Plugins

Aus technischen Gründen momentan nicht aufgeführt.

Alles, was es über eine Website zu erfahren gibt

…findet man in dem Blogpost “A List of Every Website Statistic Publicly Available” von seomoz.org .

Interessantes lässt sich so erfahren, so zB dass sich marnem.de den Webserver mit 2579 anderen Domains teilen muss…
Oder aber, dass ich wegen des Sommer-Tollwood Artikels viel zu viele Bilder auf der Startseite habe.

via del.icio.us-Link von Jonathan Greene

Laptop frisst Diplomarbeit

Zum Glück nicht meine…

Eine Kommilitonin hat mich gerade ganz aufgelöst angerufen. Ihr Laptop ist gestern mitten im Betrieb abgestürzt und jetzt fehlen ganze Ordner des Quellcodes ihrer Diplomarbeit. Ihr letztes Backup ist 6 Wochen alt…
Anscheinend ist der CPU-Lüfter ihres Lappis hinüber. Allerdings tippe ich eher auf einen Virus, warum sollten sonst Dateien verschwinden, auf die nur lesend zugegriffen wurde?

Naja, wie sagt mein Lieblings-Prof immer?
“Gucken sie die Website!” bzw eher zum Anlass passend:
Solange man kein aktuelles, funktionierendes und getestetes Backup einer Datei hat, sollte man die Datei bereits als gelöscht ansehen.

In diesem Sinne:

“Mach mal wieder ein Backup !”

Youtube mit neuem Interface

Whooha, hab ich mir gerade gedacht, als ich mir gerade ein Video auf Youtube angesehen habe. Youtube hat ein neues Interface!

Fährt man mit der Maus über ein laufendes Video, werden am unteren Bildrand “Related Videos” eingeblendet, ähnlich dem “Ähnliche Artikel”-Feature hier im Blog. So macht das Taggen bei YouTube noch mehr Sinn.
Neben dem Vorschaubild wird der Name und die “Stars”-Wertung des Videos eingeblendet. Desweiteren werden am linken und rechten Bildrand Vorwärts- und Rückwärtsbuttons angezeigt, um zum nächsten Video switchen zu können.

Wie man im YouTube-Blog lesen kann, lässt sich dies aber durch den an die URL angehängten Parameter rel=0 verhindern.

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis die anderen Videoplattformen nachziehen können.

[Nachtrag] Alles wieder beim alten

Wie ich gerade von einem Kommentator erfahre (Danke Don Farrago), ist YouTube wieder zum alten Interface zurückgekehrt. Anscheinend gab es zu viele Proteste, dass das neue Interface bei jeder Mausinteraktion mit dem Videofenster erscheint und so vom Video ablenkt.
Das zeigt mal wieder einen entscheidenden Unterschied zwischen Unternehmen, die das Internet atmen und solchen, die das Internet mit ihrem Mundgeruch verpesten: Wer auf die User schaut und hört, kann Fehler schnell und ohne große Verluste ausbügeln.

Umlaute machen Ärger

Vorhin hat mich mein Dad darauf hingewiesen, dass das Plugin Search-Hilite keine Umlaute kennt. Eine dumme Sache das, sind Umlaute im Deutschen doch nicht selten.

Search-Hilite sorgt dafür, dass die gesuchten Worte farblich hinterlegt sind. Sucht man zB mit Google oder der WordPress-Suche nach “Korbinian Schoder München Hohenzollernstraße”, so werden diese Suchbegriffe in meinem Blog bunt markiert. Die zwei Worte mit den Umlauten aber würden normalerweise nicht markiert, da das Plugin keine Umlaute kennt.

Eigentlich ist die erwartete Lösung ganz einfach: Man sucht im Quellcode des Plugins die richtige Stelle, lässt dort die Suchbegriffe auf Umlaute durchsuchen und ändert sie in die passende Kodierung. Schnell findet man heraus, dass die Zielkodierung HTML-Dezimal ist. Die WordPress-Suche gibt in der Adressleiste des Browsers einen UTF-8 String, das Blog wurde unter “Einstellungen|Lesen” auf UTF-8 eingestellt, also sollte die Sache doch klar sein. Tja, sollte. Ich habe fast eine 3/4 Stunde gebraucht um herauszubekommen, dass in der Suchanfrage von Search-Hilite schon ISO 8859-1, also Ä und ä vorliegen :-P
Doofes Ding das.

