Plugins

Aus technischen Gründen momentan nicht aufgeführt.

Wo ich hinguck, nur Blogs von SEOs und Spammern

Disclaimer: Ich hab mal wieder nen Kommentar gefunden, der von einem Blog eines SEOs kommt. Kommentarspam imho. Wer es nicht mehr hören kann, kann diesen Artikel gerne ignorieren

Ich versuche mich kurz zu fassen und nur kurz zeigen, warum es nicht gut ist, bei mir in der Umgebung zu spammen. Ich kratz hier nur kurz an der Oberfläche, je mehr ihr nervt, desto tiefer grabe ich!

[Gelöscht auf „Wunsch“ des Kommentar Autors. Möge sich jeder selbst ergoogeln, was hier stand.]

Ich sags nur noch ein mal:
Spammer, guckt wo ihr spammt. Schülerschreck, Blogsprit und Marnem sind NICHT das beste Pflaster dafür !!

[Nachtrag]

Was macht den ursprünglichen Kommentar zu SPAM?

Gute Frage. Nach den Geschichten dieser Woche, bin ich wohl etwas überempfindlich.
Normalerweise moderiere ich nicht in Steffis Blogs rum, nur hatte ich halt leider die Kommentare zu genau diesem Artikel abonniert, Steffi war schon im Bett, so habe ich die Sache in die Hand genommen.

Im konkreten Fall hat mich einfach das Blog gestört, auf das verlinkt wurde. 3 Artikel, 3 Werbebanner, mindestens 3 verschiedene Blogs des selben Autors auf der gleichen Domain. Hätte er sein SEO-Blog pcmasters/compiler angegeben, ein Blog also, das schon etliche Artikel hat und deutlich weniger Werbung, hätte es mich nicht gestört.

Ich will Kommentierende nicht abschrecken und eigentlich will ich auch, dass die Kommentierenden ihre Webseite eintragen, sonst hätte ich ja das no-nofollow Plugin nicht installiert. Ich werde also von diesem Spammer-Trip runterkommen und ggf. den Kommentar einfach nicht freischalten bzw halt den Weblink entfernen. Es muss als niemand Angst haben, dass ich hier weitere Kommentatoren bloß stelle.

SPAM in Blogs, die Gefahr dafür abgemahnt zu werden und was man dagegen tun kann

Werbung all überall

Werbung gibt es bereits seit mindestens 2000 Jahren, wurden doch in Pompeji Werbetafeln gefunden. In diesen 2000 Jahren hat sich vieles verändert und auch die Werbung hat sich den jeweils herrschenden Zeiten angepasst. So kamen im Mittelalter die Marktschreier in Mode, mit der Massenproduktion und der Pressefreiheit die Zeitungsannoncen und Werbeagenturen und mit dem Rundfunk schließlich die Werbeblöcke.
In der körperlichen Welt kostet Werbung aber Geld, so muss dem Drucker die Druckerfarbe, der Marktschreier das Halsweh und dem Fernsehsender die Sendezeit bezahlt werden.

Durch das Internet veränderte sich aber die Situation, da hier die Kosten für das Medium, im Vergleich zu anderen, verschwindend gering sind. Dem Werbenden entstehen kaum Kosten für das Verbreiten seiner Werbebotschaft, so dass er seine Botschaft exzessiv für verteilen kann. Dies führt zu der bekannten SPAM-Problematik auf allen Online-Plattformen.
Selbst auf Plattformen, auf denen keine kommerziellen Händler tätig sind, ist SPAM an der Tagesordnung, so werden zB auch in Online-Spielen wie World of Warcraft die Chat-Kanäle mit SPAM zugemüllt:

„Verkaufe 20 Traumblatt für 15 Gold, 200 Stück auf Lager, schreib mich an“
bzw
„WTS Traumblatt für 15g je Stack, 10 Stack Stock, /w me“

Abmahnungen wegen SPAM?

Ist E-Mail-SPAM schon nervig genug, so bekommt der SPAM in Blogs und Foren eine weitere, ganz besonders böse Komponente.
Nach einigen Gerichtsurteilen ist nämlich der Betreiber nicht nur für seine Artikel, sondern auch für die in seinem Angebot geposteten Kommentare mitverantwortlich. So kann es zu der perversen Situation kommen, dass der Blogger für SPAM in seinem Blog abgemahnt wird. Für eine evtl Haftbarkeit von Medikamenten-SPAM, falls jemand durch das Medikament zu Schaden kommt, möchte ich erst gar nicht nachdenken…
Aus diesem Grund, müssen gerade Blogger und Forenbetreiber sehr vorsichtig damit sein, was in ihren Blogs veröffentlicht wird.

Was kann man gegen SPAM in Blogs tun?

