ziehen wird.
15. Februar 2007 — Technisches |
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Filme, Serien, Nachrichten – obwohl aus aller Welt, werden bei uns in Deutschland fast immer nur auf Deutsch gezeigt bzw ausgestrahlt. Diese Übersetzung des Tons, zeitgleich zum Bild ausgestrahlt, mit verschiedenen Sprechern für jeden Charakter, nennt man im allgemeinen Synchronisation. Synchronisation bezeichnet laut Wiki “beim Film das Herstellen eines vollkommenen Gleichlaufs zwischen Bild und Ton” und eben auch die nachträgliche Vertonung. Doch, wie man sich leicht denken kann, benötigt diese nachträgliche Vertonung Zeit. Zeit, die es in unserer globalisierten Welt mit weltweit gleichzeitigen Kinostarts nicht immer gibt. Unter welchem Druck die Tonstudios stehen, beschreibt Bernd Kling auf Telepolis.
Ich bin froh, daß es bei uns in München meist die Möglichkeit gibt, die Filme im original anzusehen oder zT Serien via Youtube zu Gesicht zu bekommen. Eine Serie wie zB Coupling verliert in der Übersetzung für ProSieben so viel an Witz, kein Wunder daß sie in Deutschland kein Erfolg wurde.
via Epstacy