Die Änderungen nimmt man so vor:

  1. “Plugins|Plugin-Editor|Search_Hilite” öffnen
  2. Suchen nach

    $term = preg_quote($term, '/');

  3. Davor folgende Zeilen einsetzen, dabei die * in der ersten Zeile entfernen

    $hilite_chars['feed'] = array('&*#196;', '&*#228;', '&*#214;', '&*#246;', '&*#220;', '&*#252;', '&*#223;'); $hilite_chars['ecto'] = array('Ä', 'ä', 'Ö', 'ö', 'Ü', 'ü', 'ß'); $term = str_replace($hilite_chars['ecto'],$hilite_chars['feed'], $term);

  4. “Datei aktualisieren”

Dies dürfte bei vielen Blogs funktionieren. Eine Gewährleistung oder ähnliches gebe ich dafür aber nicht, falls also etwas schief gehen sollte, könnt ihr mich nicht haftbar machen.

Das Umlaut-Highlight ist übrigens Case-sensitive, Groß- und Kleinschreibung in den Suchbegriffen wird also unterschieden.

Ein Gruß geht an Michael Renzmann, der mich mit mit seinem o42clean_umlauts inspiriert hat (oder anders gesagt, ersetzt man im obigen Code “hilite” mit “o42_cu” und “$term” mit “$title”, dann findet man die Zeilen in seinem Plugin)

[Nachtrag] Austricksen der HTML Interpretation in der Anzeige des Codes eingebaut

Frisch ins Deutsche übersetzt: WordPress Plugin WP-Print 2.11

Wer schon mal versucht hat, einen Artikel aus einem Blog zu drucken, wird sich über das Ergebnis ziemlich geärgert haben.
Beim ersten Versuch wird der Seitenkopf und die Navigationsleisten inklusive Werbung gedruckt.
Beim zweiten Versuch druckt man zwar nur noch das Markierte, dafür sind dann aber alle Links weg und beim dritten Versuch druckt man genervt den Seitenquelltext und ärgert sich über die Unlesebarkeit.

WP-Print Ansicht eines Artikels aus dem Blog

Das muss aber nicht sein, denn schon seit einiger Zeit gibt es das Plugin WP-Print. Mittels der üblichen Änderungen im Theme des Blogs und eines übersichtlichen Optionsmenüs kann der Blogautor seinen Leser die Möglichkeit bieten, Artikel und Seiten Stressfrei in einem schönen Format auszudrucken. Neben dem Text sind auch unverzichtbare Informationen wie die URL jedes im Artikel verlinkten Objekts aufgeführt.

Die aktuelle Version ist die 2.11, die seit dem 01.06.07 verfügbar ist. Auf deutsch gab es bisher nur die 2.06 von Nobbi (damals noch ohne po files), also hab ich mich daran gesetzt und die aktuelle 2.11 übersetzt.

Installation von WP-Print 2.11 deutsch

  1. WP-Print 2.11 herunterladen und entpacken.
  2. WP-Print 2.11 Sprachdateien herunterladen und die beiden Dateien in das “print” Verzeichnis (in dem auch die ganzen .php Dateien liegen) entpacken.
  3. Das “Print” mitsamt Unterverzeichnis auf den Webserver ins Plugins Verzeichnis der WordPress Installation kopieren.
  4. Unter “Plugins” das Plugin WP-Print aktivieren.
  5. Unter “Einstellungen|Permalinks” die “Permalink-Struktur aktualisieren”.
  6. Unter “Einstellungen|Drucken” die gewünschten Optionen einstellen.

Theme-Integration von WP-Print 2.11 deutsch

Die Integration des “Drucken”-Buttons ist denkbar einfach, denn dazu muss nur folgender Code an der gewünschten Stelle im Theme eingefügt werden:

< ?php if(function_exists('wp_print')) { print_link_image(); } ?>

Ich habe den “Drucken”-Button jeweils im Haupt-Index, dem Archiv und der Artikel Einzelansicht unterhalb der Überschrift angebracht. Aber der dafür beste Ort ist natürlich je nach Theme an einer anderen Stelle.

Wenn die Augen nicht mitspielen

Die Augen sind ein sehr wichtiges Organ, verlassen wir uns doch bei einem Großteil unserer Umweltwahrnehmung auf sie. Fehlsichtigkeit ist in unserer Gesellschaft eine weit verbreitete Krankheit, doch denken wir beim Thema Augen und Krankheit fast immer an den Verlust der Sehkraft und der Sehschärfe. Ein Thema, dem man meist nur wenig Beachtung schenkt, ist eine Farbfehlsichtigkeit. Im blechBlog hab ich einen Farbfehlsichtigkeitssimulator entdeckt, der sehr schnell vermittelt, wie grausig zB das surfen sein kann (es kann durchaus eine Minute dauern, bis eine Webseite im Simulator fertig geladen ist):

Unterschiedliche Sehschärfen simuliert der Sehschärfen-Simulator.