Die radikalste Methode Kommentarspam zu verhindern ist natürlich das abschalten der Kommentarfunktion. Das BildBlog geht zB diesen Weg. Eine andere Möglichkeit ist das Ausfiltern von SPAM.

Viele Blogger greifen auf Akismet zurück, um Kommentar- und Trackback-SPAM auszufiltern. Akismet schickt dafür jeden Kommentar zu einem Server der Firma Automattic, die anhand vieler Filter SPAM auszufiltern versucht. Meist gelingt dies ganz gut, manchmal werden aber auch Spam-freie Kommentare ausgefiltert. Nicht jeder Spam, vor allem, wenn er manuell im Blog eingetragen wird, wird aber erkannt. Dazu kommt noch die Problematik, dass die gesamten Daten eines Kommentars (Name, E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Uhrzeit, Kommentarinhalt) unverschlüsselt an einen Server in den USA geschickt werden und niemand weiß, was Automattic evtl abspeichert und es wie weiterverwendet.

Ich verwende hier im Blog zwei Plugins (Simple Trackback Validation und Math Comment Spam Protection), mit denen ein Großteil des SPAMs ausgefiltert wird. Das ganze funktioniert innerhalb des Blogs, es müssen keine Daten übers Netz verschickt werden und keine „echten“ Kommentare und Trackbacks gehen verloren.
Alles was nun noch übrig bleibt, filtere ich per Hand und bin mir so sicher, keinen SPAM im Blog zu haben. Der Zeitaufwand dafür hält sich bei mir im Rahmen, trotzdem ärgere ich mich über jeden SPAM-Kommentar, den ich zu moderieren bekomme. Schließlich sorgen diese SPAM-Kommentare dafür, dass ich bei jedem neuen Kommentar wieder die Homepage des Kommentierenden nach dem Impressum absuche und nach Hinweisen ausschau halte, die auf ein SEO-Angebot hindeuten, denn nicht jeder SPAM ist sofort als solchen zu erkennen. Dieses Misstrauen meinen Lesern gegenüber macht mir keinen Spaß!

Beide Methoden haben aber den Nachteil, dass Sie erst aktiv werden, nachdem der Spammer sein Werk getan hat. Um SPAM zu verhindern, hatte ich mir überlegt, “Vertragskonditionen für Werbung in Kommentaren, Pingbacks und Trackbacks” einzuführen.
Leider ist die Geschichte nicht so einfach, wie ich dachte. Eretria, anscheinend Anwältin, wies mich darauf hin, dass diese Vertragskonditionen im Endeffekt AGBs darstellen würden. Jeder Kommentierende müsste somit in die AGBs einwilligen, womit sich die Zahl der Kommentierenden verständlicherweise drastisch reduzieren würde. Und auch dann ist nicht sicher, ob die AGBs vor Gericht überhaupt gültig wären. In einem längeren Gespräch mit einem Cousin von mir, er steht kurz vor seinem Jura Staatsexamen, musste ich erkennen, dass ich für die AGBs abgemahnt werden könnte, wenn sie nicht 100%ig wasserdicht wären.
Diese Option fällt somit auch weg.

Wer hat weitere Vorschläge?

Kommentarspam – Preisliste für Werbeanzeigen

Die Geschichte von Johannes, dem manuellen Kommentarspammer lässt mir keine Ruhe. Hätte er beide Kommentare unter verschiedenen Namen abgeschickt, wären sie mir vermutlich nicht einmal aufgefallen.

Anfang April gab es ja den großen Aufreger um die fünf „Calvin Klein-Blogger“. Seitdem hat zB die Blogbar einen Footer, nachdem Kommentarspam 999,- Euro kostet, Sixtus verlangt gar 1500,- Euro. Beide aber nur mit einem kurzen, unscheinbaren Text unterhalb des Kommentarfeldes angekündigt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Gerichtsfest ist. Schließlich kommen diese Formulierungen schon sehr überraschend und Gerichte beachten so etwas.
Ich habe mich darum heute Nachmittag hingesetzt und mal einen Entwurf für „Vertragskonditionen für Werbung in Kommentaren, Pingbacks und Trackbacks“ aufgesetzt. Diese Konditionen sollen oben in der Navigationsleiste und unterhalb des Kommentarfeldes verlinkt werden.
Ziel ist es nicht, Werbung in den Kommentaren zu machen, sondern vielmehr Werber durch die Höhe der Preise abzuschrecken. Zwar habe ich die Preise deutlich niedriger also DonAlphonso und Sixtus gewählt, aber auch hier nur aus Angst vor deutschen Gerichten. Die angesetzen Preise liegen ca 5 mal höher, als Linklift als Preis pro Link in meinem Blog kalkuliert. Somit bin ich zuversichtlich, dass ich im Fall der Fälle eine Rechnung an den Spamer stellen kann, die auch vor Gericht bestand hat. Im Blog würde die Werbung so oder so nur erscheinen, falls die Rechnung gezahlt würde.

Ich bin kein Jurist oder anderweit rechtsgelehrt, darum möchte ich euch bitten, einen Blick in den Entwurf zu werfen. Vielleicht fällt euch ja etwas auf, das unbedingt hinein oder heraus gehört. Sobald ich mit dem Entwurf zufrieden bin, werde ich ihn auch unter einer cc-Lizenz frei geben.

Der Ehrliche ist der Dumme – der Unachtsame der Angeschmierte

Ulrich Wickert hat vor 13 Jahren ein umstrittenes Buch namens „Der Ehrliche ist der Dumme: Über den Verlust der Werte“ geschrieben und der Titel stimmt bis heute und gerade auch in der virtuellen Welt der Kommunikationsgesellschaft. Ein aktuelles Beispiel konnte ich hier im Blog gerade noch einmal verhindern.

Die Ursachen für Kommentar-Spam (können ggf übersprungen werden, wenn man sich mit der Materie auskennt 😉 )

Die Suchmaschinen stellen im WWW ja ein entscheidendes Tor zu Wissen und Geschäft dar. Die Internetangebote, die die Suchmaschinen auf der ersten Antwortseite einer Suchanfrage präsentieren, werden gewöhnlich am ehesten geklickt. Die Rangfolge und somit die Position im Suchergebnis wird ganz besonders an der Menge und der Qualität von Links auf die betreffende Seite bestimmt.
Eine ganze Branche kümmert sich inzwischen darum, Suchmaschinen zu manipulieren und Internetangebote ganz gezielt zu fördern, um diese auf die vorderen Plätze bei Suchanfragen zu bringen. Search Engine Optimizators (SEOs genannt) versuchen darum eigene Internetangebote zu erstellen, die eine Menge Links von möglichst hoher Qualität bekommen, um damit die Seiten ihrer Kunden mit hochwertigen Links beschicken zu können. Solche Angebote werden auch als Linkfarmen bezeichnet.
Blogs sind für SEOs aus mehreren Gründen interessant. Zum einen besitzen Blogs im Regelfall einen hohen Verlinkungsgrad und daher ausgehende Links aus der Sicht von Suchmaschinen eine hohe Qualität. Zum anderen bieten Blogs die Möglichkeit Kommentare abzugeben und somit die Möglichkeit von aussen Links in Blogs einzubringen, die aus dem Blog heraus zeigen. Dies ist aus Sicht der Blogger erwünscht, da sie durch die Links nachvollziehen können, wer da bei ihnen kommentiert. Als aber SEOs begonnen haben, Blogs mit sogenanntem „Kommentar-Spam“ zu beschicken, haben die Blogger einen sogenannten „NoFollow“ Tag in ihre Blogs eingebaut, der bewirkt, dass Links in Kommentaren von Suchmaschinen ignoriert werden. Dieses „NoFollow“ findet man zB aber auch in der Wikipedia, damit nicht ständig Artikel mit Links nach aussen versehen werden, die einzig und alleine dem Zweck des SEO dienen. Nicht jeder findet das aber gut.

(Ab hier bitte wieder jeder lesen :-) )
Ich habe hier zB gezielt das Plugin „Follow URL“ installiert, damit Blogger für das Kommentieren auch belohnt werden, indem sie sich dadurch einen Link von meiner Seite aus erarbeiten. Damit bin ich aber auch für Kommentar-Spam anfällig. Automatischen Kommentar-Spam konnte ich durch einige Plugins inzwischen vollständig abwehren, um aber manuellen Kommentar-Spam auszufiltern, muss man jeden neuen Kommentar argwöhnisch begutachten.

Heute hat ein Mensch, der sich „Johannes“ bezeichnet, zwei mal hier im Blog kommentiert. Kommentare von mir fremden begutachte ich natürlich besonders argwöhnisch und so ist mir aufgefallen, dass dieser Johannes bei den beiden Kommentaren verschiedene Hompages als die eigenen ausweist. Sehr verdächtig das! Im Impressum der beiden Seiten kann man auch schnell erkennen, dass hier ein SEO am Werke ist. HALLO??? Wie doof kann man sein, ausgerechnet an dem Tag, an dem ich zwei Blogs als Linkfarmen enttarnt habe, zu versuchen mir Kommentar-Spam unterzuschieben? Oder haltet ihr mich für so dermaßen Dumm, dass mir das nicht als Kommentar-Spam auffällt?

Also, liebe Leser, guckt doch mal bitte durch eure Kommentare, ob ein „Johannes“ mit einer gmx E-Mail-Adresse bei euch einen kurzen, dummen, nichtssagenden, ein Zeilen, ein Satz Kommentar hinterlassen hat und löscht diesen doch bitte. Die Firma, bei der dieser Johannes arbeitet, heißt übrigens SOURCE und besitzt anscheinend eine ganze Reihe an Webseiten, die SOURCE im Namen tragen (Sou**e-shop, Partner-Sor**e, Sou**e-Werbemittel).

Btw, warum ist der Ehrliche der Dumme und der Unachtsame der Angeschmierte?
Der Ehrliche ist der Dumme, weil ich so ehrlich war und gebloggt hatte, dass ich das No-NoFollow Plugin einsetze. Somit brauchen die SEOs einfach nur in den Ping- und Trackbacks des Plugins gucken und schon sehen sie Blogs, in denen das Spamen lohnt. Der Dumme bin ich, weil ich mich jetzt mit solchen Heinis rumschlagen darf.
Der Unachtsame ist der Angeschmierte, weil Google die Zahl der Ausgehenden Links einer Seite in das Ranking mit einbezieht und bei zu vielen Ausgehenden Links die Seite abwertet. Somit wird also meine Seite durch Spam geschädigt, ganz unabhängig davon, dass euch als Leser der Spam stört.

Kommentieren unmöglich? Jetzt wieder repariert

Und ich hatte mich schon gewundert, warum niemand mehr kommentiert hat…

Dabei hab ich Freitag morgen einfach vergessen das Mathe-Spam-Schutz-Feld anzuzeigen, abegefragt wurde es aber…

Danke an Starkiller von Epstacy, denn ich hätte das sonst nie gemerkt.

Rechtsradikale und rassistische Kommentare in meinem Blog – ich bin entsetzt!

Tja, das kommt davon.

Ich habe ja gestern über Wolfgang Schäuble in den Verdacht, er habe eine Posttraumatischen Belastungsstörung geschrieben.
Heute wurde der Artikel kommentiert. Ich war gerade dabei, den Artikel für das Artikelverzeichnis zu schreiben, als mir die Wordblog-Software einen Kommentar in der Moderationsschlange ankündigte. Ich warf einen kurzen Blick auf das längere Posting, es sah nicht nach Spam aus, also habe ich den Kommentar freigeschalten. Nachdem ich den Artikel fertig geschrieben hatte, nahm ich mir die Zeit den Kommentar zu lesen. Ein längliches Stück Text, ohne Absätze in einem durchgeschrieben. Um so weiter ich den Text las, desto mehr kommen mir Zweifel, ob es gut war den Kommentar freizuschalten. Bei folgendem Satz wurde mir dann klar, dass ich Mist gebaut hatte:

Diese meine Sichtweise hat sicherlich damit zu tun, daß ich einen geistig liberalen Nationalismus und einen gemäßígten Rassismus als Lösung der Unsicherheitsproblematik der heutigen Zeit ansehe

Mir hat sich schier der Magen umgedreht!

Schnell habe ich den Kommentar editiert und mich dann mal auf der Seite dieses Schreiberlings umgesehen (http://w*w.tkurbjuhn.blogspot.com statt dem * ein w einsetzen, ich will keinen Link auf den Typen setzen) und was findet sich da?

Auch für politicallyincorrect

sind meine Beiträge politisch zu inkorrekt, weshalb man sie dort gelöscht hat.Dabei habe ich im Kern nur ausgeführt, daß man mit lauem Gerede á la Ulfkotte die Islamisierung Deutschlands nicht verhindern wird. Man braucht vielmehr wesentliche Teile des NPD-Parteiprogramms, vor allem das Ausländerrückführungsgesetz

Ich glaub es hackt!!!

Der Kommentar war also kein Ausrutscher, sondern Rechtsradikales Gefasel von einem Rechtsradikalen.

Was kann man gegen dieses Blog unternehmen? Wie kann man es beschädigen?
Ich habe das Blog bei Blogspot mal als „anstößigen Inhalt“ gemeldet, befürchte aber, dass nichts groß geschehen wird, solange das Gedankengut der NPD nicht rechtskräftig verboten ist.

Ich entschuldige mich ausdrücklich für mein Versehen und werde in Zukunft JEDEN Kommentar AUSGIEBIG prüfen, bevor ich ihn freischalte. Die fünf Minuten, die es dann länger dauern wird, bis eure Kommentare erscheinen werden wir verkraften können.

[Nachtrag]
Ein Aufruf zur Sabotage ist natürlich nicht in Ordnung, darum habe ich ihn per durchstreichen als ungültig markiert, habe ihn aber nicht entfernt, um die entsprechenden Stellen in der Diskussion nicht unnötig werden zu lassen.